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Du bist der Archetyp dessen, was der FAZ-Kommentar zurecht anprangert und weshalb hierzulande kaum noch was geht. Die Busfahrer fahren die 400m jeden Tag. Warum soll ausgerechnet jetzt was passieren? Lieber lässt du die Leute die ganze Nacht im Flieger? Es ist erbärmlich.
Du bist der Archetyp dessen, was der FAZ-Kommentar zurecht anprangert und weshalb hierzulande kaum noch was geht. Die Busfahrer fahren die 400m jeden Tag. Warum soll ausgerechnet jetzt was passieren? Lieber lässt du die Leute die ganze Nacht im Flieger? Es ist erbärmlich.
Weil sie schon möglicherweise 12h auf der Arbeit waren. Irgendwann wird man müde und unkonzentriert. Nein nicht lieber die Nacht im Flieger lassen sondern jemandem aus dem Frei holen
Du bist der Archetyp dessen, was der FAZ-Kommentar zurecht anprangert und weshalb hierzulande kaum noch was geht. Die Busfahrer fahren die 400m jeden Tag. Warum soll ausgerechnet jetzt was passieren? Lieber lässt du die Leute die ganze Nacht im Flieger? Es ist erbärmlich.
Du bist sicher der Archetyp, der dann alles in Grund und Boden klagt, wenn dann doch was passiert.
Außerdem ging es darum, dass DIE Busfahrer weg und nicht mehr einsetzbar waren.
Dass sollte kein vernünftiges Management daran hintern, trotzdem eine Lösung zu finden. Ob nun andere Busfahrer herbei holen oder über Feuerwehr, DRK.
Natürlich, da tägliche Höchstarbeitszeiten auch auf Werksgeländen gelten, Lenk- und Ruhezeiten hingegen nicht.
Theoretisch kannst du Höchstarbeitszeiten bei begründeten Notfällen auch wieder aushebeln, das hat aber mit Werksgeländen nichts zu tun.
Natürlich, da tägliche Höchstarbeitszeiten auch auf Werksgeländen gelten, Lenk- und Ruhezeiten hingegen nicht.
Theoretisch kannst du Höchstarbeitszeiten bei begründeten Notfällen auch wieder aushebeln, das hat aber mit Werksgeländen nichts zu tun.
Es ändert trotzdem Null an der Aussage von blazerhulk zur Ausreizung der Zeit, auf die Du so geantwortet hattest.
Außer man möchte ganz gewaltig Korinthen kacken.
Es ändert trotzdem Null an der Aussage von blazerhulk zur Ausreizung der Zeit, auf die Du so geantwortet hattest.
Außer man möchte ganz gewaltig Korinthen kacken.
Aussage von blazerhulk: "Ich denke, dass bei den Busfahrer die Lenk- und Ruhezeiten eine Rolle gespielt haben."
Antwort: Nein, da Werksgelände und Lenk- und Ruhezeiten dort keine Rolle spielen.
Daraufhin entgegneteste du, dass die Höchstarbeitszeiten [gemäß Arbeitszeitgesetz] auch auf Werksgeländen gelten. - Das ist aber was komplett anderes.
Arbeitsschutz ist ohne Zweifel ein hohes Gut, aber muss es an einem großen Flughafen, der theoretisch jederzeit für eine Notlandung genutzt werden könnte, nicht auch nachts zumindest eine Personalreserve geben? Irgendwen, der eine Treppe hinfahren und einen Bus lenken kann? Und wenn das tatsächlich nicht möglich ist: Was wenn die Crews evakuiert hätten? War keine Notlage im engeren Sinne, aber dennoch interessiert mich das Gedankenspiel.
Arbeitsschutz ist ohne Zweifel ein hohes Gut, aber muss es an einem großen Flughafen, der theoretisch jederzeit für eine Notlandung genutzt werden könnte, nicht auch nachts zumindest eine Personalreserve geben?
Ich schreibe es gerne noch einmal: ja, diese gibt es. Auch am MUC, da dieser Flughafen 24/7 für Diversions geöffnet ist.
Du kommst allerdings nur genau dann an diese Strukturen heran wenn der Kapitän in der Maschine zum Mikrofon greift und einen magischen Satz spricht:
"[Mayday, Mayday, Mayday, / PAN, PAN, PAN] LH ... is declaring emergency and requesting immediate deboarding because of [passenger unwellness, ...]"
Dann läuft die Maschinerie an, die entsprechenden Einsatzkräfte und Materialien werden eingekoppelt und entsprechende Transport- und Betreuungskapazitäten werden bereitgestellt und der entsprechend vorab ausgearbeitete und beprobte Einsatzplan wird abgearbeitet.
Sonst nicht.
Wenn du halt die ganze Zeit versuchst, da irgendwas mit Handling Agents und sonstwem zu klären führt das zu vielem, aber in aller Regel nicht zum Erfolg.
Ist exakt dieselbe Thematik wie die, die neulich durch das Eisenbahn Bundesamt aufgegriffen wurde und wo festgestellt wurde, dass vorgesehene Notfalleinrichtungen regelmäßig nicht benutzt werden:
Das EBA weist darauf hin, dass EVU und EIU in ihren Sicherheitsmanagementsystemen Prozesse für die Beherrschung von Störungen und Notfällen festlegen, praktisch einführen, regelmäßig schulen, mit anderen Beteiligten abstimmen und weiterentwickeln müssen. Die Erfüllung dieser Anforderung wird das...
@Münsterländer
Mach doch einfach Mal einen Intercontinental Flug und dann noch diese "letzte Meile". Die gibt dir immer den Rest, und wenn es nur der Darm ist.
Bitte aber reale Testbedingungen:
- 6-10h Campingstuhl mit minimal verstellbarer Rückenlehne und eingeschränktem Beinbereich, es gibt nen bisschen was zu trinken 1-2 kleine Snacks und ordentliches Weißes Rauschen und irgendwas vibriert leicht oder tut komisch(*)
- 2h herumlaufen
- 6-10h Campingstuhl wie oben(*)
- 2h herumlaufen
- dann sitzt du ne halbe Stunde (wie oben, statt Snacks ne kleine Chips- oder Keks-Tüte, etwas weniger Weißes Rauschen) und dann wird dir alle halbe Stunde mitgeteilt, dass es jetzt noch nen bisschen dauern wird (oder halt wahlweise einfach gar nichts)
(*) wenn du bei der Gepäckausgabe nen bisschen auf die Tags schaust, sind da durchaus Menschen dabei, die 2 Langstreckenflüge vor der Kurzstrecke hinter sich hatten.
"Uhm, Tower... wir haben hier plötzlich ein Dutzend Personen die medizinische Hilfe benötigen.
Wahrscheinlich war's das Essen. Ach ja, und das Klo ist auch übergelaufen. Im Gang haben wir
also jetzt eine riesige stinkende unhygienische Sauerei, die sich langsam aber sicher ausbreitet.
Mit den Notrutschen ist es also nicht getan. Bitte um Anweisungen."
Wenn tatsaechlich Feuerwehr, Rotes Kreuz oder wer auch immer Nachtschicht hatte die Paxe aus den Flugzeugen geholt haetten und ins Terminal gebracht haetten, waeren sie die Helden der Nacht gewesen. Eine bessere PR kann man sich da gar nicht wuenschen - und die Verantwortlichen am MUC stuenden nicht als die kalten Deppen da.
Weil sie schon möglicherweise 12h auf der Arbeit waren. Irgendwann wird man müde und unkonzentriert. Nein nicht lieber die Nacht im Flieger lassen sondern jemandem aus dem Frei holen
Die Richtung der Argumentation ist nicht ganz die Realität.
Frag mal die Fahrer der Streufahrzeuge der Kommunen oder im Auftrag derer, wie viele Stunden sie im Räumeinsatz sind plus wie viele Stunden sie insgesamt an einem Tag schon gefahren sind oder gearbeitet haben.
Frag mal die Fahrer der Streufahrzeuge der Kommunen oder im Auftrag derer, wie viele Stunden sie im Räumeinsatz sind plus wie viele Stunden sie insgesamt an einem Tag schon gefahren sind oder gearbeitet haben.
Genau das ist die Krux dieser halbseidenen Gewerschaftsthesen. Es geht NICHT um die Busfahrer, in Eigenorganisation. Was hier hinterfragt, eigentlich angeprangert werden muss ist Welche Rolle haben die verantwortlichen Manager in besagter Nacht sowie in general am MUC gespielt?
Wetterdienst und der Airport ist da noch detaillierter dran als irgendwer hat die eingetroffene Wettersituation vorhergesagt
Die on time Dienstzeiten jedes einzelnen Busfahrers und Schleppers können in Sekunden ermittelt werden, ggf. poppen am Dienstplanmodul sogar Rote Fenster auf, die auf Überschreitung hinweisen. Wenn ich das absehe, sollte ich als Operativer Manager Standby Dienste aktivieren können. Es gibt ja auch Reserven für AU Ausfälle oder Betriebsunfälle, zumindest ausserhalb von Bananenrepubliken, Aviation technisch. Abgesehen von 24/7 Bereitschaft für Diversions
Hat der LH Flight Operation Manager nachdem seine SIN CPH und GDN Maschinen offblock waren seine DELL's runtergefahren und ist ins Parkhaus geschlendert?
Für mich in fact, Totalversagen der operativ Verantwortlichen in dieser Nacht. Organsitatorisch, Strukturell, Interkommunikativ und erst recht im fehlen jeder Emphatie für die betroffenen Passagiere und Crews. Und ich hoffe aus der Richtung hört man in Kürze noch Otöne als Zeugen.
Und JA, in einer derartigen Situation hätten Feuerwehr & Notkräfte unterstützen können / müssen um Menschen aus einer nicht lebensbedrohlichen aber zutiefst unbequemen Krisenslage zu helfen.
Was, wenn ein Pax einfach aus Panik die Rutsche geschossen hätte?
Ich zum Beispiel bin wegen einer Thrombose im Bein auf Blutverdünnern für den Rest meines Lebens. Wohne in Graz und die Air Dolomiti stand mit Paxen darin herum in MUC. Die Maschine ist jetzt keine First Class Only und super eng bestuhlt. Wäre wahrscheinlich ein Langstrecken-Umsteiger gewesen in dem Szenario. Also mit viel Sitzen davor, dann im Terminal etwas gehen und anschließend wieder sitzen. MUC nach die ganze Nacht. Da ich anscheinend zu dumm bin, meine Beine zu benutzen und die zu dumm sind, genug Fahrer zu organisieren, obwohl der Schneefall vorher bekannt war und auch noch dazu lange genug gedauert hat.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der Einzige an dem Tag gewesen wäre mit einer ähnlichen Konstellation.
Und jetzt - 6 Tage nach dem Desaster hat sich der MUC Vorstand immer noch nicht persönlich geäußert was bei der Presse massiv auf Unverständnis stößt. Untragbar und unverschämt.
Bitte aber reale Testbedingungen:
- 6-10h Campingstuhl mit minimal verstellbarer Rückenlehne und eingeschränktem Beinbereich, es gibt nen bisschen was zu trinken 1-2 kleine Snacks und ordentliches Weißes Rauschen und irgendwas vibriert leicht oder tut komisch(*)
- 2h herumlaufen
- 6-10h Campingstuhl wie oben(*)
- 2h herumlaufen
- dann sitzt du ne halbe Stunde (wie oben, statt Snacks ne kleine Chips- oder Keks-Tüte, etwas weniger Weißes Rauschen) und dann wird dir alle halbe Stunde mitgeteilt, dass es jetzt noch nen bisschen dauern wird (oder halt wahlweise einfach gar nichts)
(*) wenn du bei der Gepäckausgabe nen bisschen auf die Tags schaust, sind da durchaus Menschen dabei, die 2 Langstreckenflüge vor der Kurzstrecke hinter sich hatten.
Ganz abgesehen davon, dass dieses ein unverzeihliche Totalversagen von LH und MUC T2, an dem LH ja zu 40 % beteiligt ist: Wer dieses Forum aufmerksam liest, findet genug Berichte von Freaks, die sich Freiwillig eine, zwei, drei oder mehr Direct-Turnarounds mit jeweils 2 x 6 Stunden auf den Campingstühlen antuen.
Für den tollen Staus ist jede Tortur erträglich. Nur um näher an den Kartoffelsalat zu kommen.
Wenn das Catering genug Kartoffelsalat geladen hätte, wäre wieder eitel Sonnenschein hier. Oder?
Du weißt gar nicht, welche magische Anziehungskraft der Kartoffelsalat [in der Frankfurter Welcome Lounge] auf einen ausüben kann, wenn du in einem Land wohnst wo es hinreichend schwer ist an ordentliche festkochende Kartoffeln zu kommen.
Du weißt gar nicht, welche magische Anziehungskraft der Kartoffelsalat [in der Frankfurter Welcome Lounge] auf einen ausüben kann, wenn du in einem Land wohnst wo es hinreichend schwer ist an ordentliche festkochende Kartoffeln zu kommen.