News rund um den Flughafen München

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Champuslümmel1

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
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Düsseldorf
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Um 10 Uhr gibt es eine Pressekonferenz zu den Vorkommnissen es lädt ein die Lufthansa und der Flughafen München.

Vermutlich mit dem Ergebnis, es tut uns leid, wir haben alles Mögliche getan und keiner ist schuld. Wird so NIE wieder vorkommen.
 

un_lustig

Erfahrenes Mitglied
14.02.2011
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484
VIE
Im Gegensatz zu Dir haben die wahrscheinlich verstanden, dass es sinnlos ist, die Besatzung für etwas zur Schnecke zu machen, für das sie mal gar nichts kann. Im Gegenteil, die waren von der Situation sicher genauso wenig erfreut. Jemand, der dann noch meint, den "dicken Max" markieren zu müssen macht nichts besser.
All ihre Probleme wären keine gewesen, wenn der Pilot einen Funkspruch abgesetzt hätte. Aber der wird eher auf LH Anweisungen gehört haben, statt sich um seine Passagiere zu sorgen.
 

SF340

Erfahrenes Mitglied
16.12.2023
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Die Air Dolomiti-Crews kann ich ja bis zu einem gewissen Grad noch verstehen, die werden auch nicht scharf auf Disziplinarmaßnahmen sein. Für die LH-Crews, vor allem das Cockpit, sehe ich keinen Grund sich hinter ihrem Arbeitgeber zu verstecken. Das machen sie bei Streiks und Lohnverhandlungen auch sehr medienwirksam nicht.
Das ist auch etwas was ich bisher nicht verstanden habe. Gerade für die Crews kann die Situation an Bord nicht schön gewesen sein und bei mindestens 10 Piloten wird doch wenigstens einer VCler sein, der dann auch laut wird?
 

Papua

Reguläres Mitglied
31.12.2025
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Fazit der Pressekonferenz: keinerlei Konsequenzen für die Beteiligten aber man macht jetzt alles besser…war Lammers überhaupt anwesend?
 
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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Warum wurde denn nicht gleich "eskaliert"? Geht das nur bei "Notfall"? War das bisher nicht üblich oder nicht erwünscht? Es läge doch nahe, dann mal schnell irgendeinen Höheren anzurufen, wenn da ein paar hundert Leute sitzen? Und dass der Bodenchef erst ab jetzt mit in der Hubzentrale sitzt, finde ich auch erstaunlich. Wer sitzt denn dort stattdessen?
Flugbegleiter etc. gibt es ständig auch auf Abruf, die wohnen sogar eine Stunde um den Flughafen, damit sie bei Rufbereitschaft sofort kommen können. Sowas scheint es bei Flughäfen und deren Personal nicht zu geben?
 
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SleepOverGreenland

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09.03.2009
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FRA/QKL
Warum haben die dann ihren Job nicht gemacht? Wird erst ab 1000 Passagieren oder Anrufen eingegriffen?
Was soll denn die Bundespolizei machen? Genauso wie die Piloten in den Fliegern. Im Nachgang wird klar, dass die Feuerwehr offensichtlich mit genügend Personal, Treppen und Bussen ausgestattet gewesen wäre. Aber woher sollen das die Piloten wissen. Einen echten Notfall in den Fliegern gab es ja wohl nicht. Und eine Evakuierung bei starkem Schneefall und Glätte Nachts um 1:00 Uhr mit übermüdeten Passagieren ist möglicherweise auch nicht so lustig und endet im Zweifel mit 2-3 Knochenbrüchen. Das mag der Gedankengang der Piloten in den Fliegern gewesen sein, die sich vermutlich auch untereinander ausgetauscht haben.

Es wird teilweise so argumentiert als hätte man den Passagieren in den Fliegern unerträgliches Leid zugefügt. Ich war vor vielen Jahren mal in einer vergleichbaren Situation. Aus einem 1 Stunden Flug wird auf einmal ein 10 stündiger Aufenthalt in einem Kurzstreckenflieger. Einziger Unterschied, nach den 10 Stunden war ich am geplanten Zwischenziel, eigentlich schon nach 8 Stunden. Aber zwischen Landung und Ausstieg hat es nochmal 2 Stunden gedauert.

Ja, das ist unschön. Ja, das ist wenig komfortabel. Aber man arrangiert sich damit. Lebbe geht weiter.

In diesem konkreten Fall hat man jetzt sogar "Lessons Learned" recht zügig umgesetzt. Aber man kann nicht immer vorher auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.
 

N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
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982

Flp

Erfahrenes Mitglied
30.01.2014
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Na ja, die pax haben sicherlich aus dem Fenster geguckt und sich gedacht eher sitze ich bis 4 im Flieger als das ich im Schneetreiben über eine vereiste und zugeschneite Fläche zum Terminal laufe.;)

Also ich wäre lieber über eine vereiste und zugeschneite Fläche zum Terminal gelaufen, als stundenlang im abgestellten Flieger zu sitzen. Aber ich erkenne an, dass die Präferenzen hier unterschiedlich sein können. ;)

Meinst Du die Polizei bzw Feuerwehr greift ein ohne das ein Notfall vorliegt?

Die Feuerwehr rettet auch Kätzchen von Bäumen, also ja, die greift manchmal auch ein, ohne dass ein Notfall vorliegt. ;)
 
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SleepOverGreenland

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09.03.2009
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FRA/QKL
Also ich wäre lieber über eine vereiste und zugeschneite Fläche zum Terminal gelaufen, als stundenlang im abgestellten Flieger zu sitzen. Aber ich erkenne an, dass die Präferenzen hier unterschiedlich sein können. ;)
Wenn der Pilot das angeordnet hätte und 3 Personen sich die Haxen gebrochen hätten und weitere 2 hätten sich verlaufen und wären in der Kälte erfroren hätte ich den Shitstorm hier nicht lesen wollen wie es sein kann die Passagiere in eine derartige Gefahr zu bringen statt einfach ein paar Stunden im warmen Flieger zu warten bis die Situation kontrollierbarer wird.
 

Champuslümmel1

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
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Düsseldorf
Wenn der Pilot das angeordnet hätte und 3 Personen sich die Haxen gebrochen hätten und weitere 2 hätten sich verlaufen und wären in der Kälte erfroren hätte ich den Shitstorm hier nicht lesen wollen wie es sein kann die Passagiere in eine derartige Gefahr zu bringen statt einfach ein paar Stunden im warmen Flieger zu warten bis die Situation kontrollierbarer wird.
Hätte, hätte ..... . Fakt ist:Totalversagen aller Verantwortlichen. Und ein paar Stunden 😳😳😳. Wir reden hier von der gesamten Nacht.
 

un_lustig

Erfahrenes Mitglied
14.02.2011
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VIE
Und was bitte hätte Inhalt dieses Funkspruchs sein sollen? Du machst Dich echt lächerlich...



Was genau besagten denn die Anweisungen, über die Du offenbar genau Bescheid weißt?
hier für dich, da du anscheinend keiner ganzen konversation folgen kannst:

 

SleepOverGreenland

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09.03.2009
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FRA/QKL
Hätte, hätte ..... . Fakt ist:Totalversagen aller Verantwortlichen. Und ein paar Stunden 😳😳😳. Wir reden hier von der gesamten Nacht.
Nein, hätte, hätte halte ich in diesem Fall für ganz entscheidend. Die Piloten dürften sich untereinander abgestimmt haben und das aus ihrer Sicht geringste Risiko gewählt. Es ging um ein paar Stunden. Die Passagiere nach Singapur wären beispielsweise sowieso für 12 Stunden in genau dem Flieger gewesen.

Ich war mal für 10 Stunden in einem Kurzstreckenflieger bei einem eigentlich geplanten 1-Stunden Flug. Man überlebt es. :p

Es ist immer so schön und vor allem leicht von Außen im Nachhinein von Totalversagen zu sprechen. Das der Vorfall unschön war und besser hätte gelöst werden können steht außer Frage. Und für ein nächstes Mal wurden ja heute schon Maßnahmen implementiert. Aber in der Situation war es schwierig und eben nicht durch einen Telefonanruf zu lösen.
 
Zuletzt bearbeitet:

SleepOverGreenland

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09.03.2009
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Also für mich sind 6,5 Stunden nicht ein paar Stunden. Spätestens nach 2,5 Stunden wäre für mich Schicht im Schacht gewesen und ich hätte einen Notruf abgesetzt. Und angeblich ist noch keine einzige Anzeige eingegangen. Unfassbar!.
Vielleicht weil es die Passagiere gar nicht als so schlimm empfunden haben wie es hier ständig beschrieben wird. In dem Tussi Video echauffiert sich zwar die aufgespritzte Lippe ein wenig, aber von Horror sprachen Unbeteiligte die zufällig am Flughafen interviewt wurden.
 

Champuslümmel1

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
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Düsseldorf
Nein, hätte, hätte halte ich in diesem Fall für ganz entscheidend. Die Piloten dürften sich untereinander abgestimmt haben und das aus ihrer Sicht geringste Risiko gewählt. Es ging um ein paar Stunden. Die Passagiere nach Singapur wären beispielsweise sowieso für 12 Stunden in genau dem Flieger gewesen.

Ich war mal für 10 Stunden in einem Kurzstreckenflieger bei einem eigentlich geplanten 1-Stunden Flug. Man überlebt es. :p

Es ist immer so schön und vor allem leicht von Außen im Nachhinein von Totalversagen zu sprechen. Das der Vorfall unschön war und besser hätte gelöst werden können steht außer Frage. Und für ein nächstes Mal wurden ja heute schon Maßnahmen implementiert. Aber in der Situation war es schwierig und eben nicht durch einen Telefonanruf zu lösen.
Es gibt eben Personen, die lassen Alles mit sich machen und sagen noch Danke, und Andere haben eben Grenzen. Und der Vergleich, man wäre sowieso mehr als 10 Stunden im Flieger gewesen hinkt schon sehr. Letztendlich werde vermutlich Gerichte das Ganze entsprechend einordnen.
 

Flp

Erfahrenes Mitglied
30.01.2014
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Wenn der Pilot das angeordnet hätte und 3 Personen sich die Haxen gebrochen hätten und weitere 2 hätten sich verlaufen und wären in der Kälte erfroren hätte ich den Shitstorm hier nicht lesen wollen wie es sein kann die Passagiere in eine derartige Gefahr zu bringen statt einfach ein paar Stunden im warmen Flieger zu warten bis die Situation kontrollierbarer wird.
Das glaub ich auch, aber trotzdem, wer zu blöd zu laufen ist, hätte es nicht anders verdient. Es wird allgemein mal Zeit, dass es mit dieser Alle-in-Watte-packen-Mentalität aufhört und Leute Verantwortung für ihre Handlungen übernehmen statt immer die Schuld für alles bei anderen suchen.
 

Flp

Erfahrenes Mitglied
30.01.2014
2.635
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Es wird allgemein mal Zeit, dass es mit dieser Alle-in-Watte-packen-Mentalität aufhört und Leute Verantwortung für ihre Handlungen übernehmen statt immer die Schuld für alles bei anderen suchen.

Gerade eben beim Busboarding für einen BA-Flug in MUC: Ich stehe bei der vorderen Bustür und der Busfahrer lässt uns vorne nicht aussteigen, weil da auf dem Weg zur Rolltreppe der Außenposition eine Stufe ist. Wir sollen alle in der Mitte vom Bus aussteigen. Was soll der Mist wegen einer Stufe? Wer eine Stufe nicht schafft, soll zuhause bleiben.
 
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