Zinsen im Keller, Inflation recht hoch - Wie sichert ihr euer Vermögen?

ANZEIGE

Wie ist Eure Einschätzung zum 'Gesundheitszustand' des EUR?

  • Der EUR wird in der EU noch sehr lange Bestand haben.

    Abstimmungen: 273 64,7%
  • Der EUR ist für mich klinisch tot und ich erwarte früher oder später eine Währungsreform.

    Abstimmungen: 90 21,3%
  • Sparen bzw. eine Flucht in Sachwerte ist für mich unausweichlich.

    Abstimmungen: 125 29,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    422
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.872
15.951
FRA/QKL
ANZEIGE
Bei den z.b. hier genannten Aktienfonds sind nach einem Jahr Haltedauer 30% Steuerfrei, wenn ich mich nicht irre.
Das ist korrekt. Entspricht 17,5% KapESt anstelle 25%.

Wobei die Geier einer ganz bestimmten Partei ja unermüdlich daran arbeiten das zu ändern und den persönlichen Steuersatz für Kapitalerträge anzuwenden welcher wenn es nach diesen Geiern geht auf 47% bzw. sogar 49% in der Spitze steigen soll.
 

Minowa

Erfahrenes Mitglied
29.05.2011
3.004
1.431
DUS, NRT/HND
Desweiteren sind bei Tages und Festgeld nach Freibetrag immer die volle Kapitalertragssteuer fällig.
Bei den z.b. hier genannten Aktienfonds sind nach einem Jahr Haltedauer 30% Steuerfrei, wenn ich mich nicht irre.

Meinst du das Thema Teilfreistellung von Aktienfonds? Dabei gibt es keine Mindesthaltefrist. Die Teilfreistellung gilt für Kursgewinne beim Verkauf, aber auch für Ausschüttungen und Vorabpauschalen bei thesaurierenden Fonds.
 

Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
3.816
4.254
Bisher bin ich 2026 mit meiner konservativen Vermögensanlage mit Ausnahme der Immobilien bei 8% p.a. Und Ihr so?
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.365
5.803
Aktuell gibt es bei uns auf dem langweiligen Money Market Konto bei der FNB 7,4 Prozent in Südafrikanischem Rand.

Und der ZAR ist gegenueber dem EUR in den letzten Jahren leider mehr als stabil. Von den fast 22 Rand auf den EUR aus Mitte 23 träumen wir bei gut 19 Rand auf den EUR heute nur noch.

Die knapp eine Million, die aus unserem Hauskauf 2023 ungeplant in ZAR liegen geblieben ist, war neben dem Haus selbst das beste Investment. Damals kosteten 1 Mio ZAR rd 46000 EUR, heute würden diese mit Zinsen rd 1.2 Mio. ZAR in EUR rund 64000 EUR bringen.

Nichts anderes gilt für Immobilienpreise. Die sind jedes Jahr bei uns im Viertel um rd. 10 Prozent in Rand gestiegen. Der Rand hat in der Zeit rd. 15 Prozent gegen den EUR zugelegt. Die Immobilie selbst hat in drei Jahren in ZAR rd 35% und in EUR mehr als 50% an Wert gewonnen und hat viel Spaß gemacht. Einziger Nachteil, der wieder ein Vorteil ist: Von der Wertentwicklung in Rand, die für steuerliche Zwecke allerdings anders bemessen wird, kriegt der Staat in Südafrika im Erbfall an unsere Kinder nach geringen Freibeträgen 30% (dafür der deutsche Staat vom Substanzwert allerdings Null, weil das Besteuerungsrecht in Südafrika liegt). Allerdings investieren wir Jahr für Jahr was die Wertenwicklung weiter treibt. Inzwischen sind wir vom Elektrizitätsnetz an 330 Tagen im Jahr unabhängig. Das Brauchwasser für 4000 qm Garten kommt aus einem Borehole und der Pooö wird ebenfalls mit Solar und Wärmepumpe beheizt. Und vieles mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Rungisalf und Hotel

schwerelos

Aktives Mitglied
16.03.2026
206
296
Tagesgeld ist nur eine Zahl im Computer, kein Sachwert…
Und deine Spider/SPDR-Anteile nicht?

In Deutschland ist seit Einführung der gesetzlichen Einlagenversicherung noch nie ein Privatanleger Sichteinlagen bei einer deutschen Bank verloren, auch nicht oberhalb der Grenze. Insofern ja, es ist absolut Amateur Hour die Diskussion darüber, sage ich als Profi.
 
  • Like
Reaktionen: Hotel

Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
3.816
4.254
Und deine Spider/SPDR-Anteile nicht?

In Deutschland ist seit Einführung der gesetzlichen Einlagenversicherung noch nie ein Privatanleger Sichteinlagen bei einer deutschen Bank verloren, auch nicht oberhalb der Grenze. Insofern ja, es ist absolut Amateur Hour die Diskussion darüber, sage ich als Profi.

Die gesetzliche Einlagensicherung hängt an der Stabilität des sichernden Staates (das Deposit im ESF reicht nicht annähernd zur Sicherung aller Einlagen aus). Und an der Stabilität des Euro.

Es ist grob fahrlässig, von der Stabilität des deutschen Staates in den nächsten Jahrzehnten auszugehen.

Insbesondere bei große Vermögen, welche in folgende Generationen übergehen sollen, würde ich nicht alleine auf das extreme Klumpenrisiko (Geldanlage nur in DE) setzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.123
18.257
IAH & HAM
In Deutschland ist seit Einführung der gesetzlichen Einlagenversicherung noch nie ein Privatanleger Sichteinlagen bei einer deutschen Bank verloren, auch nicht oberhalb der Grenze. Insofern ja, es ist absolut Amateur Hour die Diskussion darüber, sage ich als Profi.
Dann solltest Du als Profi vielleicht mal erklären, was es für europäische Banken bedeuten wuerde, wenn die Fed die USD Swap Lines aufkündigt. Echter Profi-Move bei Geldanlagen von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schliessen. Aber natürlich ist das Problem der Einlagensicherung mit Wertpapieren einfach zu managen.
 

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
380
966
Radfahren so wie Du schädigt Rücken und Gelenke.



90% Deiner Tage lebst Du in der DDR Platte, damit Du an 10% Deiner Tage reisen kannst?




Es reicht das Lesen einfacher Statistiken, um zu sehen, dass in der Vergangenheit über jeden beliebigen 20-Jahres-Zeitraum gerechnet ein ETF auf MSCI World mindestens 8% p.a. gebracht hat. Und das oft nach Steuern.

Bei Deinem 4% Tagesgeld gibt Du ja vermutlich 1% ab, so dass es netto nur 3% sind.

Zum Rennrad: merk ich nichts von. Und ich fahre jetzt seit 15 aktiv Rennrad. Fast vier davon mit dem ganzjährigen Pendeln (wobei die Kilometer fast ausschließlich auf der Rückfahrt abgerissen werden, da ich zum Büro einen Großteil mit dem Zug fahre). Durch den meist schweren Rucksack auf dem Rücken (erstes Anbaden im See war heute angesagt) beuge ich dort den Beschwerden durchs Schwimmen vor. Vielleicht bist du einfach empfindlicher. Nicht schön, aber nicht zu ändern.

Zum Plattenbau und den Reisen: finanziell merke ich die Reisen gar nicht. Wenn dein Profilname Programm ist, dürfte sich unser Reisestil schon unterscheiden. In Hotels - erst recht Luxushotels - wirst du mich ebenso wenig finden wie in den ersten Reihen auf Langstreckenflügen. Eco-First und vor Ort einfache Unterkünfte sind angesagt. Dem gepamperten und sich oft selbst sehr wichtig nehmenden Publikum auf Flügen geh ich nur gern aus dem Weg, nein, eine gewisse Verachtung wenn ich die sehe schwingt da auch oft mit (ihr seid davon explizit ausgenommen). ;) Die Fernreisen gehen jedenfalls nicht groß ins Geld. Manche bezahlen für eine Woxhe Ostsee soviel wienich für drei Wochen Südamerika.

Meine Nachbarn in der Platte sind alteingesessene Rentner, Alleinerziehende, ein paar Arbeitslose, junge Pärchen und normale Arbeiter. Ich stech da schon heraus, ohne dass die wissen was Phase bei mir ist. Erdet einen ungemein und man nimmt sich am Ende selbst nicht so wichtig. Außerdem schön grün und ruhig ringsrum, da brauche ich keine enge und manchmal unmöglich geschnittene Altbauwohnung für das Zigfache an Miete weiter in der Innenstadt.

Und zur Rendite: wenn du 8 Prozent per annum brauchst, lebst du scheinbar für deinen Konsum (ist ne Mutmaßung). Wenn das ein freundlich gemeinter Rat war: thanks, ich komme auch mit 3 oder 4 Prozent ganz gut klar und hab langfristig auch ein wenig was am Markt investiert. ;)
 

schwerelos

Aktives Mitglied
16.03.2026
206
296
Für die Langweiler - wie mich - bietet Chase (kann gerade keine Links einfügen) Tagesgeld mit 4% für vier Monate, danach derzeit variabel 2%. Konto gestern eröffnet und jetzt wird ordentlich was rübergeschoben. Hab ich erstmal ein paar Monate Ruhe im Karton.

Dann solltest Du als Profi vielleicht mal erklären, was es für europäische Banken bedeuten wuerde, wenn die Fed die USD Swap Lines aufkündigt. Echter Profi-Move bei Geldanlagen von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schliessen. Aber natürlich ist das Problem der Einlagensicherung mit Wertpapieren einfach zu managen.
Es ist schwierig, diplomatisch zu antworten. @CX777 fragt nach Geldmarkt. Keine Indikation, ob es um > 100k im Geldmarkt geht. Bei Ottonormalverbraucher ist das Risiko, in der EU als Privatanleger Verluste auf Sichteinlagen zu erleiden, approximativ 0. Selbst beim großen Privatanleger ist das Risiko im einstelligen Basispunktebereich.

Es hat was Nixcheckerhaftes, in Posts auf diese marginalen Risiken zu verweisen. Aus meiner Sicht wäre es viel zielführender, einem mutmaßlichen Anfänger gegenüber auf attraktivere Risiko-Rendite-Profile zu verweisen und darauf, dass die Allokation in den Geldmarkt auf < 10% oder max. < 15% des Gesamtanlagebetrages beschränkt werden sollte. Das ist sogar extrem großzügig von mir, gute Strategien würden sogar noch restriktiver sein, es sei denn, das Vermögen von Frau/Herrn CX777 ist nur ein geringer fünfstelliger Betrag oder weniger.
 
  • Like
Reaktionen: TrickMcDave

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.123
18.257
IAH & HAM
Selbst beim großen Privatanleger ist das Risiko im einstelligen Basispunktebereich.

Bloss weil Du versuchst Dich hochgestochen auszudruecken, wirkt Dein duemmliches Geschawafel nicht uberzeugender. Und nur am Rande, “Basispunkte” nutzt man bei Zinsen und Renditen, aber bei der Risikobewertung ist de Begriff komplett fehl am Platze.
 
  • Like
Reaktionen: Dönertier

schwerelos

Aktives Mitglied
16.03.2026
206
296
Bloss weil Du versuchst Dich hochgestochen auszudruecken, wirkt Dein duemmliches Geschawafel nicht uberzeugender. Und nur am Rande, “Basispunkte” nutzt man bei Zinsen und Renditen, aber bei der Risikobewertung ist de Begriff komplett fehl am Platze.
Junge, mach dich nicht lächerlich, PDs werden ebenfalls oft in bp referenziert, weil es in einem guten Teil der Range einfacher ist.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.123
18.257
IAH & HAM
Und zur Rendite: wenn du 8 Prozent per annum brauchst, lebst du scheinbar für deinen Konsum (ist ne Mutmaßung). Wenn das ein freundlich gemeinter Rat war: thanks, ich komme auch mit 3 oder 4 Prozent ganz gut klar und hab langfristig auch ein wenig was am Markt investiert. ;)

Am Ende muss jeder sein Geld so investieren, dass er Nachts gut schlafen kann. Das ist wichtiger als den lezten Prozentpunkt bei der Rendite herauszuholen. Und solange Du Dich damit gut fuehlst, und Deinen gewünschten Lebensstandard bis zum Ableben so fianzieren kannst, machst Du alles richtig. Halte trotzdem die Infaltion im Auge und ueberlege Dein Geld ueber mehere Banken zu verteilen, um das ohnehin geringe Ausfallrisiko weiter zu minimieren. Eine gute Alternative koennten für Dich Staatsanleien in Euro sein, als Treppe mit unterschiedlichen Laufzeiten gestaffelt.
 

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
380
966
Kein Streit. ;)

Zu sehr will ich mich hier nicht aus dem Fenster lehnen, aber was die Anlagemöglichkeit angeht, hole ich allein aus den derzeitigen Tagesgeldzinsen meine jährlichen gemittelten Fixkosten (d.h. ohne Extras wie Reisen oder mal ein schönes Essen) rein. Eine richtige Anlagestrategie würde sich bei dem verfügbaren Gesamtbetrag bestimmt schon lohnen. Die - nicht lachen - habe ich mir vor Jahren, um überhaupt mal irgendwie anzufangen, von Beratern meiner damaligen Hausbank (Deutschlands Wald-und-Wiesen-Bank) aufschwatzen lassen. Zu teuer, renditeseitig ein Witz und - was am Ende am schlimmsten wahr - waren die Gespräche einfach nicht ehrlich und ich habs auch ehrlicherweise damals nicht so richtig begriffen. Ein kümmerliches Resdepot hab ich dann noch aufgelöst und mit Erstaunen festgestellt, dass ich erstmals eine saftige Verlustbescheinigung in der Steuererklärung angeben darf.

Das alles hat gesessen, in der Konsequenz seit jeher von allen Beratern die Finger gelassen und eine sehr risikominimierende Strategie gefahren. Das oben ziemlich provokant beschriebene (Wohn-)Umfeld sowie die Begegnungen auf den Reisen - wer mich hier persönlich kennt und meine Reiseberichte abseits des Forums verfolgt weiß, was gemeint ist - prägt einen ja auch und verwahrt zumindest mich vor zu großer Gier. Zumal wenn einem nichts geschenkt wurde.

Lirumlarum, wie bereits geschrieben, sind hier aber gute Ideengeber dabei und es wird in kleinen Schritten weiter gestreut. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
3.816
4.254

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
380
966
@Hotel und @Flying Lawyer: genauso. Gezahlt hab ich "nichts", außer die hohen Gebühren. Alles Anfängerfehler ich weiß, aber das liegt ja nun schon ein paar Jahre zurück. Ich gehöre zu den "Affluent-Kunden", wie ich letztens gelernt habe. Sollen für Banken ja mittlerweile auch eine interessante Gruppe sein.

Deswegen mal in die Runde gefragt: ab wieviel Euro liquides Vermögen habt ihr angefangen, euch richtig beraten zu lassen bzw ohne eure Vermögenswerte offen legen zu müssen eher allgemein gefragt, ab wann lohnt sich eine echte Beratung?
 
  • Like
Reaktionen: YoungMario

berlinerjunge

Erfahrenes Mitglied
07.05.2010
808
705
good old THF
Die Frage in den Schwarm etwas abgewandelt: Gibt es Vermögensberater und ab welchem Vermögen werden die ernsthaft tätig, die auf reiner YoY Erfolgsbasis arbeiten? Was kostet so ein Berater? Mehr als 20% bezogen auf den Erfolg?
Oder gibt es einen Publikumsfond, der nur auf Erfolgsbasis die Verwaltungsgebühr berechnet.
Der Nachweis, dass man mit dieser Beratung in den letzten Jahre erfolgreicher gewesen wäre als ein Welt-ETF, muss natürlich nachvollziehbar sein.
 
  • Like
Reaktionen: CX777

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.365
5.803
Deswegen mal in die Runde gefragt: ab wieviel Euro liquides Vermögen habt ihr angefangen, euch richtig beraten zu lassen bzw ohne eure Vermögenswerte offen legen zu müssen eher allgemein gefragt, ab wann lohnt sich eine echte Beratung?

Ich war über Jahre sehr beratungsresistent, was viele Gründe hatte.

Ich habe im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends sehr gut verdient und mangels Familie und mit sehr viel Arbeit wenig ausgegeben und hatte den größten Teil meines Aktienbestandes (besser und aus berufsrechtlichen Gründen: ETFs) bis 2008 erworben. Das hatte zu einem Depot im mittleren einstelligen Millionenbereich geführt, das bis zum 31.12.2008 recht ausgewogen, allerdings retrospektiv zu europalastig war.

Ich habe dieses Depot dann über Jahre nach der Devise konstant gehalten "Hin und her macht Taschen leer" und wie André Kostolany und Warren Buffett auf dieses Bündel gesetzt, auch weil der Wertzuwachs dieser sog."Altbestände" steuerfrei war. Die "Bankberater", die das aufgrund des Volumens interessant fanden, meinten immer mal wieder, dass man mit anderen Werten mehr Profit hätte machen können, was vielleicht richtig war, aber diese Gewinne wären auch mit 25% zu versteuern gewesen. Meine Frage war dann immer: Gibt es 25% mehr Ertrag. Mit einer Honorarberatung, die dann mit weiteren 10% oder so am Ertrag beteiligt gewesen wäre, konnte ich erst recht nichts anfangen.

Dieses Depot ist seit Ende 2008 weitgehend unverändert geblieben, weil die nächsten Jahre vom Erwerb eigener und vermieteter Immobilien (und Familie) geprägt waren und hat sich in der Zeit etwa um den Faktor 3,5 entwickelt.

Seit Anfang der 2020er wird der Aktienbestand dergestalt verwässert, dass inzwischen rund 30% Anleihen dazu gekommen sind, das zum Glück im sehr richtigen Moment und in den Währungen in denen ich mein Geld verdient habe.

Das Aktiendepot ist weiterhin zu 90% unverändert geblieben. Vier Positionen, die ich nach Wegfall berufsrechtlicher Schranken selbst gekauft habe (EON, VW, Amazon und Vonovia) halten sich insgesamt mit Gewinnen und Verlusten in der Waage. Einen geringen Teil meines Vermögens habe ich 2019 als Testballon in die Honorarberatung einer Frankfurter Privatbank gelegt, was sich nett, aber auch nicht überragend nett entwickelt. Und das wichtigste ist: Ich kann gut schlafen.

Ach so, noch eines: Da wir inzwischen zum guten Teil in Südafrika leben, habe ich inzwischen hier auch einige Millionen ZAR, die im Zweifel zum Lebensunterhalt dienen. Die werden mit über 7% bei der FNB verzinst und der Rand ist gegenüber dem EUR mehr als stabil.
 
Zuletzt bearbeitet:

YoungMario

Erfahrenes Mitglied
07.12.2010
2.262
1.484
KLU/GRZ
Deswegen mal in die Runde gefragt: ab wieviel Euro liquides Vermögen habt ihr angefangen, euch richtig beraten zu lassen bzw ohne eure Vermögenswerte offen legen zu müssen eher allgemein gefragt, ab wann lohnt sich eine echte Beratung?

Also ich habe derzeit 350k an liquiden Vermögen und mein „Vermögensberater“ ist mein Berater von der lokalen Sparkasse. Wir setzen uns einmal im Jahr zusammen und schauen mein Portfolio an. Meine +1 ist mit 250k ebenfalls bei ihm und macht es gleich.

Bin aktuell auch sehr defensiv aufgestellt, 80k im MSCI world, 40k in einer Unternehmensanleihe, 220k Tagesgeld, der Rest Cash