Sicherheitsaspeke bei Kreditkarten und Banking

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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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Offenbar können die Räuber damit etwas anfangen. Das Thema der Verwertung/Monetarisierung geklauter Iphones ist hier allerdings off topic. Bitte an geeigneter anderer Stelle diese Frage diskutieren, z.B. in Reisetechnologien.
 

Neo42

Aktives Mitglied
28.09.2022
129
147
Verstehe ich nicht. Wieso sollte jemand ein iPhone klauen, mit dem er NICHTS anfangen kann?
Ja, ich weiß, jeden Tag steht ein volldepperter Dieb auf, der nur Schaden aber keinen Vorteil für sich anrichtet….
Selbst wenn für den Dieb nur 50 Euro beim Hehler abfallen, und der 100 Euro für die Ersatzteile bekommt, dürfte das als Motivation reichen.

In der Praxis werden sie aber nach China verschickt, wo sie vermutlich entsperrt werden und dann einen erheblich höheren Wert haben.

Und demnächst haben die Diebe vielleicht noch eine 50:50 Chance, vor dem Weiterverkauf noch Cash von der KK zu ziehen, was den Antrieb weiter erhöht.
 

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
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Das originale Paper "Practical EMV Relay Protection" stammt übrigens aus 2022 (Link). Fazit:
  • Nur Visa
  • IPhone mit
  • Aktiviertem Transit-Mode und
  • Natürlich technisch aufwändig.
Sowohl Apple als auch Visa könnten das fixen. Das sich bisher nichts getan hat, deutet darauf hin, dass dies in der Praxis kein Problem zu sein scheint.
Workaround ist ja Im ersten Post schon beschrieben worden.

In meinem iPhone kann ich da nicht nur 'keine', sondern auch eine der hinterlegten Karten auswählen.

Daher meine Frage:
wenn ich jetzt eine MasterCard (Prepaid mit geringem Limit) nehme, bleiben dann meine anderen Karten, insbesondere die VISA mit größerem Limit von diesem Risiko auch verschont ?
Oder muss zwingend 'keine' ausgewählt sein ?



EDIT:
"we recommend that iPhone owners disable transit mode for Visa cards. "

... das ist offensichtlich die Antwort auf meine blöde Frage.
 
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netzfaul

Erfahrenes Mitglied
31.12.2015
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2.625
Verstehe ich nicht. Wieso sollte jemand ein iPhone klauen, mit dem er NICHTS anfangen kann?
Ja, ich weiß, jeden Tag steht ein volldepperter Dieb auf, der nur Schaden aber keinen Vorteil für sich anrichtet….
Die werden für Ersatzteile ins Ausland verkauft. Für Pennies on the dollar
 

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
1.491
963
Übrigens:
in Deutschland scheint es für Phishing -Opfer, wenn sie sich vor Gericht mit ihrer Bank treffen, 'billiger' auszugehen als in manch anderem Land (hier: Österreich):



Anm.:
dies im Anschluss an die zuvor hier geführte Diskussion:

 

CableMax

Erfahrenes Mitglied
25.07.2020
3.213
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Naja, das OLG Linz hat dem Opfer deutlich weniger Erstattung zugesprochen, als z.B. das OLG Koblenz.
Ah, hatte die "Hälfte" übersehen, weil die nur in der Überschrift steht. Der Rest des Texts liest sich so, wie wenn die Bank den gesamten Schaden hätte übernehmen müssen.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.425
9.376
Kreditkarten-Phishing auch per SMS-Blaster:
Abgesehen von den technischen Aspekten der Generierung und Verbreitung der Smishing-Meldungen bleibt es ganz normales Phishing (bzw. Smishing).
Was ich mich generell frage: können solche unautorisierten Belastungen auf der Kreditkarte eigentlich nicht schlicht zurückgefordert werden, insbesondere wenn kein 3DSecure verwendet wurde?
Die Schreiben, die man um 9:15 kurz sieht, scheinen das auch nahezulegen ("vorbehaltliche Erstattung" usw.).

Ich gehe außerdem davon aus, dass auch bei SMS-Blastern, also gefälschter Mobilfunknetzzelle, die Betrüger die Telefonnummer der Opfer nicht erhalten (allenfalls vielleicht die IMSI und die IMEI, aber vermutlich auch das nicht, sondern einen anderen Identifikationskode des Teilnehmers).
Selbst wenn sie sie Nummer erhielten, müssten sie sie über die Mitteilung mit dem Phishing-Link korrelieren, was u.ä. eine Versendung individueller Phishing-Mitteiungen erfordern würde (bei denen die Nummer bzw. eine Kennung in der URL kodiert ist, damit das System der Angreifer sie zuordnen kann; falls sie sie wie gesagt überhaupt hätten).
Ich vermute dass die Sminshing-Mitteilungen per Cell Broadcast o.ä. verschickt werden an alle eingebuchten Telefone, also nicht personalisiert.

Bei Telefon-Treff.de hat ein Leser übrigens auch einen Artikel aus UK zum Thema ausgegraben: https://www.theguardian.com/money/2025/jun/24/police-sms-scams-blaster-texts-smishing
 

mattes77

Erfahrenes Mitglied
14.06.2016
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2.136

Nocash

Erfahrenes Mitglied
12.04.2025
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Aber dann sind die Sender und Zeitungen, die gerne von den bösen Datensammlern in ihren Berichten erzählen, selbst aktiv beim Einsammeln der Daten auf ihren Webseiten und Apps dabei. Geld stinkt eben nicht.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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9.376
So ist es. Die meisten Medien dürften Teil dieses Ökosystems sein. Das wird aber natürlich nie thematisiert. Es ist immer nur von irgendwelchen bösen Apps die Rede, aber dass das nur ein Teil des Ökosystems ist, wird eigentlich nie dargestellt.

Auch praktisch jede Behördenwebseite fragt nach Cookie-Einwilligung zum Tracking. Wieso eigentlich? :)
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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Nicht nur Facebook; Du könntest auch das Beispiel "X" hinzufügen, das von vielen Politikern und Behörden täglich mit Inhalten versorgt wird und natürlich von Journalisten popularisiert wird.

Die von mattes77 hier angeführte Geschichte ist übrigens alles andere als neu; wird halt immer mal wieder aufgewärmt, aber das Geschäft funktioniert weiter vorzüglich, weil die Konsumenten es mit sich machen lassen. Spätestens seit 2019 sollte das jedem, der sich auch nur entfernt für das Thema interessiert, geläufig sein:
 
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Porti

Erfahrenes Mitglied
31.12.2019
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1.336
Ich poste hier mal was, das zumindest am Rande
mit der Problematik zu tun hat. Und zwar geht es
um das "Ausspionieren" der normalen Smartphone
Nutzer. Das lief natürlich wieder zu einer Zeit im
Fernsehen, wo es wahrscheinlich kaum jemand
anschaut.
...
Heute muss sich niemand mehr im Präsent 20 mit einem Dederon Beutel an die Straßenkreuzung stellen.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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Phishing ist ja so einfach:

Aber wie kann ein Angreifer mit Kenntnis nur der IBAN eine Freigabeaufforderung auslösen?
Der Artikel ist leider nicht wirklich sachlich informativ.
 
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vlugangst

Erfahrenes Mitglied
28.02.2020
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So wie ich das dem Urteil entnehme, wurde eine Kreditkartentransaktion freigegeben, die Kenntnis der IBAN spielte keine Rolle.
 
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Nocash

Erfahrenes Mitglied
12.04.2025
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Was für blöder Artikel.
Heise wird auch immer mehr zum Clickbait. Hat natürlich alles nichts mit der IBAN zu tun.

Das Urteil zeigt aber: Die ganzen Cyberversicherungen bringen nur dem Versicherer was, da sie im Zweifelsfall nicht greifen.
 

penamba

Erfahrenes Mitglied
26.11.2015
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Ein cleveres Geschäftsmodell, so eine "Phishing-Versicherung": Zahlt offenbar genau dann, wenn die eigene Bank sowieso haftbar ist oder einen Chargeback durchführen kann...
 
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wizzard

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09.03.2009
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Ich kann das Urteil nachvollziehen. Der Fall ist ja so, als würde jemand an meiner Tür klingeln und mich aufforderrn, ihm 2.000€ zu geben. Ich gehe kurz in meine Wohnung zurück, hole das Geld, gehe wieder an die Tür und übergebe es dem Fremden, der sich dann freundlich verabschiedet und geht. Das hat ja nichts mit Pishing zu tun. Und gegen Dummheit kann man sich zum Glück (noch) nicht versichern.
 
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