Kreditkarten-Phishing auch per SMS-Blaster:
Kriminelle nutzen sogenannte SMS-Blaster, um Massen-Phishing-SMS zu versenden und so an Bank- oder Kreditkarten-Daten ihrer Opfer zu gelangen. Was wie ein Th...
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Abgesehen von den technischen Aspekten der Generierung und Verbreitung der Smishing-Meldungen bleibt es ganz normales Phishing (bzw. Smishing).
Was ich mich generell frage: können solche unautorisierten Belastungen auf der Kreditkarte eigentlich nicht schlicht zurückgefordert werden, insbesondere wenn kein 3DSecure verwendet wurde?
Die Schreiben, die man um 9:15 kurz sieht, scheinen das auch nahezulegen ("vorbehaltliche Erstattung" usw.).
Ich gehe außerdem davon aus, dass auch bei SMS-Blastern, also gefälschter Mobilfunknetzzelle, die Betrüger die Telefonnummer der Opfer nicht erhalten (allenfalls vielleicht die IMSI und die IMEI, aber vermutlich auch das nicht, sondern einen anderen Identifikationskode des Teilnehmers).
Selbst wenn sie sie Nummer erhielten, müssten sie sie über die Mitteilung mit dem Phishing-Link korrelieren, was u.ä. eine Versendung individueller Phishing-Mitteiungen erfordern würde (bei denen die Nummer bzw. eine Kennung in der URL kodiert ist, damit das System der Angreifer sie zuordnen kann; falls sie sie wie gesagt überhaupt hätten).
Ich vermute dass die Sminshing-Mitteilungen per Cell Broadcast o.ä. verschickt werden an alle eingebuchten Telefone, also nicht personalisiert.
Bei Telefon-Treff.de hat ein Leser übrigens auch einen Artikel aus UK zum Thema ausgegraben:
https://www.theguardian.com/money/2025/jun/24/police-sms-scams-blaster-texts-smishing