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Gründe für den Personalmangel?

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Das stimmt, es folgt nicht automatisch, aber es macht das Ganze viel viiiiiiel häufiger. Leider.
 
Klassischer Fall von shit in shit out ….

  • Regelsätze Eltern: 2 × 506 Euro = 1.012 Euro
  • Regelsätze Kinder (Schnitt 400 €): 6 × 400 Euro = 2.400 Euro
  • Miete & Heizung (Großstadt-Niveau): ca. 1.800 Euro

Dazu :
Sogenannter Mehrbedarf:

z.B.

Wird Warmwasser in der Wohnung über einen Durchlauferhitzer, Boiler, eine Gastherme oder eine vergleichbare Vorrichtung erzeugt und nicht als zentral bereitgestelltes Warmwasser über Unterkunfts- oder Heizkosten berücksichtigt, besteht grundsätzlich ein Mehrbedarf für jede betroffene leistungsberechtigte Person.

Dazu Schulbücher, Zuschüsse für Klassenfahrten und noch diverser anderer „Kleinkram“

Diese 7.000 Euro „für Umme“ können also sehr wohl erreicht werden.

Aber :

Bedarfsgemeinschaften in dieser Größenordnung (8 Personen bzw. Paare mit 6 oder mehr Kindern) sind in Deutschland eine absolute Seltenheit. Sie machen schätzungsweise weit unter 0,5 Prozent aller Haushalte im System des Grundsicherungsgeldes aus.

Die reine staatliche Auszahlungssumme von 5.000 bis 7.000 Euro wird somit fast ausschließlich dann erreicht, wenn die Familie in einer extrem teuren Wohngegend lebt, keinerlei eigenes Einkommen hat und die Miete direkt vom Amt an den Vermieter überwiesen wird

Über 50 Prozent der Bedarfsgemeinschaften sind 1 Personenhaushalte, dann kommen drei bis vier Personenhaushalte und dann die extremen Haushalte, die ganz gerne als politische Munition verwendet werden.

Tatsache ist aber auch, das in da enorm viel Beschissen wird.


Und bevor ich es vergesse:

Ein einzelner Bürgergeld-Empfänger kostet den Staat im Durchschnitt rund 2.359 Euro im Jahr allein für den Verwaltungsaufwand in den Jobcentern.

Habe die Ehre
welcher Online Begriff für dein weit verbreitetes rhetorische Verhalten des Wiederholen meines Punktes maW gefällt dir besser:
a) violent agreement, oder
b) aggressive paraphrasing

such ihn dir selber aus, sie passen beide
 
Die Gen Z meldet sich wieder zu Wort: "Wir legen nicht mehr so viel Wert auf Arbeiten", Klagen der Gen Z über die 40-Stunden-Woche.

Quelle: Welt.de

Wenn ich da an meine Schulzeit zurückdenke … ich habe sogar in den Sommerferien freiwillig nach einem Ferienjob gesucht.
Dass die Welt gerne populistische Stimmung macht welche nicht von der Evidenz gedeckt wird, ist dir klar?

Die Erwerbsbeteiligung der 20- bis 24-Jährigen ist am höchsten Stand seit Jahrzehnten, die Arbeitszeiten entwickeln sich ähnlich wie bei vorigen Generationen. Siehe: https://iab-forum.de/generation-z-noch-ein-klischee-weniger/

Dass es generell zu wenige junge Arbeitskraft gibt, liegt an der Demographie. Dafür kann nur eine andere Generation etwas.
 
Meckert lieber über die Rente mit 63; das Einsparpotential (nicht nur hier in diesem Vorum) ist ungleich höher und würde unserer “Republik im Niedergang“ eher weiterhelfen.

Die Jugend von heute ist so wie sie ist und aufgezogen und erzogen haben wir alle sie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meckert lieber über die Rente mit 63; das Einsparpotential (nicht nur hier in diesem Vorum) ist ungleich höher und würde unserer “Republik im Niedergang“ eher weiterhelfen.

Die Jugend von heute ist wie sie ist und aufgezogen und erzogen haben wir alle sie.
Hehe, da ist tatsächlich etwas dran. Über die Jugend lässt sich wunderbar schimpfen – kostet nichts und ändert noch weniger. 😉
Bei der Rente mit 63 wird es dann schon etwas komplizierter, weil es plötzlich um echte politische Entscheidungen und viel Geld geht.
 
Meckert lieber über die Rente mit 63; das Einsparpotential (nicht nur hier in diesem Vorum) ist ungleich höher und würde unserer “Republik im Niedergang“ eher weiterhelfen.
Genau, Einsparpotential wo man hinsieht.

Nicht nur bei Rentnern, auch bei sonstig Einkommensschwachen. Verschiebung der BaföG-Erhöhung, Ausgabenkürzung im Gesundheitswesen, beim Wohngeld, bei Pflegeleistungen, beim Unterhaltsvorschuss, beim Kinderzuschlag.

Hilft samt und sonders der "Republik im Niedergang". NICHT.
 
Die Erwerbsbeteiligung der 20- bis 24-Jährigen ist am höchsten Stand seit Jahrzehnten, die Arbeitszeiten entwickeln sich ähnlich wie bei vorigen Generationen. Siehe: https://iab-forum.de/generation-z-noch-ein-klischee-weniger/
Ähhhh, dass die Zahl der Stellen minimal gleich geblieben (wenn nicht gestiegen), die Zahl der 20-24 jährigen aber dank Bevölkerungsrückgang eben rückläufig ist, ist die Sache ja eh ein Selbstläufer. Ebenso solltest du mal den eigenen Link genauer betrachten und nicht immer nur die Überschrift lesen. Die darin erhaltene Grafik zeigt eben genau den Bevölkerungsrückgang, da die Zahl der 20-23 jährigen maximal gleich geblieben ist wie 1995. Die Zahl der 24.65 jährigen immer Höher wird.
 
Ähhhh, dass die Zahl der Stellen minimal gleich geblieben (wenn nicht gestiegen), die Zahl der 20-24 jährigen aber dank Bevölkerungsrückgang eben rückläufig ist, ist die Sache ja eh ein Selbstläufer. Ebenso solltest du mal den eigenen Link genauer betrachten und nicht immer nur die Überschrift lesen. Die darin erhaltene Grafik zeigt eben genau den Bevölkerungsrückgang, da die Zahl der 20-23 jährigen maximal gleich geblieben ist wie 1995. Die Zahl der 24.65 jährigen immer Höher wird.
Es geht aber nicht um die Zahl, sondern um die Quote.
 
Ich hörte einst in einer Diskussion junger Menschen ("Gen Z") mit, dass es sich lohnt die Arbeitszeit zu reduzieren und stattdessen einen 540 Euro Job anzunehmen.
SPD Lösung: Wir schaffen die "Privilegien" der 540 Euro Jobs ab. Ist klar...

Aktuell scheint mir aber gar kein großer Personalmangel mehr zu herrschen, in der Gastro haben die Arbeitgeber wieder die Oberhand.
 
Die deutsche Gastronomie ist deutlich teurer geworden und die Qualität zugleich spürbar runtergefahren. Manchmal auf Fertig-Fraßstufe. Außerdem scheinen viele alte Wirte verkauft zu haben, so dass viele Läden unter neuer Führung sind, oft von völlig ahnungslos wirkenden Branchenneulingen. Das ist in anderen europäischen Ländern nicht so. Da kriegt man für 20 Euro noch gekochtes Essen mit richtiger Sauce von einem Koch und nicht vom Kellerfußboden.
 
Meckert lieber über die Rente mit 63;
Die Rente mit 63 gibt es doch faktisch sowieso schon lang nicht mehr und wird nur umgangssprachlich so genannt bzw. auch gerne als mediales Schlagwort genutzt.

Ab Jahrgang 1964 ist es faktisch die Rente mit 65, d.h. man kann ab dem 65. Geburtstag abschlagsfrei in Rente gehen wenn mindestens 45 Versicherungsjahre vorliegen (Immer Voraussetzung für früheren Renteneintritt). Für Jahrgang 1963 war es 2 Monate früher. Im Jahr 2026 betrifft es den Jahrgang 1962 der mit 64 Jahren und und 8 Monaten abschlagsfrei in Rente gehen.

Wenn jemand trotzdem früher geht gibt es lebenslange Abschläge von 0,3% je Monat (3,6% im Jahr) oder aber die Zeit wird vom Arbeitgeber überbrückt (Altesteilzeit etc.) was in den meisten Fällen greift die ich kenne.
 
Die Rente mit 63 gibt es doch faktisch sowieso schon lang nicht mehr und wird nur umgangssprachlich so genannt bzw. auch gerne als mediales Schlagwort genutzt.

Ab Jahrgang 1964 ist es faktisch die Rente mit 65, d.h. man kann ab dem 65. Geburtstag abschlagsfrei in Rente gehen wenn mindestens 45 Versicherungsjahre vorliegen (Immer Voraussetzung für früheren Renteneintritt). Für Jahrgang 1963 war es 2 Monate früher. Im Jahr 2026 betrifft es den Jahrgang 1962 der mit 64 Jahren und und 8 Monaten abschlagsfrei in Rente gehen.

Wenn jemand trotzdem früher geht gibt es lebenslange Abschläge von 0,3% je Monat (3,6% im Jahr) oder aber die Zeit wird vom Arbeitgeber überbrückt (Altesteilzeit etc.) was in den meisten Fällen greift die ich kenne.
Kannte bis vor kurzem die 99,9% Teilrente noch gar nicht, anders ausgedrückt, wer weiterarbeiten bekommt abschlagsfrei Rente UND Gehalt, wenn der AG mitmacht
 
Die deutsche Gastronomie ist deutlich teurer geworden und die Qualität zugleich spürbar runtergefahren. Manchmal auf Fertig-Fraßstufe. Außerdem scheinen viele alte Wirte verkauft zu haben, so dass viele Läden unter neuer Führung sind, oft von völlig ahnungslos wirkenden Branchenneulingen. Das ist in anderen europäischen Ländern nicht so. Da kriegt man für 20 Euro noch gekochtes Essen mit richtiger Sauce von einem Koch und nicht vom Kellerfußboden.
Stimmt! Die Pandemie hat ihre Spuren hinterlassen, und die Qualität ist seitdem nicht unbedingt besser geworden. Oder mittlerweile ein Döner für 9 € – und da steht nicht mal Lukas Podolski drauf. 😄
 
Ich finde es schon erschreckend, wie schlecht das Angebot geworden ist. Trotz der Gastro-Steuersenkung, davon ist gefühlt nichts angekommen. Auch das Personal ist oft erkennbar servicebranchenfremd. Wir kochen deutlich mehr zuhause seitdem und laden Freunde ein, was man durchaus in guter Qualität und sehr viel günstiger hinkriegt. Aber viele Leute ernähren sich sowieso nur von Tiefkühlpizza und merken keinen Unterschied oder finden es toll, wenn der Fahrradsklave ihnen zum Fernsehen eine Styroporschachtel aus irgendeinem Schuppen an die Couch bringt.
 
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