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Gründe für den Personalmangel?

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Eine klare Demonstration eines der Grundprobleme unserer Gesellschaft ...
Ich wusste gar nicht, dass der Wunsch, sein Leben nicht hauptsächlich auf die Wochenenden zu beschränken, schon gesellschaftskritisch ist.
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Nein, ich hatte mit Anfang 40 "Ausgesorgt". Das war für mich "work life balance". Und die Arbeit hat Spass gemacht. Reiseklasse war "F" oder 1. Klasse Bahn.
Glückwunsch! Mit Anfang 40 ausgesorgt zu haben und dabei auch noch Freude an der Arbeit gehabt zu haben – besser kann man es sich doch kaum wünschen. 😊
 
Ich wusste gar nicht, dass der Wunsch, sein Leben nicht hauptsächlich auf die Wochenenden zu beschränken, schon gesellschaftskritisch ist.
Mit der Einstellung wird es zumindest in der Corporate World schwierig fianzielle Unabhaengigkeit zu erreichen. Ich habe in meiner aktiven Zeit auch mehr als ein Wochenende drangegeben, aber es hat sich gelohnt und ich geniesse die Fruechte meiner Arbeit. .
 
Ich wusste gar nicht, dass der Wunsch, sein Leben nicht hauptsächlich auf die Wochenenden zu beschränken, schon gesellschaftskritisch ist.

Ich weiß nicht ob er das meint aber unsere arbeitsteilige Gesellschaft würde zusammenbrechen, wenn eine kritische Masse das tatsächlich so umsetzen würde. Wir haben ja schon massive Probleme nur weil geburtenstarke Jahrgänge regulär in Rente gehen… Realistisch für größere Teile der Bevölkerung fände ich das nur wenn der Automationsgrad über alle Branchen hinweg massiv erhöht würde (mit AI mittlerweile ohne weiteres erwartbar) und die dadurch entstehende Dividende der Gesellschaft zukäme und nicht einigen wenigen Privilegierten.
 
Mit der Einstellung wird es zumindest in der Corporate World schwierig fianzielle Unabhaengigkeit zu erreichen. Ich habe in meiner aktiven Zeit auch mehr als ein Wochenende drangegeben, aber es hat sich gelohnt und ich geniesse die Fruechte meiner Arbeit. .
Glückwunsch, wenn sich das für dich so ausgezahlt hat! Ich glaube nur, dass finanzielle Unabhängigkeit nicht für jeden bedeutet, möglichst viel Lebenszeit gegen Geld einzutauschen. Ich bin jetzt 45 und habe das Reisen leider erst mit 38 für mich entdeckt. Die Zeit kann ich nicht zurückdrehen, aber ich kann dafür sorgen, dass ich die kommenden Jahre bewusster gestalte. Für mich gehört dazu, das Leben nicht erst dann richtig zu genießen, wenn die Arbeit getan ist und die finanzielle Unabhängigkeit erreicht wurde.
 
Glückwunsch, wenn sich das für dich so ausgezahlt hat! Ich glaube nur, dass finanzielle Unabhängigkeit nicht für jeden bedeutet, möglichst viel Lebenszeit gegen Geld einzutauschen. Ich bin jetzt 45 und habe das Reisen leider erst mit 38 für mich entdeckt. Die Zeit kann ich nicht zurückdrehen, aber ich kann dafür sorgen, dass ich die kommenden Jahre bewusster gestalte. Für mich gehört dazu, das Leben nicht erst dann richtig zu genießen, wenn die Arbeit getan ist und die finanzielle Unabhängigkeit erreicht wurde.
Es gibt unterschiedliche Wege zum Ziel, jeder sollte den waehlen den, der für einen der beste Kompromiss ist.

Denk nur immer daran, wenn etwas zu gut und verlockend klingt, dann hat es meist einen Haken. Und ohne harte Arbeit oder einer guten “originalen” Idee sind bisher die wenigsten Menchen vermoegend geworden.
 
Es gibt unterschiedliche Wege zum Ziel, jeder sollte den waehlen den, der für einen der beste Kompromiss ist.

Denk nur immer daran, wenn etwas zu gut und verlockend klingt, dann hat es meist einen Haken. Und ohne harte Arbeit oder einer guten “originalen” Idee sind bisher die wenigsten Menchen vermoegend geworden.
Du, da bin ich ganz bei dir. Mir geht es auch nicht um den schnellen Reichtum, sondern um die Frage, wie viel Lebenszeit ich gegen finanzielle Sicherheit eintauschen möchte. Denn Geld kann man später noch verdienen – die Zeit bekommt man nicht zurück.

Wenn ich mein Ziel in 5 oder 10 Jahren erreiche, hört die Arbeit ja nicht einfach auf. Aber dann kann ich zumindest selbst entscheiden, wann, wie viel und unter welchen Bedingungen ich arbeite.
 
Ich weiß nicht ob er das meint aber unsere arbeitsteilige Gesellschaft würde zusammenbrechen, wenn eine kritische Masse das tatsächlich so umsetzen würde. Wir haben ja schon massive Probleme nur weil geburtenstarke Jahrgänge regulär in Rente gehen… Realistisch für größere Teile der Bevölkerung fände ich das nur wenn der Automationsgrad über alle Branchen hinweg massiv erhöht würde (mit AI mittlerweile ohne weiteres erwartbar) und die dadurch entstehende Dividende der Gesellschaft zukäme und nicht einigen wenigen Privilegierten.
Dass der zweite Teil mit dem Traum von der automatisierten Wertschoepfung, die dann auch noch "gesellschaftlich gerecht" verteilt wird, realistisch ist, daran haette doch so ein paar Zweifel ...

Aber gesamtgesellschaftlich stimmt gerade dann der erste Teil umso mehr: Je weniger wir alle zusammen erwirtschaften, um so schwieriger wird es, unsere umlagebasierten Sozialsysteme auf ihrem jetzigen Stand zu erhalten, und das wiederum wird die gesellschaftlichen Spannungen weiter verstaerken.

Auf individueller Basis kann ja auch jeder gerne fuer sich entscheiden, wieviel "work" und wieviel "life" er gerne in seiner "balance" haette, so lange er einen Weg findet, ein fuer sich akzeptbales Auskommen damit zu erwitschaften. Leider habe ich den Eindruck, dass heute in vielen Faellen der Wunsch nach dieser individuellen "work-life-balance" mit einem Anspruchsdenken gegenueber der Gesellschaft, dem Staat, den Arbeitgebern, etc. einhergeht, dass einem diese individuell gewuenschte "balance" zu einem individuell gewuenschten finanziellen Auskommen zustehe und daher von diesen ermoeglicht werden muesse.
 
Man muss Jobs und Aufstiegschancen schaffen und nicht die Schwächsten noch malträtieren oder schikanieren. Die Firmen können auch eigentlich lustlose Pflichtbewerber nicht gebrauchen. Man braucht ein gutes Bildungssystem, alleine richtige Sprache und Schrift, was bei uns teilweise schwächelt. Existenzgründer kriegen zu hohe Hürden gebaut, da sie irgendwelche Abgaben erwirtschaften müssen und Bürokratie bewältigen, die sie in der Startphase nicht auch noch aufgehalst kriegen dürften. Entsprechend hat sich eine Schattenwirtschaft darunter gebildet, mit Sklaven und Schwarzarbeit, ohne Rechte, alles hintenrum. Man muss die kleinen Arbeiten wieder lohnend machen und darf nicht alles wegbesteuern, denn sonst funktioniert das normale System nicht mehr. Mieten und alles wird viel teurer, da kann man auch gleich Stütze kassieren und hat weniger Stress.
für Jobs unterhalb einer gewissen Mindestsinnhaftigkeitsschwelle ist das relativ treffend beschrieben
deswegen wägen ja auch viele dieser Niedrigschwellenjobber ab, ob sie sich das antun, oder nicht lieber komplett auf Stütze leben, insbesondere in deutschen Großstädten
 
Denn genau da wird es interessant – bei der Frage, warum immer mehr Menschen bestimmte Arbeitsbedingungen nicht mehr attraktiv finden und welche Verantwortung die Arbeitgeber dabei tragen. Danke.
eine sehr valide Frage

du hast ja jetzt im Strangverlauf ausführlichst beschrieben, warum du zu den aktuellen Konditionen kein Arbeitnehmer mehr sein willst und alternative Lebensmodelle bevorzugst
der Fairness halber solltest du dasselbe auch den Arbeitgebern zugestehen
auch Arbeitgeber haben dasselbe Recht zu sagen, dass sie unter den aktuellen Konditionen keine Arbeitgeber mehr sein wollen
 
Man braucht ein gutes Bildungssystem, alleine richtige Sprache und Schrift, was bei uns teilweise schwächelt.

In allererster Linie braucht man Eltern, die sich wieder (wie früher üblich) viel Zeit nehmen, sich bildungstechnisch mit ihrem Sprössling zu beschäftigen anstatt mit ihrem Smartphone. Was in der Zeit vor und während des Kindergartenalters versäumt wird kann kein Bildungssystem mehr wettmachen.
 
Bildung ist ein gutes Stichwort. Deutschland besitzt kaum nennenswerte Vorkommen an klassischen Naturrohstoffen wie Öl, Gas oder seltenen Erden. Deshalb gilt Bildung seit Jahrzehnten als der wichtigste „Rohstoff“ des Landes. Aktuelle Ergebnisse wie die der PISA-Studie untermauern, dass das Bildungsniveau deutscher Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften einen historischen Tiefstand erreicht hat und unter das Niveau des ersten „PISA-Schocks“ aus dem Jahr 2000 gefallen ist. Inzwischen erreicht jeder dritte 15-Jährige nicht einmal mehr die mathematischen und Lesebasiskompetenzen. Mittlerweile verlassen mehr als 60.000 junge Menschen, die Schule ohne das Erlangen eines Bildungsabschluss‘ oder einen Ausbildungsplatz (Schuljahr 2024/2025).
„Wir schaffen das.“
An manchen „Brennpunktschulen“ ist die deutsche Sprache leider offenbar mittlerweile zur Fremdsprache geworden und einige Lehrkräfte fühlen sich überfordert.
Einen Fachkräftemangel (Personalmangel) wird man so nur sehr schwierig kompensieren, aber die Sozialsysteme werden dadurch weiter stark belastet.
Quellen:
https://www.welt.de/regionales/berl...rer-fallen-wegen-krankheit-dauerhaft-aus.htmlhttps://www.welt.de/politik/article...e-die-schuelerschaft-hat-sich-veraendert.html
 
In allererster Linie braucht man Eltern, die sich wieder (wie früher üblich) viel Zeit nehmen, sich bildungstechnisch mit ihrem Sprössling zu beschäftigen anstatt mit ihrem Smartphone. Was in der Zeit vor und während des Kindergartenalters versäumt wird kann kein Bildungssystem mehr wettmachen.

Vielleicht sollte man auch drüber nachdenken, dass Eltern heute deutlich mehr Arbeitsbelastung haben als in früheren Generationen - klar ist es einfach, alles auf faulenzende Eltern, die sich lieber um Facebook als um ihre Kinder kümmern, zu schieben. Aber dass früher typischerweise ein Elternteil sich Vollzeit um die Kinder kümmern konnte, während heute meist schon im Tagesgeschehen die Großeltern (wenn es sie denn gibt) unterstützen müssen, weil beide Elternteile arbeiten, macht schon auch einen gewissen Unterschied.
 
Aktuelle Ergebnisse wie die der PISA-Studie untermauern, dass das Bildungsniveau deutscher Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften einen historischen Tiefstand erreicht hat und unter das Niveau des ersten „PISA-Schocks“ aus dem Jahr 2000 gefallen ist. Inzwischen erreicht jeder dritte 15-Jährige nicht einmal mehr die mathematischen und Lesebasiskompetenzen. Mittlerweile verlassen mehr als 60.000 junge Menschen, die Schule ohne das Erlangen eines Bildungsabschluss‘ oder einen Ausbildungsplatz (Schuljahr 2024/2025).
„Wir schaffen das.“

Wenn du mit dem Zitat unterstellen willst, dass die fehlende Kompetenz vor allem bei Schülern mit Migrationshintergrund auftritt, dann ist das etwas zu platt. Ich sehe bei mir (sowohl im Unternehmen als auch bei den Freunden der Kinder) nicht, dass die Bildung bei "reinen Deutschen" höher wäre als bei "Migrantenkindern", eher umgekehrt. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass diese Kinder in einer Fremdsprache klarkommen, dann würde ich sagen, dass das Kompetenzlevel sogar deutlich höher ist als bei den Kindern ohne Migrationshintergrund.

Zumindest solange diese Kinder in einem integrierten Umfang und durchmischten Klassen aufwachsen; denn was tatsächlich ein Problem ist, sind Geschichten wie diese hier, die ich auch leidlich kenne:

An manchen „Brennpunktschulen“ ist die deutsche Sprache leider offenbar mittlerweile zur Fremdsprache geworden und einige Lehrkräfte fühlen sich überfordert.

Wenn es nämlich keinen Bedarf und Nutzen mehr gibt, sich zu integrieren und sich Kompetenzen anzueignen, dann ist es natürlich für "Migrantenkinder" umso schwieriger - denn sie bleiben in ihrem Mikrokosmos gefangen. Was dann allerdings auch nicht viel anders ist, als die Mehrgenerationen-Stützefamilien aus dem Ruhrpott oder weiten Teilen Ostdeutschlands, die so gerne von der Presse ausgeschlachtet werden, und die (man glaubt es kaum) alle "weiß statt braun" sind...
 
Wenn du mit dem Zitat unterstellen willst, dass die fehlende Kompetenz vor allem bei Schülern mit Migrationshintergrund auftritt, dann ist das etwas zu platt. Ich sehe bei mir (sowohl im Unternehmen als auch bei den Freunden der Kinder) nicht, dass die Bildung bei "reinen Deutschen" höher wäre als bei "Migrantenkindern", eher umgekehrt. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass diese Kinder in einer Fremdsprache klarkommen, dann würde ich sagen, dass das Kompetenzlevel sogar deutlich höher ist als bei den Kindern ohne Migrationshintergrund.
Migration ist keineswegs ausschließlich schlecht. Es gibt Migration aus Ländern mit gewissen Kulturkreisen, die lernfähig sind, sich integrieren möchten, wissbegierig sind, keine Straftaten begehen und die deutsche Volkswirtschaft sowie die angeschlossenen Sozialsysteme stützen.
Auf der anderen Seite gibt es auch das komplette Gegenteil von dem oben genannten. Migration aus Ländern mit Kulturkreisen, die zum großen Teil gar nicht oder nur sehr schwerfällig integrationswillig sind und das Schulsystem sowie die Sozialkassen über viele Jahre oder gar Jahrzehnte belasten.
Das was du gerade in den Unternehmen siehst, sind nicht „die Früchte“ die gerade heranwachsen und geformt werden (jedenfalls versucht man es zumindest). Ich bitte dich daher noch um etwas Geduld, bis auch du die Folgen (beispielsweise kulturell oder auch wirtschaftlich) spüren und sehen wirst. In den Großstädten bekommst du heute bundesweit bereits einen kleinen Vorgeschmack. Das ist aber bei Weiten noch nicht alles. Geduld bitte! So ein Prozess nimmt Zeit in Anspruch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bildung ist ein gutes Stichwort. Deutschland besitzt kaum nennenswerte Vorkommen an klassischen Naturrohstoffen wie Öl, Gas oder seltenen Erden. Deshalb gilt Bildung seit Jahrzehnten als der wichtigste „Rohstoff“ des Landes. Aktuelle Ergebnisse wie die der PISA-Studie untermauern, dass das Bildungsniveau deutscher Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften einen historischen Tiefstand erreicht hat und unter das Niveau des ersten „PISA-Schocks“ aus dem Jahr 2000 gefallen ist. Inzwischen erreicht jeder dritte 15-Jährige nicht einmal mehr die mathematischen und Lesebasiskompetenzen. Mittlerweile verlassen mehr als 60.000 junge Menschen, die Schule ohne das Erlangen eines Bildungsabschluss‘ oder einen Ausbildungsplatz (Schuljahr 2024/2025).
„Wir schaffen das.“
An manchen „Brennpunktschulen“ ist die deutsche Sprache leider offenbar mittlerweile zur Fremdsprache geworden und einige Lehrkräfte fühlen sich überfordert.
Einen Fachkräftemangel (Personalmangel) wird man so nur sehr schwierig kompensieren, aber die Sozialsysteme werden dadurch weiter stark belastet.
Quellen:
https://www.welt.de/regionales/berl...rer-fallen-wegen-krankheit-dauerhaft-aus.htmlhttps://www.welt.de/politik/article...e-die-schuelerschaft-hat-sich-veraendert.html
Und das Resultat sehen wir hier täglich, wenn man die populistischen Parolen einiger Teilnehmer liesst. Populismus gedeiht besonders gut auf Bildungsmangel.
 
Migration ist keineswegs ausschließlich schlecht. Es gibt Migration aus Ländern mit gewissen Kulturkreisen, die lernfähig sind, sich integrieren möchten, wissbegierig sind, keine Straftaten begehen und die deutsche Volkswirtschaft sowie die angeschlossenen Sozialsysteme stützen.
Auf der anderen Seite gibt es auch das komplette Gegenteil von dem oben genannten. Migration aus Ländern mit Kulturkreisen, die zum großen Teil gar nicht oder nur sehr schwerfällig integrationswillig sind und das Schulsystem sowie die Sozialkassen über viele Jahre oder gar Jahrzehnte belasten.

Spoiler: Wir haben in Deutschland Menschen aus der Schweiz, die kriminell sind, und welche die ehrlich sind. Und wir haben hier Menschen aus Afghanistan, die noch nicht einmal einen Apfel vom Baum “klauen”, aber auch welche die kriminell sind. Wir haben sogar Deutche aus Deutschland die kriminell sind, und andere die ehrlich sind. Dieser pauschale Rassismus laesst eigentlich nur auf einen tiefsiztenden Bildungsmangel schliessen., hilft aber nicht zur Loesung unserer Probleme.
 
Vielleicht sollte man auch drüber nachdenken, dass Eltern heute deutlich mehr Arbeitsbelastung haben als in früheren Generationen - klar ist es einfach, alles auf faulenzende Eltern, die sich lieber um Facebook als um ihre Kinder kümmern, zu schieben. Aber dass früher typischerweise ein Elternteil sich Vollzeit um die Kinder kümmern konnte, während heute meist schon im Tagesgeschehen die Großeltern (wenn es sie denn gibt) unterstützen müssen, weil beide Elternteile arbeiten, macht schon auch einen gewissen Unterschied.

Ich sehe jeden Tag live bei mir in der Straße Eltern mit dem Kinderwagen spazieren gehen und in 99,9% aller Fälle glotzen die Eltern währenddessen stumm in ihr Smartphone und der Nachwuchs ist einfach nur da, wird aber ansonsten kaum wahrgenommen, solange nicht geschrieben wird. Also nein, höhere Arbeitsbelastung ist es sicher noch, Gleichgültigkeit und selbst gar nicht sensibilisiert sein schon eher.
 
Spoiler: Wir haben in Deutschland Menschen aus der Schweiz, die kriminell sind, und welche die ehrlich sind. Und wir haben hier Menschen aus Afghanistan, die noch nicht einmal einen Apfel vom Baum “klauen”, aber auch welche die kriminell sind. Wir haben sogar Deutche aus Deutschland die kriminell sind, und andere die ehrlich sind. Dieser pauschale Rassismus laesst eigentlich nur auf einen tiefsiztenden Bildungsmangel schliessen., hilft aber nicht zur Loesung unserer Probleme.
welchen Bildungsabschluss hast du denn selber?
nur um zu checken, ob deine Dunning Kruger Selbsterhöhung auch gerechtfertigt ist?
 
eine sehr valide Frage

du hast ja jetzt im Strangverlauf ausführlichst beschrieben, warum du zu den aktuellen Konditionen kein Arbeitnehmer mehr sein willst und alternative Lebensmodelle bevorzugst
der Fairness halber solltest du dasselbe auch den Arbeitgebern zugestehen
auch Arbeitgeber haben dasselbe Recht zu sagen, dass sie unter den aktuellen Konditionen keine Arbeitgeber mehr sein wollen
Moin!

Absolut, das gestehe ich Arbeitgebern selbstverständlich zu. Die Freiheit, bestimmte Bedingungen nicht mehr akzeptieren zu wollen, gilt für beide Seiten.

Nur beantwortet das nicht die eigentliche Frage: Wenn Arbeitgeber unter den bisherigen Konditionen keine Arbeitgeber mehr sein wollen, was genau wollen sie dann verändern – und welche Konsequenzen hat das für die Menschen, die dort arbeiten sollen?

Mein Punkt ist ja nicht, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, jedes Arbeitsmodell oder jede Kostenstruktur dauerhaft aufrechtzuerhalten. Es geht vielmehr darum, dass man nicht einerseits über Fachkräftemangel, fehlende Motivation oder mangelnde Leistungsbereitschaft klagen kann, andererseits aber nicht hinterfragt, ob die angebotenen Arbeitsbedingungen noch zu den Erwartungen und Lebensrealitäten der Menschen passen.

Die Freiheit, Bedingungen abzulehnen, ist auf beiden Seiten legitim. Die Verantwortung, die eigenen Bedingungen zu hinterfragen, verschwindet dadurch aber nicht. Genau darüber lohnt es sich doch, zu diskutieren. ;-)
 
Ich sehe jeden Tag live bei mir in der Straße Eltern mit dem Kinderwagen spazieren gehen und in 99,9% aller Fälle glotzen die Eltern währenddessen stumm in ihr Smartphone und der Nachwuchs ist einfach nur da, wird aber ansonsten kaum wahrgenommen, solange nicht geschrieben wird. Also nein, höhere Arbeitsbelastung ist es sicher noch, Gleichgültigkeit und selbst gar nicht sensibilisiert sein schon eher.
ich habe diese angeblich höhere Arbeitsbelastung junger Eltern gegenüber ihren eigenen Eltern, also den Großeltern, mal mit der KI durchdiskutiert und wir sind zu sehr spannenden Erkenntnissen gelangt
[automerge]1791621167[/automerge]
Moin!

Absolut, das gestehe ich Arbeitgebern selbstverständlich zu. Die Freiheit, bestimmte Bedingungen nicht mehr akzeptieren zu wollen, gilt für beide Seiten.

Nur beantwortet das nicht die eigentliche Frage: Wenn Arbeitgeber unter den bisherigen Konditionen keine Arbeitgeber mehr sein wollen, was genau wollen sie dann verändern – und welche Konsequenzen hat das für die Menschen, die dort arbeiten sollen?

Mein Punkt ist ja nicht, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, jedes Arbeitsmodell oder jede Kostenstruktur dauerhaft aufrechtzuerhalten. Es geht vielmehr darum, dass man nicht einerseits über Fachkräftemangel, fehlende Motivation oder mangelnde Leistungsbereitschaft klagen kann, andererseits aber nicht hinterfragt, ob die angebotenen Arbeitsbedingungen noch zu den Erwartungen und Lebensrealitäten der Menschen passen.

Die Freiheit, Bedingungen abzulehnen, ist auf beiden Seiten legitim. Die Verantwortung, die eigenen Bedingungen zu hinterfragen, verschwindet dadurch aber nicht. Genau darüber lohnt es sich doch, zu diskutieren. ;-)
Danke für diese Offenheit
aber genau so wie du die Freiheit hast und in Anspruch nimmst, kein ("klassischer") AN mehr sein zu wollen, dürfen auch AG frei entscheiden, ob sie noch AG bleiben wollen

und tagtäglich entscheiden sich AG in Deutschland, morgen schon kein AG mehr sein zu wollen
jeden Tag
aus Gründen natürlich
 
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