United flight strikes light pole, damages truck while landing in Newark

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190th ARW

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02.07.2015
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Man kennt den spektakulären Anflug auf die 29 in EWR.

Möglicherweise ist man hier knapp an einer Katastrophe vorbei geschrammt...

 
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Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
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Ich habe irgendwie ein anderes Verständnis von "landed safely" als eine Kollision mit Gegenständen außerhalb des Flughafengeländes im Endanflug :eek:

Rwy 29 ist mit 2050 recht kurz, aber nichts, was unlösbar wäre.
 
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alex42

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02.04.2012
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MUC
Hauptsache, der Ladung des Bäckerei-Lasters geht's gut:

"The trailer is not damaged, and the bread product was not touched," Paterakis said.

:LOL:
 
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marcus67

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17.01.2015
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Wenn das aber das rechte Main Gear ist, und der Truck hier noch nicht getroffen war, welches Teil der 767 hat den Truck dann getroffen?

Es knallt erst kurz danach.
Der Flugweg ist (auf dem Bild) von Rechts nach Links (bzw. in Fahrtrichtung von Links nach Rechts). Das Main Gear, was man hier sieht hat einen Moment später das FZG am Dach getroffen.
 
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Volume

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01.06.2018
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Bei der Häufung von Zwischenfällen in Newark und bei United fange ich an die Flugplanung der nächsten Monate zu überdenken... Die haben ja inzwischen gefühlt jede Woche einen "close call".

Ich habe irgendwie ein anderes Verständnis von "landed safely"
Jede Landung bei der man das Flugzeug wieder verwenden kann, ist eine gute Landung...
 

Wuelfi71

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08.02.2020
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DUS
Wenn das aber das rechte Main Gear ist, und der Truck hier noch nicht getroffen war, welches Teil der 767 hat den Truck dann getroffen?

Es knallt erst kurz danach.
Bei Simon ist von Debris die Rede, der in die Wimdschutzscheibe eingeschlagen ist. Da die 767 "nur" einen schmalen Schlitz hat, würde ich vermuten, dass Teile der Lampe, die die 767 abgeräumt hat, in die Windschutzscheibe des LKWs eingeschlagen sind, das ist wirklich Pech...
 

alex42

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02.04.2012
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MUC
Wobei die Straßenlampen - wenn man sich das Ganze auf Streetview oder im obigen Screenshot anschaut - an der Stelle kaum höher sind als die Trucks. Und zwei Meter tiefer und das Hauptfahrwerk hätte die Betonmauer getroffen (die da natürlich auch sehr sinnvoll steht) und der Flug hätte im schlimmsten Fall einen auf Asiana 214 gemacht.

Klar, im Raum New York ist wenig Platz am Boden und im Airspace. Aber eine ohnehin nicht sonderlich lange Landebahn einschließlich Hindernissen nur knapp hinter der Schwelle mit Widebodies rein visuell in einer Kurve anzufliegen, ist vielleicht nicht die glorreichste Idee...
 
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marcus67

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17.01.2015
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Klar, im Raum New York ist wenig Platz am Boden und im Airspace. Aber eine ohnehin nicht sonderlich lange Landebahn einschließlich Hindernissen nur knapp hinter der Schwelle mit Widebodies rein visuell in einer Kurve anzufliegen, ist vielleicht nicht die glorreichste Idee...
Keine Frage.

Am Ende kommen verschiedene Faktoren zusammen. Die 29 passt sehr gut bei starkem NW Wind. Dann spielt auch die Länge keine so große Rolle mehr. Ein normaler, gerader Anflug funktioniert nicht, da er mit JFK und/oder LGA in Konflikt käme.
 
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N140SC

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01.01.2024
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Am Ende kommen verschiedene Faktoren zusammen.

Für mich ist auch ein Problem, dass das ganze System von einer ungesunden overconfidence durchwirkt zu sein scheint. Jeder (Piloten, Lotsen etc.) sagt sich "go for it" und "wird schon gut gehen", anstatt, nach allem was in letzter Zeit schon passiert ist, operativ wirklich mal einen Gang zurückzuschalten. Kann auch sein, dass alle Angst um ihre Jobs haben, aber wirklich besser macht es das ebenfalls nicht.
Auch in diesem Fall gab es jedenfalls ein Zeitfenster von mehreren Sekunden, in denen der Anflug am helllichten Tag erkennbar unter den Gleitpfad geraten ist und keiner im Cockpit ist auf die Idee gekommen, ein Durchstartmanöver auszurufen. Dabei spielen z.B. die Länge der Bahn und ob der final 4 oder 10 nm lang ist genau gar keine Rolle.
 
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Loungepotato

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02.12.2016
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Jede Landung bei der man das Flugzeug wieder verwenden kann, ist eine gute Landung...
Das sagt ein 787 Kapitän mit dem ich öfter arbeite auch immer. Finde aber, es gehört noch ein bisschen mehr dazu. Das gute alte Motto “you can walk away from” ist mir aus heutiger Sicht auch zu wenig.
 

Volume

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01.06.2018
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mit Widebodies rein visuell in einer Kurve anzufliegen, ist vielleicht nicht die glorreichste Idee...
Jahrzehntelang haben Piloten das problemlos hinbekommen, auch z.B. in Hong Kong.
Alles eine Frage der Übung, aber die schwindet halt mehr und mehr wenn an den meisten Flughäfen nur noch mit Autopilot angeflogen wird.
Bin auf die Lebensläufe der Piloten im Untersuchungsbericht gespannt.

Für mich ist auch ein Problem, dass das ganze System von einer ungesunden overconfidence durchwirkt zu sein scheint.
Amerika hat die letzten 25 Jahre die beste Unfallstatistik weltweit gehabt, das hat dazu geführt das überall Einsparpotential gesehen wurde, und natürlich auch zur korrekt identifizierten Overconfidence geführt. Der U.S. Amerikaner neigt da ohnehin gerne zu, sozusagen das Gegenmodell zur "German Angst".