Beinah live - Mr. Hard reist nach dem Norden, dem Hohen

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Mr. Hard

Spaßbremse
23.02.2010
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Prolog

Vor einem Jahr reiste ich nach dem Westen https://www.vielfliegertreff.de/forum/threads/beinah-live-mr-hard-reist-nach-dem-westen-dem-wilden.163730/ . Diese Reise spülte unerwartet Geld in die Kasse welches in Erinnerungen investiert werden möchte. Das Ziel war schnell gesetzt. Zwar wusste Bata Ilic nicht, wo das Land ist wo die Sonne nicht untergeht, ich hingegen schon, war ich doch bereits dort https://www.vielfliegertreff.de/forum/threads/beinah-live-mr-hard-auf-der-dunkeln-seite-der-nacht.149987/ . Und da ich seit dem weiß, wie es ist, wenn die Sonne nicht aufgeht, möchte ich nun wissen, wie es ist, wenn es rund um die Uhr hell bleibt.

Auf dem Weg nehmen wir dann auch gleich das Postschiff mit, denn dazu kam es ja 2022 nicht. Man darf also wieder gespannt sein.

Teaser:
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Mr. Hard

Spaßbremse
23.02.2010
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Teil 1 - Anreise

Wir starten im südlichen Norden mit einem Triathlon aus Fusslauf, Bahn, und S-Bahn zum Hamburger Airport. In Ermangelung eines Senator-Status https://www.vielfliegertreff.de/for...-minister-in-einem-stadtstadt-bleiben.165568/ macht es nichts, heute allianzfremd zu fliegen. Fast ein wenig unwirklich, Fliegen geht selbst mit Gepäck auch ganz ohne Status, Fastlane und Lounge.

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Wideroe bringt uns Nonstop und pünktlich von HAM nach BGO, günstig geschossen an einem schwarzen Freitag. Am selben Freitag schoss ich auch eine Reise mit dem Hurtigrouten-Replikat Havila von Bergen via Kirkeness nach Tromsö, welches ich an Bord preiswert upgradete, obgleich die gebuchte Kategorie ganz ok war.

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Für Bergen selbst blieb keine Zeit, womit allerdings direkt ein neues Ziel geboren wurde.

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Petz

Erfahrenes Mitglied
08.11.2009
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Bergen lohnt sich für ein WE.


Gilt als regenreichste Stadt Europas - entsprechende Kleidung dabei haben.
Als ich dort war:
Freitags bedeckt und immer wieder Schauer.
Samstags blauer Himmel, Sonnenschein.
Ab Samstag spät Abends und den ganzen Sonntag: sehr viel Regen.
 
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alex42

Erfahrenes Mitglied
02.04.2012
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MUC
Bergen lohnt sich für ein WE.
Insbesondere bringt einen Wideroe von HAM und MUC sehr realpreisig dorthin - wenn man (wie auch Herr Hart) einen der regelmäßig wiederkehrenden Sales nutzt. Bei mir soll's Mitte Juni für ein paar Tage losgehen.

Bin sehr gerne dabei und sehr gespannt auf die Eindrücke vom Schiff. (Klassische Kreuzfahrten sind so gar nicht mein Ding, aber für Havila/Hurtigruten könnte ich mir vorstellen, irgendwann mal eine Ausnahme zu machen.)
 

Mr. Hard

Spaßbremse
23.02.2010
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Teil 2 - Das Schiff

Das Schiff verfügt über neun Decks, ein allgemeines Restaurant, ein Restaurant gegen Aufpreis Hildring, ein Cafe und eine Bar innen oben und eine Bar draußen.

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Das Essen ist inklusive, wobei man mittags und abends bestimmte Zeiten einhalten muss. Als wir eincheckten, blieben lediglich 13:30 und 20:00 Uhr.

Allerdings herrscht an Bord eine Trennung zwischen Suite-Gästen und den anderen. Suite-Gäste dürfen morgens und mittags im exklusiven Hildring ohne Einhaltung der Zeiten speisen.

Das Upgrade auf eine Suite mit Balkon erstand ich nach dem Boarding für ein Drittel des eigentlichen Preises. Allerdings wurde unser Gepäck zunächst zum ursprünglichen Zimmer gebracht, was es uns erlaubte dieses auch zu besichtigen. Es wäre durchaus ok gewesen.

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Die Suite stellt sich so dar:

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Neben zwei geräumigen Schränken und dem Balkon sind der größte Vorteil die bodentiefen Fenster.

Die weiteren Vorteile des Upgrades sind wie schon erwähnt Frühstück und Mittagessen a la Carte im Restaurant Hildring, kostenlos Kaffee, Tee und Snacks im Café, die tägliche Zimmerreinigung und Abends wird unsere Kabine hergerichtet.

Was uns entgeht entgegen der Buchung vor Abreise sind Priority Check-in und Boarding in Bergen, Begrüßung mit Champagner und ein Wilkommenspräsent an Bord.
 
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Fee44

Erfahrenes Mitglied
22.04.2022
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3.482
"Das Upgrade auf eine Suite mit Balkon erstand ich nach dem Boarding für ein Drittel des eigentlichen Preises. Allerdings wurde unser Gepäck zunächst zum ursprünglichen Zimmer gebracht, was es uns erlaubte dieses auch zu besichtigen. Es wäre durchaus ok gewesen."

Kleine Einführung ins Seemännische: Schiffe haben keine Zimmer, sondern Kabinen ;)
 

Mr. Hard

Spaßbremse
23.02.2010
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Teil 3 - Bye-bye Bergen

Am ersten Abend sind zugeteilte Plätze und Warten auf Kapazität beim Abendessen angesagt, was für uns jedoch nur fünf Minuten Wartezeit und einen Platz am Fenster bedeutet, da hat das Schiff allerdings noch nicht abgelegt.

Es gibt jeden Abend drei Gänge wobei Vor-und Hauptspeise aus je drei Gerichten Fleisch/Fisch/Vegetarisch bzw. Vegan und drei Nachtisch-Variationen wählbar sind. Die Gerichte wechseln täglich, wiederholen sich aber nach ein paar Tagen. Vorab, das Essen war durchweg sehr hochwertig und gut, auf Bilder werde ich allerdings weitestgehend verzichten.

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Mr. Hard

Spaßbremse
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Tag 4 - Highlight Geiranger

Die erste Nacht war ungewohnt und bei starkem Seegang auch mehr schlaflos als schlafend, aber was soll’s, die Reise ist ja noch lang.

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Wir Frühstücken mit Blick auf die der Küste vorgelagerten Inseln bevor das Schiff in Ålesund festmacht.

Zum Frühstück gibt es täglich wechselnd warme und kalte Gerichte zur Auswahl, z.B. Eggs Benedict. Dazu Müsli, Obstsalat, Yoghurt, Müsli, Brot und Aufschnitt. Alles aus Norwegen, meist sogar aus der Region.

Erstes Highlight der Reise gleich Heute, der Geiranger Fjord. Diesen fährt Havila bereits im April an, was die Hurtigruten so erst ab Mai tun, und auch ein Grund war, dieses Schiff zu nehmen. Ansonsten folgen Hurtigrouten und Havila exakt dem gleichen Fahrplan.

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Dann geht es ins Land hinein, den Fjorden folgend bis zum Bekanntesten. Das Wetter wechselhaft, aber am Highlight trocken.

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Am Nachmittag dann wieder zurück. Vor dem Abendessen bleibt eine Stunde für einen kurzen Landgang in Alesund.

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Tag 5 - Trondheim

Das Schiff ist bis Trondheim gut gebucht, allerdings wirkt es nie voll, und es fehlt nirgends an Plätzen. Wir schlafen aus und beobachten dann vom Bett aus die vorbeiziehende Küste. Nach dem Frühstück steht Trondheim auf dem Programm. Jeden Morgen und jedem Abend begegnen wir einem südgehendem Postschiff, heute ist es ein Schwesterschiff, dass Trondheim kurz vor unserer Ankunft verlässt.

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Trondheim selbst erlaufen wir uns. Das Wetter ist wechselhaft, aber meist trocken.

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Das Mittagessen folgt auch einem täglichen Prozedere: Es gibt täglich wechselnd zehn Gerichte zur Auswahl, wovon zwei völlig ausreichend sind, dazu wechselnde Desserts. Auch hier alles aus vornehmlich heimischer Küche und von hoher Qualität

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Nachmittags geht es weiter entlang er Küste.

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Abends begegnet uns das südgehende Postschiff.

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Mr. Hard

Spaßbremse
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Tag 6 - Der Polarkreis

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Die Reise ist die klassische Postschiff-Reise, mit allen Unterwegshalten. Sowohl mitten in der Nacht, als auch am Tage. Manche davon nur wenige Minuten, andere auch mehrere Stunden, was Landausflüge erlaubt. Obwohl das Schiff zumindest an den ersten beiden Tagen bis Trondheim fast ausgebucht ist, wirkt es nie wirklich voll.

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Morgens um 7:42 Uhr überqueren wir den Polarkreis.

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Anschließend frühstücken wir, und haben dann etwas Sonne, so dass wir sogar auf dem Balkon sitzen können.

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Am Vormittag dann bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein die obligatorische Polarkreistaufe wie man sie aus dem TV kennt, mit viel Eis und genauso viel Spaß.

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Wir wärmen uns in einem der beiden Jacuzzis wieder auf bevor es am Nachmittag an Land geht. Bodo steht auf dem Programm.

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Wer meine Berichte verfolgt weiß, dass ich dort schon einmal war, und daher weiß, dass es dort fast nichts zu sehen gibt. Daran hat sich nichts geändert und ich vergesse tatsächlich Bilder der Tristesse zu fertigen.

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Dann geht es raus Richtung Lofoten und wir haben das Hildring auch für den Abend gebucht. Vier Gänge Fisch, eröffnet mit Fleisch von der Königskrabbe, abgerundet durch zwei Nachspeisen mit Blick auf die Lofoten in exklusiver Atmosphäre machen den Abend unvergesslich.

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Zwischendurch begegnet uns wieder ein Schwesterschiff.

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Mr. Hard

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Teil 7 - Tromsö zum Ersten

Wie schon beschrieben folgen alle Postschiffe dem gleichen Fahrplan, was dazu führt, dass wir auf dem Weg nach Norden morgens und abends einem südgehendem Postschiff begegnen. Heute Morgen ist es ein Hurtigrouten, was in Harstad nur 15 Minuten nach unserer Ausfahrt festmachen soll. Da wir etwas länger liegen, weil noch Fracht entladen wird, und der Entgegenkommer, etwas früh ist, müssen sie etwas warten.

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Der nächste Hafen ist Finnsnes, einige nutzen die 20 Minuten um von Bord zu gehen, und kommen eilig gerannt, als die Abfahrt ansteht.

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Für den Nachmittag liegen wir in Tromsö. Leider spielt das Wetter nicht mit, aber wir waren hier bereits im vergangenen Jahr, so dass uns das nichts ausmacht.

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Vor dem Abendessen geht es weiter gen Norden, vorbei an der eindrucksvollen Eismeerkathedrale.

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Mr. Hard

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23.02.2010
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Teil 8 - Honningsvåg

Es ist grau und kalt im Norden. Aber die See ist nach wie vor ruhig, so dass wir keinerlei Probleme mit Seekrankheit haben.
Heute müssen wir warten, bis der Entgegenkommer durch ist.

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Heute geht es fast bis zum Nordkapp, und weiter gen Osten in die Barentssee. Der längste Aufenthalt ist in Honningsvag, von wo aus Busse die meisten der Mitreisenden zum Kapp bringen. Da wir dort schon mal waren und die Ausflüge auch recht teuer sind erkunden wir lieber das süße kleine Örtchen und amortisieren später bei bestem Sonnenschein unseren Balkon.

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Zum Abendessen haben wir uns erneut in Hildring eingebucht. Diesmal vier Gänge Fleisch mit zwei Desserts. Absolut gut.

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Mr. Hard

Spaßbremse
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Teil 9 - Kirkeness

Es zeigt sich erstes Eis in der Barentssee.

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Kirkeness ist der Wendepunkt für die Postschiffe, ab hier geht es so zurück wie wir gekommen sind. Alle Häfen werden erneut angelaufen, allerdings zu anderen Zeiten. Zuvor liegt das Schiff von 9:00-12:30 15km entfernt von der russischen Grenze am Ende Europas. Leider ist Feiertag, so dass nicht viel los ist im 10.000-Seelen-Ort.

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Hier in hohen Norden ist das Gras auf der anderen Seite des Zaunes nicht unbedingt grün.

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Als wir zurückkommen finden wir eine schöne Überraschung in der Suite.

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Dann geht es wieder ins Eismeer. Nur wenig weiter östlich liegt Murmansk, wo Kapitän Ramius mit der Roter Oktober auslief um sie den USA zu übergeben.

Es folgt Vardø, der östlichste Punkt der Reise. Vardø liegt östlicher als St. Petersburg und Istanbul und ist der östlichste Ort Norwegens.

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Es gibt ein kleines Fort zu sehen und dafür eine knappe Stunde Zeit.

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Dann heißt es ein letztes Mal gute Nacht an Bord, bevor es morgen u.a. via Hammerfest nach Tromsö geht, wo wir final von Bord gehen werden. Das sanfte Schaukeln, was uns inzwischen auch an Land begleitet werde ich vermissen.

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Fee44

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22.04.2022
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In Kirkenes scheint nie etwas los zu sein, egal man da ist ;)
Ansonsten: schon mal danke für den schönen Bericht + Fotos. Erinnerungen werden wach :love:
 
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Mr. Hard

Spaßbremse
23.02.2010
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Teil 10 - Abschied vom Schiff

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Ein letztes Frühstück im Hildring mit Blick aufs Meer, der letzte Tag an Bord ist angebrochen.

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Im Vormittag der Hammer: Das Schiff macht fest in Hammerfest. Der Weg auf den Berg ist noch winterlich vereist, so, dass der Blick von ganz oben nicht möglich ist. Ansonsten gefällt die nördlichste Stadt der Welt auch bei diesem Anlauf.

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Danach wird es sportlich, Windstärke sieben und Wellen bis zu viereinhalb Meter sind vorhergesagt. Ob es am Ende wirklich so hohe Wellen waren, habe ich nicht nachgemessen. Aber Fakt ist, die Route wurde geändert und die Aufzüge außer Betrieb gesetzt. Will sagen, geschaukelt hat es ordentlich.

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Mit 23:45 ist der Ausstieg planmäßig schon recht unangenehm spät,mit Verspätung umso unangenehmer, aber das Wetter ist halt wie es ist.

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Mr. Hard

Spaßbremse
23.02.2010
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Teil 11 - Tromsö zum Zweiten

0:40 Uhr ist es als wir Anlegen, zum Glück liegt das Radisson quasi gegenüber. Es gibt ein Upgrade auf Harbour View und eine kurze Nacht.

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Da dass Hotel kaum Schallisolierung hat, und morgens um bereits 7:00 ordentlich was los ist.
Vor unser Zimmer hat die deutsche Marine die Fregatte Brandenburg gelegt.

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Wir spazieren durch Tromsö bei wechselndem Wetter und nutzen die Sauna.

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Am Nachmittag besichtigen wir das planmäßig liegende Hurtigrouten-Schiff und trinken dort Kaffee. Es gefällt uns deutlich weniger, als das Havila-Schiff, welches wir hatten. Alles wirkt etwas älter, abgewohnter und viele Kabinen liegen so, dass sie durch andere Passagiere von außen einsehbar sind. Bilder habe ich leider vergessen zu fertigen.
Mehr gibt es nicht zu berichten, da Tromsö nur ein Zwischentag ist, bevor es morgen nach dem hohen Norden geht.
 

Mr. Hard

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Teil 12 - Nordwärts

Heute geht es nach Spitzbergen, genauer gesagt nach Longyearbyen, wo ab Ende April die Sonne nicht mehr untergeht.

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Tromsö verlassen wir bei bestem Wetter.

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Mit dem Bus geht es zum Airport und dann in 1:20 zum 78. Breitengrad. Hier war ich bereits im Januar 2022 um die Polarnacht zu genießen. Nun sollen es drei Nächte ohne Sonnenuntergang werden.

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Der Airport-Bus bringt uns zum Radisson, wo heute um 15:00 Uhr das Zimmer, welches im Nebengebäude liegt, noch nicht frei ist. Ein Upgrade ist nicht möglich, da bereits Junior-Suite gebucht, und die Suite belegt ist. Das Zimmer selbst eher enttäuschend, wie im Prinzip bis auf das Restaurant das gesamte Hotel. Immerhin das nördlichste der Welt, mal abgesehen vom Hotel Pyramiden, welches wohl nur theoretisch buchbar wäre.

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Überhaupt, hier ist eh fast alles der, die oder das nördlichste der Welt. Pup, Supermarkt, Krankenhaus, Kindergarten, Schule, Schwimmbad usw.
Wir stellen den Wecker auf 0:30 Uhr, da wir es nicht schaffen bis dahin wach zu bleiben. Tatsächlich scheint um die Zeit noch die Sonne.

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Mr. Hard

Spaßbremse
23.02.2010
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Teil 13 - Longyearbyen I

Zwei volle Tage und zwei weitere Nächte verbringen wir hier. Kalt ist es ununterbrochen, bei ca. -7C am Tag zu -10C des nachts.

An Tag eins machen wir uns zunächst zu Fuß auf, einmal durch den Ort.

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Vieles erinnert noch an die Geschichte des Bergbau, aus der Longyearbyen entstand, auch wenn die letzte Miene kürzlich geschlossen wurde.

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Fehlen tut es im nördlichsten Supermarkt der Welt an nichts.

Später dann gehen wir mit einem Katamaran auf Wildlife-Safari.

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Wildlife sehen wir in den vier Stunden zwar nicht, aber einen beeindruckenden Gletscher.

Den Wecker stellen wir wieder auf Mitternacht, es ist hell.

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