Entlastungspaket 9 Euro Ticket ÖPNV und Zeitkarten

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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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Wurde wohl tatsächlich nun so beschlossen. Keine Ahnung, wie das mit dem Verkehrsverbund geht.

Fragt sich, was dann ab 01.07.2026 sein soll.
 
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kmak

Erfahrenes Mitglied
12.03.2016
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https://www.swb-busundbahn.de/aktuelle-meldungen/details/wer-den-kostenlosen-oepnv-nutzen-kann/ meinte:
Wichtig zu wissen ist, dass die Freifahrt nicht dazu berechtigt, im Umland eine Fahrt ohne Fahrschein anzutreten, auch regionale Züge der Deutschen Bahn und anderer Anbieter sind im Umkreis von Bonn ausgenommen.
Das die Freifahrt nur in Bonn gilt ist klar. Aber der Satz zu den Zügen ist m.E. unklar. Darf man in Bonn, also beispielsweise vom Hauptbahnhof nach Bonn Mehlem, mit den Regionalbahnen gratis fahren? Und wie sieht es mit der S-Bahn in Bonn (Hauptbahnhof bis Bonn Duisdorf) aus?

Die Eezy-App wird ja groß mit "Kein Tarifwissen nötig" und "nicht teurer als das Einzelticket" beworben. Wird sie die Bonner Besonderheit berücksichtigen?
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.584
9.547
Das die Freifahrt nur in Bonn gilt ist klar. Aber der Satz zu den Zügen ist m.E. unklar. Darf man in Bonn, also beispielsweise vom Hauptbahnhof nach Bonn Mehlem, mit den Regionalbahnen gratis fahren? Und wie sieht es mit der S-Bahn in Bonn (Hauptbahnhof bis Bonn Duisdorf) aus?
Der Meldung nach sollte das nicht gratis sein, aber ich glaube so richtig tarifrechtlich wird das eh nirgendwo ausformuliert. Normalerweise müsste sowas auch durch den Verkehrsverbund genehmigt werden. War z.B. in Berlin so, als die dortige Regierung ein eigenes 29 € Ticket nur für Berlin einführen wollte (und es letztlich auch gemacht hat).

Die Eezy-App wird ja groß mit "Kein Tarifwissen nötig" und "nicht teurer als das Einzelticket" beworben. Wird sie die Bonner Besonderheit berücksichtigen?
Ich fürchte das wird niemand beantworten können. Falls ja, werden von den 350.000 € ein Teil als IT-Anpassungskosten eingerechnet sein müssen.

Die richtig spannende Frage ist, was ab dem 01.07.2026 kommt.
 

Grieszkram

Aktives Mitglied
15.07.2020
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Die Stadt rechnet mit Kosten von 350.000 € pro Woche für diese Aktion, obwohl Abo-Inhaber kein Geld zurückbekommen (wie auch immer sie auf diese Zahl gekommen sein mögen).

wieder so typisch,

auf der einen Seite leistet man sich noch immer zwei Regierungssitze, Bonn + Berlin,
wo die Beamten hin- und her pendeln, auf Steuerzahlerkosten versteht sich,
aber für so ne Pipifax-Maßnahme ists Geschrei groß.

 

global2011

Erfahrenes Mitglied
04.06.2011
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Die Eezy-App wird ja groß mit "Kein Tarifwissen nötig" und "nicht teurer als das Einzelticket" beworben. Wird sie die Bonner Besonderheit berücksichtigen?

Muss sie das denn?

Beginnt deine Fahrt in Bonn, checkst du dich erst am letzten Halt auf Bonner Stadtgebiet ein.
Endet deine Fahrt in Bonn, checkst du dich bereits am ersten Halt auf Bonner Stadtgebiet aus.
Bist du in Bonn nur Durchreisender, dürfte die Bonner Besonderheit in 99 % der Fälle irrelevant sein. Da der Luftlinien-Tarif angewendet wird, bleibst du einfach vom Start- bis zum Zielpunkt deiner Reise eingecheckt.

Sparpotenzial unter Berücksichtigung der Bonner Besonderheit ergäbe sich nur, wenn du deine Reise kurz vor der Bonner Stadtgrenze beginnst und/oder beendest. Extrem-Beispiel:

Eine Fahrt von Alfter-Impekoven nach Hangelar führt dich einmal quer durch Bonn und kostet mit eezy 4,90 €.
Würdest du dich nach Erreichen des Bonner Stadtgebiets (Bonn-Duisdorf) auschecken und vor Verlassen des Bonner Stadtgebiets (Vilich-Müldorf) wieder einchecken, beliefen sich die Gesamtkosten auf 4,13 €.
(Alfter-Impekoven nach Bonn-Duisdorf: 2,20 €, Vilich-Müldorf nach Hangelar West: 1,93 €)
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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Welche Qualifikation braucht man heutzutage, um einen Artikel in einer der "führenden Zeitungen" Deutschlands zu platzieren?


(für Faule: https://archive.is/FjSKd)

Inhalt: ausländische Touristin möchte kurzfristig ein Deutschlandticket erwerben.
Autorin macht Werbung: "Drum sei hier eine viel bessere App empfohlen: Ticketplus+. Die App wird von der Allride GmbH"

Argument (und einzige relevante Aussage des Artikels): "Gleich beim Buchen erscheint ein Kästchen, über das man das Abo mit dem Setzen eines Häkchens in den Pausezustand setzen kann, das geht noch bis 24 Stunden vor Monatsende"

Aber heutzutage ist es ja zu viel verlangt von Journalisten, das Kleingedruckte, selbst wenn es explizit in einer FAQ aufbereitet wird, zu lesen (oder war hier der Chatbot zu vorschnell, der den Artikel geschrieben oder zumindest die "Recherche" gemacht hat?)


"Wichtige Einschränkung für Neukunden: Wenn du dein erstes Ticket nach dem 10. des Monats kaufst (z. B. am 15.), hast du rein rechnerisch die Kündigungsfrist für den Folgemonat bereits verpasst.

  • Die Folge: Du kannst das Ticket für den direkt folgenden Monat weder kündigen noch pausieren.
  • Das Ergebnis: Du hast (und bezahlst) das Ticket für den Rest des aktuellen Monats UND den kompletten nächsten Monat.
Kaufst du hingegen vor dem 10., kannst du das Abo rechtzeitig pausieren oder kündigen, um es wirklich nur diesen einen Monat zu nutzen."

Sollte sogar ohne Jura- oder Germanistikstudium verständlich sein.

Mal sehen, ob die FAZ noch eine Richtigstellung bringt, denn der Artikel ist komplett für die Füße. Fake News sozusagen.
 
10.02.2012
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OffTopicRant: was erwartest Du? Heise, Spiegel, FAZ... Standen frueher fuer journalistische Qualitaet. Heute inhaltsfalsche Clickbait-Trackingverseuchte-Werbespambuden 🤔
 

geos

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23.02.2013
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Dass ein Artikel komplett auf einer Lobpreisung für ein Angebot basiert, die inhaltlich schlicht falsch ist, ist schon noch eine Stufe stärker.
Vermutlich hat wie gesagt die Journalistin oder ihr Bot nur die Eingangsseite ausgewertet (auf der steht: "Pausierbar Einfach bis 24h vor Monatsende die Pausetaste aktivieren. Monatlich kündbar.") und dann einen Artikel, der eine bestimmte Mindestzeilenzahl haben musste, daraus fabriziert.
Technisch ist das "fake news"; vermutlich nicht gezielt (unterstelle ich mal), sondern aus Schlamperei und Unfähigkeit zur rudimentären journalistischen Arbeit.
 

geos

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23.02.2013
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geos

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23.02.2013
15.584
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Bonner "Experiment" beendet:
Hat für gut zwei Wochen ca. 0,5 Mio. € gekostet, obgleich keine Zeitkarten erstattet wurden.

"Die Stadtwerke wollen gemeinsam mit der städtischen Task Force, die sich nach der Nordbrücken-Sperrung gegründet hat, und dem Verkehrsverbund aber so schnell wie möglich weitere Anreize schaffen, damit Menschen vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen. Dabei will man auch vergünstigte Ticketangebote prüfen, so die Stadtwerke."

Also scheint massiver Stau wegen Brückensperrung keinen ausreichenden Anreiz darzustellen.
Bin mal gespannt, ob es eine Auswertung geben wird und vor allem auch einen Vergleich dann zu den Zahlen vom Juli, wo die Fahrten nicht mehr kostenlos sind.
 

schlepper

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31.08.2016
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FRA
Also scheint massiver Stau wegen Brückensperrung keinen ausreichenden Anreiz darzustellen.
Ich könnte mir vorstellen, dass viele Autofahrer von außerhalb kommen, so dass bezahlbare und verfügbare Parkmöglichkeient in unmittelbarer Nähe einer ÖPNV-Haltestelle ein Anreiz sein könnte.
 
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antwort

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05.12.2010
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Gibt es einen driftigen (oder auch nur guten) Grund, sein Deutschlandticket über die DB-Navigator-App zu kaufen, statt via der App seines lokalen Nahverkehrs-/Verkehrsverbundunternehmens? Ne, oder?
 

tabbs

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05.02.2015
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Gibt es einen driftigen (oder auch nur guten) Grund, sein Deutschlandticket über die DB-Navigator-App zu kaufen, statt via der App seines lokalen Nahverkehrs-/Verkehrsverbundunternehmens? Ne, oder?
Wenn Du über Dein örtliches "Öffi-Unternehmen" irgendwelche Zusatzfeatures bekommst (oder eh dort als Kunde angemeldet bist), dann eher nicht. Die Einschränkung "eher" bezieht sich auf die recht neue "Vorteilswelt" namens DB Benefits (dbbenefits.de).
 

MAD

Erfahrenes Mitglied
27.11.2011
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DUS/MTY
Gibt es einen driftigen (oder auch nur guten) Grund, sein Deutschlandticket über die DB-Navigator-App zu kaufen, statt via der App seines lokalen Nahverkehrs-/Verkehrsverbundunternehmens? Ne, oder?
Ab und an bietet die DB ein paar Vorteile, wenn man sein Deutschlandticket über den DB-Navigator bezieht- zur Zeit etwa den Zugang zu einem Gutscheinportal.
Seit kurzem wurde meines Wissens nach auch die Einnahmeverteilung verändert, sodass der Großteil der Einnahmen jetzt nach PLZ des Käufers an die Verkehrsunternehmen verteilt wird und nicht mehr nach dem Verkäuferprinzip - womit eines der Hauptargumente pro lokalem Erwerb weggefallen ist.

Bei der DB geht glaube ich nur die Zahlung per Lastschrift, andere Anbieter bieten da mehr Zahlungsmöglichkeiten.
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
1.850
2.074
NRW
Gibt es einen driftigen (oder auch nur guten) Grund, sein Deutschlandticket über die DB-Navigator-App zu kaufen, statt via der App seines lokalen Nahverkehrs-/Verkehrsverbundunternehmens? Ne, oder?
Ein Kauf über den DB Navigator ist natürlich bequem, wenn man die App eh nutzt. Ansonsten unterstütze ich - auch wegen Verteilung der Gelder - lieber mein lokales Verkehrsunternehmen. Teilweise gibt es auch noch Zusatzleistungen.
 
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