Wenn ich von solchen Betrügereien höre, frage ich mich immer: Wie schwer ist es für die Ermittlungsbehörden heraus zu finden, wohin das Geld gegangen ist?
Wenn mir Jemand einen Geldschein aus der Tasche zieht, dann ist der weg.
Aber der Betrag, der von meinem Konto verschwunden ist, ist ja nicht bei einem anonymen Betrüger gelandet, sondern auf irgendeinem Konto, das irgendeinem gehört.
Mir ist bewusst, dass nicht immer der eigentliche Empfänger ausfindig gemacht werden kann, aber der Aufwand für einen "Betrüger per NFC" ist deutlich höher, als für den klassischen Taschendieb, und Ermittlungsbehörden haben im Gegensatz zum Taschendiebstahl zumindest einen ersten Hinweis, wohin das Geld gegangen ist.
bevor Ermittlungsbehörden erst mal anfangen zu arbeiten, sind Betrüger und deren Accounts über alle Berge.
Ein KK-Betrugsfall aus dem Umfeld:
Prüfung Sachverhalt bei Händler, 10 Tage,
zwischendurch sicherheitshalber Anzeige erstattet,
nach 4 Wochen meldet sich eine Person der POL,
ob die KK-Nr. stimme, sei zu kurz....(AX und DC haben weniger Stellen als VISA/MC). Da war schon klar, das wird nix.
Die POL macht dann erst eine Anfrage an den Händler, wer, was, wann.
6 Monate später Brief Staatsanwaltschaft: Täter nicht ermittelbar.
Nun gut, Schaden war sehr gering, dennoch, bei anderweitigen Hacks weiß man nach bereits 2h, der Russe wars....