Sicherheitsaspeke bei Kreditkarten und Banking

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Hermann

Erfahrenes Mitglied
13.08.2015
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Na dann schönen Dank dafür.
Ich glaube, du bist hier völlig unnötig beleidigt.
Du hast geschrieben, das sei "ganz einfach", und ich habe dir abseits der technischen Aspekte darlegen wollen, dass es für einen potentiellen NFC-Betrüger eben nicht so einfach ist. Der muss irgendwo registriert sein, kann seine Beute nicht irgendwo anonym erhalten. Klar kann er die Wege und Identitäten irgendwie verschleiern usw, aber es ist eben nicht "ganz einfach".
 
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Grieszkram

Aktives Mitglied
15.07.2020
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Wenn ich von solchen Betrügereien höre, frage ich mich immer: Wie schwer ist es für die Ermittlungsbehörden heraus zu finden, wohin das Geld gegangen ist?
Wenn mir Jemand einen Geldschein aus der Tasche zieht, dann ist der weg.
Aber der Betrag, der von meinem Konto verschwunden ist, ist ja nicht bei einem anonymen Betrüger gelandet, sondern auf irgendeinem Konto, das irgendeinem gehört.
Mir ist bewusst, dass nicht immer der eigentliche Empfänger ausfindig gemacht werden kann, aber der Aufwand für einen "Betrüger per NFC" ist deutlich höher, als für den klassischen Taschendieb, und Ermittlungsbehörden haben im Gegensatz zum Taschendiebstahl zumindest einen ersten Hinweis, wohin das Geld gegangen ist.

bevor Ermittlungsbehörden erst mal anfangen zu arbeiten, sind Betrüger und deren Accounts über alle Berge.

Ein KK-Betrugsfall aus dem Umfeld:
Prüfung Sachverhalt bei Händler, 10 Tage,
zwischendurch sicherheitshalber Anzeige erstattet,
nach 4 Wochen meldet sich eine Person der POL,
ob die KK-Nr. stimme, sei zu kurz....(AX und DC haben weniger Stellen als VISA/MC). Da war schon klar, das wird nix.
Die POL macht dann erst eine Anfrage an den Händler, wer, was, wann.

6 Monate später Brief Staatsanwaltschaft: Täter nicht ermittelbar.

Nun gut, Schaden war sehr gering, dennoch, bei anderweitigen Hacks weiß man nach bereits 2h, der Russe wars....
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
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1.951
NRW
Anfang des Jahres einer Bekannten passiert: die DKB Kreditkarte hat kontaktlos in einem gängigen Geschäft in Süfafrika (Pick'n'Pay Cloth) nicht funktioniert, also hat sie die Karte in das Terminal gesteckt und mit PIN gezahlt.
Monate später(!) meldet sich die DKB mit einer Kartensperre: auf der Kreditkarte ist eine Online-Zahlung aus Südafrika(!) versucht worden und direkt von der Fraud Detection abgewiesen worden. Also Karte gesperrt und neue bekommen.

Ich hab das versucht anhand der Auszüge nachzuvollziehen: die Kreditkarte ist tatsächlich nur dort zum Einsatz gekommen, also vermute ich ein manipuliertes Terminal mit deaktivierten NFC und einem kleinen Skimming-Einsatz im Terminal.

Kannst nix machen ausser extensiv das Card Control zu nutzen und auf eins gute Betrugserkennung der Bank zu hoffen.
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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Der Endkunde kann einfach der Rechnung widersprechen und mitteilen, dass er diese Zahlungen nicht autorisiert hat. Das ist an sich nichts neues; sowas gab's schon vor 25 Jahren.
Mir wurde auch vor knapp 10 Jahren eine KK in den USA mutmaßlich kopiert (vermutlich der Magnetstreifen), und einen Monat später bezahlte jemand damit in Florida an der Tanke, in Burgerläden, Supermärkten usw. Die Bank konnte sehen, dass die Zahlungen angeblich alle an Terminal mit Magnetstreifen abgewickelt wurden. Sie haben die Beträge mir wieder gutgeschrieben.
 
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