ATR 42-400 in Bolivien und ARJ70 in Venezuela

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11.01.2010
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Ich versuche ja bekanntlich immer, mit neuen Flugzeugtypen zu fliegen, und insbesondere dabei im Linienflugbereich Vollständigkeit zu erreichen. Ein paar fehlen mir da noch, vor allem von neuen Mustern (A330NEO, B737MAX, A321XLR, solche Sachen), was aber kein Problem ist, da uns diese Flugzeuge noch ein paar Jahrzehnte begleiten werden. Die alten, vom Aussterben bedrohten Vögel, bin ich zum Glück alle schon geflogen, so daß ich nicht noch auf den letzten Metern einer 737-200 oder ähnlichem Altmetall hinterherjagen muß.

Allerdings gibt es einige ganz wenige Ausnahmen, jedenfalls dann, wenn man tief genug in den Krümeln der Unterschiede pickt (das alte Thema, wo ist die Grenze der "Sammelwürdigkeit"?), namentlich unter anderem die ATR 42-400 und der ARJ70.

Die ATR 42-400 ist eine Übergangslösung zwischen der ATR 42-300 und der -500, die für ČSA entwickelt wurde, um die Wartezeit bis zur Auslieferung der -500 zu überbrücken. Die -400 ist eine -300 mit den Miniwinglets und den Sechsblattprops der -500 aber den Triebwerken der -300. Und der ARJ70 ist die leicht modellgepflegte BAe 146-100, also die kürzeste Jumbolino-Version (neben BAe 146-200/ARJ85 und BAe 146-300/ARJ100). Für beides muß man also, ich gebe es zu, schon sehr genau hingucken, und jeweils nur einen der Typen wäre ich auch nicht eigens angegangen, aber wenn man beide Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, ach, dann kann man das schon einmal machen und dafür eine kleine Amerikareise unternehmen.

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Amerika? Südamerika? Warum das? Nun, weil die ATR bei Conviasa in Venezuela gelandet ist, und der ARJ bei der bolivianischen Luftwaffe, welche die zivile Tochter Transporte Aéreo Militar betreibt. Beide Maschinen sind die weltweit letzten ihrer Art in Airlinediensten (ursprünglich gebaut: fünf ATR 42-400, davon zwei zivil, sowie 12 ARJ70) und wurden in der Vergangenheit eher on/off eingesetzt, mit eher seltenen Perioden, in denen beide gleichzeitig "on" waren. Zudem war Venezuela auch kein besonders angenehmes Reiseland, das war mir etwas zu heiß. Nachdem der Machthaber Maduro aber Anfang dieses Jahres aus dem Amt schied, stellte das Regime die willkürlichen Verhaftungen von Ausländern ein, so daß ein Besuch wieder in Frage kommt.

Die ATR flog (und fliegt) eher sporadisch, nämlich nur drei Umläufe pro Woche, diese aber sehr zuverlässig und ohne jedes Tauschrisiko. Allerdings war der Jumbolino seit Oktober 2025 in Wartung, und es war unklar, wann (oder: ob) er wiederkommen würde. Ende April war er dann aber doch wieder da, genauso plötzlich und unangekündigt wie er verschwunden war, und in mir reifte der Gedanke, die Gelegenheit zu ergreifen, und die beiden schönen, wenn auch abseitigen, Exoten einmal zu fliegen.

Nach einigem Planen, Basteln und Koordinieren entstand der Plan für einen wirbelwindartigen Trip durch Südamerika über ein verlängertes Wochenende (Freitag bis Dienstag): Ein Zubringer mit Lufthansa nach Madrid, von dort aus nach Venezuela mit Evelop Airlines, vor Ort die ATR, dann weiter mit Avianca nach Bolivien, dort der kurze ARJ, und dann zurück mit Boliviana nach Madrid und den Abbringer wieder mit LH.

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Map generated by the Great Circle Mapper - copyright © Karl L. Swartz.

5. Juni 2026
Bremen nach München
0910-1025 LH 2189 Lufthansa A321-100
D-AIRR
Erstflug 6. Dezember 1995; am 26. Januar 1996 an Lufthansa

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Ich mußte ein bißchen grinsen: Zum einen, weil ich so schon mit dem ersten Flug der Reise das älteste Flugzeug erwischt haben würde (natürlich unter dem Vorbehalt, daß mir LH nicht noch auf dem Rückflug eine noch ältere Mühle auf den Hof stellen würde...). Es kam nämlich die dreißigjährige Wismar, die ihren Erstflug genau einen Tag vor der venezolanischen ATR absolvierte. Und zum anderen, weil ich mit eben dieser Romeo Romeo 1997 meine A321-Premiere gefeiert hatte - und nun, 1.904 Flüge und knapp 29 Jahre später, sieht man sich wieder.


5. Juni 2026
München nach Madrid
1125-1410 LH 4162 Lufthansa opb Lufthansa City Airlines A320-200N
D-AIIA
Erstflug 12. September 2025; am 31. Oktober 2025 an Lufthansa City Airlines

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Auch hier gibt es vom Flug selber nichts zu berichten. Mein erstes Mal mit einem Lufthansa A320NEO mit LEAP-Triebwerken. Naja. Nicht weiter kriegsentscheidend, ich bemerkte es nur.


5. Juni 2026
Madrid nach Caracas
2005-2310 ES 894 Estelar Latinoamérica opb Evelop Airlines A350-900 Extended Sharklets
EC-NBO
Erstflug 4. März 2019; am 26. März 2019 an Evelop Airlines

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In Madrid begab ich mich gleich zum Check-In von Estelar. Aufgrund der seit langem anhaltenden Krise in Venezuela leben in Spanien etwa 700.000 Venezolaner. Diesen Markt versorgen gleich fünf Airlines, neben den spanischen Platzhirschen Iberia und Air Europa sind dies Plus Ultra sowie die venezolanischen Player Estelar und Laser, welche die Flüge von Evelop Airlines (Markenname "Iberojet") bzw. Hi Fly Malta ausführen lassen.

Bereits zur Schalteröffnung fünf Stunden vor Abflug standen etwa 50 Passagiere an. In Venezuela checkt man sehr früh vor Abflug ein; internationale Flüge schließen oft bereits zwei Stunden vor Abflug. Zum anderen spielte hier sicherlich auch eine Rolle, daß der Flug "planmäßig verspätet" war, sprich, die ursprüngliche Abflugzeit war 14:40 Uhr gewesen. Zum Zeitpunkt meiner Buchung war aber schon auf 20:05 Uhr umgestellt worden, was mir bei der Buchung des Zubringers natürlich zupaß kam.

Dank sechs geöffneter Schalter ging es aber flott voran. Ich bat natürlich um einen Fensterplatz und fragte, ob es möglich wäre, den Mittelplatz freizulassen. Man sagte, daß man sehen werde, was man tun könne.

Zum Einsatz kam ein A350-900 - für mich sogar an einer Stelle eine winzige Premiere, denn er hatte die neuen größeren Sharklets,

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und meine bisherigen A350-900 (nur zwei, bei Qatar Airways und Lufthansa) hatten die älteren gehabt, zum Vergleich:

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Der sonst eingesetzte A330 (immer der selbe) stand nämlich nicht zur Verfügung, woher auch die Verspätung/Planänderung rührte. Aufgrund dieses Wechsels zum größeren Fluggerät mit 44 Sitzen mehr blieben tatsächlich viele Mittelplätze frei, auch der neben mir. Insgesamt war es ein sehr angenehmer Flug - der A350 bietet halt schon eine tolle Passenger Experience, trotz 432er-Bestuhlung wirkte es nicht eng, ich hatte Platz, und das Essen war ok.

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Da konnte man nicht meckern - vor allem nicht vor dem Hintergrund des Flugpreises von gerade einmal 214 Euro (und das vier Tage vor Abflug gebucht). Ich konnte gut schlafen - auch da half die Flugplanänderung, aufgrund derer der Flug für meine innere Uhr schön in der Nacht stattfand.

Die Einreise in Venezuela war schnell aber sehr inquisitiv (es ist halt doch noch ein autokratisches Regime) - ich mußte sämtliche Flugtickets bis nach Hause und alle Übernachtungsbuchungen der Reise als Ausdruck vorzeigen, und der Reisezweck und die kurze Reisedauer wurden kritisch hinterfragt. Aber am Ende hieß es doch:

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11.01.2010
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6. Juni 2026
Caracas nach Barinas
1000-1130 V0 1074 Conviasa ATR 42-400
YV1009
Erstflug 7. Dezember 1995; am 13. März 1996 an České aerolinie, am 24. Mai 2006 an Conviasa

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Am nächsten Morgen fand ich mich drei Stunden vor Abflug am Schalter des Consorcio Venezolano de Industrias Aeronáuticas y Servicios Aéreos - vulgo Conviasa - ein.

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Warum so früh? Für Inlandsflüge reichen schließlich zwei Stunden? Ja nun, ich mußte noch das Problem klären, daß ich ja einen Direct Return machte, und das auf zwei Tickets (übrigens: keine deutsche Kreditkarte ging durch, nur eine schweizerische) und mit "nur" einer Stunde Aufenthalt. Und tatsächlich war das initiale Verdikt des Personals "¡Imposible!". Denn sie könnten gar nichts machen, ich müßte vor Ort einchecken, und der Schalter schließe natürlich eine Stunde vor Abflug. Lösung nach einigem Überlegen und Diskutieren war, daß man bei der Station in Barinas anrief, man mich von dort vor meiner Ankunft einchecken und mir die Bordkarte bei Ankunft trotz geschlossenen Schalters übergeben würde. Ich müsse mich dann aber echt beeilen. Naja, wir werden sehen...

Anyway, ich hatte ja nun einige Zeit bis zum Abflug, sah mich ein bißchen am und im Inlandsterminal um, das ein ziemlich ungemütlicher Betonbunker ist,

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wobei ich ja schon ein Faible für die Mosaiken im Stil des Sozialistischen Modernismus habe:

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Der internationale Teil dagegen ist etwas heller, moderner, freundlicher,

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und auch die Propaganda ist bunter:

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"Meine" ATR stand schon auf einer Außenposition bereits (wie gesagt, drei Umläufe pro Woche, Freitag Las Piedras, Samstag Barinas, Montag Las Piedras...), und ich genoß die Atmosphäre mit den schönen alten Fliegern, MD80, B737 erster und zweiter Generation, viele kleinere Flugzeuge wie J31/32 und Let 410. Das hatte schon eigentlich richtige Iran-Vibes, nur daß es in Teheran keine so schöne Aussicht auf das Vorfeld gibt.

Ich begab mich früh zu meinem Kellergate zum Busboarding. Das startete dann auch recht zeitig, aber zooooog sich. Schnelle, stringente, effiziente Prozesse gibt es dort nicht, nur überbordende Bürokratie, eine Schnüffelei vom Drogenhund und langes Warten auf den Bus. "Disculpe, wir haben nur den einen." Mangel und Ineffizienz so weit das Auge reicht. Und, à propos Ineffizienz: Nachdem der Bus endlich Zeit für uns gefunden hatte und die 35 Passagiere am Flugzeug angelangt waren, zählte ich die Mitarbeiter des Bodenpersonals durch, die um die Maschine herumstanden: Es waren 14. An Bord begrüßt wurden wir von vier (!) Stewardessen und zwei Technikern.

Das Objekt der Begierde, die letzte zivil aktive ATR 42-400 ist in der Kabine in sehr schlechtem Zustand, viel kaputt, alles klappert, ist eingerissen, hängt runter, funktioniert nicht - aber gut, die inneren Werte schienen zu stimmen, wir kamen wohlbehalten in Barinas an.

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6. Juni 2026
Barinas nach Caracas
1230-1400 V0 1075 Conviasa ATR 42-400
YV1009
Erstflug 7. Dezember 1995; am 13. März 1996 an České aerolinie, am 24. Mai 2006 an Conviasa

Am Flughafen Luisa Cáceres de Arismendi

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begab ich mich ohne schuldhaftes Zögern zum Check In, der tatsächlich schon abgeschlossen war, also der Schalter auch physisch. Allerdings lag wie versprochen meine Bordkarte bereit, Sequence number 1, das heißt das Personal hatte mich wirklich wie versprochen gleich "remote" eingecheckt. Schnell durch die Sicherheitskontrolle ans Gate, wo sich auch tatsächlich alle weiteren 29 Fluggäste schon eingefunden hatten - und dann warteten wir. O Mann, da hätte man doch auch den Check In noch länger machen können, wenn man sowieso (wie weltweit üblich) eine Handvoll Passagiere in eine ATR o.ä. eine Viertelstunde vor Abflug boardet. Aber gut, so machen sie es halt. Drogenkontrolle dieses Mal nicht für alle, sondern nur für einzelne Passagiere, die ins Séparée gebeten wurden. Kamen aber alle wieder ungeschoren zurück.

Der Flug war dann soweit identisch, schlichtes Busfahren, nichts zu berichten.

Nach der Landung

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aus Barinas ging ich rüber ins internationale Terminal,

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traf mich mit zwei aus Lissabon ankommenden Gesinnungsgenossen und ging mit ihnen ins Flughafenhotel Gran Cacique, das über eine tolle Dachterrasse mit Poolbar verfügt. Dort entspannten wir uns, für mich waren es die restlichen Stunden meines Venezuela-Aufenthaltes, bei kühlen Getränken, wunderbarer Aussicht auf den Flughafen

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und einer Geräuschkulisse aus ohrenbetäubendem Fluglärm. Ich lauschte den im Minutentakt aufbrüllenden JT8D, ja, freute mich daran, nicht zuletzt, weil ich mich 20 Jahre jünger fühlte - dachte aber auch darüber nach, was für ein Fortschritt es ist, daß wir außerhalb solcher Nischen, in denen die Zeit (aus Gründen) stehengeblieben ist, (fast) nur so viel modernere, leisere und umweltfreundliche Flugzeuge haben - so "langweilig" sie aus Sicht des Luftfahrtenthusiasten auch sind.
 
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11.01.2010
22.797
18.710
7. Juni 2026
Caracas nach Bogotá
0400-0500 AV 123 Avianca A320-200WL
N956AV
Erstflug 26. März 2014; am 4. April 2014 an Avianca Brasil, am 6. Juni 2019 an Azul, am 1. November 2021 an Avianca

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Gegen Mitternacht begab ich mich zum Avianca-Check-In. Vorkontrolle, Dokumentenkontrolle, Drogenkontrolle, Dokumentenkontrolle - und das alles bevor man den Schalter überhaupt erreicht.

Auch die Ausreisekontrolle nahm ihren Job sehr ernst. Erneut mußte ich sämtliche Flugtickets und Hotelbuchungen vorzeigen und gefühlt ein kleines Verhör absolvieren, letztlich war das aber auch wieder recht schmerzlos, so daß ich dann doch noch zwei Stunden im (bis auf die Avianca-Passagiere) menschenleeren internationalen Terminal dösen konnte.

Das Boarding zog sich auch wieder sehr hin, minutiöse Dokumentenkontrolle (bei den Venezolanern wurde auch die Ausreiseberechtigung überprüft), eine zweite Sicherheitskontrolle direkt am Gate inklusive Ganzkörperabtasten, sowie erneut ein Hund, der am Handgepäck vorbei Gassi geführt wurde.

Es folgte ein Flug, der letztlich trotz der kurzen Dauer faktisch ein Nachtflug ist. Entsprechend rudimentär fiel der Service aus: Süß oder salzig. In der Business etwas elaborierter als einfach nur ein Keks oder eine Tüte Minibrezeln,

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aber ich hätte ehrlich gesagt mehr erwartet. Sei's drum, so blieb mehr Zeit zum Schlafen, schließlich hatte ich für meine innere Uhr soeben einmal die Nacht durchgemacht.


7. Juni 2026
Bogotá nach La Paz über Cuzco
0800-1120 1230-1445 AV 105 Avianca A320-200N
HK-5365
Erstflug 10. März 2021; am 30. März 2021 an Viva Air Colombia, am 9. September 2023 an Avianca

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In Bogotá gab es eine gute Lounge (dort kommen die Business-Gäste in die "schönere" und die Statuskunden in eine einfachere) mit netten Aussichten auf den Flughafen und Stadt und Berge im Hintergrund

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und einen modernen, effizienten und im Stil nordamerikanisch anmutenden Umsteigeflughafen -

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der sich nach Ausbau sehr positiv von dem überfüllten dunklen Loch unterschied, das ich von meinem letzten Aufenthalt 2004 in Erinnerung hatte.

Der Weiterflug war sehr angenehm mit zu Beginn guter Aussicht auf Bogotá.

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Die Business auf dem ersten Segment war etwa halb ausgelastet. Dieses Mal gab es "richtigen" Service,

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und ich war etwas versöhnt mit der (ur-)alten Dame Avianca. Beim Stopp in Cuzco

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blieben 23 Passagiere an Bord und weitere 20 stiegen zu.

Überhaupt, Cuzco: Richtig geplant hatte ich das nicht, ich war rein nach Flugplan gegangen, und da wurde Bogotá-La Paz eben einfach über Cuzco geführt.

Schon der Anflug nach Cuzco ist toll, wie man sich so in das Tal reinschlängelt. Nicht unbedingt bhutanmäßig, das ist schon noch ein anderes Level, aber doch absolut ein fliegerisches Highlight.

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Und auch der anschließende Abflug, also zunächst merkt man bereits beim Startlauf die Höhe ("heb ab, heb ab, wann heben wir denn endlich ab?!?"), und dann fliegt man minutenlang, steigt und steigt, aber man gewinnt keine Höhe - der Boden steigt unter einem mit.

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Der Weiterflug durch die Anden ist auch richtig, richtig schön und "scenic", vorbei an Bergen, Seen und Gletschern,

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und kurz vor La Paz dann der Titicacasee.

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2013 hatte ich ihn auf einer Busfahrt von Cuzco nach La Paz zuletzt gesehen – im Vorbeifahren ist man natürlich näher dran, aber so im Überblick ist er gleichermaßen beeindruckend.

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Wir näherten uns also La Paz, vorbei am Huyana Potosi (6.088 m),

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Bevor wir, etwa 50 Fuß über Grund,

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wegen eines (nicht näher spezifizierten) Tieres auf der Landebahn noch einen Go around hatten und somit in den Genuss einer zweiten kleinen Stadtrundfahrt in La Paz kamen.

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Wenn ich mich recht entsinne, bin ich, zumindest ungeplanterweise, noch nie aus niedrigerer Höhe durchgestartet.

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Nach der sehr schnellen, netten und überhaupt nicht insistierenden Einreise (keine Buchungsbestätigungen, nur warum, woher, wohin, welches Hotel, wie lange Aufenthalt, danke, Willkommen in Bolivien) ging ich schnurstracks zum Schalter von TAMep.

Schließlich hatte ich es ums Verrecken nicht geschafft, ein Ticket zu kaufen: Die Airlinewebsite ist zwar gut und übersichtlich und wirkt auch sehr funktional, sie behauptete aber felsenfest, daß die von mir eingegebenen Kreditkartendaten falsch seien. Auch der bei Conviasa erfolgreiche Trick mit der Schweizer Karte zog nicht, so daß ich mit dem etwas mulmigen Gefühl anreiste, ticketlos zu sein und hoffen mußte, daß auf einem der beiden in Frage kommenden Flüge von La Paz nach Viru Viru, entweder Sonntag abend oder Montag mittag, noch ein Plätzchen frei sein würde. Jedenfalls, die Sorge war umsonst, es gab noch Tickets, und nach wenigen Minuten hatte ich gegen Barzahlung das Ticket und auch gleich die Bordkarte in der Hand. Der Flieger war pünktlich unterwegs, also stellte sich langsam das Gefühl ein, daß es tatsächlich klappen könnte, an einem Tag ATR 42-400 und am nächsten ARJ70 zu fliegen. Wahnsinn!
 

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7. Juni 2026
La Paz nach Viru Viru
2100-2210 EPT 707 Transporte Aéreo Militar ARJ70
CP-3106
Erstflug 24. April 1996; am 3. Mai 1996 an Türk Hava Yolları, am 10. Dezember 2007 an MDLR Airlines, am 15. Juli 2017 an Fuerza Aérea Boliviana, am 3. April 2019 an Transporte Aéreo Militar

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"TAMep" ist ein ganz witziges Konstrukt: Lange Jahre flog die Luftwaffe Passagierdienste auf Strecken, die sich für private Airlines wirtschaftlich nicht lohnen. 2013 hatte ich so das Vergnügen mit einer CASA 212 auf diversen Schotterpisten im Beni. Das war damals schon recht abenteuerlich und, naja, die eine oder andere zivile Vorschrift, Gewicht, Wind, solche Sachen, gilt für das Militär halt nicht. Das wurde von der "flying public" (und auch der Behörde) immer weniger goutiert, und so sah sich das Militär gezwungen, sich zu zivilisieren und eine zivile Airline zu gründen und die der Aufsicht der Zivilluftfahrtbehörde zu unterstellen. Staatlich ist der Laden natürlich immer noch, "ep" steht für "Empresa Pública", also so etwas wie "Staatsbetrieb".

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Einzige Maschine und damit schön einfach zu planen ist besagter just 30 Jahre alt gewordene kleine Jumbolino.

Ich hatte noch etwas Zeit und sah mich noch etwas in der Umgebung des Flughafens um,

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bevor ich mich zu meinem Abflug begab.

Das Terminal war ein ziemlicher Zoo, alle Boliviana-Flüge waren verspätet, teilweise massiv,

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und so stapelten sich die Passagiere und standen an diversen Schalter oder Gates an. Warum? Das löse ich weiter unten bei meinem Weiterflug nach Madrid auf, wo ich noch schwer betroffen sein sollte. Heute aber nicht, die TAMep zog unbeirrt von dem Chaos bei Boliviana ihre Kreise, alles war prima.

Interessant war die Kabine: Also zunächst einfach klein - man kommt rein, und der erste Gedanke ist, daß der Vogel ja wirklich kurz ist. Und dann: Alt. Einfach alt. Das war bei der gleichaltrigen, ja sogar ein halbes Jahr älteren ATR ganz anders: Dort mutete die Kabine modern an, war aber wie gesagt heruntergekommen. Hier, beim ARJ, war es umgekehrt, eine optisch (und olfaktorisch) antike Einrichtung, die aber top in Schuß war.

Beim Flug selber fiel nichts mehr groß auf, die Lichter blieben aus, es gab keinerlei Service, ich konnte ein bißchen schlafen, so langsam ging ich dann doch ein wenig auf dem Zahnfleisch. Landung, Hotel, gute Nacht, Ausschlafen.
 
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11.01.2010
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8. Juni 2026
Viru Viru nach Madrid
1930-1215+ (tatsächlich 2210-1510+) IB 7791 Iberia opb Boliviana de Aviación A330-200

CP-3214
Erstflug 21. März 2012; am 25. April 2012 an Virgin Australia, am 3. November 2023 an Boliviana de Aviación

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Letztlich war ich aber doch wieder früh wach - natürlich, meine innere Uhr mal wieder, ich war ja sechs Stunden weiter, und irgendwann ist die Nacht dann auch vorbei. Nach einem ausgiebigen Frühstück (oder Mittagessen?) entschied ich mich am späten Vormittag gegen einen Abstecher nach Santa Cruz in die Stadt, da es in Strömen regnete,

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und fuhr bereits zum Flughafen.

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Wieder waren alle Inlandsflüge der Boliviana verspätet, aber "mein" A330, einer von zweien in der Flotte, hatte am Boden in Miami eine Verspätung gutgemacht und sollte (und würde) "on time" wieder in Viru Viru eintreffen. Ich war guter Dinge, daß mein Umstieg in Madrid auf zwei Tickets mit Terminalwechsel in Vierdreiviertel Stunden funktionieren würde.

Allein, ich hatte ja keine Ahnung. Der Flieger landete (über-)pünktlich knapp drei Stunden vor dem Weiterflug nach Madrid, rollte ans Gate, die ankommenden Passagiere stiegen aus - und das war es dann erst einmal. Keinerlei Aktivitäten zur Vorbereitung. Was eine Zeitlang ja noch ganz ok war, aber so anderthalb Stunden vor Abflug wurde das Gate besetzt, eine halbe Stunde später sollte das Boarding beginnen, jedoch es tat sich - nichts. Auf das Fragen mehrerer Passagiere machte die Dame am Gate eine Durchsage, daß man noch am Vorbereiten sei und es eine kleine Verspätung geben werde, weil das Flugzeug eben erst verspätet aus Miami eingetroffen sei. Also eine Lüge.

Damit unter vier Augen konfrontiert nannte sie mir anschließend den wahren Grund: Man warte auf um 21 Uhr drei Stunden verspätet aus Cochabamba ankommende Anschlußpassagiere, etwa 100 an der Zahl. Ja, gut, kann passieren, das war plausibel (und stimmte auch, wie sich später herausstellte) - aber warum sagt man das denn nicht? Warum lügt man so offensichtlich rum, anstatt den ja nun wirklich nicht schlimmen wahren Grund zu nennen? Unverständlich.

Und nun kommt die oben angekündigte Auflösung, weshalb alle Inlandsflüge verspätet sind: Die Hühner sind schuld.

Bolivien durchleidet derzeit eine schwere soziale und Wirtschaftskrise, im Rahmen derer es zu gewalttätigen Protesten kommt, die man fast schon als Aufstand bezeichnen kann. Unter anderem ist La Paz als Regierungssitz auf dem Landweg durch Blockaden von der Außenwelt abgeschnitten. Dort werden mittlerweile Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff knapp. So kostet das Kilo Hühnerfleisch im Rest des Landes umgerechnet etwa 1,50 Euro, in La Paz dagegen zwischen sechs und sieben Euro. Das zwang Boliviana, eine Höchsthühnchenmenge pro Passagier von 25 kg einzuführen - was aber immer noch ausreicht, um sich sein Flugticket durch die Mitnahme und den Weiterverkauf von Hühnchen komplett zu refinanzieren.

Diese Lage stellt Boliviana nun vor massive Probleme: Die Flugzeuge sind voll, die Frachträume sind voll, das Ein- und Aussteigen dauert länger als geplant, das Beladen dauert länger als geplant, in La Paz kann nicht getankt werden - daß dabei ein Flugbetrieb über den Tag Verspätungen aufbaut, liegt auf der Hand. Wäre das also auch geklärt, und ich um eine Anekdote reicher.

Weiterhin lief dann alles so weit gut und halbwegs zügig, die Passagiere aus Cochabamba kamen an, wir boardeten, natürlich wieder kritisch beschnüffelt von zwei Drogenspürhunden (was das ganze auch nicht gerade beschleunigt), und dann ging es mit letztlich 2:40 h Verspätung auch los.

Der Flug war recht voll, aber nicht ganz ausgebucht. Ich hatte wie schon beim Hinflug beim Check In gefragt, ob es eine Chance gebe, daß der Platz neben mir frei bleiben werde, und wie schon in Madrid hatte man mir gesagt, daß man es versuchen aber nicht garantieren könne. Mehr kann ich nicht verlangen, aber ich freute mich natürlich, daß es wieder geklappt hatte, und hatte so wieder eine akzeptable Nacht. Unabhängig davon waren der Sitzabstand gut und auch das Essen passabel,

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so daß es letztlich wieder ein ganz angenehmer Flug war. Auch "Flightseeing" gab es in Gestalt einer schönen Aussicht auf das Kap St. Vincent, die Südwestspitze des europäischen Festlandes, mit Algarve, Costa Vicentina und Costa Azul:

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Die Abflugverspätung steigerte sich noch leicht, es wurden dann letztlich bei Ankunft fast drei Stunden; plus die hinterste Ecke im Satelliten des Terminal 4

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mit zehn Minuten Fußmarsch bis zur Paßkontrolle,

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plus das Bähnchen rüber ins eigentliche Terminal 4, plus die Busfahrt ins Terminal 2 –

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ich war dann doch ganz froh, daß ich nach der Landung um 14:55 Uhr und der Türöffnung um 15:15 Uhr schon um 15:50 Uhr für den 17-Uhr-Abflug am Check-In-Schalter war. Viel schneller wäre es auch nicht gegangen, ich hatte weder an der Einreise noch am Bähnchen noch am Bus lange Wartezeit. Und ein bißchen Luft hatte ich ja auch noch, insofern alles ok.


9. Juni 2026
Madrid nach Frankfurt
1700-1935 (tatsächlich 1800-2020) LH 1115 Lufthansa A321-200
D-AIDA
Erstflug 25. Juni 2010; am 30. Juni 2010 an Lufthansa

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Hier gibt es nicht viel zu berichten, außer einer Stunde Verspätung wegen eines nicht funktionierenden externen Anlassers. Wir schmorten ohne Klimaanlage eine halbe Stunde im eigenen Saft, bekamen das Fläschchen Billigwasser schon am Boden ausgeteilt (offensichtlich sind die so abgezählt, daß es in der Luft dann eben nichts mehr gab, was ich schon sehr kleinlich [und peinlich] fand), aber der zweite Anlasser funktionierte, so daß auch diese Verspätung für mich im Ergebnis unschädlich war.

Zur Entschädigung gab es noch eine tolle Aussicht auf den Frankfurter Flughafen im nördlichen Gegenanflug

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sowie das Terminal 3 im schönen Abendlicht beim Vorbeirollen.

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9. Juni 2026
Frankfurt nach Bremen
2140-2235 LH 58 Lufthansa A320-200
D-AIQW
Erstflug 17. November 2000; am 21. Dezember 2000 an Lufthansa

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Und da der letzte Flug dann auch perfekt pünktlich war (on blocks drei Minuten vor Plan), hatte tatsächlich meine elaborierte Reise mit sieben ineinander verschachtelten Tickets (LH, ES, V0, V0, AV, TAMep, IB) für 12 Flüge wunderbar funktioniert. Viel gesehen außerhalb der Flüge habe ich nicht, aber sowohl Caracas als auch La Paz kannte ich schon, so daß es dieses Mal "nur" um die beiden Super-Exoten ATR 42-400 und ARJ70 ging. Darüber bin ich tatsächlich sehr begeistert, denn es sind halt doch die jeweils einzigen noch fliegenden Exemplare der Welt, sie sind nicht um die Ecke, die Buchbarkeit ist nicht ganz einfach, und so richtig viel fliegen sie auch nicht. Diese beiden zu kombinieren, ist schon rein planerisch schwierig, und so einen Plan dann auch noch 1:1 umzusetzen, freut einen dann doch sehr.


Dann sehen wir mal weiter, ob ich noch weitere schöne Oldtimer ausbuddele, oder ob ich mich so langsam dann an die schon eingangs erwähnten A330NEO, B737MAX (derzeit 9, zukünftig zusätzlich 7 und 10) und A321XLR mache. Die laufen wie gesagt nicht weg, aber irgendwie und irgendwann muß man sie ja auch einmal angehen... Weitere Ideen habe ich jedenfalls.
 

wolfhagen71

Erfahrenes Mitglied
10.02.2015
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1.083
Vielen Dank für den interessanten und kurzweiligen Bericht!
Hier bilden die Wörter "Hobby" und "exzessiv" eine gelungene Paarung 😁
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.797
18.710
Vielen Dank für den interessanten und kurzweiligen Bericht!

Sehr schön, danke für deinen Bericht!

Tolle Reise und vielen Dank fürs Mitnehmen.
MB


Danke, freut mich, wenn es Euch gefällt.

Hier bilden die Wörter "Hobby" und "exzessiv" eine gelungene Paarung 😁

Mir glaubt man immer nicht, dass es noch Verrücktere gibt. :)

:LOL:

Den RJ70 habe ich im Oktober vor.... Ich nehme ein wenig Inspiration mit;)

Oh, dann habe ich noch mehr Inspiration: Die Casa 212 (-> echte Luftwaffe, nicht so pseudozivilisiertes Tochterunternehmen) fliegt weiter brav im Beni rum, ist in Trinidad stationiert. Die soll wohl auch ab Juli wieder nach La Paz kommen. Also da ist noch mehr zu holen als "nur" der ARJ70.
 

geminy007

Erfahrenes Mitglied
30.12.2019
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Danke, freut mich, wenn es Euch gefällt.





:LOL:



Oh, dann habe ich noch mehr Inspiration: Die Casa 212 (-> echte Luftwaffe, nicht so pseudozivilisiertes Tochterunternehmen) fliegt weiter brav im Beni rum, ist in Trinidad stationiert. Die soll wohl auch ab Juli wieder nach La Paz kommen. Also da ist noch mehr zu holen als "nur" der ARJ70.
Weißt Du, wie die buchbar ist?