Die verlorenen Jungs am Strand, oder 'zum Film gucken nach Kalifornien'

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Flip773

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Nach zahlreichen gelesenen Reiseberichten, folgt hier nun mein Versuch, meine letzte Reise ein wenig zu schildern.
Der Trip liegt nun bereits drei Wochen zurück, aber wie das so ist, nach einem Urlaub hat einen der Alltag sehr schnell wieder und so wird ein Reisebericht erstmal nicht so hoch priorisiert.

So, los gehts:


Vorwort

Da meine Liebste in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiert und wir uns eigentlich schon immer gemeinsame Zeit, bzw. Unternehmungen schenken, anstatt irgendwelchen Nippes, stand bereits früh fest, eine Reise soll das Geschenk sein. Da wir beide große USA- Fans sind, stand auch die Richtung, in die es gehen sollte, sehr schnell fest. Das genaue Reiseziel ergab sich dann auch relativ schnell: Trotz der Vorliebe für die Ostküste geht es nach Kalifornien.
Der Grund ist folgender: im beschaulichen Küstenort Santa Cruz entstand der Lieblingsfilm meiner Frau.
Und der wird traditionell als Eröffnungsfilm beim ‚Free movies on the beach‘ Film- Event gezeigt.

Santa Cruz Beach Boardwalk FREE Movies on the Beach

Genau, es geht um den Film „The Lost Boys“ von 1987, mit Kiefer Sutherland in einer seiner ersten großen Filmrollen.

Also habe ich schnell alles an Meilen und Hotelpunkten zusammengekratzt und mich an die Planung gemacht. Das gestaltete sich leider nicht so einfach, da am 11.06. die Fußball- WM begann, u.a. mit Spielen in San Francisco und Los Angeles und dementsprechend die Prämienflug- Verfügbarkeiten doch sehr begrenzt waren.

Schließlich habe ich dann folgendes gefunden:

10.06. HAJ – FRA – SFO

Der Film wurde am 12.06. gezeigt, also passte das gut und so wurde dieser erste Teil der Reise gebucht. Noch schlechter sah jedoch die Verfügbarkeit für den Rückflug aus, da war wirklich kaum was zu machen.

Sehr schnell kam dann die Überlegung auf, nicht von SFO zurück zu fliegen und so schaute ich nach Verfügbarkeiten von LAS. Und siehe da, dort wurde ich fündig. Also schnell noch einen Flug von SFO nach LAS mit Alaska Airlines gebucht und damit folgende Routing zusammengestellt:

HAJ – FRA – SFO – LAS – FRA – HAJ

Im Detail sah das dann folgendermaßen aus:

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10.06. 06.00Uhr HAJ – FRA LH49 mit A319 in C

10.06. 10.25Uhr FRA – SFO LH454 mit Boeing 747-8 in C im Oberdeck

13.06. 15:49Uhr SFO – LAS AS776 mit Boeing 737 in Y

15.06. 21.00Uhr LAS – FRA 4Y055 mit A330-300 in C

16.06. 22.00Uhr FRA – HAJ LH48 mit A319 in C


Dem geübten Vielfliegerauge fällt bestimmt sofort auf, dass beim Rückflug in Frankfurt eine extrem lange Umsteigezeit vorliegt. Tja, das war tatsächlich der große Nachteil der Reise. Nachdem mir mein ursprünglicher Rückflug mit Edelweiss und Swiss annulliert wurde, musste ich eine Alternative finden und das war das einzig verfügbare Routing an diesem Tag.

Naja, so sollte eben genug Zeit für ein wenig Arbeitskram sein.

…und wir konnten relativ sicher sein, dass das Gepäck den Umstieg schafft 😉

Was die Hotels angeht, so waren hier in der Planung relativ schnell folgende Herbergen gefunden:

In Kalifornien ist es das Hampton Inn & Suites in Watsonville geworden, etwa 20 Minuten von Santa Cruz entfernt.

Hampton Inn & Suites Watsonville

75 Lee Road, Watsonville, California, 95076, USA



In Las Vegas probierten wir dieses Mal das Ellis Island Casino & Hotel aus. Das Hotel liegt einen Block vom Strip entfernt und erhebt keine unverschämte Resort Fee.

Ellis Island Casino & Hotel

4178 Koval Lane, Las Vegas, NV 89109



Da der komplette Trip ja ein Geburtstagsgeschenk war, ließ ich meine Frau über viele Punkte der Reise im unklaren, bzw. hab ihr nur tröpfchenweise Infos zu dem anstehenden Trip zukommen lassen, sodass es dann auch während der Reise noch die ein- oder andere Überraschung für sie gab.
 

Flip773

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09.06.2026 Kapitel 1 – die letzten Vorbereitungen

Morgen geht es endlich los, die Aufregung steigt. Seit Wochen fiebere ich auf den morgigen Tag hin. Klappt alles wie geplant? Wird die Reise so, wie ich es mir vorgestellt habe? Wird es für meine Liebste so unvergesslich, wie erwünscht? Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis diese Fragen beantwortet werden.

Die Koffer sind gepackt, Omma ist instruiert und von den Kindern wurde sich bereits verabschiedet. Die beiden werden wir morgen aus FRA für die Schule wecken. Natürlich ist an Schlaf nur begrenzt zu denken und so dösen wir etwas vor uns hin, bis wir schließlich doch einschlafen und so wenigstens ein paar Stunden schlummern.
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Beitrag automatisch zusammengeführt:

10.06.2026 Kapitel 2 – es geht los, ab nach Frankfurt!

Um 3.00Uhr reißt uns der Wecker aus dem Schlaf. Wer bitteschön hatte denn die Idee, mitten in der Nacht zu verreisen???

Also, aufstehen, duschen, Kaffee! Um 3.45Uhr stand pünktlich unser Transfer vor der Tür, der uns in knapp einer Stunde nach HAJ bringen würde. Nach so wenig Schlaf ist es schon ganz nett, wenn man nicht selbst fahren muss!

Am HAJ angekommen wurde schnell eingecheckt und das Gepäck bei dem netten Mitarbeiter des Check in Teams abgegeben. An der Sicherheitskontrolle kam es nur zu einer kurzen Wartezeit und so waren wir gegen 4.55Uhr im Duty Free und um 5.15Uhr in der Lounge. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste meine +1 noch immer nicht, dass wir die Reise in C machen würden, sie dachte, dass wir wegen unseres Priority Pass in die Lounge durften.

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Aus der Lounge gibt es keine Fotos, soo spektakulär ist die jetzt nicht.

Um 5.28Uhr begann überpünktlich das Boarding und wir nahmen auf unseren Plätzen 3A und 3B Platz. Der Hüpfer nach FRA war ereignislos, mir wird wohl immer ein Rätsel bleiben, warum man auf einem 35 Minuten Flug in der C ein Frühstück servieren muss, aber das hat bestimmt Gründe…uns war jedenfalls nicht danach.

In Frankfurt angekommen, machten wir uns sogleich auf den Weg zu den Z- Gates, hier hatte ich im Vorfeld von den katastrophalen Zuständen und unfassbaren Wartezeiten an der Security gelesen. Was soll ich sagen, wir waren nach geschätzten 24,2 Sekunden durch.

Im Z- Bereich ging es dann zum Frühstücken in die Lounge. Die Kinder wurden geweckt und noch einmal verabschiedet. Ich denke der Trennungsschmerz der beiden wurde durch ihre Einkaufs- Wunschlisten ganz gut kompensiert.
 

Flip773

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10.06.2026 Kapitel 3 – die große Las Vegas Enthüllung

Die Business- Lounge bei Z50 war gut besucht, wir fanden trotzdem ein gemütliches Plätzchen im hinteren Bereich in der Nähe der Ruhezone.

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Die Auswahl der kulinarischen Köstlichkeiten war gut und so konnten wir gut gestärkt auf unseren Anschlussflug warten. Die Wartezeit nutzte ich, um weitere Überraschungen der Reise Preis zu geben. So eröffnete ich meiner Liebsten zum einen, dass wir im Oberdeck der ‚Queen oft he skies‘ fliegen würden, was ja schon mit einem gewissen Komfort verbunden ist. Zum anderen wurde ein weiteres Highlight der Reise enthüllt und zwar der Aufenthalt in Las Vegas.

Zwei Nächte in Sin City mit allem Drum und Dran!

Ich denke mal, das kam alles ganz gut an… 😊
 

Flip773

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10.06.2026 Kapitel 4 – die Queen gibt sich die Ehre

Als es Zeit wurde, machten wir uns auf den Weg zum Gate 56.
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Das Boarding begann pünktlich, jedoch ging es nicht direkt in den Flieger, sondern die Treppe hinunter und in einen Bus, der uns gefühlt dreimal um den Flughafen gefahren hat, bis wir die Königin des Himmels betreten durften.
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Im Flugzeug selbst musste schließlich die schmale Treppe erklommen werden, bevor wir es uns auf den Plätzen 88 H und K gemütlich machen durften.

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Zwischenspiel – die Business Class der LH

Mittlerweile füllt es Bibliotheken, was alles über die Lufthansa Business Class geschrieben wurde, das meiste ist nicht unbedingt positiv, und ja, auch ich habe im Laufe der letzten Jahre verschiedenste Premium Class Produkte kennenlernen dürfen, da war die Range schon sehr groß, von hui bis (ziemlich) pfui. Ich stand zum Beispiel in 30.000Fuss Höhe im Emirates A380 unter der Dusche, saß aber auch mit einem Rudel stockbesoffener Kasachen bei üblem Unwetter in der Business Class einer Boeing 737 von Trans Aero.

Ich denke, man muss das Gesamtprodukt sehen, nicht nur den in die Jahre gekommenen Sitz oder das mittlerweile überholte IFE, es ist auch der herausragende Service und einfach das Gefühl, ‚gut aufgehoben‘ zu sein. Und das hatten wir! Wir haben uns ab der ersten Minute an Bord wohl gefühlt, das Personal hat einen Top Job gemacht, das Essen war sehr gut, der Sitz bequem, gute Voraussetzungen also für den langen Flug.

Natürlich ist immer Luft nach oben, aber was möchte man denn noch? Ein bisschen Dankbarkeit, Gelassenheit oder wie immer man das nennen möchte, täte dem ein- oder anderem manchmal ganz gut, das ist schließlich häufig jammern auf recht hohem Niveau… Seis drum hier soll es ja um unseren Trip gehen!
 

Flip773

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10.06.2026 Kapitel 5 – Welcome to the United States of America!

Nach einem wirklich tollen Flug landen wir um 12:25Uhr Ortszeit in San Francisco. Die letzten ca. 2 Stunden bei größtenteils klarer Sicht hatten wir einen grandiosen Ausblick.

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Dann hieß es Abschied nehmen von der wunderbaren Boeing 747-8 – wer weiß, ob ich damit nochmal fliegen werde- und von der tollen Crew an Bord.

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Rein ins Terminal und aufgemacht zur Einreise. Auch zur Einreise in die USA ist in letzter Zeit unfassbar viel Bullshit geschrieben worden, auch da sollte man nicht alles glauben, was man so hört/ liest. „Wie immer gilt, mach Dir selbst ein Bild!“

Nein, es wollte niemand meine Social Media Accounts sehen, Nein, die Befragung bei der Einreise war nicht strenger als in den letzten Jahren, Nein, wir mussten nicht stundenlang warten!

Meine Frau und ich sind ‚ganz normal‘ eingereist, d.h. Sie mit ESTA und ich mit B1/B2 Visum, ohne Global Entry und trotzdem saßen wir ca. 1 Stunde nach Landung in SFO in unserem Mietwagen, wobei die längste Wartezeit am Mietwagenschalter war, aber der Reihe nach.

Wie gesagt, gab es keinerlei Probleme bei der Einreise. Die üblichen Fragen wurden gestellt (warum? wohin? wie lange?) Es wurde sich kurz gewundert, warum man zum Film schauen in die USA fliegt, dann wurde uns ein schöner Aufenthalt gewünscht und wir waren drin!

Auf das Gepäck mussten wir ein paar Minuten warten, bevor es mit der blue line des Air Train zum Rental Car Center ging. Dort angekommen mussten wir uns in die überschaubare Schlange am Budget Schalter anstellen. Trotz nur weniger Leute vor uns zog es sich einige Zeit hin, bis ich dran war. Ich hatte von zu Hause bereits einen Ford Mustang Convertible gebucht (das ist tatsächlich eine eigene Buchungsklasse bei Budget), was eine weitere Überraschung für meine Frau war. Am Auto angekommen mussten wir jedoch mit Bedauern feststellen, dass der Wagen einen ca. 30cm langen Riss in der Windschutzscheibe aufwies. (C…..repariert – C…..tausch aus) Damit konnten wir nicht fahren. Also wieder nach oben zum Schalter, diesmal an der zwischenzeitlich beachtlich gewachsenen Schlange vorbei zu meinem Counter- Agent. Die tippte kurz was in ihren PC und schwupps bekam ich einen neuen Schlüssel („This one’s even newer“) und wir konnten die Fahrt nun beginnen. Das Fahrzeugmodell blieb gleich, nur hatten wir statt eines weißen Mustangs nun einen knallroten Hengst. Wenn schon auffallen, dann aber mit Anlauf 😉!



10.06.2026 Kapitel 6 – Der Pacific Coast Highway und der Weg nach Süden

Hochmotiviert ob des neuen Wagens und des sonnigen Wetters machten wir uns nun auf den Weg in Richtung Süden. Es gibt eine kürzere Route nach Santa Cruz, diese führt unter anderem über die Interstate 280 und den Highway 17 durch San José, aber gibt es eine schönere Strecke, als den Pacific Coast Highway, bzw. Cabrillo Highway, wie die Straße in diesem Gebiet offiziell heißt.?! Außerdem würden wir den Highway 17 noch fahren, dazu später aber mehr.

Die Strecke führte uns vom SFO Rental Car Center nach Half Moon Bay und von dort ging es über den Pacific Coast Highway nach Süden, immer am Wasser entlang.

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Vorbei an Santa Cruz und unserem Nachtlager in Watsonville erreichten wir nach 103 Meilen und, inkl. Zwischenstopps, ca. 2,5h unser erstes Ziel:

Buffalo Wild Wings

1988 N Main St, Salinas, CA 93906

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Wir lieben die boneless Wings von Buffalo Wild Wings und so bot es sich an, hier einzukehren, bevor es ins Hotel ging.

Gut gesättigt fuhren wir anschließend in unsere Unterkunft für die nächsten drei Nächte:

Hampton Inn & Suites Watsonville

75 Lee Road, Watsonville, CA 95076

Das Hotel liegt etwa 25km südöstlich von Santa Cruz. Außer einem Starbucks, zwei Tankstellen und vielen Getreidefeldern ist da sonst nicht viel. Zu erwähnen wäre allerdings noch das Redman Hirahara Farmstead

(
Redman Hirahara Farmstead - Wikipedia ) – ein beachtliches Gebäude mit interessanter Geschichte, gelegen direkt gegenüber des Hotels.

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Das Hotel selbst ist ein typisches Hampton Inn mit freundlichem Personal, geräumigen Zimmern und dem typischen Continental Breakfast mit Waffeleisen und allem, was dazu gehört.
 

Flip773

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11.06.2026 Kapitel 7 – Ein Tag in Kalifornien

Nach einer – Jetlag sei Dank – kurzen Nacht, saßen wir bereits gegen 07.00Uhr Ortszeit beim Frühstück und planten unseren Tag.

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Für heute war nichts vorgesehen, ‚treiben lassen‘ war die Devise! Wir beschlossen, erstmal ein wenig durch Santa Cruz zu cruisen, schließlich wollte der Mietwagen ja auch genutzt werden. An der Küste entlang ging es zum Santa Cruz Surf Museum. Nach dem Besuch des Museums schlenderten wir an der Küste entlang zur Surfing Statue. Für die Filmfans: an dieser Stelle stand für den Film ‚The Lost Boys‘ das Santa Carla Ortsschild.

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Auf dem Weg hatten wir reichlich Gelegenheit, uns die Surfer zu betrachten, die sich, allen Warnungen wegen doch sehr heftigem Wind zum Trotz, in die Fluten stürzten und die teils meterhohen Wellen nutzten.


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Wieder zurück am Wagen fiel der Entschluss, der Capitola Mall einen Besuch abzustatten, schließlich mussten die Mitbringsel für die daheimgebliebenen, liebreizenden Kinderlein besorgt werden. Hot Topic und Sephora sind dafür immer gute Anlaufpunkte!

Gegen Nachmittag kam dann die Frage auf, wo und was man denn noch essen möchte. Die Capitola Mall ist da nicht allzu gut ausgestattet und irgendwann fiel der Name Cheescake Factory. . . eine kurze Google Recherche ergab, dass die nächste Cheescake Factory gerade mal ca. 40 Minuten entfernt, in der Westfield Mall Oakridge, San Jose zu finden ist. Da ich sowieso auf dem Plan hatte, den Highway 17 einmal zu fahren, da die Strecke ganz idyllisch sein soll, machten wir uns kurzerhand auf den Weg nach San Jose.

Ja, ich muss sagen, die Straße durch den Wald nach Norden fährt sich schon ganz nett, fast wie durch den Vogelsberg, aber wann haben die Amis denn bitte das Gaspedal entdeckt? Von wegen Tempolimit auf amerikanischen Straßen… die waren dort schon ziemlich flott unterwegs.

Mit angepasster Geschwindigkeit erreichten wir unser Ziel dann auch recht zügig:

Cheeskace Factory

Westfield Oakridge Mall, 925 Blossom Hill Road, San Jose, CA 95123

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Gut gesättigt fand der Verdauungsspaziergang durch die Mall statt. Auch hier wurde das ein- oder Andere für die Daheimgebliebenen besorgt.

Mit einsetzender Dämmerung machten wir uns schließlich wieder auf den Weg nach Watsonville
 

Flip773

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12.06.2026 Kapitel 8 – Movie night

Endlich war es soweit: ‚The Lost Boys‘ am Beach Boardwalk. Hierfür wurde Santa Cruz für eine Nacht wieder zu Santa Carla. Bevor es jedoch soweit war, hatte wir einen Tag in und um Santa Cruz auf dem Plan. Als alter Vinyl- Sammler durfte für mich der Besuch bei

Streetlight Records
939 Pacific Avenue, Santa Cruz, CA 95060

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nicht fehlen. Tolle Auswahl aber leider teils sehr happige Preise. Den weiteren Tag verbrachten wir in Santa Cruz, um dann schließlich den Boardwalk aufzusuchen. Wir verschafften uns erst mal einen Überblick über die Gegebenheiten bezüglich der Filmvorführung und suchten uns ein Plätzchen am Strand mit guter Sicht auf die Leinwand. Wir waren nur leider nicht die Einzigen, die bereits Nachmittags gegen 16.00Uhr dort waren und offensichtlich die selbe Idee hatten. Dafür, dass der Filmstart um 21.00Uhr geplant war, tummelten sich bereits einige Hundert Menschen am Strand, um sich den besten Platz zu sichern. Wir wurden im vorderen Bereich fündig und platzierten dort unsere eigens mitgebrachten Strandstühle im Sand. Nachdem wir so unser Revier markiert hatten, machten wir uns noch einmal auf den Weg vom Strand zum Boardwalk. So in etwa stelle ich mir das ‚Sonnenliegen reservieren‘ bei einem All Inclusive Urlaub vor . . .



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Am Boardwalk schlenderten wir etwas auf und ab und besuchten das Karussell, welches im Film- Opener zu sehen ist, dort hängt auch die Corey Haim- Erinnerungsplakette.

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Da wir noch etwas Zeit hatten, verließen wir den Boardwalk und gingen auf die andere Straßenseite zu

Coasters Bar & Grill

115 Cliff Street, Santa Cruz, CA 95060

um dort das Fußball WM- Spiel USA – Paraguay anzuschauen. Man merkte jedoch sofort, dass Fußball in den USA längst nicht so populär ist wie in Europa. So war die Bar nur spärlich gefüllt und auch die Stimmung ließ stark zu wünschen übrig. Wir blieben die erste Halbzeit, bevor wir uns wieder auf den Weg in Richtung Boardwalk/ Strand machten.

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Am Boardwalk angekommen hieß es dann aber erst mal: Schlange stehen, denn Jamison Newlander gab sich die Ehre. Für jeden, dem dieser Name nichts sagt, das ist ein Schauspieler aus ‚The Lost Boys‘ und zwar der Darsteller von Alan Frog, einer der Frog- Brüder, seines Zeichens Comicbuchladen- Besitzer und Vampirjäger. Mr. Newlander lebt in Santa Cruz und lässt es sich nicht nehmen, jedes Jahr zu dem Filmereignis dort Autogramme zu geben. Ein sehr netter Mann, der sichtlich erstaunt war, dass man aus Deutschland extra wegen dieses Ereignisses anreist. Mit ihm am Tisch saß noch B. Lowenberg, der im Film den Vater der Frog Brüder spielt. Er ist im Film ganze drei Sekunden zu sehen 😊, aber auch von ihm haben wir jetzt ein Autogramm!

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Nun wurde es so langsam Zeit, zu unseren Plätzen am Strand zurück zu gehen. Mittlerweile hatte sich der Strand merklich gefüllt, die zuvor markierten Laufwege am Strand waren nun nicht mehr vorhanden, überall saßen oder lagen Filmfans und warteten gespannt auf den Start. Wie später auf Social Media zu lesen war, kamen wohl zwischen 1500 und 2000 Menschen zu dem Ereignis an den Strand! Wir balancierten vorbei an Decken, Stühlen und Menschen zu unseren Plätzen und machten es uns gemütlich. Pünktlich um 21.00Uhr erlosch die Werbung auf der Leinwand und das ikonische ‚Cry little sister‘ erklang, zusammen mit dem Kameraflug über den Ozean zum Boardwalk.

‚The Lost Boys‘ begann!

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Tja, was soll ich sagen… ich kann den Film quasi rückwärts mitsprechen, auf Deutsch und Englisch, habe den Streifen bestimmt über 50 mal gesehen… aber noch nie so!

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Das war schon etwas Besonderes, wenn man z.B. die ‚Giant Dipper‘- Achterbahn im Film sieht und parallel dazu die Begeisterungsschreie der Mitfahrer ‚in echt‘ hört, weil die Bahn nur wenige Meter vom Strand entlang rauscht..

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Gebannt saßen wir mit ca. 1.500 bis 2.000 Fans am merklich abgekühlten Strand, saugten die Atmosphäre auf und genossen einfach den Moment!

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Dann war der Film vorbei und mit etwas gemischten Gefühlen gingen wir zurück zu unserem Auto. Überglücklich, dass wir dieses Ereignis erleben durften, aber natürlich auch etwas traurig, dass es nun vorbei war. Glücklicherweise war der Trip aber noch nicht vorbei, das nächste Highlight wartete bereits:

Las Vegas!

So ging es erst mal zurück ins Hotel.
 

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13.06.2026 Kapitel 9 – Let me take you on a trip

Nach einer erneut recht kurzen Nacht und eines ausgedehnten Frühstücks wurde ausgecheckt, das Auto beladen und los ging es in Richtung SFO. Wieder führte der Weg über den Highway 17 quer durch den Wald, bergauf und bergab, vorbei an San Jose, Palo Alto und Stanford, bis wir den Flughafen San Francisco erreichten. Dort hieß es schweren Herzens Abschied von unserem Mietwagen nehmen und schon saßen wir wieder in der blue line des Air Trains, welcher uns vom Rental Car Center zum Harvey Milk Terminal des SFO brachte.

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Eingecheckt hatte ich bereits am Vormittag und so machten wir uns direkt auf den Weg durch die Security. Dies war innerhalb von 5 Minuten erledigt und so hatten wir noch reichlich Zeit bis zu unserem Flug nach LAS. Nachdem wir uns im Terminal umgeschaut hatten statteten wir der ‚The Club at SFO‘ Lounge einen Besuch ab. Dank Priority Pass wurde uns dort Einlass gewährt. Eine ganz nette Lounge mit ordentlicher Speisen- und Getränkeauswahl. Leider war es ziemlich voll, wir hatten aber Glück und konnten uns eine Sitzecke am Fenster sichern. Unser Abfluggate war B13, nicht weit von der Lounge entfernt und so machten wir uns zur Boardingzeit auf den Weg, um unser Transportmittel, eine Boeing 737 zu betreten. Da es bei inner- amerikanischen Flügen häufig zu Platzproblemen wegen des Handgepäcks kommt, wurden am Gate Freiwillige gesucht, die ihr Handgepäck kostenlos aufgeben wollen. Wollten wir! Kein Herumwuchten unserer Handgepäcktrolleys in der ohnehin schon beengten Kabine.

Platz nehmen durften wir in Reihe 17 am Notausgang, für den kurzen Hüpfer von SFO nach LAS war das absolut in Ordnung. Über den Flug selbst gibt es nicht allzu viel zu berichten, der war einigermaßen ereignislos. Lediglich kurz vor der Landung wurde es etwas holperig, aber alles noch im Rahmen.

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Während der 10 Minuten, die wir auf unser Gepäck warteten, habe ich flugs ein Lyft bestellt, der uns am Rideshare- Parkplatz am LAS abholen sollte.



Vegas, Baby! Unser Fahrer brachte uns in wenigen Minuten vom Flughafen zu unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte:

Ellis Island Casino & Hotel

4178 Koval Lane, Las Vegas, NV 89109

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Wie bereits geschrieben, in einer Parallelstraße zum Strip. Nach dem Check in ging es dann auch genau dort hin. Die Temperaturen waren mittlerweile auf frühlingshafte 35 Grad gesunken und so ließ sich der Weg zu Fuß gut bewältigen. Vorbei ging es an der Kreuzung, wo Tupac sein Leben verlor und am Horseshoe Casino vorbei auf den Las Vegas Boulevard. Dort lautete die Devise wieder: treiben lassen! Ohne besonderes Ziel schlenderten wir über den Strip.

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Gegen 23.00Uhr kamen wir dann zurück ins Hotel und beendeten den Tag.
 

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14.06.2026 Kapitel 10 – „Toto, I’ve a feeling we’re not in Kansas anymore”

Der heutige Vormittag stand wieder ganz im Zeichen von ‚Kein Stress‘! Wir begannen unseren Tag mit Fußball gucken, das erste Deutschlandspiel stand an – und das zum Frühstück.

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Anschließend ging es dann ohne genaues Ziel zum Las Vegas Blvd. Da die Temperaturen nun jenseits der 40 Grad lagen und wir dem New York New York einen Besuch abstatten wollten, ließen wir uns ganz dekadent mit einem Uber die zwei Blocks fahren. Die Strecke laufen, hätte wahrscheinlich funktioniert, aber wir wollten es auch nicht übertreiben. Von der Ecke Las Vegas Blvd und Tropicana Ave hatten warfen wir einen kurzen Blick auf die Baustelle, wo ein neues Baseball Stadion an der Stelle entsteht, wo einst das Tropicana Hotel & Casino stand… vor ein paar Jahren habe ich an dieser Stelle noch mit meinen Kindern im Pool geplantscht. Unser Weg führte uns den Strip entlang, vorbei am MGM, dem Coca-Cola Store Las Vegas, bis zur Ecke E Harmon Ave, wo wir zum Mittagessen bei Buffalo Wild Wings einkehrten. Ja, schon wieder 😉

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Man beachte das TV- Programm auf dem rechten, oberen Gerät – schon lustig, welche Sportevents als Alternative zur Fußball- WM übertragen wurden. Als wir gegangen sind, lag der Schäferhund in Führung 😉

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Eine Portion boneless wings später machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, um uns frisch zu machen, bevor wir dann den nächsten Programmpunkt auf dem Plan hatten: einen Besuch in der Sphere!

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Praktischerweise liegt die Sphere nur ca. einen Kilometer vom Hotel entfernt, sodass wir uns rechtzeitig zu Fuß auf den Weg machten, um uns den Zauberer von Oz anzuschauen.

Die Sphere ist schon ein beachtliches Bauwerk, sowohl von außen, als auch von innen. Das Atrium war ganz im Zeichen des Films dekoriert, damit man von Beginn an in die richtige Stimmung für den Film kommt.

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Als wir dann in der Halle Platz nahmen, war ich etwas verwirrt, weil die Hallendecke/ Kuppel wie eine ‚normale‘ Decke aussah. In Berichten und Videoclips sah das immer ganz anders aus. . . das Erscheinungsbild änderte sich, als der Film begann. Das Licht ging aus und dann war plötzlich fast die komplette Kuppel eine riesige Leinwand! Die Aufführung war der Knaller, inkl. Sturm mit wehenden Blättern, herumfliegender Schmetterlinge und Affen ( 😊) und von der Decke herabfallender (Schaumstoff-) Äpfeln.

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Eine absolute Empfehlung für Filmfans, leider war nach gut 75 Minuten schon wieder alles vorbei und wir machten uns auf dem Weg zum Ausgang. Im Atrium hatte sich nun die Dekoration etwas geändert, hier war nun eine live- Darbietung mit dem Zauberer von Oz persönlich.

Nach einigen Minuten des Zuschauens verließen wir schließlich die Sphere und gingen in Richtung High Roller. Dieses Mal sind wir nicht mit dem ca. 168m hohen Riesenrad gefahren, stattdessen gingen wir gemütlich an den Bars, Läden und Restaurants vorbei, bis wir schließlich vor dem Ole Red standen.

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OLE RED Las Vegas

3627 South Las Vegas Blvd, Las Vegas, NV 89109

Ein toller Laden, der sich über mehrere Stockwerke erstreckt und der an diesem Abend eine grandiose Liveband auf der Bühne hatte:

Beyond The Arrowwww.beyondthearrow.org

Wer Countryrock mag, sollte sich diese junge Band mal anhören. Ich fand‘ sie klasse und mir ging es zum Glück nicht alleine so, die Bude hat gebebt! Neben einigen Coverversionen wie z.B. ‚Wanted, dead or alive‘ spielte die Band auch eigene Stücke. Ein toller Ausklang eines rundum gelungenen Tages in Sin City!

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Müde aber glücklich fielen wir weit nach Mitternacht in unser Hotelbett.
 

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15.06.2026 Kapitel 11 – Say Hello, wave good bye ☹

Heimreisetag… so ein Mist! Wir hätten es problemlos noch die ein- oder andere Woche hier ausgehalten. Aber nutzt ja nix.

Glücklicherweise hatten wir noch den ganzen Tag, bevor uns der vorbestellte Uber um 18.00Uhr abholen und zum LAS bringen sollte. Also schnell aus dem Hotel ausgecheckt, das Gepäck im Hotel eingelagert und los zum Strip.

Unser erstes Ziel war das Cosmopolitan, genauer gesagt das ‚Wicked Spoon‘

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The Cosmopolitan of Las Vegas

3708 South Las Vegas Blvd, Las Vegas, NV 89109

Wir wollten uns davon überzeugen, ob das angebotene Buffet dort wirklich so gut ist, wie man vielerorts liest und hört. Und tatsächlich, das war schon großes Tennis, was dort geboten wurde. Als nicht Cosmopolitan- Bewohner mussten wir ca. 5 Minuten auf einen Tisch warten, aber dann konnten wir uns von der Qualität des Gebotenen überzeugen. Was soll ich sagen, die positiven Berichte sind meiner Meinung nach nicht übertrieben. Das war schon richtig gut! Eine Riesen- Auswahl an angebotenen Speisen und auch qualitativ gab es nichts zu meckern. Es war als Abschiedsessen auf jeden Fall lohnenswert!

Nachdem wir, kurz vor einem Magendurchbruch, die Lokalität verließen, machten wir uns auf einen ausgedehnten Verdauungsspaziergang über den Las Vegas Boulevard, bzw. durch die dort angrenzenden Casinos mit den dazugehörigen Shopping Möglichkeiten.

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Nichts ist so erbarmungslos wie die Zeit und so mussten wir uns alsbald auf den Weg zum Ellis Island Hotel machen, wo uns der Uber Fahrer abholen würde. Es wurde also Zeit, ‚Good bye Las Vegas, see you soon!‘ zu sagen. Schweren Herzens gingen wir zurück in die Koval Lane. Unser Fahrer kam überpünktlich und brachte uns in wenigen Minuten zum Flughafen.

Am LAS Terminal 3 angekommen, ging es innerhalb kürzester Zeit vom Check in und durch die Sicherheitskontrolle. Auch wir haben uns im Vorfeld verrückt machen lassen, von wegen lange Wartezeiten am Flughafen, am besten vier Stunden vor Abflug da sein, usw, usw. Wir waren ca. 2,5h vor geplantem Abflug vor Ort und hatten massig Zeit!

Unser erster Weg nach der Sicherheitskontrolle führte uns in die ‚The Club LAS‘ Lounge. Nö, das war nix! Die Lounge war völlig überfüllt und hatte die Atmosphäre der Bahnhofshalle von Bad Oeynhausen Süd. Die Krönung war dann der ‚Barkeeper‘. Ich habe in den USA wahrscheinlich bislang keinen unfreundlicheren Mitarbeiter im Dienstleistungsgewerbe erlebt. Da ich so gar keine Lust hatte, mich grundlos anpampen zu lassen, half eine kurze Internet- Recherche bei der Suche einer Alternative. Und siehe da, praktisch um die Ecke befindet sich die Amex Centurion Lounge! Amex Platinum sei Dank, gewährten die uns dort auch direkt Einlass. Das nenn ich mal Kontrastprogramm. Zwar war diese Lounge auch recht gut besucht, die Atmosphäre war jedoch eine völlig andere, alles machte einen gemütlichen Eindruck und das Servicepersonal war äußerst freundlich! Auch die Auswahl der Getränke ließ nichts zu wünschen übrig. Zum Abschied gab es einen Espresso Martini für meine Frau und einen Sky High für mich.

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Irgendwann wurde es Zeit, die Lounge zu verlassen und wir machten uns auf den Weg zu Gate D24, um unser Transportmittel zu besteigen.

Der Rückflug fand statt in einem A330- 300 von Discover Airlines in C auf den Plätzen 1A und 1C und sollte 10,5h dauern.

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An Bord wurden wir freundlich begrüßt, es gab einen Welcome Drink und überpünktlich machten wir uns auf den Weg zur Runway 26L, von wo wir unseren Rückflug starteten.

Alles in allem kann man sagen, dass die Business Class bei Discover eine Stufe unter der, der großen Schwester Lufthansa, lag. Speisen und Getränke waren auch hier gut, auch über den Service konnte man nicht meckern und die Sitze waren die, die wir von dem LH Flug kannten, nur vielleicht etwas älter. Trotzdem merkte man doch einen qualitativen Unterschied zum Hinflug. Nichts destotrotz war es ein sehr angenehmer Flug zurück nach Deutschland.
 

Flip773

Reguläres Mitglied
12.04.2016
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16.06.2026 Kapitel 12 – Home Sweet Home

Wir landeten pünktlich in FRA und hier hatten wir leider einen sehr langen Aufenthalt, bevor unser Flug nach HAJ ging. Zeit genug, uns die ein- oder andere LH Lounge anzusehen und ein wenig zu arbeiten.

Nachdem wir uns die Panorama Lounge bei den A- Gates angeschaut haben und dort sowohl freie, gemütliche Sitzplätze, als auch das Panorama vermissten, machten wir uns auf, um der Business Lounge bei den A- Gates einen Besuch abzustatten. Dort gefiel es uns deutlich besser und so beschlossen wir, hier bis zum Boarding zu bleiben. Nettes Personal an der Bar eine Getränkeauswahl, die ok war, sowie Speisen, die schmeckten, das alles kombiniert mit einem netten Platz am Fenster sorgte dafür, dass die Zeit doch recht schnell verging.

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Zur Boardingzeit machten wir uns auf den Weg zum Gate, von wo uns ein Bus zu ‚unserem‘ A319 brachte, der uns nach Hannover fliegen sollte. Der Rückflug war unspektakulär, von dem Ausblick einmal abgesehen und nach etwa 35 Minuten Flugzeit landeten wir in HAJ.

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Auch hier war die Wartezeit auf unsere Koffer nicht der Rede wert und so saßen wir um ca. 22.50 Uhr bereits in unserem Transfer- Auto, welches uns nun die letzte Etappe dieser Reise nach Hause beförderte.







Epilog


Vielen Dank an alle, die diesen Reisebericht verfolgt haben, lasst mir gerne Anregungen, Tipps, Kritik oder Fragen hier. Ganz kurz noch zur Reise: würde ich es so wieder planen? Ja, auf jeden Fall! Dies war ein durchweg fantastischer Trip, bei dem alles wie geplant funktioniert hat! Das wichtigste war natürlich, dass es meiner +1 gefällt, war ja schließlich ein Geburtstagsgeschenk. Ich denke, das habe ich erreicht.

Würde ich wieder LH Business buchen? Auf jeden Fall, selbst mit den alten Sitzen!

Würde ich wieder Discover Business buchen? Hm…ich würde mich wahrscheinlich nach anderen Möglichkeiten umschauen, hätte aber bei fehlenden Alternativen keine Schmerzen, wieder Discover zu buchen!

So, die nächste Reise liegt an, im August geht es wieder über den Teich, dieses Mal endlich mal wieder an die Ostküste und dieses Mal mit den Kids. Da lautet dann das Motto: Roadtrip! Einmal von Boston nach Miami bitte!