Konflikt im Nahen Osten | Flugstreichungen

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juliuscaesar

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12.06.2014
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Diese Thematik betrifft auch die Reisenden in die Ukraine.
 

juliuscaesar

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12.06.2014
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„Nach zwei Nächten ohne US-Angriffe hat Iran nach eigenen Angaben seine Attacken auf Ziele in der Region ebenfalls eingestellt. „Da unsere Strategie im Wesentlichen auf Vergeltung beruhte, haben auch wir unsere Vergeltungsmaßnahmen gestoppt“, erklärte Armeesprecher Mohammed Akraminia am Sonntag. Die USA befänden sich in einer „schwierigen und instabilen“ Lage und suchten wahrscheinlich nach „einer neuen Strategie“, fügte er hinzu…
…Akraminia ging auch auf einen geplanten Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Washington in der kommenden Woche ein. Sollte sich die US-Regierung wieder von Israel „in die Irre führen lassen“ und „auf der Fortsetzung des Krieges beharren, insbesondere durch Luftangriffe, wird sich der Konflikt geografisch ausweiten“, drohte der Sprecher.“

 

Info9

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04.08.2019
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Hat hier jemand den ADAC Tarif Premium...weiß jemand spontan, ob der alle Reisewarnungen abdeckt so im allgemeinen?
Danke :)
 
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Info9

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04.08.2019
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Was ist der „Fall der Fälle“?
Für Thailand gilt z.b. ne Teilreisewarnung für bestimmte Gebiete. Was passiert, wenn man dort durch das Gebiet reist und ausgerechnet da knickt man um. :)

Besser mit dem gebrochenen Bein aus dem Gebiet humpeln oder ist das egal und direkt zu. Arzt :)
 

juliuscaesar

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12.06.2014
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Ich vermute, dass eine übliche RKV komplett Thailand abdeckt, trotz der Teilreisewarnung.

Wie es mit Fällen aussieht, die z.B. im Grenzgebiet (20km) zu Kambodscha durch kriegerische Auseinandersetzung entstehen, weiß ich nicht.

Vertraglich abgesicherte Krankheit/Verletzung in Gebiet mit Reisewarnung ≠ nicht abgesicherte Verletzung durch Einfluss von Krieg/Konflikt.

Fall 1: Lebensmittelvergiftung in Bangkok mit Krankenhausaufenthalt
Fall 2: Verletzung durch Granate aus Kambodscha im Grenzgebiet

Ich vermute, dass die üblichen RKV da einen vertraglichen Unterschied zwischen Fall 1 und Fall 2 machen.

Analog dazu im Kriegsgebiet im Nahen Osten oder in der Ukraine.
 
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juliuscaesar

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12.06.2014
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(Teil-)Reisewarnung:

•Bombenterror in Ägypten.
•Raketenangriffe in Tel Aviv.
•Drohnen und Raketen in Dubai, Katar, Bahrain, Oman.
•Drohnen und Raketen auf die Ukraine.
•Kambodschanische Artillerie und separatistischer Bombenterror in Thailand.
 

Langstreckenpendler

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28.12.2021
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Es hilft nichts, man muss die Versicherungsbedingungen im Detail lesen.

Gibt Versicherungen, die gehen von Ländern aus, andere von Konfliktgebieten. Der nächste wichtige Begriff ist Krieg (das ist die völkerrechtliche Definition zwischen Staaten), häufiger ist bewaffneter Konflikt. Konflikt setzt aber ein politisches Zielzbd auch 2 oder mehr Parteien voraus. Auch bewaffnet müssen mindestens 2 Parteien sein, da spielt im nächsten Schritt die Definition von Waffe eine Rolle. Kriegswaffen sind nach deutscher Rechtssprechung relativ klar, wenn aber eine Partei nur Jagdwaffen hat oder mit Macheten, Küchenmessern oder Fahrzeugen kämpft fällt das I.d.R. nicht unter diese Definition. Ebenso ist es kein Ausschlussgrund wenn noch vergessene Minen oder IED‘s explodieren, aber kein bewaffneter Konflikt mehr besteht.
Und dann ist nicht jede bewaffnete Gruppe gleich Partei sondern manchmal schlicht Polizeiaufgabe.

Und natürlich muss der Konflikt am
Reiseziel selbst stattfinden - das vergessen manche.

Mal kurz eine Einschätzung auf Basis Krieg, z.T. aber diskutabel unter Gesichtspunkt bewaffneter Konflikt.
(Teil-)Reisewarnung:

•Bombenterror in Ägypten.
Überhaupt kein Versicherungsthema - da werden keine Gebiete kontrolliert etc.

•Raketenangriffe in Tel Aviv.
Thema, weil Israel auch Kriegspartei.

•Drohnen und Raketen in Dubai, Katar, Bahrain, Oman.
Keine Kriegspartei.

•Drohnen und Raketen auf die Ukraine.
Kriegsparteien.

•Kambodschanische Artillerie
Kriegsparteien.

und separatistischer Bombenterror in Thailand.
Keine Kriegspartei.
 

Chris1984FRA

Aktives Mitglied
21.05.2020
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(Teil-)Reisewarnung:

•Bombenterror in Ägypten.
•Raketenangriffe in Tel Aviv.
•Drohnen und Raketen in Dubai, Katar, Bahrain, Oman.
•Drohnen und Raketen auf die Ukraine.
•Kambodschanische Artillerie und separatistischer Bombenterror in Thailand.
Interessanterweise ist Saudi-Arabien (noch) nicht dabei, trotz des aufschwellenden Konflikts mit den Huthis im Jemen. Es wird nur davon abgeraten, in die Grenzregion zum Jemen zu reisen. Bin mal gespannt, ob die LH dann wirklich, wie momentan geplant, ab September wieder nach RUH fliegt....
 

vapianojunkie

Erfahrenes Mitglied
15.01.2014
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MUC
Interessanterweise ist Saudi-Arabien (noch) nicht dabei, trotz des aufschwellenden Konflikts mit den Huthis im Jemen. Es wird nur davon abgeraten, in die Grenzregion zum Jemen zu reisen. Bin mal gespannt, ob die LH dann wirklich, wie momentan geplant, ab September wieder nach RUH fliegt....
Von der Grenzregion zum Jemen wird schon jahrelang abgeraten. Darüber hinaus hatte Saudi selbst zum Peak des Konflikts mit den Huthis damals und als ISIS im Irak direkt an der Grenze stand mE nie eine Reisewarnung. Ich war damals in Riyadh als immer mal Raketen aus dem Jemen kamen und über der Stadt abgefangen wurden. Manchmal sah man das, oft hat man nur zwei dumpfe "Bumms" gehört. Hin und wieder hat LH für ein paar Tage die Flüge ausgesetzt, aber ist ansonsten hat man nichts gemerkt. Die (unbewohnten) Distanzen vom Jemen bis zu den Ballungszentren sind halt riesig. Von Riyadh bis zur Grenze sind >1,5 Flugstunden. Die Ukraine ist näher an Berlin.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
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Von der Grenzregion zum Jemen wird schon jahrelang abgeraten.
??? Die Grenzregion meint einen Streifen von 30 km.
Von Reisen in das Grenzgebiet zu Jemen in den Provinzen Nadschran, Asir und Dschaizan (30 km Grenzstreifen) wird dringend abgeraten.


Manchmal sah man das, oft hat man nur zwei dumpfe "Bumms" gehört.
Das kommt davon, dass zum Abfangen (bei genug Raketenvorrat) immer 2 Luftabwehrraketen gestartet werden.
Nimmt man irgendwann schulterzuckend hin.

Hin und wieder hat LH für ein paar Tage die Flüge ausgesetzt, aber ist ansonsten hat man nichts gemerkt.
Die LH als Konfliktindikator weil man es sonst nicht merkt…:cool:

Die (unbewohnten) Distanzen vom Jemen bis zu den Ballungszentren sind halt riesig.

Von Riyadh bis zur Grenze sind >1,5 Flugstunden. Die Ukraine ist näher an Berlin.
Das ist zwar richtig (Berlin - Kyiv ist dennoch etwas weiter als Sanaa - Riyadh), aber fahr mal nach Abha, da ist Riyadh knapp 900 km weg und die jemenitische Grenze 120 km entfernt - das ist noch kein Grenzgebiet. Dort leben auch mehr als 300.000 Menschen, ein ziemlich großer Teil Ausländer…
Ich wurde da aber wegen den Ansar-Allah nicht in den Jemen einreisen, besser via Oman in den Südjemen wenn es schon Jemen sein soll.
Ansonsten bildet sich im Jemen letztlich wieder Nord- und Südjemen heraus.

Normalerweise gab/gibt es in der Rub in Grenznähe pistenartige Militärstraßen, die werden vom Sand ein wenig freigehalten, man hat dann links und rechts der Piste immer einen kleinen Sandwall. Die Saudis haben aber nun ihre Grenzstraße asphaltiert, da gab es früher auch nur Grenzschutz, z.T. sieht man parallel noch die alte Pisten, die dafür genutzt wurden.

Bis Al-Kharkir gibt es auch die Route 180 als Fernstraße offiziell, danach entlang der gesamten Grenze in Asphalt ohne Straßennummer. Nördlich Al- Kharkir (traditionell ein Ort mit einer Wasserquelle) steht auch noch nicht sehr lange eine Kaserne/Militärbasis, die gibt es vermutlich auch nur wegen dem Jemen. Der nächste Stützpunkt findet sich erst am Tripoint Saudi-Arabien/Jemen/Oman - das sind also ziemlich große Entfernungen. Früher auf Piste Tagesreisen von einander entfernt, heute eher morgens in die eine Richtung, abends nach Hause.

Auch Umm-Al-Melh ist offiziell ein Flughafen für den Grenzschutz, kein ziviler Airport.
Solche Flughäfen hat man für den Grenzschutz dort eigentlich nie gebraucht und sowas findet sich auch nicht ein zweites Mal entlang der Grenze zum Oman, obwohl er angeblich Teil eines zukünftigen Netzwerks von Flughäfen für den Grenzschutz in Saudi-Arabien sein soll.
Wenn man über die Grenze fahren möchte kann man das sicher tun, aber mit Piste / asphaltierter Straße ist der Grenzschutz immer schneller als man sich abseits der Straße/Piste bewegen könnte und ich gehe davon aus, dass genauestens bekannt ist, wer auf Route 180 fährt. Es gibt dort auch - abgesehen von der Grenzstraße - nichts, was von der Grenze weg ins Landesinnere führt.

Die 3000 m x 45 m Landebahn braucht man praktisch auch kaum für militärische Luftfahrt - wenn man dort keine strategischen Lufttransportkapazitäten, KC-135, B-52 oder B-1/B-2 oder auch AWACS E3 stationieren/abfertigen möchte - sondern ist eher saudi-arabische Großzügigkeit, möglicherweise durch die Amerikaner co-finanziert und sich für Predator-Dronen-Einsätze in Nahost genutzt (die brauchen aber auch nicht eine solche Landebahn)
Es gibt dort auch einen zweiten großen Rollweg von der Landbahn für ein extra gesichertes Gelände mit 3 Hangars und Unterkünften, die Zufahrtsstraßen zu dem Gelände scheinen nur zum Bau genutzt worden zu sein und sind mit Mauer versperrt, es gibt wohl noch einen Fußgängerzugang und einen großen Zugang zur SLB. Die Versorgung dieser Anlage dürfte damit ausschließlich aus der Luft stattfinden. Dafür macht dann die Landebahn wieder Sinn.

Richtige Orte gibt es in der Rub praktisch nicht. Nördlich der Flughafenzufahrt gibt es direkt gegenüber dem Flughafen neu errichtete Verwaltungs- und Unterkunftsgebäude für öffentliche Dienste, das ist üblicherweise ein standardisiertes Design mit Schutzmauer vor der Wüste, Moschee, Schule, Supermarkt, Polizei, Tankstelle etc. - die Omanis machen das so ähnlich - auch ohne Flughafen.