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Der „Nicht-Freak“ optimiert aber nicht seine Flüge, Zeitungsabos, Telekom-Verträge dahingehend, dass er in 2-3 Jahren genug Meilen für den F-Award in die USA hat, um dann festzustellen zu müssen, dass dann die Meilen mittlerweile doch nicht reichen und er überdies ohne Status den eh nicht bekommt… Derartiges ist doch gerade ein Problem der „Freaks“ und/oder Maximierer.
Diese Typen sind doch die absolute Ausnahme. Natürlich sind die hier überrepräsentiert. Aber welcher "normale" Mensch macht das schon? Die Anzahl derer, die einfach nur brav ihre Meilen mit Flügen sammeln und dann, wenn sie endlich was einlösen können, vor der totalen Überraschung stehen, dass der vermeintliche Freiflug/Prämienflug in Wahrheit sauteuer ist und sich das Ganze nicht wirklich so gelohnt hat, wie es ihnen durch das LH-Marketing suggeriert wurde, ist doch viel höher.
Also in dem Punkt mit der Märchensteuer gebe ich Dir recht. Das dürfte einige tatsächlich überraschen, erlebe ich in meinem Kollegenkreis auch.
Nur das sind aber nicht die Leute, die bei jeder kleinsten Programmänderung seitenweise lamentieren, dass M&M doch Mist sei. Sondern die ärgern sich vielleicht kurz darüber, dass der Flug nicht ganz umsonst ist, freuen sich aber dann doch, dass das C-Ticket für 2 Personen immer noch deutlich billiger kommt, als wenn sie es regulär hätten zahlen müssen.
Ich finde es interessant, dass meistens versucht wird, eine kritische Betrachtung der LH-Praktiken bezüglich Märchensteuer dadurch zu entwerten, dass gleich vermutet wird, derjenige, der kritisch betrachtet, müsse ja wohl ein Altpapiersammler und Maximierer sein. So ist es doch nicht.
Und Dein Argument, wenn man es analysiert, heißt doch, solange die Leute es nicht besser wissen, freuen sie sich über die Brotkrumen, die sie bekommen und deswegen kann LH den Bogen ruhig noch weiter überspannen.
Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.
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