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Angenomme die Airline hat ein Problem ihre F voll zu bekommen, C ist immer gut ausgelastet (es wird ja tw häftig von 3 Klassen auf 2 Klassen umgerüstet...). Nun könnte man "Schnäppchentickets" lange im Voraus, unflexibel zum Spitzenpreis für die F verkaufen (ohne die eigentlichen "Vollzahler" mit Flex und kurzfristig zu vergraulen). Man bekommt nun die F garantiert voll, eben mit Schnäppchenjägern. Ticketpreis über break-even dann passt das schon. Jetzt hat man aber trotzdem noch Vollzahler... und die Kiste überbucht. Kein Problem: Die Schnäppchenjäger schickt man nach hinten (wie weit kann man selbst entscheiden) und zahlt eben 75%... des Schnäppchenpreises. Der "Mehrerlös" durch die Vollzahler sollte das ausgleichen. Man kann die Schnäppchenjäger ja auch bis ganz hinten schicken... so hat man die freien Plätze in der eco auch genutzt.
Klar, die Reputation der Airline leidet, aber ich hör schon die Stimmen "Schnäppchenjäger sollen froh sein überhaupt befördert zu werden"...
Scherzkeks... das machen die Airlines auch heute schon mit Kauftickets (wenn auch nicht unbedingt in First): da wird die C froehlich ueberbucht, und wenn dann wenige Stunden vor Abflug ein Kunde auf einer ausgebuchten Maschine ein Ticket will (z.B. FRA-JFK), dann verkauft man ihm mit Freude (Buchungsgarantie!) die Klasse J fuer laeppische 7.000 EUR, sucht dann am Gate einen Freiwilligen, der sich fuer 3.000 EUR auf die Hand in Eco questscht und hat immer noch dicken Reibach gemacht...
Ist jetzt nicht so, dass dieses Konzept total an den Haaren herbei gezogen ist...