Lustige Anekdoten und Storys

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LH 056

Erfahrenes Mitglied
04.01.2012
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HAJ / FRA
instagram.com
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Hallo.
Da ich die Suchfunktion bemüht, jedoch noch nichts wirklich hierzu gefunden habe, dachte ich mir, ich eröffne mal diesen Thread.
Meine Idee:
Wir posten hier lustige Erfahrungen, Anekdoten und Storys, die wir erlebt haben, sei es am Flughafen oder an Bord, mit Mitreisenden oder Personal.

Ich bin schon gespannt.
 

Siwusa

Erfahrenes Mitglied
24.11.2010
4.884
-19
Habe nach Sylvester am Times Square in New York in der Ubahn ( rote Linie ), mir unbekannte argentinische Freunde eines Co-Workers aus Kalifornien kennengelernt.

Heraus kam es, da ich ihnen ihren fragenden Blicken nach erklärt habe wo diese Linie hinführt und wir so ins Gespräch kamen.



Ist für mich so bis jetzt das zufälligste Zufallserlebnis was ich je hatte. :eek:
 

globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
17.509
15.184
CPT / DTM
Eine Spinne hat auf Bali eine verhängnisvolle Kettenreaktion ausgelöst. Ein ausländischer Tourist entdeckte das Tier im Badezimmer seiner Villa in North Kuta und wollte es mit Feuer vertreiben. Dazu zündete er laut Polizei ein Stück Papier an. Danach verliess der Mann das Badezimmer und ging in einen anderen Raum. Offenbar trug der starke Wind das noch brennende Papier davon – direkt auf das trockene Strohdach der Villa. Die Flammen breiteten sich wegen des Windes und der trockenen Bedingungen rasend schnell aus. Der Tourist konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand. Die Villa samt Inventar brannte jedoch vollständig nieder. Die Behörden beziffern den Sachschaden auf rund zwei Milliarden Indonesische Rupiah...

 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
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Damals gab es noch kein Internet, ich hatte gerade die Lehre bestanden und da wir zu viel Personal hatten, bot man mir unbezahlten Urlaub an. Was damit tun, viel Geld hatte ich ja nicht. Auf einer Reisemesse lief ich rum und sah ein wirklich günstiges Flugangebot nach Neuseeland und ich schlug zu.
- Beim Stopover in Bangkok wurde ich gleich mal ausgenommen, klassische naiver Touri-Falle.
- In Auckland war ich in einem youth hostel mit Dusche auf dem Gang. Ich schwang ein Tuch um meine Hüften, Necessaire in der Hand und lief so zur Dusche. Dummerweise waren alle Duschen besetzt und das dauerte. Draussen war es so schön sonnig, also fand ich, ich könnte auch auf der Feuerwehrleiter, also es war eine Treppe, warten. Es stand zwar, dass man nicht raus darf, wenn es kein Notfall ist, aber nun ja. Also stand ich auf der Feuerwehrleiter und durfte feststellen, dass die Türe nur von innen geöffnet werden kann. Es kam einfach keiner aus der Dusche. Irgendwann wurde mir langweilig und ich wollte mal sehen, wohin die Feuerwehrleiter führt. Also lief ich hinunter und da sass ne Dogge, so ein aggressives Riesenteil. Schnell wieder nach oben, dachte ich, aber die Dogge hatte mich schon gesehen und bellte wie verrückt, machte einen Satz und schon stand sie vor mir und zerrte mich am Badetuch hinunter. Und dort wartete schon sein miesgelauntes Herrchen, der mich schimpfend ins Hostel begleitete. Dummerweise musste ich durch die Bar, wo mein "epischer Kampf" gegen die Dogge bei Bier und Chips beobachtet wurde und da stand ich, barfuss, ein zerbissenes Tuch um die Hüfte, Necessaire in der Hand.

Ich fand das derart peinlich, dass ich die Bar für mein obligates Feierabendbier ausliess, heute würde ich das sportlicher nehmen.
 
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eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
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4.164
Europa

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Manchmal begegnet man der Liebe nicht dort, wo man sie sucht, sondern genau dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Manchmal genügt ein einziger Augenblick, ein unerwarteter Zwischenfall und eine zufällige Begegnung, um eine Geschichte zu beginnen, die das ganze Leben verändert.

Meine Geschichte begann am 26. August 2002, mitten auf der wunderschönen Insel Kuba.

Damals war ich mit einem Mietwagen, einem Peugeot 306, unterwegs. Ich fuhr Touristen von Havanna nach Trinidad, quer durch die kubanische Landschaft, unter der warmen Sonne der Karibik. Es sollte eigentlich nur eine ganz normale Fahrt werden, eine weitere Reise auf den Straßen dieser faszinierenden Insel.

Doch plötzlich machte mir mein Auto einen Strich durch die Rechnung. Die Zylinderkopfdichtung war defekt, und mitten auf der Insel musste ich anhalten.

In diesem Moment konnte ich nicht ahnen, dass gerade etwas geschah, das mein Leben für immer verändern würde. Eine Autopanne, die normalerweise nur Ärger und verlorene Zeit bedeutet, sollte sich als eines der größten Geschenke meines Lebens herausstellen.

Denn manchmal hat das Schicksal seine ganz eigene Art, zwei Menschen zusammenzuführen. Es hält uns auf, wenn wir eigentlich weiterfahren wollen. Es bringt unsere Pläne durcheinander, nur um uns auf einen Weg zu führen, den wir selbst niemals gewählt hätten.

Und genau dort, mitten auf Kuba, fernab meines gewohnten Lebens, geschah es: Ich begegnete meine zukünftige Frau.

Wer hätte gedacht, dass ein defektes Auto der Anfang einer so besonderen Geschichte sein könnte? Dass ausgerechnet ein Problem mit der Zylinderkopfdichtung meines Peugeot 306 zu einer Begegnung führen würde, die meinem Leben eine neue Richtung geben sollte?

Vielleicht war es einfach Zufall. Vielleicht war es aber auch einer dieser seltenen Momente, in denen das Leben etwas für uns bereithält, lange bevor wir selbst verstehen, was gerade passiert.

Wenn ich heute an diesen Tag zurückdenke, sehe ich nicht mehr nur eine einsame Straße auf Kuba, die Hitze, den liegen gebliebenen Peugeot und die ungeplante Unterbrechung meiner Reise. Ich sehe den Anfang unserer Geschichte. Den Moment, an dem zwei Lebenswege sich kreuzten, ohne dass wir wissen konnten, wohin sie uns führen würden.

Hätte mein Auto damals keine Panne gehabt, wäre ich vielleicht einfach weitergefahren. Vielleicht hätten sich unsere Wege niemals gekreuzt. Vielleicht wäre alles ganz anders gekommen.

Aber das Leben hatte andere Pläne.

Und so wurde aus einem scheinbar unglücklichen Tag der Beginn von etwas Wunderschönem. Aus einer Panne wurde eine Begegnung. Aus einem Zufall wurde eine Erinnerung. Und aus diesem Tag wurde ein Datum, das für mich immer eine ganz besondere Bedeutung haben wird.

Der 26. August 2002 – der Tag, an dem mein Peugeot 306 stehen blieb, damit mein Herz vielleicht genau dort ankommen konnte, wo es hingehörte.

Denn manchmal führt uns das Leben über Umwege genau zu dem Menschen, der unsere Welt verändern wird.

Und wenn ich heute daran denke, bleibt mir nur ein Gedanke:

Wie schön, dass mein Auto damals eine Panne hatte.
 

TrickMcDave

Erfahrenes Mitglied
16.07.2015
4.537
3.582
ZRH
Kürzliche Einreise (Mai 2026) in EWR. Pässe beim deboarding vertauscht. GE Entry "passless" mit Face recognition für mich ohne Probleme. Buddy mit meinem Pass hatte bisschen Erklärungsbedarf. Officer liess ihn rein und sagte "please yell at your friend for me!".
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.832
4.164
Europa
So viel Text, dennoch wird mir nicht klar, wie du deine Frau getroffen hast. Spazierte sie an der Autobahn, als du dort die Panne hattest?
Nein, keine Autobahn und auch keine Dame, die dort spazieren ging! Ich war auf der Carretera Central unterwegs, einer Landstraße, die durch zahlreiche Dörfer Kubas führt.

Wie es auf Kuba üblich ist, stand meine Frau einige hundert Meter hinter uns und machte „botella“, wie man dort zum Trampen sagt. Sie dachte, ich hätte angehalten, um sie mitzunehmen. Tatsächlich hatte mein Peugeot 306 aber eine Panne, und der Gestank im Auto war nicht mehr auszuhalten.

Da sie mir helfen wollte, organisierte sie ein Taxi, damit die Touristen ihre Fahrt nach Trinidad fortsetzen konnten. Anschließend wartete ich mit ihr, bis jemand von der Autovermietung kam, um sich um den Wagen zu kümmern.

Und während wir warteten, hatte ich plötzlich Zeit, diese Frau kennenzulernen und zu schätzen.

So wurde aus einer stinkenden Autopanne auf einer kubanischen Landstraße der Beginn unserer Liebesgeschichte. Am 26. August 2002 blieb mein Peugeot stehen – und 24 Jahre später bin ich immer noch froh darüber!
 
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