Zollbestimmungen USA / TX

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darthvader

Erfahrenes Mitglied
04.11.2010
1.186
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127.0.0.1
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Hallo,

kurze Frage: darf ich bei der Einreise in die USA (insbes. Texas) ein paar Flaschen Bier als Geschenk für meinen Gastgeber mitnehmen? Dass das, wenn überhaupt, im aufgegebenen Gepäck transportiert werden muss, ist selbstredend klar.

Ich habe gelesen, dass keine landwirtschaftlichen Erzeugnisse erlaubt sind, fällt Bier darunter?.

Woanders hieß es, 1 Liter Alkohol wäre erlaubt. Ist damit die Menge an Reinalkohl gemeint, oder "1l alkoholhaltige Getränke", sprich 2 Flaschen?

Besten Dank für Eure Antworten.
 

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
27.675
5.142
München
Bis dato hatte ich noch nie Probleme, deutsches Bier als Geschenk in die USA einzuführen.
Ich habe das Mitbringsel stets auf der Zollerklärung angegeben, dann kann's auch garantiert keine Probleme geben - denn deklariert wurde es ja.
 
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valrhona

Aktives Mitglied
09.05.2010
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HAM/STR/PEK
Bis dato hatte ich noch nie Probleme, deutsches Bier als Geschenk in die USA einzuführen.
Ich habe das Mitbringsel stets auf der Zollerklärung angegeben, dann kann's auch garantiert keine Probleme geben - denn deklariert wurde es ja.

Hatte ebenso noch nie Probleme, auch wenn die offizielle Anweisung eigentlich eine andere ist. Alkohol fällt laut Regularien eigentlich nicht in die Freimenge. Ausschlaggebend sind in den USA und Canada immer die Regelungen des jeweiligen Alcohol Boards, Texas erlaubt dir also 24 0,33l-Dosen und eine Gallone Wein oder Spirituosen. Von daher, angeben auf der Zollerklärung, im schlimmsten Falle kostet es dich ein paar Dollar.
 
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DrThax

Administrator & Moderator
Teammitglied
10.02.2010
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EDLE 07
Hallo,

kurze Frage: darf ich bei der Einreise in die USA (insbes. Texas) ein paar Flaschen Bier als Geschenk für meinen Gastgeber mitnehmen? Dass das, wenn überhaupt, im aufgegebenen Gepäck transportiert werden muss, ist selbstredend klar.

Ich habe gelesen, dass keine landwirtschaftlichen Erzeugnisse erlaubt sind, fällt Bier darunter?.

Woanders hieß es, 1 Liter Alkohol wäre erlaubt. Ist damit die Menge an Reinalkohl gemeint, oder "1l alkoholhaltige Getränke", sprich 2 Flaschen?
Besten Dank für Eure Antworten.
Man muss unterscheiden: Die Einfuhr landwirtschaftlichen Produkte wird vom USDA überwacht. Denen ist wichtig, dass keine Erzeugnisse, die nicht (oder unwesentlich) weiterverarbeitet sind eingeführt werden. Dahinter steckt die Angst Schädlinge etc. einzuschleppen.
Bier interessiert die USDA nicht die Bohne!

Der Zoll interessiert sich aber für alle eingeführte Waren - somit auch Bier.
Bis zu einem Liter Bier ist zollfrei. Alles darüber kostet 16 USC/Liter AFAIR.
Ich nehme regelmäßig deutsches Bier mit rüber. Bislang wurde auch bei größeren Mengen nur kurz die Stirn gerunzelt "Aah, German", das wars :D

Man sollte es aber auch da, wie immer im Leben, nicht übertreiben. Im Zweifel musst Du Doir halt überlegen, ob Du bereit bist den Zoll zu entrichten. Ansonsten lass das Zeug zuhause oder - besser - trink es unterwegs aus.
PROST!

Flieg aller voraussicht nach auch im Aug nach Texas :)
Toll!
Was hat das mit der Frage des OP zu tun? :confused:

Übrigens: Ich fahre im November an die Ostsee.
 

valrhona

Aktives Mitglied
09.05.2010
204
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HAM/STR/PEK
Man muss unterscheiden: Die Einfuhr landwirtschaftlichen Produkte wird vom USDA überwacht. Denen ist wichtig, dass keine Erzeugnisse, die nicht (oder unwesentlich) weiterverarbeitet sind eingeführt werden. Dahinter steckt die Angst Schädlinge etc. einzuschleppen.
Bier interessiert die USDA nicht die Bohne!

Der Zoll interessiert sich aber für alle eingeführte Waren - somit auch Bier.
Bis zu einem Liter Bier ist zollfrei. Alles darüber kostet 16 USC/Liter AFAIR.
Ich nehme regelmäßig deutsches Bier mit rüber. Bislang wurde auch bei größeren Mengen nur kurz die Stirn gerunzelt "Aah, German", das wars :D

Man sollte es aber auch da, wie immer im Leben, nicht übertreiben. Im Zweifel musst Du Doir halt überlegen, ob Du bereit bist den Zoll zu entrichten. Ansonsten lass das Zeug zuhause oder - besser - trink es unterwegs aus.
PROST!


Toll!
Was hat das mit der Frage des OP zu tun? :confused:

Übrigens: Ich fahre im November an die Ostsee.

Wie ich bereits oben schrieb, Alkoholbesteuerung ist State Law und kein Federal Law und daher in vielen States teils gravierend anders.
 

unblack

UA-VollHONk.
02.08.2009
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LEB/ERF
Ich werde ja in BOS immer regelmäßig vom Zoll auseinander genommen (die müssen da ein Bild von mir hängen haben). Fazit: 6 Flaschen Bier sind kein Problem, Maggi-Fix auch nicht, aber Bi-Fi durfte entgegen dem Werbeslogan nicht mit.
 

brummi

Erfahrenes Mitglied
21.12.2010
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FRA
Hi,
ist das ein "besonderes" deutsches Bier oder warum kaufst Du es nicht einfach in USA?
 

rcs

Gründungsmitglied
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06.03.2009
27.675
5.142
München
Hi,
ist das ein "besonderes" deutsches Bier oder warum kaufst Du es nicht einfach in USA?

Das Exportbier schmeckt in vielen Fällen spürbar anders, als das "normale" Bier aus der Heimat.
Durch die Flaschengärung kann der Unterschied durchaus zu schmecken sein - und nicht in allen Teilen der USA ist das Exportbier ganz einfach zu haben.
 

capetonian

Parlour Talker
15.03.2010
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CPT
Im Zweifel musst Du Doir halt überlegen, ob Du bereit bist den Zoll zu entrichten.

Wobei generell der Zoll auf Alkoholika recht (bis vernachlaessigbar) gering ist. Ich habe vor Jahren einmal 36 Flaschen Wein aus Suedafrika nach Oesterreich mitgenommen. Der Zoll belief sich damals auf 46 Groschen pro Flasche (i.e. ca. 6,6 Pf. bzw. 3,3 Euro Cent).
 

unblack

UA-VollHONk.
02.08.2009
5.050
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LEB/ERF
Wobei generell der Zoll auf Alkoholika recht (bis vernachlaessigbar) gering ist. Ich habe vor Jahren einmal 36 Flaschen Wein aus Suedafrika nach Oesterreich mitgenommen. Der Zoll belief sich damals auf 46 Groschen pro Flasche (i.e. ca. 6,6 Pf. bzw. 3,3 Euro Cent).

Es ging hier explizit um die Einfuhr in die USA. Und da bleibt es nicht bei Cent-Beträgen, wenn der Zoll die Menge verzollenswert findet.