Airport Berlin - Hauptstadtflughafen BER

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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.410
13.278
irdisch
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Mehdorns Job ist immer, den öffentlichen Prellbock für die Fehlentscheidungen anderer abzugeben. Bei der Bahn (für den Bund) und bei BER (für die Teilhaber) jedenfalls. Ein gutes Eigenimage braucht man da nicht zu erwarten. Das ist dem auch egal.
 
F

feb

Guest
Tja das ist einer der Punkte die einen so wütend auf die Politik machen können. Und die Typen rechtfertigen ihr tun auch noch mit der demokratischen Legitimation.

Nun, in der Wirtschaft muss ja auch niemand wegen bloßer Fehlentscheidungen den Staatsanwalt fürchten. Erst wenn vorsätzlich zB Vollmachten überschritten werden (§ 266 StGB) oder in die eigene Tasche gewirtschaftet wurde (§§ 263, 266 StGB) oder Bilanzen gefälscht oder Insolvenzanzeigepflichten mißachtet wurden, gibt es Ärger.

Durch eine Fehlentscheidung Milliarden verbrannt? Keine Nachteile für die Verantwortlichen, die negativen Folgen tragen die Aktionäre und die zur Sanierung hinausgekündigten Arbeitnehmer.

Insoweit haben unsere Wirtschaftsführer die gleichen "Privilegien" wie unsere Politiker.
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.246
1.275
CGN
Durch eine Fehlentscheidung Milliarden verbrannt? Keine Nachteile für die Verantwortlichen

doch. Anders als in BER schaltet nämlich evtl. jemand das Licht aus und wickelt die Bude ab, wenn nach dem Verbrennen der Milliarden nichts mehr übrig ist. Und anders als in BER werden die Gesellschafter und der dann ggf. kommende Insolvenzverwalter den Verantwortlichen nicht für ihre tolle Arbeit gratulieren und sie direkt das nächste Großprojekt leiten lassen...
 

elfi12

Erfahrenes Mitglied
18.08.2010
439
0
Welches Großprojekt soll Mehdorn denn noch leiten hier in Deutschland? Stuttgart21 oder die Hamburger Olympiabewerbung? Mehr ist ja gar nicht da.
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
15.394
8.905
Nun, in der Wirtschaft muss ja auch niemand wegen bloßer Fehlentscheidungen den Staatsanwalt fürchten. Erst wenn vorsätzlich zB Vollmachten überschritten werden (§ 266 StGB) oder in die eigene Tasche gewirtschaftet wurde (§§ 263, 266 StGB) oder Bilanzen gefälscht oder Insolvenzanzeigepflichten mißachtet wurden, gibt es Ärger.

Durch eine Fehlentscheidung Milliarden verbrannt? Keine Nachteile für die Verantwortlichen, die negativen Folgen tragen die Aktionäre und die zur Sanierung hinausgekündigten Arbeitnehmer.

Insoweit haben unsere Wirtschaftsführer die gleichen "Privilegien" wie unsere Politiker.

Wenn du in den Dimensionen "Wirtschaftsführer" denkst magst du Recht haben, ich denke eher an z.B. die Unternehmer die jetzt Pleite sind (und das häufig auch privat) weil sie z.b. auf das Projekt BER gesetzt haben.

Und da ich bei Unternehmern eigentlich immer an Selbstständige denke und nicht an Angestellte mit Leitungsfunktionen sind diese von einer Fehlentscheidung immer sehr persönlich betroffen.
 
K

Kurzentschlossener

Guest
Ist der Neue zu billig? :confused:

Was für ein Schnäppchen!
BER-Chef Mühlenfeld kostet weniger als Mehdorn


Berlin - Endlich wird am BER auch mal was billiger: der Chef!

Seit Jahren steigen die Kosten für den Hauptstadtflughafen (aktuell 5,4 Milliarden Euro). Auch die Chefs wurden teurer: Verdiente Rainer Schwarz (58) alles in allem rund 550.000 Euro, bekam Hartmut Mehdorn (72) schon 750.000 Euro pro Jahr.

Aber jetzt macht der BER mal ein echtes Schnäppchen: Nach BILD-Informationen verdient der neue Airport-Boss Karsten Mühlenfeld (51) im Jahr insgesamt rund 500.000 Euro.

Dass Mühlenfeld für den gleichen Job wie Mehdorn 250.000 Euro weniger erhält, erklärt ein Flughafen-Insider: „Mehdorn ist eine andere Manager-Klasse als Mühlenfeld.“ Im Klartext: Mehdorn gilt als Manager-Schwergewicht, Mühlenfeld (noch) nicht.

Mühlenfeld günstiger als Mehdorn - Berlin - Bild.de

Hat Mehdorn mehr bekommen, nur weil er einen Namen hat?
 

bluesman

Erfahrenes Mitglied
15.11.2013
2.637
2
TXL
Ich weiß nicht, ob wir das schon hatten: DIe Checkliste zum BER:
Ist der BER schon fertig?

Stepfel

Der Brüller des Tages:

"Wir sind ziemlich sicher, dass das Zeitfenster hoffentlich realistisch ist."

Können die Idioten nicht mal richtiges Deutsch?
Entweder man ist sich (ziemlich) sicher, daß etwas realistisch ist oder man hofft, daß etwas realistisch ist.
Aber sich sicher sein, daß etwas hoffentlich realistisch ist, ist doch wohl völliger Blödsinn.
Ich hoffe nur, daß das nicht ein Fingerzeig für den Antritt eines weiteren Vollpfostens ist.
 
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K

Kurzentschlossener

Guest
Bye, bye, Hartmut!

300.000 Euro Abflugprämie für Mehdorn

Berlin – Hartmut Mehdorn (72) ist nach Hause geflogen. Weg vom Berliner Pannenflughafen.

In seinen südfranzösischen Weinbergen kann der ehemalige BER-Chef immerhin seine Abflugprämie genießen. Wie BILD am SONNTAG aus Aufsichtsratskreisen erfuhr, kassierte Mehdorn nach seiner Übergabe an Nachfolger Karsten Mühlenfeld (52) vor drei Wochen noch 300.000 Euro.

Pikant: Während sich Mitarbeiter bei Mehdorn in höhnischen Briefen für sein Versagen „bedanken“, gewährt ihm der Flughafen seinen vollen Bonus für das Jahr 2014 in der vertraglich vereinbarten Höhe von 150.000 Euro. Darüber hinaus erhält er noch weitere drei Monatsgehälter bis Ende Juni von jeweils 50.000 Euro.

Flughafen BER: 300*000 Euro Abflugprämie für Hartmut Mehdorn - Wirtschaft - Bild.de

Einigen wirst du sicherlich fehlen!
 

frabkk

Erfahrenes Mitglied
12.11.2013
2.582
874
CGN
Auch TXL bekleckert sich ja gerade nicht mit Ruhm. Zig tausende Koffer sind gestrandet. Eine Freundin von mir hat ihn gestern geschickt bekommen. Landung letzten Mittwoch. Also manches wagt man sich nicht vorzustellen - bis es eintritt ...
 

Worldtraveler42

Erfahrenes Mitglied
15.02.2015
3.888
36
MRS
4.000 KM Kabel neu ziehen :eek: und 24 Löcher ins Dach sägen :eek:


Wie heißt es so schön. "Manche Dinge im Leben sind unbezahlbar. Für alles andere gibt es Steuergeld"
 

FlyingT

Erfahrenes Mitglied
17.11.2010
2.777
0

Auch wenn ich persönlich diesen "Reporter"-Stil in der Berichterstattung überhaupt nicht leiden kann ...

... so scheint es mir, dass seitens des BERs hier mit gänzlichen neuen, offenen Karten gespielt wird.

Bei aller Absurdität, bei allem Unverständnis, bei aller Wut ...
... mittels einem solchen Auftreten des BERs wird der Projektverlauf immerhin irgendwie, etwas nachvollziehbarer/verständlicher.
 
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Huey

Erfahrenes Mitglied
06.04.2009
4.484
0
Bei der Sanierung verdienen sich gerade einzelne Firmen welche bei der Erstvergabe nicht zum Zuge kamen eine goldene Nase. Vielleicht wird ja dieses dann aus der Sicht in 20 Jahren der eigentliche Skandal am BER.
 

GART

Erfahrenes Mitglied
09.01.2011
594
1
TXL
Na sagen wir mal eine silberne Nase. Die Firmen die bis jetzt „überlebten“ haben auch noch dreistellige Mio. Nachforderungen aus den Irrungen und Wirrungen der gesetzten Eröffnungsturbulenzen . Kommen die zum Zug wird die Nase auch wieder golden.

Für die jetzigen Arbeiten sind viele Firmen ins Nachtrag und Verhandlungsmanagment gegenüber der Flughafengesellschaft gegangen und haben sicher auch ¼ bis ½ höhere Preise als im Marktumfeld erzielt.

Die Schlacht wird aber vor Gericht gewonnen und das wird uns unter Umständen noch 20 Jahre begleiten.

Kleine Anmerkung:
Schade das es nun zu den „Abluftlöchern“ im Dach der Haupthalle kommt. Das zerstört so ein bisschen die Innenarchitektur. Wenn die Zwischenetage nicht gekommen wäre, hätte das Be/Entlüftungskonzept auch funktioniert.

Gruß gart
 

Huey

Erfahrenes Mitglied
06.04.2009
4.484
0
Tanzen eigentlich die Fluggastbrücken von Zeit zu Zeit mal ein LuftBallett, oder wird man irgendwann mal verwundert feststellen, dass sich die Dinger in 3 Jahren kaputt gestanden haben, und dann kostenintensiv wieder instandgesetzt werden müssen. :eyeb:
 
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FlyingT

Erfahrenes Mitglied
17.11.2010
2.777
0
....
Wobei ich mir nicht so sicher bin, was für die Jungs schwieriger ist: 4.000 km Kabel oder 24 Löcher.

Im Zweifel: 24 Löcher fabrizieren ...

Bezüglich destruktiver Tätigkeiten hat sich der männliche Teil unserer Spezies schon seit gefühlt immer hervorgetan. :eek::censored::rolleyes:

Ob die Löcher dann allerdings funktional, resp. dicht sind? ;) :D
 

Siwusa

Erfahrenes Mitglied
24.11.2010
4.884
-21
Tanzen eigentlich die Fluggastbrücken von Zeit zu Zeit mal ein LuftBallett, oder wird man irgendwann mal verwundert feststellen, dass sich die Dinger in 3 Jahren kaputt gestanden haben, und dann kostenintensiv wieder instandgesetzt werden müssen. :eyeb:

Irgendwo gabs mal nen artikel wie viele Mitarbeiter dafür verantwortlich sind aktuell alles in Bewegung zu halten... Rolltreppen, gepäckbänder, Brücken usw... Genauso wie ein ICE durch den Tunnel gejagt wird gelegentlich.