Visum Algerien - Konsulat Frankfurt

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Camba

Erfahrenes Mitglied
08.05.2010
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Hallo,

Hat jemand Erfahrungen bzgl. der Beantragung eines Touristenvisums für Algerien beim Konsulat in Frankfurt?

Insbesondere würde mich Bearbeitungsdauer und Form der Arbeitsbescheinigung interessieren.

Auf der Website des Konsulats steht, dass persönliches Erscheinen Pflicht ist. Kann man trotzdem eine Agentur nutzen, um sich den Weg nach Frankfurt zu sparen?
 

Hene

Erfahrenes Mitglied
27.03.2013
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5.792
BER
Zu FRA kann ich nichts sagen, allerdings ist Algerien das einzige Land (von bestimmt 5 Dutzend), das mir je ein Visum verweigert hat. In meinem Fall das Konsulat in B-Pankow. Ich würde deshalb möglichst akkurate Visumsunterlagen einreichen. Bearbeitungszeit waren in meinem Fall, soweit ich mich erinnere zwei oder gar drei Wochen.
 
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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Es ist das reichste Land Afrikas, autoritär regiert, mit sehr strengen Regeln, wo man sich da überhaupt bewegen darf. Kannte mal jemanden beim Frankfurter Konsulat, durchaus sehr sympathisch.
 
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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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Dachte immer Nigeria. Von dem Reichtum merkste ja nicht viel. Warum schotten dies sich so ab?
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.922
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irdisch
Angst vor irgendwelchen Invasoren und Umstürzlern, glaub ich. Auch das Land ist in großen Bereichen militärisch gesperrt bzw. gesichert.
 
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Camba

Erfahrenes Mitglied
08.05.2010
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Ich hole den Thread Mal wieder hoch, da ich jetzt aus Algerien zurück bin:

Erfahrung mit dem Generalkonsulat in Frankfurt:
Durchweg gut, ich hatte das Visum via König Tours beantragt und dann nach ca. 30 Tage vor geplanter Einreise erhalten.
Der Antrag selbst geht frühestens 60 Tage vor Einreise von König Tours zum Konsulat. Kostenpunkt 100€ + 80€ für die Agentur. Da man sich den Weg nach Frankfurt spart, imho ein sehr guter Preis. Das einzig "exotische" Dokument, was vorzulegen war, war die Arbeitgeberbescheinigung, die exakt nach Bestimmungen des Konsulats angefertigt werden muss.

Die Einreise war dann völlig unkompliziert, bei Inlandsflügen musste jeweils ein Formular wie bei der Einreise ausgefüllt werden.
Von der Polizei würde ich bei den allgegenwärtigen Checkpoints ignoriert oder sehr zuvorkommend behandelt.

Für Touren in den Süden Algeriens, Djanet etc. braucht man eine weitere Genehmigung, dazu kann ich diesmal leider nichts sagen.
 

Camba

Erfahrenes Mitglied
08.05.2010
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Hattest du selbst Flug/Unterkunft gebucht oder als Paket/pauschal? Wie lange warst du da und was hast du unternommen?
Ich hatte alles selbst gebucht. Flüge mit Vueling/Air Algerie und Unterkünfte über Booking.

Ich war insgesamt 6,5 Tage dort, in Algier, Constantine und Oran. Von Constantine habe ich noch einen Ausflug nach Djemila zu den römischen Ruinen gemacht. Den Fahrer hierzu hatte ich vor Ort für den Hinweg per Yassir App gebucht und dann Wartezeit + Rückfahrt verhandelt. Am nächsten Tag habe ich den gleichen Fahrer für eine Stadtrundfahrt gechartert.

Algier-Constantine rt habe ich mit AH gemacht und Algier-Oran mit dem Zug und zurück AH. AH war super günstig, die Turboprops teils gut, teils nicht gut, dafür aber halbwegs (2/3) pünktlich. Die Zugfahrt war der reinste Horror, da wir anstelle der beworbenen 3,5h, fast 7,5h gefahren sind.
Taxifahrten immer per App und bar bezahlt.

Algier und Oran waren nett, Constantine und Djemila sehr schön. Mich hat es am Ende geärgert nicht noch eine Woche drangehangen zu haben, um in den Süden zu fliegen.

Die Zahlungen habe ich bis auf Hotel und Flüge in bar abgewickelt. Bei Trip.com waren die Flüge immer günstiger als bei AH direkt. Geldwechsel geht unkompliziert auf dem Port Said Square in Algier oder vor dem Theater in Constantine. Ich habe am Feiertag allerdings nicht den Parallelmarktkurs aus dem Internet bekommen (10% darunter, aber immer noch 60% über dem Bankkurs). USD oder EUR werden ohne Probleme getauscht. Die E-Sim von Trip.com lief ohne Probleme.

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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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Größter Staat Afrikas übrigens. Danke für den Einblick. Gab es weitere Touristen?
 

Camba

Erfahrenes Mitglied
08.05.2010
494
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Größter Staat Afrikas übrigens. Danke für den Einblick. Gab es weitere Touristen?
Ich habe auf der ganzen Reise zwei Touristengruppen inkl. Guide und einen Individualtouristen getroffen.
Die Touristische Infrastruktur zielt eher auf den einheimischen Tourismus ab. Bier gab es z.B. nur in Restaurants, die abgedunkelte Fenster hatten und auch nur zum Direktverzehr.
 
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