Wie ist denn die Abgabenlast für einen Domesticflug in Spanien oder Frankreich vs. Deutschland?
Laut ChatGPT ist es in Frankreich ähnlich teuer, lässt sich aber nicht genau aufdröseln. Spanien ist recht günstig.
Wie viele Gäste fliegen denn regelmässig zu solchen Preisen? Und wie viele für deutlich weniger oder als Umsteiger, wo sicher nicht solche Summen vom Gesamt-Ticketpreis auf den Domestic Zubringer zugeordnet werden können?
Selbst wenn es Zubringer sind (und in MUC geht es weiter), liegt der Aufpreis FMO-MUC meist bei 200€ und mehr.
Warum soll die Ersparnis an den Pax weiter gegeben werden? Offenbar ist sind die Inlandsstrecken aktuell wie auch die gesamt LH defizitär, darum geht es vorrangig erstmal darum, die Strecken kostendeckend zu operieren. Thema also tatsächlich nicht ganz verstanden.
Und genau hier liegt der gedankliche Fehler. Es geht um eine Steuer, welche pro PAX anfällt. Diese ist kein Kostenblock, es ähnelt der Umsatzsteuer und wird nur weiter gegeben.
S.o., aktuell gibt es keine Gewinne.
Was für ein Druck soll da genau entstehen? Warum sollten überhaupt Airlines in den Markt einsteigen, wenn es schon für Lufthansa nicht funktioniert, die am Münchner End emit Abstand das grösste Netzwerk anbieten können?
Und diese fehlenden Gewinne liegen nicht am Standort Deutschland, am Wetter oder etwas anderem "externem". Diese liegen an dem Missmanagement von Carsten Spohr. Und Carsten Spohr poltert nun gegen die Standortkosten "Deutschland" und baut Druck auf die Poltik auf, um diese Steuern zu erlassen, weil er sonst die Flugzeuge abzieht. Jeder Euro, der durch die PAX-Steuer weniger eingenommen wird, fehlt a) der Gesellschaft und wird b) nur als Dividende an die Aktionäre der LH aufgeschüttet.
Es geht LH und CS nicht um "es ist so teuer - oh Hilfe". Sondern darum dass der Laden schief steht und man nun an jedem Strohhalm zieht, um das Ergebnis zu retten. Zu Corona Zeiten hat die Politik die LH gerettet, weil diese für Deutschland so wichtig ist. Wenn kaum 4 Jahre danach die gleiche Gesellschaft sich eher den Aktionären und nicht der Politik und den Steuerzahlern (welche damals die LH gerettet haben) verpflichtet fühlt, scheint die LH doch nicht so "wichtig für die dt. Gesellschaft zu sein".
Und dann kann die Poltik m.E. auch gerne einmal wieder den Wettbewerb im Fliegen in Deutschland unterstützen. Denn dann passiert folgendes
- LH bekommt seine Management Fehler korrigiert und bleibt Spitze
- Der Wettbewerb ruiniert die LH und die LH zieht sich aus DE zurück (nach Rom oder ähnlichem)
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Die viel zu hohen Gehälter bei Lufthansa in Frankfurt und München müssen jetzt eben Münster,Bremen oder Dresden ausbaden.Auch eine Form von Länderfinanzausgleich.Armes Deutschland.Mit einem viel zu teuren und nicht mehr wettbewerbsfähigen Carrier wie Lufthansa kann das Land nur verlieren.
Die Gehälter sind nur begrenzt das Problem. Die ausländischen Airliner zahlen ihren Piloten auch richtig Geld. Die LH ist einfach nichts besonderes mehr. Weder ist der Service Grandios, man zahlt für alles Extra und dann ist der Flieger auch noch 20 Jahre alt.
Es sind einfach Managementfehler. Fliegt mal QR, Emirates oder eine andere Golf Airline. Die haben richtig Geld in die Hand genommen und es läuft - obwohl jeder PAX erst an den Golf geflogen werden muss.
Die LH hat sich m.E. auf ihrem Erfolg ausgeruht - als Air Berlin weg war erst Recht.