Expedition Nr. 29 oder Thailand, wie ich es schon kenne

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Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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MUC
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Weihnachten und den Jahreswechsel in Thailand zu verbringen, hatte sich die letzten Male sehr gut angefühlt, denn einerseits bedurfte es aufgrund der zahlreichen arbeitsfreien Tage weniger Urlaubstage für einen durchaus längeren Aufenthalt in meinem liebsten Reiseland. Andererseits sind die kurzen, kalten und dunklen Tage Ende Dezember und Anfang Januar für sich schon ein Grund, sich näher in Richtung Äquator (oder ggf. auch darüber hinaus) zu begeben.

So sicherte ich uns bereits Mitte Januar Award-Tickets für MUC-BKK und BKK-ZRH-MUC über den Jahreswechsel 2025/2026. Flugplanänderungen sei dank konnte ich diese dann auf MUC-BKK und BKK-MUC zu uns deutlich besser passenden Flugterminen kostenfrei umbuchen.

Nachdem sowohl @skyfly und sein +1 als auch ArFr (jener Arbeitskollege und sehr guter Freund, den wir mit unserer Liebe für Thailand anstecken konnten und dessen dritte Thailandreise dies nun sein wird) ebenfalls wieder die Weihnachts- und Neujahrszeit in Thailand verbringen wollten, erfolgte die weitere Planung mit ihnen. So entstand schließlich folgender Plan:
  • drei Nächte Bangkok
  • zwei Nächte Rayong
  • sechs Nächte Koh Mak (zusammen mit @skyfly & +1)
  • eine Nacht Rayong
  • zwei Nächte Bangkok
  • zwölf Nächte Rundreise von und nach Chiang Mai über Lampang, Phrae, Phayao und Wiang Pa Po (zusammen mit ArFr)
  • drei Nächte Bangkok
Während ich knapp zwei Wochen mit ArFr den Norden erkunden werde, wird +1 seine Familie in seiner Heimat Ubon Ratchathani besuchen. ArFr hingegen wird schon ein paar Tage vor unserem Aufbruch nach Thailand starten und plant, sowohl das Festland der Provinz Surat Thani als auch die Gegend westlich von Chiang Mai zu erkunden, bevor er mich dann Ende Dezember am Flughafen Chiang Mai abholen wird.

Auch wenn Bangkok, Rayong, Koh Mak und Chiang Mai bereits vertraut sind, freue ich mich sehr, diese Orte wieder besuchen zu können. Die Etappen, die ArFr und ich von Chiang Mai aus besuchen wollen, sollen mich dann meinem Ziel, irgendwann mal alle Provinzen Thailands besucht zu haben, näher bringen. Die ausgesuchten Unterkünfte und Ausflugsziele werden sicherlich keine luxuriösen oder super sehenswerten Ziele sein, aber hoffen wir abseits der ausgetretenen touristischen Pfade auf etwas Ruhe und authentische Eindrücke in der absoluten Hochsaison für Reisen nach Thailand.

Hoteltechnisch sind wir dann auch ein wenig untypischer unterwegs. Nachdem mein Marriott Bonvoy Titanium dieses Jahr mit bereits knapp 80 Nächten schon verlängert ist, starten wir ausnahmsweise bei der Hilton-Gruppe, wo ich dank der Advanzia Hilton Honors Kreditkarte die Diamond-Verlängerung für 2026 bereits in greifbarer Nähe sehe. Auch will ich meinen GHA Discovery Titanium verlängern, zumal sich dort einige bald ablaufende Punkte angesammelt hatten, die auf dieser Reise genutzt werden sollen.

Untypisch für gute vier Wochen Thailand wird es für mich diesmal nur zwei Inlandsflüge geben, BKK-CNX und CNX-DMK mit Thai Airways bzw. Thai AirAsia.

Obwohl auf der anstehenden Reise viel bereits Bekanntes dabei sein wird, freue ich mich tierisch auf unsere Zeit in Thailand. Dazu entspannte Zeit sowohl mit @skyfly & +1 sowie ArFr verbringen zu können, wird den Urlaub noch besser machen.

Noch sind es ein paar Tage, bevor es losgehen wird. Und leider habe ich mir offenbar nun meine dritte Erkältung dieser Saison eingefangen. Kurz vor der Rückreise von unserem Peru-Trip, welcher keine zwei Monate zurück liegt, hatte ich bereits die erste Erkältung. Vor gut zwei Wochen dann starken Schnupfen und leichten Husten. Und seit 1-2 Tagen meldet sich wieder Schnupfen gepaart mit einer unangenehmen Heiserkeit. Ich hoffe, dass sich das nun schnell legt, um voller Energie in den nächsten Thailandurlaub starten zu können.

In Anbetracht dessen, dass wir die Reise wieder viel mit Freunden verbringen werden, wird der Reisebericht wahrscheinlich eher semi-live ausfallen. Nichtsdestotrotz würde es mich sehr freuen, wenn Ihr wieder dabei sein werdet.

In der Zwischenzeit muss ich mir dann noch überlegen, was es denn auf LH772 als Hauptspeise zum Abendessen sein soll:

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cas_de

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Meine Herren, da habt ihr ja mal wieder ganz schön was vor...

Respekt. Ich werde aus der Entfernung folgen. Anscheinend arbeite ich für den falschen Arbeitgeber, mein Urlaubskonto gibt so eine Reise derzeit nicht her (fair enough, es gibt auch noch andere Gründe)...

Euch aber viele Späße und die Scholle hat im Sommer auf dem Weg nach YVR nicht schlecht geschmeckt.
 

zimbowskyy

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29.11.2016
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CGN
Ich folge auch gerne wieder. Wir sind leider erst im Juni wieder in Thailand, kurz in BKK bevor es nach Indonesien weitergeht. Der Report hilft sicher beim verkürzen der Wartezeit ;)
 
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minirgendwo

Erfahrenes Mitglied
03.03.2021
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BER
Bin dabei. Sind zum Jahreswechsel in BKK. Bin gespannt, wie das Feuerwerk am Chao Phraya ausfällt, da ja immer noch Staatstrauer ist...
 
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Bayer59

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18.09.2013
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Ich bin ebenfalls dabei. Beneidenswerte Reise und das um diese Jahreszeit. Einfach traumhaft. Ach so.... ich nehme virtuell die Garnelen auf Bandnudeln. Dazu bitte einen trockenen Riesling aus dem Rheingau. :)
 

oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
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www.oliver2002.com
Und leider habe ich mir offenbar nun meine dritte Erkältung dieser Saison eingefangen. Kurz vor der Rückreise von unserem Peru-Trip, welcher keine zwei Monate zurück liegt, hatte ich bereits die erste Erkältung. Vor gut zwei Wochen dann starken Schnupfen und leichten Husten. Und seit 1-2 Tagen meldet sich wieder Schnupfen gepaart mit einer unangenehmen Heiserkeit.

Dieses Jahr muss auf dem Oktoberfest bzw in München im September etwas richtig fieses verteilt worden sein. Hat mir meine zwölfunneuzigste Reise nach Indien zu meinem Vater und eine USA Dienstreise versaut. Gute Besserung!
 
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mb85

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20.06.2021
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Bin gern dabei.
Den Gänsebraten hatte ich vor 2 Wochen auf dem Flug MUC-CPT.
War wirklich gut
 

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danschn

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13.10.2021
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DUS
Viel Spass, bei mir mit +1 sieht die diesjährige Planung für Januar so aus:

DUS-MUC-BKK mit LH772

- Pattaya (drei Nächte), dann Private-Transfer nach
- KohMak (fünf Nächte), hier bin ich dann mal auf Deine Fotos gespannt, da wir diese Ecke noch nicht kennen (aber nur gutes gehört haben)
- Flug von Trat nach BKK, dann nach KohSamui und mit der Fähre nach:
- Koh Phangang (fünf Nächte)

und zum Schluss dann der eigentliche Grund um diesen wir den Trip gebaut haben

- Fünf Nächte im Conrad KohSamui (12 Monate vorher noch für 385k Punkt buchen können)

USM-BKK-ZRH-DUS, hier fanden wir die Flugzeiten mit der Swiss für uns dieses mal besser und 777 im Stübli hat ja auch was, auch wenn mit der A380 lieber ist.

Allerdings, seitdem es die Coulinary Journy gibt sieht die Essen-Vor-Bestellung bei uns so aus, LH hat zwar das Problem erkannt, kennt aber bisher keine Lösung.

Anyhow, Viel Spass nochmal.

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PS: Wegen der Teilreisewarnung Grenzgebiete Kambodscha habt ihr euch keine Sorgen bisher gemacht ?
 

Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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MUC
USM-BKK-ZRH-DUS, hier fanden wir die Flugzeiten mit der Swiss für uns dieses mal besser und 777 im Stübli hat ja auch was, auch wenn mit der A380 lieber ist.

Im April 2026 sind wir aktuell auch auf LX (BKK-ZRH-MUC) gebucht. Die Flugzeiten finde ich jedoch schwierig (12:35 BKK - 19:35 ZRH), denn gefällt es mir schon sehr, über Nacht zu fliegen. Daher hoffen wir noch auf eine Flugzeitenänderung mit entsprechender Umbuchungsmöglichkeit auf LH773, wenngleich es vielleicht aber auch mal einen Versuch wert sein könnte, so einen Tagflug auszuprobieren. Stübli ist auf jeden Fall auch reserviert. :)

Allerdings, seitdem es die Coulinary Journy gibt sieht die Essen-Vor-Bestellung bei uns so aus, LH hat zwar das Problem erkannt, kennt aber bisher keine Lösung.

Wobei die angebotenen Optionen einen auch wirklich nicht vom Hocker reißen. Wir haben uns übrigens beide mittlerweile den Gänsebraten gebucht.

PS: Wegen der Teilreisewarnung Grenzgebiete Kambodscha habt ihr euch keine Sorgen bisher gemacht ?

Nein, Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes wie vergleichbarer internationaler Institutionen sind ja meist übervorsichtig. Es wird vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (10km zum Grenzverlauf) zwischen Thailand und Kambodscha gewarnt. Wenn man bedenkt, dass der Grenzverlauf zwischen den beiden Ländern ganze 800 Kilometer beträgt, ist diese Warnung schon maximal unkonkret.

Die Spannungen zwischen Thailand und Kambodscha drehen sich ja um die Territorialansprüche rund um Preah Vihear, das nun in einer ganz anderen Ecke liegt, nämlich kurz vor dem Luftlinie ca. 500km entfernten Dreiländereck Thailand-Kambodscha-Laos, tatsächlich in +1s Heimatprovinz Ubon Ratchathani. Dort würde ich ohne tagesaktuelle Informationen der lokalen Behörden der Grenze aktuell tatsächlich nicht viel näher als 10km kommen. In der Provinz Trat hat es meines Wissens bislang null Konfrontationen zwischen den beiden Ländern gegeben.

Ansonsten hat mich meine Erkältung die letzten zwei Tage ziemlich eingeschränkt. Heute geht es langsam besser, sodass ich voller Hoffnung für unsere baldige Abreise bin. Verschiedene Freunde schicken auch schon ziemlich neidisch machende Fotos aus unserer 2. Heimat.
 

danschn

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13.10.2021
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DUS
Im April 2026 sind wir aktuell auch auf LX (BKK-ZRH-MUC) gebucht. Die Flugzeiten finde ich jedoch schwierig (12:35 BKK - 19:35 ZRH), denn gefällt es mir schon sehr, über Nacht zu fliegen. Daher hoffen wir noch auf eine Flugzeitenänderung mit entsprechender Umbuchungsmöglichkeit auf LH773, wenngleich es vielleicht aber auch mal einen Versuch wert sein könnte, so einen Tagflug auszuprobieren. Stübli ist auf jeden Fall auch reserviert. :)

Den Stübli Tagflug (4J/4K) hatten wir letztes Jahr schon, ist definitiv angenehm, vor allem da die Kabine wirklich kein ist und direkt hinter der F positioniert ist. Allerdings ist die 777 definitiv lauter als der A380/A350. Wir probieren im Mai nochmal Hawaii aus (auch hier hatte ich Glück noch C/F Tickets vor der M&M Entwertung buchen zu können)

Wobei die angebotenen Optionen einen auch wirklich nicht vom Hocker reißen. Wir haben uns übrigens beide mittlerweile den Gänsebraten gebucht.
;) Genau das habe ich mir auch gedacht.

Nein, Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes wie vergleichbarer internationaler Institutionen sind ja meist übervorsichtig. Es wird vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (10km zum Grenzverlauf) zwischen Thailand und Kambodscha gewarnt. Wenn man bedenkt, dass der Grenzverlauf zwischen den beiden Ländern ganze 800 Kilometer beträgt, ist diese Warnung schon maximal unkonkret.

Die Spannungen zwischen Thailand und Kambodscha drehen sich ja um die Territorialansprüche rund um Preah Vihear, das nun in einer ganz anderen Ecke liegt, nämlich kurz vor dem Luftlinie ca. 500km entfernten Dreiländereck Thailand-Kambodscha-Laos, tatsächlich in +1s Heimatprovinz Ubon Ratchathani. Dort würde ich ohne tagesaktuelle Informationen der lokalen Behörden der Grenze aktuell tatsächlich nicht viel näher als 10km kommen. In der Provinz Trat hat es meines Wissens bislang null Konfrontationen zwischen den beiden Ländern gegeben.

Vielen Dank mit der Info zur Reisewarnung, ich habe mich schon gedanklich damit abgefunden kurzfristig umbuchen zu müssen und/oder einen Fahrer von KohMak nach BKK organisieren zu müssen, weil der Flugbetrieb eingestellt wird oder sonstwas passiert.

Ansonsten hat mich meine Erkältung die letzten zwei Tage ziemlich eingeschränkt. Heute geht es langsam besser, sodass ich voller Hoffnung für unsere baldige Abreise bin. Verschiedene Freunde schicken auch schon ziemlich neidisch machende Fotos aus unserer 2. Heimat.
Super, dass Deine Erkältung soglangsam abklingt, mit dieser zu fliegen macht IMHO nicht soviel spass - vor allem dann nicht wenn man später mit 20-30 Grad Temperaturunterschied aus dem Flieger steigt. Drücke Dir die Daumen und Viel spass.
 
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Stephan5481

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24.01.2020
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Trier
Da bin ich auch wieder dabei :)
Gänsebraten habe ich auch vorbestellt, jedoch gehts am Samstag in die andere Richtung.
 
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FM77

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09.12.2022
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Ich freue mich auf den neuen Tripreport, ich würde auch die Gans bestellen. :cool:(y)
 
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STR-MVD

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18.03.2009
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UTH/MVD/STR
Zum Thema Reisewarnungen kam heute eine email der deutschen Botschaft Bangkok:
"Liebe Landsleute,

die Sicherheitslage im Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha verschärft sich weiter, die militärischen Auseinandersetzungen sind in den letzten Tagen intensiver geworden und haben weitere Grenzregionen erfasst. Auch Zivilisten sind inzwischen zu Tode gekommen.

Die Situation in der Grenzregion ist äußerst angespannt und unübersichtlich. In allen Grenzprovinzen entlang der Grenze zu Kambodscha wurde Kriegsrecht verhängt, in bestimmten Bezirken gelten nächtliche Ausgangssperren und die Behörden haben Evakuierungen angeordnet.

Es kann jederzeit zu einer noch weiteren Eskalation oder Lageänderung kommen. Die Landgrenzübergänge nach Kambodscha bleiben geschlossen. Der Flugverkehr zwischen beiden Ländern ist derzeit nicht betroffen.

Vor diesem Hintergrund wurde die bereits bestehende Teilreisewarnung erweitert: Es wird nun generell vor Reisen in das Grenzgebiet zu Kambodscha, 50 km zum Grenzverlauf, gewarnt. Dies gilt auch für die Inseln Ko Chang, Ko Mak und Ko Kut, die vor der Küste der Provinz Trat liegen.

Bitte verfolgen Sie die lokalen Nachrichten über aktuelle Entwicklungen aufmerksam. Bitte beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu Thailand unter: www.diplo.de/Thailandsicher ..."

Somit kam also die Region Trat auch auf die Liste.
 

Lutz1

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21.12.2016
1.511
1.167
Ja, wird meiner Meinung nach zu heiß gekocht. Die thailändischen Inseln sind ja mal für Kambodscha sowas von uninteressant....aber wie immer politisch korrekt: Besser warnen, sonst kann keiner nacher sagen, man hätte nix gesagt.
 

globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
16.651
13.796
CPT / DTM
Man sollte auf Reisen kein unnötiges Risiko eingehen. Aber oftmals wird nichts so heiß gegessen wie gekocht.

Was man in einer potentiellen Krisenregion allerdings machen sollte: Sich beim Auswärtigen Amt in der ELEFAND Krisenliste registrieren.

Wer dort eingetragen ist, erhält schnell und gezielt spezifische Informationen über die aktuellen Entwicklungen. Und ist für die Botschaft erreichbar.
 

danschn

Aktives Mitglied
13.10.2021
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DUS
ELEFAND ist wichtig, i agree. Ich benutze dies auch bei jeder Reise (egal ob Dienstlich oder Privat).

Wir haben gestern umgebucht und anstatt nach KohMak gehts jetzt nach HuaHin,
dies liegt weniger daran, dass wir Panik/Angst hätten in die Region Trat zu fahren, sondern eher daran, dass keine unserer Versicherungen (von Risiko Leben bis Krankenschutz) leisten würde - auch in dem unwahrscheinlichen Fall das etwas passiert. Das ist es uns einfach nicht Wert.

Die Inhaber der Hotels dort bedauere ich durchaus, wir wären gerne dorthin gereist. Next Time.

Bei Bangkok Airways habe ich ein Ticket eröffnet, mit der Frage, ob auf Kulanz ein refund des Fluges von Trat nach BKK möglich sei......

und @Nitus, ich war diese Woche 3 Tage in MUC - und was passiert ? Ich nehme eine fette Erkältung mit nach hause ;) Ich hoffe dir gehts besser.

Und etwas Off-Topic - gehts nur mir so, oder hat LH im Catering der SEN Lounges ziemlich aufgewertet ? Getrüffelte Kartoffelsuppe ist mir seit Jahren nicht begegnet........
 
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Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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MUC
Tag 0 - Abreise

Der Plan ging auf, gegen 15 Uhr vom Arbeits- in den Urlaubsmodus zu wechseln. So konnten wir die letzten Urlaubsvorbereitungen treffen und um 17 Uhr standen alle vier Koffer für unsere Abreise bereit.

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Nachdem die S1 aktuell nur bis Feldmoching fährt und ein Umstieg in Schienenersatzverkehr für eine Weiterfahrt zum Flughafen München notwendig geworden wäre, hatte ich mich für Car-Sharing als Vehikel zum Flughafen entschieden. Ich prüfte die einschlägigen Car-Sharing-Apps, welches für unser umfangreiches Gepäck passende Fahrzeug in der Nähe verfügbar wäre. U.a. auch aufgrund des Paketpreises von knapp 39€ für eine Flughafenfahrt (inkl. 70km & 2h Zeit) entschied ich mich für einen VW Tiguan von Sixt Share. Allerdings hatte ich den Fußweg zu diesem Wagen ein wenig unterschätzt, denn traf ich dort trotz Stechschritt erst ca. eine Minute vor Ablauf der kostenlosen 15 Minuten Reservierungszeit ein. Dafür gefiel mir der Wagen.

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Der Rückweg zu unserer Wohnung dauerte trotz Feierabendverkehrs mit diesem netten Auto deutlich kürzer als mein Fußweg hierher. Kurz nach der Anmietung traf ich in der Tiefgarage unter unserer Wohnanlage auf +1, mit dem ich gemeinsam die vier Koffer verlud, was sich etwas schwierig herausstellte, da sich der größere Teil der Lehnen der Rücksitzbank nicht umklappen ließ. Aber auch dies meisterten wir und konnten alle vier großen Koffer erfolgreich verstauen.

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Als ich uns dann in Richtung Flughafen München fuhr, erinnerten uns sehr penetrante Warntöne daran, dass wir die Koffer auf der Rücksitzbank nicht angeschnallt hatten. Ich wollte schon anhalten, um dies nachzuholen, als diese nervigen Töne endlich verstummten. Trotz des Feierabendverkehrs rund um München und der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A92 (angeblich wegen einer Baustelle) erreichten wir das Parkhaus P20 am MUC, in dessen untersten Etage sich die Parkplätze für die verschiedenen Car-Sharing-Anbieter befinden, nur eine halbe Stunde nach unserer Abfahrt aus der Tiefgarage unterhalb unserer Wohnung. Im P20 fanden wir direkt einen Stellplatz für den temporär angemieteten Tiguan, von dem dieser gemäß meiner Beobachtung nur wenige Minuten später erneut angemietet wurde.

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Wir hingegen begaben uns zum F/SEN/*G-Check-in der LH-Gruppe, wo wir unsere vier großen Koffer erfolgreich abgeben und trotz des Online-Check-ins ausgedruckte Bordkarten entgegen nehmen konnten. Die Sicherheitskontrolle konnten wir dazu ohne Wartezeit passieren. So vergingen keine 15 Minuten von unserer Ankunft im P20 bis zum Erreichen der automatisierten Ausreisekontrolle im Terminal 2.

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Auch diese konnten wir zügig passieren und anschließend mit der Kabinenbahn vom Hauptgebäude zum Satellitengebäude fahren. Ca. zehn Minuten nach Passieren der Passkontrolle trafen wir so in der Senator-Lounge Non-Schengen bzw. L-Gates ein.

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Bei unseren letzten Besuch bei den L-Gates fungierte die dortige Senator-Lounge als Einheitslounge, da die Business-Lounge jeweils geschlossen war. Zu meiner Überraschung waren heute beide Lounges in Betrieb, aber standen mit TLV, LHR, WDH (mit 4Y), BKK und DXB noch ein paar Flüge von hier an.

Die Speisenauswahl am Büffet war in Ordnung, wenngleich das "Hähnchen Osso Buco" etwas salzig war und die Käsespätzle hätten käsiger sein können. Dafür schmeckte die Pizza mit Gorgonzola, Birne und Schinken überraschend gut.

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Für mich sollte es erstmal ein Gin Tonic sein. Die Mitarbeiterin an der Bar fragte "strong?", was ich bejahte, sodass die Mischung selbst für meinen Geschmack "strong" wurde.

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Obwohl wir um 18:40 fast genau drei Stunden vor dem geplanten Boarding in der Lounge eintrafen, verging die Zeit wie im Fluge. Zwischenzeitlich wurde dann doch die Business-Lounge geschlossen, sodass es in der SEN-Lounge nicht wirklich leerer wurde. Tatsächlich hielt sich aber der Geräuschpegel im Rahmen, vielleicht abgesehen von einem älteren Ehepaar aus Norddeutschland, die am Telefon (am Ohr gehalten) abwechselnd erklären mussten, dass sie nun für vier Wochen nach Hua Hin reisen würden und der Flug von Hamburg nach München pünktlich gewesen sei.

Eigentlich wollte ich mir am Gate ja nicht wieder die Beine in den Bauch stehen und erst deutlich nach Boardingbeginn von der Lounge aufbrechen. Allerdings waren wir bereits fast satt und schon gut angeheitert. Dazu hatten wir lange genug gesessen. So brachen wir dann doch, wenige Minuten vor dem angegebenen Boardingbeginn 21:35 auf zum letzten Gate am anderen Ende des Gebäudes, wo wir den auf den Namen "Deutschland" getauften A380 bereits vorfanden.

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Kurz nachdem wir uns in der Nähe der Quickboardinggates am Gate L30 platziert hatten, gab es eine Durchsage, dass aufgrund noch nicht abgeschlossener Flugvorbereitungen sich das Boarding um zehn Minuten verzögern würde. Ich staunte, wie es bei den Vorbereitungen zu Verzögerungen kommen konnte, denn die Maschine war bereits seit Mittag in München, aber waren zehn Minuten ja jetzt auch kein Drama.

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Links am Gate L28 startete dann wenige Minuten später das Boarding für mobilitätseingeschränkte Personen und Familien mit Kindern. Parallel wurde am Gate L30 die Gruppe 1 unter expliziter Nennung von HON und First Class aufgerufen. Sofort strömte eine größere Menge Passagiere zu dem mit einem Mitarbeiter besetzten Gate, sodass wir in die Pole Position am Quickboardinggate, das noch rot zeigte, vorrücken konnten. Erwartungsgemäß wurden zahllose Passagiere beim Boarding abgelehnt und der leicht genervte Mitarbeiter wiederholte, dass nun lediglich Gruppe 1 boarden würde. Nachdem ca. ein Dutzend Passagiere geboardet waren, wurden die Quickboarding-Gates freigegeben, sodass wir als die ersten beiden Passagiere der Boardinggruppe 2 einsteigen konnten.

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Die Plätze an Bord kamen uns bekannt vor.

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Wenig später wurde dann das Amenity Kit verteilt.

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Auch erreichte uns die Speisekarte, die wir schon aus dem Internet kannten.

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Das Boarding der offenbar komplett ausgebuchten Maschine erfolgte überraschend zügig, denn noch vor der geplanten Abflugzeit ertönte die Durchsage "Boarding completed". Wenig später meldete sich unser Pilot mit der Information, dass man fast startklar sei. Man würde nur noch auf die Verladung der letzten Teile der Fracht warten. Ich schaute raus und staunte, wie nebelig es mittlerweile geworden war. Umso mehr stieg die Vorfreude auf besseres Wetter in Thailand.

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Ca. eine Viertelstunde später war das Pushback erfolgt, wenngleich der Nebel nicht weniger wurde.

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Kurz nach dem Take-Off, der um 22:51 ca. eine halbe Stunde verspätet erfolgt war, nahm die für uns zuständige Flugbegleiterin unseren Vorspeisenwunsch auf. Dabei fiel bereits auf, wie freundlich, eloquent, gut gelaunt und professionell diese junge Dame war. Wir fühlten uns wohl.

35 Minuten in der Luft startete dann überraschenderweise auch schon der Service. Ich wählte wieder einen Gin Tonic.

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Weitere 25 Minuten später wurden die Vorspeisen serviert, bei der ich mich für das Bündner Fleisch und +1 für den nordischen Heilbutt entschieden hatten.

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So richtig zufrieden waren wir Beide nicht mit unseren Vorspeisen. Das Low-Light war erneut dieser merkwürdige zähe Klotz, den man Brot eines "Weltbäckers" nennt. Ungenießbar!

15 Minuten später wurde es dann aber bedeutend besser, als der vorbestellte Gänsebraten serviert wurde.

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Das Gänsefleisch war butterzart geschmort und wurde mit einer sehr aromatischen Sauce serviert. Die Knödel hatten dazu die richtige Konsistenz und das Blaukraut war gut abgeschmeckt. Zwar keine Haute-Cuisine aber sehr leckere traditionelle Küche.

Unsere Flugbegleiterin war wirklich auf zack, denn wir hatten gerade aufgegessen und schon schon bot sie die verschiedenen Dessertoptionen an, bei denen wir uns für das Schokoladentörtchen entschieden.

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Keine zwei Stunden in der Luft waren wir mit dem Abendessen fertig. Das war schon eine gute Leistung. Wir gönnten uns noch einen Rotwein-Refill. Für mich sollte es für die endgültige Bettschwere noch ein Himbeerbrand sein, der mir zwar ein wenig zu sprittig war, aber dennoch ein guter Abschluss dieses späten Abendessens darstellte.

Wenig später breitete ich die Schlafauflage auf meinem Sitz aus, den ich dann in die Waagerechte fuhr. Ich setzte meine Noise-Cancelling-In-Ear-Ohrhörer ein und wählte in der Spotify-App zum Einschlafen mit "Histoire de Melody Nelson" von Serge Gainsbourg ein Album, dessen Musik ich aufgrund der sonaren Stimme von Serge in teilweise erzählendem Stil gut zum Einschlummern hielt.

Tatsächlich sollte es mir gelingen, ein wenig in das Reich der Träume zu finden.
 

danschn

Aktives Mitglied
13.10.2021
176
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DUS
Guten und betüddelten Flug!

Da haben die Köche in der Lounge wirklich eine Meisterleistung vollbracht! Eine Hähnchen mit einer Kalbshaxe zu kreuzen. Für das Osso Buco...

Respekt!

Oder etwa Gentechnik?

Ich mag es mir gar nicht vorstellen.....
Genau das gleiche Menü gabs letze Woche genauso in MUC - ehrlicherweise hat das alles gut geschmeckt.
 

Rungisalf

Erfahrenes Mitglied
06.07.2012
573
344
Genau das gleiche Menü gabs letze Woche genauso in MUC - ehrlicherweise hat das alles gut geschmeckt.
Das Gänsefleisch war butterzart geschmort und wurde mit einer sehr aromatischen Sauce serviert. Die Knödel hatten dazu die richtige Konsistenz und das Blaukraut war gut abgeschmeckt. Zwar keine Haute-Cuisine aber sehr leckere traditionelle Küche.

In Bayern heißt doch Blaukraut - Rotkraut:)
 
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