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mal wieder hinter der Bezahlschranke, aber trotzdem:
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(S+) Günstiger als Verbrenner: Für Millionen wird das E-Auto zum No-Brainer
Für viele Menschen wird das E-Auto zum Selbstläufer. Inzwischen kosten viele Modelle kaum mehr als Verbrenner, hinzu kommt die neue Kaufprämie. Wer viel fährt und noch Benzin tankt, verliert womöglich Tausende Euro.
Im Vergleich zu Diesel seien E-Autos in jedem Fall schon heute konkurrenzfähig. Benziner aber kämen wegen der niedrigeren Verkaufspreise meistens noch auf geringere Gesamtkosten, wenn auch nicht immer. In 24 Prozent der Szenarien gewann das E-Auto den Vergleich bei fünf Jahren Haltedauer, auch ohne Prämie. Auf 85 Prozent stieg der Anteil hingegen, wenn es 6000 Euro Zuschuss vom Staat gäbe.
Wer den Elektro-Mini statt des Benziners wählt, fünf Jahre lang behält und 15.000 Kilometer pro Jahr fährt, spart laut ADAC jeden Monat 49 Euro Fixkosten wie Steuer oder Versicherung, einen Euro Werkstattkosten, 54 Euro für den Antrieb. Nur den Wertverlust setzt der Autoklub trotz der anfänglichen Preisgleichheit in der E-Version um 46 Euro höher an. So kommen am Ende der Laufzeit 3480 Euro zusammen. Wenn dann noch der Staat nachhilft, wird die Vergleichsrechnung praktisch zum No-Brainer (Selbstläufer).