Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
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Dahoam
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Ein Elektrofahrzeug wäre für die C$U schon ein richtiger Rückschritt. Aber haben halt überhaupt keine Ahnung von der Technik...
CSU-Gemeinderat und Karosseriebaumeister Siegfried Heuwieser stellte von vorneherein klar, dass für ihn, wenn dann, nur ein Verbrenner infrage käme. Einen Caddy gäbe es etwa mit Garantie bereits für 15.000 Euro, so seine Erfahrung. Der heize auch mehr, sodass man im Winter hinterm Lenkrad nicht frieren müsse, sagte Heuwieser, während Stefan Gentschew (Grüne) widersprach.
(...)
Stefan Reischl (CSU) hielt für die Einsatzfähigkeit im Krisenfall, falls etwa die Stromversorgung der Gemeinde nicht mehr gewährleistet ist, ein Elektrofahrzeug für eine „irrsinnige Entscheidung“. Andreas Lippacher (FWO) brachte das Brotzeitmachen als Beispiel: Bei laufendem Verbrennermotor hätte man es warm. Das wäre bei Elektroantrieb nicht möglich. Widerspruch von Gentschew folgte.

Nach weiterem Hin und Her rund um die „Ideologie“ hinter dem Antrieb lehnten FWO und CSU geschlossen die Vollmacht ab.
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Bei der hier immer beschworenen, hohen Nachfrage nach Elektro wird sich ja bald ein anderer Käufer finden. Dann können die sich einen neuen Diesel kaufen und alle sind zufrieden.
 

ThoPBe

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16.09.2018
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Bei der hier immer beschworenen, hohen Nachfrage nach Elektro wird sich ja bald ein anderer Käufer finden. Dann können die sich einen neuen Diesel kaufen und alle sind zufrieden.
Mehr noch, die hohe Nachfrage soll ja für günstige Preise sorgen. Da findet sich nicht nur ein anderer Käufer, sondern man spart sich auch Subventionen/Kaufprämien.
 

Mladen

Erfahrenes Mitglied
01.08.2013
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NRW
Bei der hier immer beschworenen, hohen Nachfrage nach Elektro wird sich ja bald ein anderer Käufer finden. Dann können die sich einen neuen Diesel kaufen und alle sind zufrieden.

Außer natürlich die, die das Fahrzeug am Ende nutzen. Die wollten nämlich was elektrisches. Bzw. haben jetzt gar nichts, sondern immer noch die alte Rostlaube.
 
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Biohazard

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29.10.2016
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EDWH
Das Speditionsunternehmen setzt voll auf die E-Mobilität: Es hat bereits 60 Elektro-Lkw. Viel Strom produziert man selbst - dank einer 800 Kilowattstunden-Peak-Photovoltaikanlage und einem großen Batteriespeicher.

Aber ne, E-Mobilität setzt sich nicht durch. Funktioniert einfach nicht. Sorry.
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Außer natürlich die, die das Fahrzeug am Ende nutzen. Die wollten nämlich was elektrisches. Bzw. haben jetzt gar nichts, sondern immer noch die alte Rostlaube.
Die wollten was vermeintlich heute politisch korrektes, also elektro, obwohl es für 5000 Euro billiger auch besser geeignete Verbrenner gab. Beschaffung ist keine woke Show auf Kosten des Steuerzahlers. Leider ist sie das mittlerweile in Wirklichkeit aber wirklich geworden.
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Ein sehr platter Vorwurf. Man kann Technologien auch jeweils einzeln bewerten und wieviel Nutzen sie haben. Elektroautos mögen für einzelne Zwecke sinnvoll sein, die Batterien sind halt bisher noch nicht gut genug.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
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Dass es schon immer Ewiggestrige gab die gegen neue und wegweisende Technik (Glasfaser, Internet, E-Mobilität) gewettert haben.
Du meinst gegen Kernkraft, DNA-Medizin, Gentechnik, TTIP, "Chlor-Hünchen", 5G und Co? Die Grünen wollten im übrigen auch nicht den Transrapid (und letzen Endes ICE), die fanden damals (Kurzstrecken-) Fliegen (!) besser. Und Glasfaser oder DSL auch nicht, das TV-Netz der Bundespost und BTX reicht doch.

Und wer braucht schon Satellitentechnik?

Haben die Grünen eigentlich schon der Homöopathie abgeschworen?


 
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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Dafür habe ich schon mal Dresche von den E-Jublern bezogen hier, dieses unverschämte Thema überhaupt anzuschneiden. Ist aber schon lange her.
 

marcus67

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17.01.2015
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Schwere Fahrzeuge erzeugen mehr Abrieb.
Na ja, mit was fahren denn die E Verächter überwiegend rum? Eher Twingo oder X5? Bevorzugt lange haltbare schmale Reifen?

Innerhalb der gleichen FZG Klasse sind die Unterschiede auch nicht mehr groß.

Weiterhin ist es halt ganz toll, wenn nicht zusätzlicher Feinstaub durch den Antrieb dazu kommt. Wie das wohl in Summe aussieht...
 

SleepOverGreenland

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09.03.2009
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FRA/QKL
Schwere Fahrzeuge erzeugen mehr Reifenabrieb. Das steht außer Frage. Mein BEV ist jetzt 20% schwerer als der vergleichbare Verbrenner. Ob das auch 20% mehr Abrieb ist weiß ich nicht. Allerdings entsteht quasi kein Bremsabrieb Dank Rekuperation. Das macht normalerweise ca. 20% des Gesamtabriebs aus. Wenn man dann noch das Segeln dazu nimmt und dieses als Fahrer auch nutzt sollte die Belastung des BEV nicht höher sein als beim vergleichbaren Verbrenner. Was beim BEV bleibt ist der Vorteil keine lokale Feinstaubbelastung durch Verbrennung zu erzeugen.
 

Simineon

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23.03.2013
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FRA
Wie kommen wir denn jetzt schon wieder auf den Reifenabrieb zu sprechen ?

Egal wie:
Ein X6M Competition mit 2,3t Gewicht hat sicherlich einen höheren Reifenabrieb als ein Renault 5 E-tech mit 1,4t Gewicht.
Ein Mercedes 190D oder 240D mit ohne Russfilter hat einen höheren Feinstaubausstoss als wie ein Tesla M3LR.

Wenn man halt Äpfel mit Birnen vermengt, dann erhält man vielleicht Obstsalat, aber keine validen Aussagen.
 
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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Lokal mag kein Verbrennungs-Feinstaub beim E-Auto entstehen, woanders durchaus. Dieser Feinstaubausstoß hängt vom verwendeten Strom ab und woraus der gewonnen wurde, z.B. Braunkohle wie oft in China.