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Die Abschreibungen sind der Knackpunkt, in LEJ (2022) über 30 Mio. p.a., in Dresden über 8 Mio. Ohne Abschreibungen wären beide Flughäfen gewinnträchtig.Angesichts der Verluste der Betreibergesellschaften in FKB und NUE ist das keine Ansicht, die ich so teile. Letztlich subventioniert der Staat dort die Heimflüge von Wirtschaftsmigranten und den Urlaub der Bevölkerung. Was natürlich insgesamt der Wirtschaft zugute kommt.
In FMM ist die Lage komplexer und ehrlich gesagt auch undurchsichtiger. Dort gibt es operative Gewinne, allerdings wurden wohl riesige Anfangsinvestitionen von der öffentlichen Hand übernommen. Ob ohne diese Starthilfe ein Gewinn möglich wäre, weiß ich nicht, vermute aber auch nicht.
FMM hat in 2024 1,2 Mio. Abschreibungen. Ob das an Managementleistungen liegt oder die Verluste für den Steuerzahler durch Übernahme der Investitionen durch den Staat frühzeitig rausgezogen wurden (edit), weiß ich nicht zu beurteilen. Wenn das so war, ist das imho wieder ein Beispiel für die ausgezeichnete Kommunikation des bayrischen Freistaats: Man muss nicht unbedingt besser sein, um so wahrgenommen zu werden...


