Im Jogger Föööörst nach EZE - ein Pfingstwochenende in Buenos Aires (semi-live)

ANZEIGE

derkulp

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
389
2.582
DTM
ANZEIGE
Stilecht und maximierungswillig nach Südamerika sollte es dieses Jahr gehen, um das Meilenkonto abzuschmelzen. Bei zunehmenden globalen Risiken und hochschnellenden Zuzahlungen zum Erhalt der Wirtschaftlichkeit der Airlines kam ein eiskaltes Gefühl von Dringlichkeit auf, was mich und meinen alten Kumpel vor wenigen Wochen dazu brachte, über einen Ausflug nach Buenos Aires nachzudenken. Naja, besser: schnell zu handeln.

Mehr als gerufen kam eine überaus attraktive Rate, zu der sich mit Start im westlich benachbarten Ausland weiterer Handlungszwang auftat. Verfügbarkeiten in First inklusive Companion-Awards, allerdings mit C-Downgrade für die Rückflüge, ergaben für das Pfingstwochenende eine alternativlos attraktive Reisemöglichkeit.

Gebucht wurde:

21.5.2026 AMS-FRA in F (C)
21.5.2026 FRA-EZE in F
25.5.2026 EZE-FRA in C
26.5.2026 FRA-AMS in C

An Bord erwartet(e) uns die neue FOX-Experience, ich werde darüber berichten.

Um das Wohlgefühl erstklassigen Reisens noch zu erhöhen, wollte ich dieses Mal nicht den Anfängerfehler wiederholen, in unbequemen Klamotten vorn zu reisen. Ein passender Jogger war schnell gefunden, allerdings verzichte ich auf Ballonseide um nicht gänzlich unseriös zu wirken.
Die Reisevorbereitungen waren somit abgeschlossen und es konnte überpünktlich am Donnerstag vom Ruhrpott aus gen Amsterdam losgehen…

Seid gern mit dabei…
 

derkulp

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
389
2.582
DTM
Donnerstag, 21.5.2025
AMS Star Alliance Lounge


Gegen 8:30 Uhr bewegt sich der Zuffenhausener Schlitten des Kumpels über die A2 Richtung Schiphol. Trotz Staus sind wir rechtzeitig an der Polderbaan. Langzeit-Spar wird geparkt für 15€/Tag inkl. Elektro-Shuttlebus-Service zum Terminal, die Fahrt dauert keine 10 Minuten.

IMG_1184.jpeg

IMG_1186.jpeg

Wir holen uns die Bordkarten am Check-In ab, leider liegt das Papier falsch herum im Drucker und einen weissen Umschlag händigt die Dame auch nicht aus. Da wir nur mit Handgepäck reisen, gehen wir direkt zur Siko. Prio wird manuell sortiert von einer freundlichen Mitarbeiterin und in wenigen Minuten absolviert.


Heute geht es für uns in die Allianz-Lounge. Mein letzter AMS-Lounge-Besuch ist gut 11 Jahre her und damals musste man in die Aspire-Lounge einkehren. Das war damals nix, daher war ich über das Angebot der Star Alliance Lounge positiv erfreut. Nicht voll, sauber, gutes Speisen- und übersichtliches Getränkeangebot. Geht klar.

Es gibt jedoch keinen F-Bereich, was mich nicht stört und der Demut vorm Leben zuträglich ist. Um kurz nach 12 Uhr mittags betreten wir den Saal der Köstlichkeiten, wo gerade der Wechsel vom Frühstück zum Mittagsangebot vollzogen wird.

IMG_1647.jpeg

IMG_1648.jpeg

In den Waschräumen gibts Seife und Creme von Rituals mit einem orientalisch anmutenden Duft, der so extrem ist, das man auch nur mit Anwendung der Handseife und anschließendem Abwaschen der Meinung sein könnte, man hätte seine Hände in Parfüm getaucht.

IMG_1220.jpeg


Sehr schön ist auch der Blick aufs Vorfeld und die Besucherterrasse mit dem begehbaren Flugzeugwrack.

IMG_1217.jpeg

Leider gibt es von der Lounge bzw. der Etage aus keinen direkten Zugang. Nach verlassen der Lounge bot sich auch irgendwie kein schneller Zugang dorthin an, sodass ich es bei einer Erinnerung belassen muss.

IMG_1211.jpeg

Der Weg zu den B-Gates war auch damals schon gefühlt ewig lang - es ging mit der Swiss nach Zürich von B25. Heute nur ab B17, da spart der verwöhnte SEN ein paar Schritte. Um 14:20 Uhr treffen wir dort ein, etwas später als vorgeplant, da der Inbound auch leicht verspätete gelandet ist.


@tnbt nee, Flipflips/Flopflops besitze ich nicht und da ich auch nicht tätowiert bin, muss der Jogger erstmal reichen. Vielleicht beim nächsten Mal, wenn man nicht vom Frühling über den Äquator in der argentinischen Herbst fliegt 😄
 
Zuletzt bearbeitet:

Loungepotato

Erfahrenes Mitglied
02.12.2016
5.641
8.469
In der Einleitung steht, der Jogger ist für die Reise „vorne“, nicht für den Flughafen oder den Lounge Besuch. ;)
Der geneigte Leser der Überschrift hätte den Jogger schon über die gesamt Reisekette erwartet, denn Jogging-/Loungeware zu den Schlafenszeiten im F-Abteil ist ja eher die unspektakuläre Regel, als die Ausnahme.
 

derkulp

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
389
2.582
DTM
Flug LH993
AMS-FRA in C
21.5.2026 15:06-15:43

Das Gate-Personal startet den Boardingprozess bereits, als noch Paxe aus Frankfurt aussteigen. Man entschuldigt sich dafür, dass man aus technischen Gründen manuell einsteigen lässt. Was auch immer das heisst, denn das Einzige, was erkennbar nicht funktioniert, ist die sich aufstauende Menschenmenge zwischen den Gates und der Tür, die noch versperrt bleibt.

IMG_1229.jpeg

IMG_1224.jpeg
An Bord grüßt das bekannte Produkt mit der Editionskopfstützenbelaibung aus Leder und dem 100-Jahre-Stick. Die C ist dank Upgrades und Umsteigern voll mit 12/12.

IMG_1751.jpeg

Äußerst professionell und eingespielt hat das Personal das Boarding sowie das Verstauen der Habdgepäckstücke hinterm Vorhang moderativ begleitet und effizienzoptimiert.
Appelle, wenn Handgepäck mit Rücksicht auf den Nebenmann nicht auch unterm Vordersitz verstaut würden und es schlimmstenfalls zum Verstauen im Frachtraum kommen müsse, zeigen Wirkung. Freundlich aber bestimmt hat die Crew ihre Hood im Griff. Auch zur Vermeidung zusätzlicher Verspätungen wäre eine Kooperation unumgänglich.

Nach dem Start gibt es nach persönlicher Ansprache zunächst einen Filterkaffee auf dem Alutisch serviert.

IMG_1255.jpeg

Der Bienenstich mit Aprikose ist für den kurzen Flug eine nette „Erfrischung“, welcher mit Blick auf EDDF von oben mundet.


IMG_1757.jpeg
Der süße Gruß vor der Landung in FRA kommt in Form einer Mini-Guglhupf-Praline einher mit zwei Täfelchen Schokolade.

IMG_1758.jpeg

Da wir „leider“ auf einer Außenposition landen, erwartet uns der Transferservice. Die sehr angenehme Fahrt übers Vorfeld lässt die Anreise an der ASO enden.
 

derkulp

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
389
2.582
DTM
First Class Terminal

An der Außenposition wartet ein freundlicher Herr mit Namensschild auf unsere kleine Reisegruppe. Im ultramodernen 7er BMW von Sixt geht es über das Vorfeld in moderatem Tempo Richtung ASO. Vor dem nachfolgenden Erlebnis gibt es also eine letzte Erdung und Übung in Demut für uns.

image027.jpg


image005.jpg

An der frischen Kerosinluft geht es landside bei frühlingshaftem Wetter wenige Gehminuten am Snackpoint vorbei in Richtung FCT.

image006.jpg

Am Donnerstagnachmittag ist es dort erst noch recht leer. Eine freundliche PA nimmt uns (in Jeans) in Empfang, die Sicherheitskontrolle erfolgt im Nu und dann öffnen sich die Pforten des exklusivsten Wartebereichs am Frankfurter Flughafen.

image009.jpg

Wir machen es uns bequem und gönnen uns einen Begrüßungs-Champus an Apfelstrudel. Die Ente kam unaufgefordert und mit neu ausgedruckten (richtig herum´en) Bordkarten im Umschlag.


image008.jpg

Pralinen von Neuhaus dürfen auch nicht fehlen...

image013.jpg

Der Form halber hier noch der dazugehörige Wagen:


image012.jpg

Da am späten Abend an Bord schon wieder gespeist werden muss, gehen wir alsbald rüber ins Restaurant. Der Bienenstich mit Aprikose von LH993 hielt auch nicht lange an.

image019.jpg

Im Zuge der opulenten Bebilderung von Speisen verzichte ich hier auf Abbildungen der kompletten Speisekarte. Ich vermeide Spargelgerichte aus Gründen.

Es geht los mit einer kleinen Vorspeise vom Buffet...

image021.jpg

gefolgt von der besten Tom Kha Gai mit Poularde, Champignons, Chili und Korianderkresse zum selber schneiden samt Nagelschere.


image022.jpg

Für mich gibt es als Hauptgericht das Schnitzel mit Preißelbeeren, Kartoffelsalat und eingenetzter Zitrone.


image024.jpg

Der Kollege Mitreisende durfte den Wagyu-Burger genießen.

image023.jpg

Dessert gab es dann wieder vom Buffet, auch wenn an dieser Stelle das üppige Mahl bereits mehr als beendet sein sollte.

image020.jpg

Der Averna schaffte etwas Platz...

image025.jpg

... für den Gin Tonic und eine kleine Whisky-Verkostung.


image029.jpg

image028.jpg


image030.jpg

Während des Restaurantbesuchs und dem Aufenthalt an der Bar machten wir zwei Begegnungen mit Mitreisenden, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Ein am Restaurant-Tisch speisender Alleinunterhalter verkündete im sonst extrrem ruhigen Speisebereich (ca. hälftig gefüllt) äußerst selbstbewusst und vor allen Dingen lautstark Lebensweisheiten und Belehrungen am Telefon ("Ich sag ja immer: bla blubb" - "Ich sags Dir nochmal" - "Kannst Du so machen, aber wenn Du es so machst, dann machst Du es richtig"... ) und ließ es sich nicht nehmen, über Angestellte zu lästern und die Frage in den Raum zu stellen, "was denn wohl so 5- bis 600-Euro-Jobber heutzutage eigentlich verdienen würden, und ob man hier oder da nicht so einen hinsetzen könnte, weil die Frau X das eh nicht kann", das ging ungefähr eine Viertelstunde so weiter, bevor Mr. Wichtig dann von einer Sekunde auf die andere aufsprang und von davon eilte. Wahrscheinlich ultra wichtiges Business-Meeting oder so...

Die andere, viel inspirierendere Begegnung machten wir dann einen Augenblick später. Ein Herr, der mit seiner Familie das FCT besuchte und dort nach einem Aperitif an der Bar ins Restaurant wechselte. Nett, freundlich, zurückhaltend, geräuschlos. Eigentlich kaum wahrnehmbar. Wir kamen über den Whisky ins Gespräch, tauschten Empfehlungen aus. Wir erzählten ihm von unserer Tour, welche er begrüßte und hoffte, dass wir - so wie er - hier nicht auch noch arbeiten müssten, denn man müsse das Leben ja schließlich auch mal genießen dürfen. Sein Weg ins lange Wochenende führte ihn mit seiner Familie nach Dublin - vorher gab er uns noch Tipps für BA. Man wünschte sich gegenseitig eine angenehme Reise.

Es bleibt einfach ein Privileg, auf diese Art reisen zu dürfen, das darf man nicht vergessen. Und Menschen gut zu behandeln, gehört ebenso dazu. Ob in Anzug, Jeans oder im Jogger.

Letzteren zog der Berichtverfasser dann nach einer kurzen Dusche auch an, ehe die Abholung nahte.

image032.jpg

image033.jpg
 

derkulp

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
389
2.582
DTM
Flug LH510
FRA-EZE
21.05.2026 22:19-06:30 Uhr


Die Zeit rennt und kurz vor 21 Uhr werden wir aufgefordert, uns zur Ausreise und zum Limoservice zu begeben. Natürlich sehr freundlich und charmant durch unsere PA, die uns ja gut 5 Stunden vorher versprochen hatte, dass wir uns um nichts kümmern müssen. Sie hatte uns auch eine Limo bestellt, weil sie fand, dass der Transport im Bulli nicht so schön sei.

In Vorfreude auf die Vorfeldtour in der Abenddämmerung steigen wir in den BMW ein. Porsche war letztes mal cooler, aber gut, wie war das gleich mit der Demut?


image036.jpg

Um 21:13 Uhr treffen wir an der YO ein und machen noch Erinnerungsfotos.

IMG_1380.JPG
Über den Aufzug im Pier betreten wir das Flugzeug und werden dabei herzlich begrüßt. Wir biegen links ab und beziehen das Quartier für die nächsten 13,5+x Stunden bis Buenos Aires.

image040.jpg

Es gibt zur Begrüßung ein Glas Champagner, La Grande Dame (2018) Veuve Clicquot. Es scheckt, dazu Macadamia-Nüsse.

image044.jpg


image043.jpg

Das 100-Jahre-Jubiläums-Amenity-Kit wird inspiziert und der Schlafanzug - eigentlich ist es ein waschechter Jogger - begutachtet und zur späteren Verwendung verstaut.


image048.jpg

image049.jpg

Zusätzlich benötigte Cremes und Amenities darf man sich über einen Bestellzettel aussuchen.

Um 22:19 Uhr heben wir ab in den Abendhimmel.

Die Zeit ist endlich, deshalb startet recht zügig der Service. Es ist Zeit für die Trilogien der Vor- und Nachspeisen ;-)

Hier gibts tatsächlich noch die Laugenbrezel, allerdings jetzt neu in klein und daher unpraktisch für den Ofen, denn sie wird zu einem Keks, wie die erfahrene und charmante FB testiert. Tut dem positiven Erlebnis aber nichts zur Sache und ist dem Kaviar auch egal. Er nimmt seine letzte Reise auf dem Perlmuttlöffel.

image058.jpg


Es folgte die Bouillabaise mit ordentlich Einlage (Krustentiere und Fenchel). Schmeckte auch super. Kam an die Lobster-Bisque von Ende 2024 auf BOS-FRA leider nicht ganz ran.

image060.jpg

Der vorbestellte Teriyaki-Lachs (alles andere war mit Spargel und Steaks gibts in BA wohl bessere) war auch ziemlich gar, aber dennoch sehr lecker. An dieser Stelle kam kurz der Gedanke an die erneute Notiz an mich selbst auf, doch vor dem Flug bitte nicht mehr so üppig zu speisen. Wird vermutlich beim nächsten Mal ohnehin wieder verworfen.

image061.jpg

Sah nicht aus wie auf dem Foto, war aber sehr lecker.

Die Käseplatte lasse ich aus zu Gunsten der Dessert-Trilogie: weiße Schokoladencreme mit Kürbiskernen und Cranberrys an Rote-Bete-Crunch sowie Käsekuchen mit Aprikose und Vanilleeis mit Haselnüssen und Karamell. Großartiger Abschluss!

image062.jpg

Das Betthupferl vorm Schlafengehen war allerdings nichts, die Pralinen schmeckten komisch.

image065.jpg

Dann begann die Nachtruhe, die gut 2 3/4 Stunden vor Buenos Aires endete. Zeit fürs Frühstück! :)

Für mich durfte es das (halbierte) Brioche French Toast mit Kirsch-Rhabarber-Grütze sein....

image069.jpg

...während der Mitreisende sich für das dekadent anmutende Rührei mit Caviar entschied.

image070.jpg

Desweiteren hieß es Tee oder Kaffee statt Champagner. Irgendwann ist ja auch mal gut.

Auf dem Wagen gab es noch eine große Auswahl an Essen, die unangetastet liegen blieb. Schade, da alles entsorgt werden musste, aber es ging wirklich nichts mehr.

image072.jpg

Gegen 6 Uhr Ortszeit begann der Anflug auf EZE im Dunkeln, es ist ja schließlich Herbst auf der südlichen Erdhalbkugel.

Die ITC durchquerten wir mit moderaten Turbulenzen, kaum der Rede wert.


image001.jpg

Vor der herzlichen Verabschiedung gab es noch eine sehr persönliche Grußkarte. Eine tolle Sache, auch Bestandteil von Fox, und eine wirklich schöne Erinnerung an den Aufenthalt an Bord.

image002.jpg

Nach einem kurzen Blick ins Flightdeck sagen wir "Auf Wiedersehen!" und reisen in gut 15 Minuten in Argentinien ein. Neuer Länderpunkt, neue Sonderkarte bei Uptrip freigeschaltet "Longest flight". Ein Uber fährt uns durch den morgendlichen Berufsverkehr halsbrecherisch in gut einer Stunde zu Hotel für die nächsten Tage, ehe der Rückflug naht.

(Bewertung im Gesamtfazit folgt am Ende des Berichts)
 

derkulp

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
389
2.582
DTM
Buenos Aires - Essen

Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: Essen statt Sightseeing.

Beginnen wir mit Frühstücksbuffet unseres Hotels, dem Doubletree by Hilton, mittig gelegen zwischen Retiro, San Telmo und Puerto Madero.
Am Morgen des zweiten Tages verweigerte man uns den Zutritt zum Frühstück im Restaurant mit den Worten: "Oh, you are Hilton Honors members, so please go upstairs, there is a dedicated Café for you where the breakfast and even the coffee is better!". Wir fügten uns, hier die Impressionen des Buffets. Alles frisch und ordentlich, Tische sauber und Personal sehr freundlich und auf Zack.

image021.jpg

Keine Bennies, aber dafür wären frische Omelettes möglich gewesen.


image022.jpg


image011.jpg


image012.jpg

image010.jpg

image013.jpg

image014.jpg


image015.jpg

Dulce de Leche statt Nutella.. :-(

image017.jpg

image018.jpg

image019.jpg

image020.jpg

image023.jpg


image024.jpg

In den Galerias Pacifico nahmen wir einen kleinen Mittagsimbiss bei einem lokalen Burgerjoint "Distrito".
Enttäuschend, denn das Patty war nicht so dick wie auf dem Werbefoto an der Wand.

image003.jpg

image001.jpg


image002.jpg

Kosten ca. 11 Euro für das gezeigte Menü mit Bacon und Ei.

Später ging es nach Puerto Madero zum Hard Rock Café. Hier schmeckte es sehr gut, nach Einkauf im Rock shop gab es noch 20% fürs Restaurant.

image004.jpg

image007.jpg

Wir bestellten Buffalo Wings als Vorspeise...

image005.jpg

...und Tenderloins als Hauptgang.

image006.jpg

Solide und preiswert.

Am nächsten Tag sollte es dann aber doch etwas lokaler sein und wir suchten das "El Establo" auf. Auch für Nicht-Spanier erschließt sich schnell, dass der Laden "Der Stall" heisst und eher von der rustikalen Art ist.

image027.jpg

image031.jpg

Die Wahl fiel auf das 450 Gramm Bife de Lomo (Filetsteak) vom Holzkohlengrill. Das größte und beste Filetsteak, dass ich je essen durfte.

image029.jpg

image030.jpg

Die Lieferkette wurde eindrucksvoll durch ein Familienfoto an der Wand belegt.

image028.jpg


Abends ging es in die nahe dem Hotel gelegenen Bierkneipen "Pentos" und "Kilkenny".

Hier zunächst das Pentos:


image008.jpg


image032.jpg

image033.jpg

image035.jpg

Interessantes Pissoir (bei Foto gereinigt und unbenutzt):

image038.jpg


Abschließend ging es 10 Meter über die Straße ins Kilkenny, wo Livemusik gespielt wurde. Pub vom Typ Spelunke.


image037.jpg

image036.jpg

Am Sonntag ging es dann zum Essen ins "La Posada de 1820", auch ganz in der Nähe des Hotels, gut 10 Gehminuten entfernt.
Hier war es etwas moderner als im Establo, qualitativ vergleichbar aber vom Garpunkt her nicht ganz so perfekt.

image039.jpg

image040.jpg

Das Bier (Quilmes) gab es nur in Literflaschen. Wir gingen auf Nummer sicher und orderten direkt zwei, damit der Gaston nicht mehrfach laufen musste.

image044.jpg
Es wurden Empanadas mit Carne, Brot und Beilagen gereicht, weilche vorzüglich mundeten.

image041.jpg

Die Croquetas hätten nicht unbedingt sein müssen... aber naja, ist ja Urlaub ("Ich hoffe, sie müssen nicht arbeiten" - "Nein, wir reisen privat") :)

image042.jpg

Bife de Chorizo in der 250gr-Variante sehr lecker, vom Holzkohlengrill. Dazu Grillgemüse.


image045.jpg


Köstlich!
 

Anhänge

  • image034.jpg
    image034.jpg
    261,8 KB · Aufrufe: 2

derkulp

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
389
2.582
DTM
Juser, entschuldigt bitte die Wartezeit auf die Fortsetzung, die ihr ja mit Feedback sehr gut überbrückt habt :)
Danke auch für die Fehlerhinweise.
Das blurren von Gesichtern bezieht sich auch auf die Pläte des Mitreisenden. Fand ich ganz nett so. Hoffentlich liest er das nicht.
@derkulp reist übrigens farblich abgestimmt... ;-)
 

derkulp

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
389
2.582
DTM
Rückreise: Lounges EZE
25.5.2026

Nach dem Frühstück checken wir aus und lassen uns um 11:30 Uhr zum Flughafen Uber´n. Der Peugot von Hector hat einen Gastank im Kofferraum eingebaut, weshalb es mit unseren Handgepäckstücken etwas muckelig wird im Fahrzeuginnenraum. Über die freien Straßen geht es fast mit Höchstgeschwindigkeit zum Airport.

image002.jpg

Leicht zu früh erreichen wir die Abflughalle, in der sich das LH-Team gerade an den Check-In-Schaltern einfindet.

image004.jpg

image006.jpg

Bereits jetzt gegen 12:30 Uhr hat sich eine Eco-Schlange gebildet. Einzelne C-Reisende sind ebenfalls vor Ort. Gegen 12:45 Uhr checkt das freundliche Bodenpersonal die ersten Gäste ein. Wir lassen uns auf dem roten Teppich unsere Bordkarten ausdrucken und gehen dann Richtung Siko.

image007.jpg

image008.jpg

Am Fastpass werden wir abgewiesen und reihen uns in die kurze Warteschlange an der Kontrollspur ein. Diese ist nach ein paar Minuten absolviert.


image009.jpg

Zwei Lounges stehen uns heute zur Verfügung: die American Express Centurion Lounge und die Star Alliance Lounge.

Zunächst führt uns der Weg in die Amex-Lounge gegenüber von Gate 12. Ersteindruck: sauber, sehr groß, leer, ruhig. Das Speisen- und Getränkeangebot ist hochwertig und überzeugt zuletzt auch an der Bar.

image011.jpg

image025.jpg

image016.jpg


image017.jpg

image018.jpg

Es steht ausreichend Einzel-Waschräume zur Verfügung, die sehr sauber sind. Das Personal steht in jedem Loungebereich bereit, um aufzuräumen und sauberzumachen. Dezent und zurückhaltend wird hier agiert.

image022.jpg

image013.jpg


image021.jpg

image024.jpg

IMG_2186.jpeg

IMG_2187.jpeg

IMG_2189.jpeg

IMG_2191.jpeg

IMG_2194.jpeg

IMG_2193.jpeg

IMG_2192.jpeg

Eine Stunde vor Boarding gehen wir rüber zur Star Alliance Lounge gegenüber von Gate 9. Eine kurze Warteschlange reiht sich am Check-In auf. Die Lounge ist komplett voll.

IMG_2176.jpeg

IMG_2180.jpeg

Es ist sehr laut, Geschirr stapelt sich auf den Tischen und es ist sehr unruhig. Vor den wenigen Waschräumen gibt es Wartsechlangen.

IMG_2181.jpeg

IMG_2183.jpeg

IMG_2182.jpeg

IMG_2179.jpeg

IMG_2178.jpeg

IMG_2177.jpeg

image028.jpg
Gin Tonic "Blütenzauber"

image030.jpg
Muffins "Argentina"

image031.jpg

image032.jpg

Per Durchsage vom Check-In wird darauf hingewiesen: "Achtung, dies ist eine stille Lounge. Bitte verhalten Sie sich ruhig." Wirkt nicht.

Essen und Getränke gibt es zwar ausreichend, aber alles ein wenig mehr "basic" als nebenan in der Centurion.

Kurz vor Boardingbeginn verlassen wir den Speisesaal.
Fazit: wer kann, geht in die Centurion-Lounge. Wer muss, in die Star Alliance Lounge. Verhungern und verdursten tut man in beiden nicht, aber man kann es sich selbst angenehmer gestalten, wenn man die richtige Wahl trifft.
 
Zuletzt bearbeitet:

derkulp

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
389
2.582
DTM
Flug LH511 EZE-FRA
25.05.2026 17:14-10:47+1

In der Geschäftsreisendenklasse geht es zurück nach Frankfurt. C statt F mit dem Gefühl eines Downgrades. Das Upper Deck der YQ ist gut gebucht, zwei Sitze vorne rechts bleiben frei (geblockt). Das ergibt nach dem Start die Chance, dass jeder von uns einen Platz am Fenster bekommen könnte.

image005.jpg

image006.jpg

Das Ablegen verzögert sich um gut eine halbe Stunde, da es Probleme mit dem Rauchwarnmelder in einer Toilette gibt. Diese wird nach Abstimmung in der Kabine, die vom Kapitän durchgeführt wird, gesperrt, was einen zeitnahen Abflug statt längerer Reparatur ermöglicht. Natürlich waren auch einige statuslose Gäste dagegen und forderten sofortige Cash-Kompensation für diese Komforteinbuße („da fliegt man einmal Business Class und schon ist was kaputt“), dazu gleich noch mehr…
Das bekannte Bordprodukt wartet auf. Eine dunkelblaue handgetöpferte Schale mit dem heißen Tuch wird gereicht.

IMG_2237.jpeg

Sonst gibt es wie immer eine Matratzenauflage für die Nacht, ein Kissen, eine Decke, ein Van Laack Schlafshirt, ein Amenity kit (nicht die 100-Jahre-Edition), eine Flasche Wasser und Puschen fürs Klo. Achja, die Nusstüte ist Kranich-gelb statt Altpapier-braun.

image010.jpg

image012.jpg

Die Purserette gibt sich charmant und selbstsicher die Ehre, ebenso wie unsere wirklich wunderbare Flugbegleiterin, die für den vorderen Teil unserer Kabine verantwortlich ist. Wir werden herzlich begrüßt und sofort kommt dieses Gefühl auf, gut aufgehoben zu sein bei der Crew auf diesem Flug. Wie ich finde, der entscheidende Unterschied, ob eine Reise in Erinnerung bleibt oder nicht.

Nach dem Start darf der Mitreisende eine Reihe nach vorn wechseln, was von den kritischen Mitreisenden auf der gegenüberliegenden Seite argwöhnisch beobachtet wird. Wie man denn einfach so den Sitzplatz wechseln könne, fragen sie sich laut hörbar.

Der Service in der Luft beginnt dann zügig, draußen zeigt sich der Sonnenuntergang von seiner schönen Seite.

image016.jpg


image020.jpg

image019.jpg

Die Vorspeisentrilogie kommt mit einem neuen, knackigen Brötchen und Butter. Zum Glück kein mit Käse überbackenes Kürbiskernbrötchen.
Amuse Bouche: Orangen-Mousse, Rote Bete, Pekannuss. Gefolgt von Kichererbsen auf Hummus, Kichererbsenmuß mit Spargel (es ist mir irgendwie zuviel Kichererbse), geräuchertem Roastbeef mit Rotkohlsalat, dazu Rote Bete (hä, gabs doch vorab schon) auf Kürbispürree mit Orange und Feta.

image024.jpg

Meine vorbestellte Hauptspeise, das Kalbschnitzel, erweist sich nach zwei Bissen als ungenießbares Knoblauch-Schnitzel. In der Panade ist etwas grünes und nach ranzigem Knoblauch Schmeckendes eingearbeitet (kein Wort davon im Menü).

image025.jpg

Ich esse erstmal die Möhren und überlege, ob ich es zurückgehen lasse oder es mir reinzwänge mit Gefahr auf Unwohlsein und Mundkeule Deluxe. Ich lasse es dann doch zurückgehen und frage, ob eventuell noch das vegetarische Gericht vorrätig ist. Der FB ist das Knoblauchschnitzel peinlich, sie nimmt es mit und bringt keine 3 Minuten später die Ravioli vorbei, die wirklich die bessere Wahl waren und sehr gut geschmeckt haben. Hut ab!

image028.jpg

Nach der Vorspeisen-Trilogie und dem (ungewollten) Hauptspeisen-Duett folgt die Nachspeisen-Trilogie. Früchte, Käse und süßes Dessert (Reis-Vanille-Flan auf Zimtsoße und Orange) sehr lecker und stimmig. Dazu gibt es dann spanischen Rotwein Volver 4 Meses (2022), der vorzüglich mundet. Der Digestif gesellt sich still und heimlich dazu.

image029.jpg

Argwöhnisch von den rechten Nebensitzen wird dann die herzlich-freundliche Nachfrage nach unserem Befinden und weiteren Wünschen vor der Nachtruhe durch unsere FB beäugt. Wir sind zufrieden, aber es gelüstet mir nach Schokolade. Explizit muss es auch nichts von unten sein, die Pralinen vom Hinflug waren ohnehin komisch.

image032.jpg

Nachdem uns ein kleines Schälchen mit Schokotäfelchen gereicht wurde, ertönt für die gesamte Kabine unüberhörbar die Nachfrage, „was das denn für besondere Menschen seien, denen man jetzt auch noch Schokolade brächte?!“… Noch bevor ich mir eine passende Antwort überlege, die mich vermutlich auf die No-Fly-List gebracht hätte, fängt unsere Flugbegleiterin die Situation extrem professionell ab. „Diese Herren sind Senatoren. Die fliegen sehr viel mit uns. Sie haben freundlich gefragt, ob sie Schokolade haben können. Möchten Sie auch gern Schokolade oder etwas anderes? Ich bringe es Ihnen gern!“ Sichtlich beeindruckt und mit einem Augenzwinkern beende ich den kurzzeitigen Aufruhr in mir und genieße Whisky (Glenmorangie 12y) und Schokolade (Neuhaus) auf 33.000 Fuß.
Das Schälchen Schokolade, das die Dame rechts nachgeordert hatte, ging übrigens nach dem Frühstück unangetastet zurück (also in den Müll). Was für ein Ego.

Die Nachtruhe dauert für mich über 5 Stunden. Schlaftrunk und Zufriedenheit leisteten hier ihren Beitrag, ebenso wie das ruhige Durchfliegen der ITC.

image033.jpg

Zwei Stunden vor FRA gibt es Frühstück. Auf der Ankreuzkarte am Vorabend hatte ich bereits meine Wahl getroffen. Alles ist frisch und lecker. Mir fällt an dieser Stelle nochmal sehr positiv das neue Geschirr auf, das eleganter und hochwertiger wirkt als der alte Kaffeepott a la Kantine. Service: perfekt!

image036.jpg

Zum Abschied: Pralinen.

image038.jpg

Nach der Landung warten wir noch einige Minutenauf dem Vorfeld, weil die Gateposition noch von einem abfliegenden Flugzeug belegt ist. Das Flightdeck ist upset, wir würden wohl sehr unerwartet nach dem über 12-stündigen Flug in Frankfurt ankommen… Unser Anschluss nach Amsterdam geht in gut einer Stunde. Es wird knapp mit Lounge und Dusche, ist aber nicht unmöglich, es zu schaffen.

image042.jpg

Vor dem Aussteigen verabschieden wir uns von der wirklich charmanten Crew. Man wünscht uns einen guten Weiterflug und wir sagen „Danke für Alles!“.

ps. im IFE entdeckte ich "Up in the air" und schaute ihn sogleich. Up in the air in the air gucken ist irgendwie gut.

image021.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

tubiaskurz

Erfahrenes Mitglied
17.05.2019
601
693
Flug LH511 EZE-FRA
25.05.2026 17:14-10:47+1

In der Geschäftsreisendenklasse geht es zurück nach Frankfurt. C statt F mit dem Gefühl eines Downgrades. Das Upper Deck der YQ ist gut gebucht, zwei Sitze vorne rechts bleiben frei (geblockt). Das ergibt nach dem Start die Chance, dass jeder von uns einen Platz am Fenster bekommen könnte.

Anhang anzeigen 341499

Anhang anzeigen 341501

Das Ablegen verzögert sich um gut eine halbe Stunde, da es Probleme mit dem Rauchwarnmelder in einer Toilette gibt. Diese wird nach Abstimmung in der Kabine, die vom Kapitän durchgeführt wird, gesperrt, was einen zeitnahen Abflug statt längerer Reparatur ermöglicht. Natürlich waren auch einige statuslose Gäste dagegen und forderten sofortige Cash-Kompensation für diese Komforteinbuße („da fliegt man einmal Business Class und schon ist was kaputt“), dazu gleich noch mehr…
Das bekannte Bordprodukt wartet auf. Eine dunkelblaue handgetöpferte Schale mit dem heißen Tuch wird gereicht.

Anhang anzeigen 341358

Sonst gibt es wie immer eine Matratzenauflage für die Nacht, ein Kissen, eine Decke, ein Van Laack Schlafshirt, ein Amenity kit (nicht die 100-Jahre-Edition), eine Flasche Wasser und Puschen fürs Klo. Achja, die Nusstüte ist Kranich-gelb statt Altpapier-braun.

Anhang anzeigen 341502

Anhang anzeigen 341503

Die Purserette gibt sich charmant und selbstsicher die Ehre, ebenso wie unsere wirklich wunderbare Flugbegleiterin, die für den vorderen Teil unserer Kabine verantwortlich ist. Wir werden herzlich begrüßt und sofort kommt dieses Gefühl auf, gut aufgehoben zu sein bei der Crew auf diesem Flug. Wie ich finde, der entscheidende Unterschied, ob eine Reise in Erinnerung bleibt oder nicht.

Nach dem Start darf der Mitreisende eine Reihe nach vorn wechseln, was von den kritischen Mitreisenden auf der gegenüberliegenden Seite argwöhnisch beobachtet wird. Wie man denn einfach so den Sitzplatz wechseln könne, fragen sie sich laut hörbar.

Der Service in der Luft beginnt dann zügig, draußen zeigt sich der Sonnenuntergang von seiner schönen Seite.

Anhang anzeigen 341504


Anhang anzeigen 341505

Anhang anzeigen 341506

Die Vorspeisentrilogie kommt mit einem neuen, knackigen Brötchen und Butter. Zum Glück kein mit Käse überbackenes Kürbiskernbrötchen.
Amuse Bouche: Orangen-Mousse, Rote Bete, Pekannuss. Gefolgt von Kichererbsen auf Hummus, Kichererbsenmuß mit Spargel (es ist mir irgendwie zuviel Kichererbse), geräuchertem Roastbeef mit Rotkohlsalat, dazu Rote Bete (hä, gabs doch vorab schon) auf Kürbispürree mit Orange und Feta.

Anhang anzeigen 341507

Meine vorbestellte Hauptspeise, das Kalbschnitzel, erweist sich nach zwei Bissen als ungenießbares Knoblauch-Schnitzel. In der Panade ist etwas grünes und nach ranzigem Knoblauch Schmeckendes eingearbeitet (kein Wort davon im Menü).

Anhang anzeigen 341508

Ich esse erstmal die Möhren und überlege, ob ich es zurückgehen lasse oder es mir reinzwänge mit Gefahr auf Unwohlsein und Mundkeule Deluxe. Ich lasse es dann doch zurückgehen und frage, ob eventuell noch das vegetarische Gericht vorrätig ist. Der FB ist das Knoblauchschnitzel peinlich, sie nimmt es mit und bringt keine 3 Minuten später die Ravioli vorbei, die wirklich die bessere Wahl waren und sehr gut geschmeckt haben. Hut ab!

Anhang anzeigen 341509

Nach der Vorspeisen-Trilogie und dem (ungewollten) Hauptspeisen-Duett folgt die Nachspeisen-Trilogie. Früchte, Käse und süßes Dessert (Reis-Vanille-Flan auf Zimtsoße und Orange) sehr lecker und stimmig. Dazu gibt es dann spanischen Rotwein Volver 4 Meses (2022), der vorzüglich mundet. Der Digestif gesellt sich still und heimlich dazu.

Anhang anzeigen 341510

Argwöhnisch von den rechten Nebensitzen wird dann die herzlich-freundliche Nachfrage nach unserem Befinden und weiteren Wünschen vor der Nachtruhe durch unsere FB beäugt. Wir sind zufrieden, aber es gelüstet mir nach Schokolade. Explizit muss es auch nichts von unten sein, die Pralinen vom Hinflug waren ohnehin komisch.

Anhang anzeigen 341511

Nachdem uns ein kleines Schälchen mit Schokotäfelchen gereicht wurde, ertönt für die gesamte Kabine unüberhörbar die Nachfrage, „was dass den für besondere Menschen seien, denen man jetzt auch noch Schokolade brächte?!“… Noch bevor ich mir eine passende Antwort überlege, die mich vermutlich auf die No-Fly-List gebracht hätte, fängt unsere Flugbegleiterin die Situation extrem professionell ab. „Diese Herren sind Senatoren. Die fliegen sehr viel mit uns. Sie haben freundlich gefragt, ob sie Schokolade haben können. Möchten Sie auch gern Schokolade oder etwas anderes? Ich bringe es Ihnen gern!“ Sichtlich beeindruckt und mit einem Augenzwinkern beende ich den kurzzeitigen Aufruhr in mir und genieße Whisky (Glenmorangie 12y) und Schokolade (Neuhaus) auf 33.000 Fuß.
Das Schälchen Schokolade, dass die Dame rechts nachgeordert hatte, ging übrigens nach dem Frühstück unangetastet zurück (also in den Müll). Was für ein Ego.

Die Nachtruhe dauert für mich über 5 Stunden. Schlaftrunk und Zufriedenheit leisteten hier ihren Beitrag, ebenso wie das ruhige Durchfliegen der ITC.

Anhang anzeigen 341512

Zwei Stunden vor FRA gibt es Frühstück. Auf der Ankreuzkarte am Vorabend hatte ich bereits meine Wahl getroffen. Alles ist frisch und lecker. Mir fällt an dieser Stelle nochmal sehr positiv das neue Geschirr auf, das eleganter und hochwertiger wirkt als der alte Kaffeepott a la Kantine. Service: perfekt!

Anhang anzeigen 341513

Zum Abschied: Pralinen.

Anhang anzeigen 341514

Nach der Landung warten wir noch einige Minutenauf dem Vorfeld, weil die Gateposition noch von einem abfliegenden Flugzeug belegt ist. Das Flightdeck ist upset, wir würden wohl sehr unerwartet nach dem über 12-stündigen Flug in Frankfurt ankommen… Unser Anschluss nach Amsterdam geht in gut einer Stunde. Es wird knapp mit Lounge und Dusche, ist aber nicht unmöglich, es zu schaffen.

Anhang anzeigen 341515

Vor dem Aussteigen verabschieden wir uns von der wirklich charmanten Crew. Man wünscht uns einen guten Weiterflug und wir sagen „Danke für Alles!“.

ps. im IFE entdeckte ich "Up in the air" und schaute ihn sogleich. Up in the air in the air gucken ist irgednwie gut.

Anhang anzeigen 341517
Toller Reisebericht! Danke fürs teilen. Wie ist es eigentlich zu dem dorngrade gekommen? Hoffe ihr habt euch ordentlich entschädigen lassen.