Was genau ist an der in Frankfurt denn so speziell? Züge auf Rädern sind erstmal garnichts neues und auch in Nahverkehrssystem auf der Welt im Einsatz. Dazu sind die hier auch noch sehr passend um die notwendigen Steigungen und Beschleunigungen/Bremswege zu realisieren.
Wie oben geschrieben, vielleicht erst Mal informieren, wenn man sich nicht auskennt.
GoA4 Full Automation People Mover sind technisch sowieso anspruchsvoll. Du hast in FRA eine lange Strecke mit Weichen und Kurven, die nur mit bestimmter Geschwindigkeit durchfahren werden können. Du hast Züge, die da mit nur 2 min Abstand führerlos fahren, einander auf nur einspurigen Abschnitten passieren können müssen (z.b., wenn ein Gleis wegen Instandhaltung gesperrt ist). Du hast mehrere Zwischenhalte, Züge, die an diesen Zwischenhalten bei entsprechendem Aufkommen umkehren können. Zwei Züge, die auf demselben Gleis in entgegengesetzter Richtung unterwegs sein können.
Du hast einen Wechsel zwischen zwei Systemen (vollautomatisches System muss Taktung auf zwei Linien koordinieren, so dass Umstiege effizient möglich sind am T2).
Aufgrund der langen Strecke von 5.6 km, Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h und Durchsatz von 4000 Paxen pro Stunde sind bis zu 12 Züge gleichzeitig unterwegs.
Das ist alles deutlich größer und komplexer als bei den People Movern in ZRH, MUC oder CDG etwa.
Und mach uns nichts vor: Autonom fahrende GoA4 People Mover sind spezielle und seltene Systeme; es ist absurd, sie mit Zügen mit Zugführer gleichzusetzen