Welche neuen Flugzeugtypen erwarten uns demnächst?

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Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
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Volume meinte:
Für Europa gebe ich dir Recht.
Und in Usa, Asien usw. gilt es auch.
Ich meinte für Flüge innerhalb Europsa, oder meinetwegen innerhalb ähnlicher Zeitzonen.

Wenn du Interkontinental fliegst, kannst du selten an beiden Enden die optimale Uhrzeit haben, oder in deinen Worten die perfekte Welle treffen.

Wenn ich Interkontinental unterwegs bin, sind reine Reisetage unvermeidlich. Innerhalb Europas kann man sie mit guten Flugplänen vermeiden.

Und hohe Frequenzen auf dünnen Routen braucht kleine, effiziente Flugzeuge, was uns zurück zum Thema bringt.
Zu Zeiten der CRJ200 als ein Standbein der LH Feederflüge sah das ganz anders aus als heute, wo schon die A319 ausgeflottet werden.

Aber als Nicht Freund von kleinen Röhren auf Langstrecke nehme ich zwei Stunden am Hub gerne in Kauf. So wichtig bin ich dann doch nicht.
Es geht nicht um die zwei Stunden am Hub, es geht darum zwei weitere reine Reisetage pro Reise zu haben, weil weder auf dem Hin- noch auf dem Rückflug der Flug mit Stopover in die Tagesrandzeiten passt.
Und ich hoffe doch ich bin +1 wichtig genug, um nicht sinnlos jede Reise zwei Tage auf mich verzichten zu müssen (=bis zu 50 Tage im Jahr).

Letztes Jahr im Herbst konnte ich SVQ mit FR Direktflügen machen, Montag Morgen hin, Freitag abend zurück. Dieses Jahr geht es (dank FR und LH Flugplan) Sonntag morgen um 05:48 in QKL los (der einzige Flug des Tages geht 08:35 ab FRA), und ich bin Samstag Nachmittag um 17:05 zurück. Das ist ein gewaltiger Verlust an Lebensqualität!

Aber um solche Routen bedienen zu können, braucht man eben eher kleineres Gerät, das dem größeren in Sachen Effizienz in nichts nachsteht.
Das kann ggfs. ein Turboprop sein, wenn man denn das mit dem Komfort adequat hinbekommt. Eventuell sogar hybrid (Startleistung elektrisch bereitstellen, Reiseleistung konventionell). In die Richtung hört man aber wenig bis gar nichts mehr. Die (zivile) Turbopropwelt ist auch mit 60er Jahre Triebwerken weiterhin zufrieden, nur bei den Propellern hat sich noch richtig was getan.
 
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Reaktionen: marcus67

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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Letztes Jahr im Herbst konnte ich SVQ mit FR Direktflügen machen, Montag Morgen hin, Freitag abend zurück. Dieses Jahr geht es (dank FR und LH Flugplan) Sonntag morgen um 05:48 in QKL los (der einzige Flug des Tages geht 08:35 ab FRA), und ich bin Samstag Nachmittag um 17:05 zurück. Das ist ein gewaltiger Verlust an Lebensqualität!
Definitiv mega ärgerlich, ja. Aber der Jet der dich früher gebracht hat, fliegt jetzt unsinnigerweise oft den Hub Shuttle im 30 Minuten Takt, oder stündlich Malle oder London, weil er da "gebraucht" wird. Nicht.
Aber um solche Routen bedienen zu können, braucht man eben eher kleineres Gerät, das dem größeren in Sachen Effizienz in nichts nachsteht.
Das kann ggfs. ein Turboprop sein, wenn man denn das mit dem Komfort adequat hinbekommt. Eventuell sogar hybrid (Startleistung elektrisch bereitstellen, Reiseleistung konventionell). In die Richtung hört man aber wenig bis gar nichts mehr. Die (zivile) Turbopropwelt ist auch mit 60er Jahre Triebwerken weiterhin zufrieden, nur bei den Propellern hat sich noch richtig was getan.
Die Russen bauen doch neue Props. Keine Ahnung, aber dieses Konzept scheint wirklich nicht mehr als notwendig angesehen werden im Westen. Beispiel Spohrhansa. Die füllen ihre Hubs ncht mit Paderborn sondern Delhi Umsteigern, kurze Strecken sind verpöhnt und knappe Ressourcen werden nicht in Props oder Kleinkram gelenkt, zu wenig Skalierungs Effekte. Wirst nach Svq Wochenenden deiner Frau nun öfters Blumen zur Wiedergutmachung mitbringen. ;)
 

N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
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Die (zivile) Turbopropwelt ist auch mit 60er Jahre Triebwerken weiterhin zufrieden

Das heisst Deiner Meinung nach hat sich seit der 60er Jahren im Turboprop-Bereich abseits von Propeller z.B. nichts in Sachen Effizienz und Leistungsfähigkeit getan? Interessante These, würde aber trotzdem widersprechen.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
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ist aktuell nicht zivil.

Aber beeindruckend, denn es schlägt vom Verbrauch her fast die modernsten Luftfahtdiesel...

Die PW100 Serie (ATR, Dornier, Fokker, Bombardier...) geht auf die Mitte der 70er zurück, und ist mit das modernste am Markt.
Wikipedia
The Pratt & Whitney Canada PW100 aircraft engine family is a series of 1,800 to 5,000 shaft horsepower (1,300 to 3,700 kW) turboprops manufactured by Pratt & Whitney Canada. Pratt & Whitney Canada dominates the turboprop market with 89% of the turboprop regional airliner installed base in 2016,

Das PT-6 wird aktuell immer noch für Neuprojekte verwendet, und ist von 1958.