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Wir werden den März in Japan sein und haben neben unseren üblichen Zielen (wo man halt *immer* hin muss) noch 8-10 Tage übrig.
Was gibt es denn für besondere Empfehlungen von den Japan-Experten hier?
Unser liebster Ort in Japan ist Miyajima, ansonsten werden wir aber auch wieder Osaka, Himeji, Nara, Kyoto und Ishigaki besuchen.
Ich bin fast jedes Jahr seit 12 Jahren in Japan und war letztes Jahr das erste mal seit langem wieder in Osaka für eine Nacht. Muss sagen ich bin da echt raus. Osaka und Tokyo sind nicht mehr mein Ding. Auch wenn ich selbst Tourist bin, aber das ist persönlich nicht mehr schön für mich. Da merke ich am meisten das viele Leute Japan als Vergnüngspark sehen und das finde ich unangenehm. Aber das ist nur meine Sicht und vielleicht etwas eingeschränkt
Am liebsten mag Ich Kyushu. Da zieht es uns immer hin, aber wir fahren auch mit Auto. Kumamoto, Kagoshima und Miyazaki haben so viel zu bieten. Und auch allgemein alles drum herum. Klar, wenn man lieber große Städte mag ist Fukuoka und Nagasaki auch toll.
Alternativ ist der komplette Norden von Japan auch verdammt schön und dort trifft man auch selten Touristen. Yamagata bzw Miyagi sind schön. Genauso Aomori. Die Küste nach unten Richtung Niigata ist ebenfalls sehr sehenwert. Da oben freuen sich die Leute noch auf Ausländer. Der Norden hat auch viele schöne Onsen, aber das hat man in Kyushu ja auch.
Wenn ihr eh wieder in Miyajima seid, warum macht ihr nicht allgemein Shikoku? Da könnt ihr sogar mit Fahrrad rüber. Gibt da eine tolle Route über Brücken.
Ich bin fast jedes Jahr seit 12 Jahren in Japan und war letztes Jahr das erste mal seit langem wieder in Osaka für eine Nacht. Muss sagen ich bin da echt raus. Osaka und Tokyo sind nicht mehr mein Ding. Auch wenn ich selbst Tourist bin, aber das ist persönlich nicht mehr schön für mich. Da merke ich am meisten das viele Leute Japan als Vergnüngspark sehen und das finde ich unangenehm. Aber das ist nur meine Sicht und vielleicht etwas eingeschränkt
Am liebsten mag Ich Kyushu. Da zieht es uns immer hin, aber wir fahren auch mit Auto. Kumamoto, Kagoshima und Miyazaki haben so viel zu bieten. Und auch allgemein alles drum herum. Klar, wenn man lieber große Städte mag ist Fukuoka und Nagasaki auch toll.
Alternativ ist der komplette Norden von Japan auch verdammt schön und dort trifft man auch selten Touristen. Yamagata bzw Miyagi sind schön. Genauso Aomori. Die Küste nach unten Richtung Niigata ist ebenfalls sehr sehenwert. Da oben freuen sich die Leute noch auf Ausländer. Der Norden hat auch viele schöne Onsen, aber das hat man in Kyushu ja auch.
Wenn ihr eh wieder in Miyajima seid, warum macht ihr nicht allgemein Shikoku? Da könnt ihr sogar mit Fahrrad rüber. Gibt da eine tolle Route über Brücken.
Shikoku steht tatsächlich aktuell in der Planung drin (und passt auch zur grundsätzlichen Routenplanung von Nord nach Süd), aber ich wollte hier noch nach weiteren Anregungen fragen bevor ich das festzurre.
In Kumamoto und Kagoshima war ich zuletzt 2017 und fand es gut, aber hat sich in meiner Erinnerung auch nicht übermäßig festgesetzt.
Deine anderen Vorschläge schaue ich mir mal an Was sind denn Deine Top 3 Orte in Japan, Du scheinst da ja schon ziemlich rumgekommen zu sein?
Der Norden von Tohoku, Yamagata, Akita und Aomori, hat imho die sehenswertesten Ecken von Japan. Es gibt tolle abgelegene Onsen, auch einige so abgelegen, dass man die Einheimischen danach fragen muss, weil sie unbeschildert irgendwo im Wald liegen. Natur zu jeder Jahreszeit wunderschön und wild. Küche grossartig... Fahr ich immer wieder gern hin. Top-Orte: Osorezan, Hagurosan, Towada Lake.
Nach 19 Jahren, immer wieder Japan, finde ich die Millionenstädte inzwischen auch erschreckend.
Sie gleichen sich immer stärker vielen anderen Millionenstädten der westlichen Welt an.
Meine Lösung ist die Kombination aus einer der vielen japanischen "Südsee"-Inseln (Okinawa nur als Drehkreuz) und einer neuen Provinzregion.
Kyushu reicht z.B. für mehrere Urlaube als Baustein. Da finde ich immer wieder neue interessante Regionen und wunderschöne Bahnstrecken.
Letzten Herbst bin ich das erste mal kreuz und quer mit der Bahn durch Hokkaido gefahren. War ein anderes Japan und ebenfalls beeindruckend. Inklusive perfekt organisierter Evakuierung aus überschwemmter Bahnstrecke währen sehr starker Regenfälle.
Wobei ICH für den März wettermäßig wohl den Süden planen würde.
War dieses Jahr im Februar/März ne Nacht auf Niijima. Von Tokio aus schnell zu erreichen und trotzdem ein absoluter Konktrast.
Man merkt doch aber auch stark die Landflucht und mindestens einen latenten Niedergang. Vielleicht auch für ganz Japan bezeichnend.
Vom Wetter war es passend.
Bericht dazu hier: https://www.vielfliegertreff.de/for...-erstklassige-kombination.166049/post-4504949
Fukuoka bzw. Kyushu oder auch Sapporo bzw. Hokkaido ist März eventuell etwas früh, weil eher kalt. Wenn das nicht stört ist beides ne Option.
Sonst das bereits erwähnte Okinawa.
Der Norden von Tohoku, Yamagata, Akita und Aomori, hat imho die sehenswertesten Ecken von Japan. Es gibt tolle abgelegene Onsen, auch einige so abgelegen, dass man die Einheimischen danach fragen muss, weil sie unbeschildert irgendwo im Wald liegen. Natur zu jeder Jahreszeit wunderschön und wild. Küche grossartig... Fahr ich immer wieder gern hin. Top-Orte: Osorezan, Hagurosan, Towada Lake.
Nach 19 Jahren, immer wieder Japan, finde ich die Millionenstädte inzwischen auch erschreckend.
Sie gleichen sich immer stärker vielen anderen Millionenstädten der westlichen Welt an.
Meine Lösung ist die Kombination aus einer der vielen japanischen "Südsee"-Inseln (Okinawa nur als Drehkreuz) und einer neuen Provinzregion.
Kyushu reicht z.B. für mehrere Urlaube als Baustein. Da finde ich immer wieder neue interessante Regionen und wunderschöne Bahnstrecken.
Letzten Herbst bin ich das erste mal kreuz und quer mit der Bahn durch Hokkaido gefahren. War ein anderes Japan und ebenfalls beeindruckend. Inklusive perfekt organisierter Evakuierung aus überschwemmter Bahnstrecke währen sehr starker Regenfälle.
Wobei ICH für den März wettermäßig wohl den Süden planen würde.
War dieses Jahr im Februar/März ne Nacht auf Niijima. Von Tokio aus schnell zu erreichen und trotzdem ein absoluter Konktrast.
Man merkt doch aber auch stark die Landflucht und mindestens einen latenten Niedergang. Vielleicht auch für ganz Japan bezeichnend.
Vom Wetter war es passend.
Bericht dazu hier: https://www.vielfliegertreff.de/for...-erstklassige-kombination.166049/post-4504949
Fukuoka bzw. Kyushu oder auch Sapporo bzw. Hokkaido ist März eventuell etwas früh, weil eher kalt. Wenn das nicht stört ist beides ne Option.
Sonst das bereits erwähnte Okinawa.
Hab mich auch geirrt, ich war Ende Februar da. War sehr sonnig aber morgens und Vormittags auch mal nur 12°C.
Wenn einen das nicht stört gut. Ich fand es auch ziemlich ok.
Für mich ist dadurch Kyoto gestorben. Nirgends ist es nach meiner Beobachtung schlimmer.
Auf unserer letzten Reise nach Japan hat uns besonders Naoshima (und die Kunst dort) sowie Kanazawa gefallen. Auch Osaka war wie immer ein Gourmet Highlight das für uns auf keiner Reise nach Japan fehlen darf.
Shikoku steht tatsächlich aktuell in der Planung drin (und passt auch zur grundsätzlichen Routenplanung von Nord nach Süd), aber ich wollte hier noch nach weiteren Anregungen fragen bevor ich das festzurre.
In Kumamoto und Kagoshima war ich zuletzt 2017 und fand es gut, aber hat sich in meiner Erinnerung auch nicht übermäßig festgesetzt.
Deine anderen Vorschläge schaue ich mir mal an Was sind denn Deine Top 3 Orte in Japan, Du scheinst da ja schon ziemlich rumgekommen zu sein?
Der Norden von Tohoku, Yamagata, Akita und Aomori, hat imho die sehenswertesten Ecken von Japan. Es gibt tolle abgelegene Onsen, auch einige so abgelegen, dass man die Einheimischen danach fragen muss, weil sie unbeschildert irgendwo im Wald liegen. Natur zu jeder Jahreszeit wunderschön und wild. Küche grossartig... Fahr ich immer wieder gern hin. Top-Orte: Osorezan, Hagurosan, Towada Lake.
Wie bereits erwähnt mag ich Kyushu sehr gerne, da es eine große Auswahl an Städten und Orten hat die komplett anders sind, alles aber sehr nah beieinander. Fukuoka hast du als "Großstadt" und Hub, das auch international gut angebunden ist mit Flugzeug. (Meistens sind wir nämlich vorher noch in Korea). Nagasaki finde ich allerdings als Stadt viel schöner. Top 3 Orte ist etwas schwer zu sagen, es gibt so viele spezielle Dinge die nicht ganz vergleichbar sind. Spontan, ohne viel nachzudenken würde mir in Kyushu einfallen:
- Kurokawa Onsen (unglaublich hübsch im Herbst)
- Unzen (Weit schöner als das touristische Beppu)
- Obama (Nähe Unzen an der Küste)
Merke gerade, alles Onsen... Kumamoto hat bei mir sentimentalen Wert, da es die erste Stadt war in Japan die ich jemals besucht habe und mich dort auch verlobt habe. Kagoshima finde ich weiterhin extrem beindruckend mit dem Sakurajima. In Miyazaki hab ich das beste Fleisch meines Lebens genossen
Auch wenn der Norden Japans im März zu kalt ist, würde ich den ebenfalls ans Herz legen für irgendwann mal.
Yamagata und Aomori hat Hene und ich ja bereits erwähnt. Hachinohe hat für mich einen schönen Vibe gehabt, war ich aber leider nur 2 Tage. Wenn es näher sein soll an Tokyo dann ist Gunma eine tolle Präfektur. Da mochte ich Minakami sehr gerne.
Falls du aus Osaka raus willst kann ich noch Koyasan empfehlen.
Mehr genauere Empfehlungen wenn du weißt du es hingeht
Bei mir geht es übrigens im Anfang November wieder nach Japan. Dieses mal fliegen wir nach Nagoya und fahren dann nach Fukui, Kanazawa und Toyama. Denke mal das wird etwas touristischer, aber hoffe es ist noch nicht so schlimm.
Im März bin ich dann ebenfalls wieder in Japan, aber da entscheiden wir noch zwischen Kyushu und Tohoku.
Für mich ist dadurch Kyoto gestorben. Nirgends ist es nach meiner Beobachtung schlimmer.
Auf unserer letzten Reise nach Japan hat uns besonders Naoshima (und die Kunst dort) sowie Kanazawa gefallen. Auch Osaka war wie immer ein Gourmet Highlight das für uns auf keiner Reise nach Japan fehlen darf.
Komisch, ich empfinde gerade Osaka am schlimmsten weil es zu einer Art "Saufen-Party"-Stadt geworden ist. Aber es verläuft sich da zumindest von der Größe her. Hab gerade nochmal Fotos von 2019 in Kyoto angeguckt und bin überrascht wie wenig Touris da waren an den Tempeln, es war fast leer.
ich empfinde gerade Osaka am schlimmsten weil es zu einer Art "Saufen-Party"-Stadt geworden ist. Aber es verläuft sich da zumindest von der Größe her. Hab gerade nochmal Fotos von 2019 in Kyoto angeguckt und bin überrascht wie wenig Touris da waren an den Tempeln, es war fast leer.
Na ja, wer wie der Threadstarter ausgerechnet im März nach Japan fliegt (Stichwort Kirschblüte) muss ganz wissen, worauf man sich einlässt und darf in Sachen "Überlaufen sein" nicht wehleidig und schon gar nicht anspruchsvoll sein, sondern muss das ertragen, was einem vorgesetzt wird.
Komisch, ich empfinde gerade Osaka am schlimmsten weil es zu einer Art "Saufen-Party"-Stadt geworden ist. Aber es verläuft sich da zumindest von der Größe her. Hab gerade nochmal Fotos von 2019 in Kyoto angeguckt und bin überrascht wie wenig Touris da waren an den Tempeln, es war fast leer.
Das trifft halt auf ganz Japan zu und man sieht auch an der Reaktion aus Japan, dass der Zustand auch schon Grenzen überschritten hat.
Fraglich ob es nochmal abflacht, oder einfach noch mehr wird.
War mit der Uni Anfang 2020 in Japan. Das war wenn man so will wahrscheinlich der Beste Zeitpunkt überhaupt. Es war überall nichts (mehr) los und auch am Fushimi Inari hatte man es fast für sich alleine.
// War dieses Jahr auch noch kurz in Nagano bei den Schneeaffen. Wenn man Zeit hat kann man das auch gut machen. Daytrip von Tokio aus ginge zur Not, die Gegend um Nagano ist aber auch nett.
Das trifft halt auf ganz Japan zu und man sieht auch an der Reaktion aus Japan, dass der Zustand auch schon Grenzen überschritten hat.
Fraglich ob es nochmal abflacht, oder einfach noch mehr wird.
War mit der Uni Anfang 2020 in Japan. Das war wenn man so will wahrscheinlich der Beste Zeitpunkt überhaupt. Es war überall nichts (mehr) los und auch am Fushimi Inari hatte man es fast für sich alleine.
// War dieses Jahr auch noch kurz in Nagano bei den Schneeaffen. Wenn man Zeit hat kann man das auch gut machen. Daytrip von Tokio aus ginge zur Not, die Gegend um Nagano ist aber auch nett.
Es liegt halt daran das Japan sehr schnell zu einem Trend-Reiseland geworden ist und weil der Yen so unglaublich gut steht (für uns/alle anderen). Dadurch kommen Leute nach Japan die sich nicht mit der Kultur beschäftigt haben und das merkt man leider. Man muss halt sagen das in Japan viele Dinge anders laufen... aber das Fass will ich nicht aufmachen.
Ich finde es nur bemerkenswert wie Leute in Tohoku mit uns reden wollten weil "Wie kommt ihr denn hier hin". Sowas gibts nur noch auf dem Land und nicht auf der "Golden Route". Aber kommt auch an wie man unterwegs ist. Seit wir mit Auto rumfahren ist unsere Erfahrung in Japan eine ganze andere, weil man in ganz andere Ecken kommt. Das zählt auch in Kyushu noch!
Kleiner Geheimtipp: Nehmt mal den Zug "36+3" in Kyushu. Der bringt einen einmal rum. Es ist der schönste Zug den ich je gesehen habe. Die Fahrt ist toll, die kleinen Stopps in Dörfern bei denen die Bewohner ihre selbst gemachten Dinge verkaufen ist fast magisch. Sowas würde es in Deutschland niemals geben. Und wenn doch, wäre der Zug schon kaputt geschmiert
Ich bin auch immer wieder in Japan und schaue an den Hotspots meistens nur sehr kurz vorbei. Ein Tag Kyoto und dann vielleicht noch einer halber Tag Osaka und wenn Zeit ist nehme mir vielleicht auch einen Touri-Hotspot wie Himeji oder Miyajima vor. Inzwischen schaue ich mich auch lieber abseits der Massen um. Meine Vorgehensweise ist dabei eher "zufallsgeprägt". Ich wähle mir eines der IHG-Hotels irgendwo in der Provinz das ich noch nicht kenne und bleibe dort 3-4 Nächte und schaue mir dann die jeweilige Ecke mit dem Zug an. Mit den regionalen Railpässen kann man das meist noch recht günstig haben. Natürlich kann man nicht die absoluten Touri-Highlights erwarten, die wären bekannt und entsprechend überlaufen. Aber es gibt unzählige schöne Ecken wo man so eher zufällig draufstößt wenn man nach Sehenswürdigkeiten um die Provinzstädte sucht. Auch Zugfahrten bieten schöne Ausblicke. Im Januar bin ich z.B. von Akita nach Niigata mit dem Zug gefahren. Ist eine wunderschöne Strecke entlang der Küste. Da könnte man sich auch an mancher Stelle sich schön an der Küste in irgendwelchen Käffern umsehen. Ruhe und Touristenarmut ist meisten Programm. Als ich in Niigata Station machte habe ich z.B. den Schrein in Yahiko entdeckt und bin auf den Berg dahinter gewandert. Ein wunderschöner Tagesausflug ab Niigata mit dem Zug. Es ging zwar auch zu, aber primär Japaner und kaum ausländische Touristen. Von Sendai bin ich in die Berge nach Yamagata gefahren und bei Schneefall und im Tiefschnee zu den Tempelanlagen in den Hügeln bei Yamadera hochgestiegen. An einem anderen Tag bin ich an der Küste nach Matsushima gefahren wo eine wunderschöne Küstenlandschaft mit vielen kleinen Inseln zu finden ist. Auf eine kann man über einen langen Steg rübergehen. Wunderschön und bis dahin für mich völlig unbekannt. Wenn man ein bißchen herumsucht (Google-Maps hilft da ganz gut) findet man einige schöne Flecken.
Im März muss man halt schauen wo in den Bergen noch Schnee liegt und zu einem Hindernis werden kann.
Das nächste Mal werde ich wahrscheinlich mich in West-Honshu und/oder Kyushu/Shikoku umschauen. Da sind noch einige IHG-Hotels die ich noch nicht kenne...
Wenn man außerhalb der Großstädte unterwegs ist und vor allem in Tohuku sollte man sich aber vorher über die Bärenproblematik informieren. Seit einigen Jahren werden die Bären immer mehr zur Plage und kosten jedes Jahr zig Menschenleben. Inzwischen dringen die Bären sogar schon in die Großstädte vor (letztens war ein Schwarzbär in der Gegend um Kobe unterwegs). Gerade in den Bergen und je nördlicher desto gefährlicher kann es werden. Als ich im Januar unterwegs war, war es unkritisch, weil die da gerade im Winterschlaf sind, ab dem Frühjahr sind die wieder aktiv. Und so richtig hat man die Problematik noch nicht realisiert und unter Kontrolle gebracht.
Komisch, ich empfinde gerade Osaka am schlimmsten weil es zu einer Art "Saufen-Party"-Stadt geworden ist. Aber es verläuft sich da zumindest von der Größe her.
Wenn man nix gegen etwas kühleres Wetter (und vielleicht auch etwas Schnee hat) dann geht für etwas Onsen Hopping auch Hokkaido im März. Hab dieses Jahr meinen Japan Trip mit einer guten Woche Hokkaido begonnen.
Sapporo - Jozankei Onsen - Toyako Onsen - Kitajuzawa Onsen - Hakodate (Yunokawa Onsen)
Logischerweise nicht jedermans Sache ;D
Zum Schluss gegen Ende März auch 3, 4 Tage Shikoku. Da haben auch schon die Kirschblüten losgelegt. Shikoku ist da tlw auch ein paar Tage vor dem Großraum Kansai drann.
Matsuyama und Kochi sind nette Städtchen. Der Ritsurin Garten in Takamatsu (2023 als Tagestrip von Kobe aus besucht) gehört imo auch zu den schönsten seiner Art.