Hat jemand mit Revolut Erfahrungen?

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wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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Dann hab ich mein stromloses Wearable am Schlüsselbund.

Ja, du, aber das war ja nicht deine Frage. Du wolltest doch wissen, warum andere Leute gerne noch physische Karten dabei haben. Aber jetzt hätte ich mal ne Frage: Was ist der Unterschied, ob ich in meiner Geldbörse noch zwei drei Karten für den Notfall einstecken habe oder ich ein Wearable mit mir herum trage? Es soll ja Leute geben, die gar keinen Schlüsselbund mehr mit sich führen, weil sie ihr Auto und ihre Wohnung biometrisch öffnen. Aber ne kleine Geldbörse wird so schnell nicht aussterben, denn ganz ohne Bargeld geht es i.d.R. nicht. Jeder, wie es seinen Vorlieben bzw. Gewohnheiten entspricht, würde ich sagen. Es gibt viele Lösungen und jeder nimmt die, die für ihn passt.
 

derBöseSven

Erfahrenes Mitglied
16.03.2023
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Ja, du, aber das war ja nicht deine Frage. Du wolltest doch wissen, warum andere Leute gerne noch physische Karten dabei haben. Aber jetzt hätte ich mal ne Frage: Was ist der Unterschied, ob ich in meiner Geldbörse noch zwei drei Karten für den Notfall einstecken habe oder ich ein Wearable mit mir herum trage? Es soll ja Leute geben, die gar keinen Schlüsselbund mehr mit sich führen, weil sie ihr Auto und ihre Wohnung biometrisch öffnen. Aber ne kleine Geldbörse wird so schnell nicht aussterben, denn ganz ohne Bargeld geht es i.d.R. nicht. Jeder, wie es seinen Vorlieben bzw. Gewohnheiten entspricht, würde ich sagen. Es gibt viele Lösungen und jeder nimmt die, die für ihn passt.
Ich seh da schon einen gewaltigen Unterschied. Ein Bezahlring z.B. ist beim Sport deutlich kleiner und praktischer als eine Geldbörse mit 2-3 Karten. Und über Curve auf dem Bezahlring habe ich ALLE meine Karten dabei. Autos und Wohnungen kann man mittlerweile auch über Wearables öffnen. Aber ja, Bezahlen ist Privatsache und jeder kann es handhaben, wie er will. Wichtig ist für mich aber tatsächlich, dass man eine stromlose Möglichkeit hat.
 

derBöseSven

Erfahrenes Mitglied
16.03.2023
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Wie wählt man bei so einem Bezahlring oder -schlüsselanhänger eigentlich diejenige Karte aus, mit der man bezahlen möchte?
Ernstgemeinte Frage? Anfangs gab es eine Reihe von Mobile Payment Lösungen wie SwatchPay, FitbitPay, TimexPay, GarminPay, FidesmoPay etc. Mein Eindruck ist, dass sich FidesmoPay hier als Quasi-Standard für nicht-ApplePay oder nicht-GooglePay kompatible Wearables durchgesetzt hat.
Also nimmt man die Fidesmo App und „brennt“ per NFC seine Kartendaten auf das Wearable. („Tokenisierung“). Voraussetzung ist allerdings eine FidesmoPay kompatible Karte wie eine der VR-Banken, Consors, comdirect, Revolut-Visa etc. Oder man verbindet seine Curve-Karte mit dem Wearable und kann dann in der Curve App auswählen mit welcher Karte das Wearable letztendlich zahlt. Das ist eigentlich die Königslösung, weil damit alle Karten wearable-tauglich gemacht werden können.
Falls du allerdings meintest, wie man die Karte wechselt, wenn man nur den Bezahlring mit hat … dann wollte ich das so nicht verstehen. :)

Hier die Liste der Fidesmo-kompatiblen Karten: https://shop.fidesmo.com/pages/supported-banks-v2
(Revolut ist dort für D nicht gelistet, aber die Revolut-Visas funktionieren, die Revolut-MCs nicht!)

Und um es zu vervollständigen. Man braucht auch einen Wearable-Hersteller, der Fidesmo unterstützt.
  • Pagopace: Bekannt für stylische, wasserfeste Bezahlringe. Mit Pago kann man auch Teslas aufschliessen.
  • LAKS: Österreichischer Designer und Hersteller von kontaktlosen Ringen, Armbändern und Schlüsselanhängern. Die Teile gibt es in Ö an vielen Tankstellen zu kaufen.
  • Tapster: Hersteller von kontaktlosen Ringen, Armbändern und Schlüsselanhängern.
  • Polar: Bietet spezielle Bezahlarmbänder an, die mit vielen Polar-Sportuhren kompatibel sind.
  • Swatch: Mit der Serie SwatchPay! (Swatch ist vom eigenen SwatchPay auf Fidesmo umgestiegen)
  • Mondaine: Klassische Uhren, die mit dem austauschbaren PayChip 2.0 ausgestattet sind.
  • Weitere Marken: Invis, K-Pay, OILI, CNICK und Neos. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.
 
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wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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Ich seh da schon einen gewaltigen Unterschied. Ein Bezahlring z.B. ist beim Sport deutlich kleiner und praktischer als eine Geldbörse mit 2-3 Karten. Und über Curve auf dem Bezahlring habe ich ALLE meine Karten dabei. Autos und Wohnungen kann man mittlerweile auch über Wearables öffnen. Aber ja, Bezahlen ist Privatsache und jeder kann es handhaben, wie er will. Wichtig ist für mich aber tatsächlich, dass man eine stromlose Möglichkeit hat.

Ja, das mag alles für dich so zutreffen, aber es gibt auch Leute, die keinen Sport treiben oder Leute, die grundsätzlich keinen Schmuck tragen und eine Uhr oder einen Ring am Finger als störend empfinden. Meine Tür über NFC zu öffnen empfände ich z.B. nicht als Fortschritt. Gäbe es kein Face-Unlock hätte ich es mir gar nicht angeschafft. Du siehst also: Jeder Jeck ist anders.
 
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derBöseSven

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16.03.2023
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Ja, das mag alles für dich so zutreffen, aber es gibt auch Leute, die keinen Sport treiben oder Leute, die grundsätzlich keinen Schmuck tragen und eine Uhr oder einen Ring am Finger als störend empfinden. Meine Tür über NFC zu öffnen empfände ich z.B. nicht als Fortschritt. Gäbe es kein Face-Unlock hätte ich es mir gar nicht angeschafft. Du siehst also: Jeder Jeck ist anders.
Was machst du ohne Strom? Und immer an die Risiken von SmartHome denken :)
„Sieh dir dieses Video an, wo ein Typ beim Zahnarzt war und nicht mehr ins Haus kommt weil seine Sprechanlage ihn nicht mehr versteht“.
https://share.google/uGpF1QDjIWEr0Wz9Z
 
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wizzard

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09.03.2009
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Ich kann mir jetzt kein wahrscheinliches Szenario ohne Strom vorstellen. Da sind ja Akkus drin und man wird bei niedrigem Akkustand rechtzeitig informiert. Und für den worst-case habe ich immer noch einen Schlüssel versteckt, den ich benutzen kann. Das in dem Video betrifft mich auch nicht. Ich habe Face-Unlock und als Backup Fingerabdruck und Codeingabe. Es müsste also nicht nur mein Gesicht entstellt und meine Hände komplett verbunden sein, ich müsste auch gleichzeitig an starker Demenz leiden, um nicht mehr reinzukommen.
 
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derBöseSven

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16.03.2023
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Ich kann mir jetzt kein wahrscheinliches Szenario ohne Strom vorstellen. Da sind ja Akkus drin und man wird bei niedrigem Akkustand rechtzeitig informiert. Und für den worst-case habe ich immer noch einen Schlüssel versteckt, den ich benutzen kann. Das in dem Video betrifft mich auch nicht. Ich habe Face-Unlock und als Backup Fingerabdruck und Codeingabe. Es müsste also nicht nur mein Gesicht entstellt und meine Hände komplett verbunden sein, ich müsste auch gleichzeitig an starker Demenz leiden, um nicht mehr reinzukommen.
Auf jeden Fall haben wir beide einen unterschiedlichen Humor.
 
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hamburgler

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18.10.2023
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berndl

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17.02.2018
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Aber wofür braucht man in 2026 überhaupt noch physische (Revolut-)Karten? *grübel*
z.B. in den USA, beim Bezahlen in manchen Restaurants legst du deine Kreditkarte in ein Mäppchen und der Kellner nimmt es mit, um die Karte in die Kasse zu stecken oder zu tappen. Meine Uhr oder Handy wollte ich da nicht reinlegen. ;)
Aber mittlerweile haben die meisten mobile Terminals
 

hamburgler

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18.10.2023
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Hatte es grad jetzt erst wieder, kontaktlos per Handy hat trotz mehrfacher Versuche aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, kontaktlos mit der Karte selbst war problemlos möglich. Für solche Fälle bin ich froh immer noch ein paar Plastikkarten dabei zu haben ;)
 
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derBöseSven

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Hatte es grad jetzt erst wieder, kontaktlos per Handy hat trotz mehrfacher Versuche aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, kontaktlos mit der Karte selbst war problemlos möglich. Für solche Fälle bin ich froh immer noch ein paar Plastikkarten dabei zu haben ;)
Um mal wieder den Bogen zu Revolut zu spannen: in das Mäppchen würde ich maximal meine Bunq Travelcard legen, bei der ich den CVC in der App selbst ändern kann, oder meine BBVA, wo sich der CVC alle paar Minuten selbst ändert - mit Sicherheit aber nicht die physische Revolut vom Flughafenautomaten, bei der der CVC hinten auf der Rückseite steht.
 
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wizzard

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09.03.2009
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Wenn ich eine neue physische Karte bekommen, ist seit ich denken kann meine erste Handlung immer, den CVC wegzukratzen (nachdem ich ihn mir anderweitig notiert habe). Heute mit 3DS nicht mehr ganz so wichtig, aber warum unnötige Risiken eingehen?
 

derBöseSven

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16.03.2023
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Man merkt du bist kein Kunde bei der BBVA. In dem Fall ist man die Bank.
Bei der BBVA ändert sich der CVC automatisch ohne Zutun alle 5 Minuten „dynamischer CVC“.

Bei Bunq dagegen kann ich bei Bedarf einen neuen erstellen.

Das hat aber alles auch Nachteile, wenn man die Karten bei einem Händler fest hinterlegen will. Obwohl die den CVC eigentlich gar nicht speichern dürften. Z.B. wenn ein Händler die Karte erst später verifiziert, aber sich der CVC bis dahin geändert hat. Der DB Navigator im Zusammenspiel mit BBVA ist wohl so ein Problem.
 

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selaf

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24.08.2018
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mit Sicherheit aber nicht die physische Revolut vom Flughafenautomaten, bei der der CVC hinten auf der Rückseite steht.
Gerade bei Revolut mit seinen virtuellen Karten ist das doch einfach: für alle physischen Revolutkarten werden Onlinezahlungen deaktiviert. Online wird auschließlich mit virtuellen Karten bezahlt. Wenn man dann auch noch Magnetstreifenzahlungen deaktiviert, kann man die Karte bedenkenlos dem Kellner in die Hand drücken - der kann sich Kartennummer und CVC abfotografieren und damit nichts anfangen.
 

p47r1ck91

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05.10.2019
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… kann man die Karte bedenkenlos dem Kellner in die Hand drücken - der kann sich Kartennummer und CVC abfotografieren und damit nichts anfangen.
… und auch das ist nur noch eine Frage der Zeit. Auf den neuen Karten, welche man über die App bestellt, steht kein CVC mehr drauf.
Vermutlich werden auch nach und nach die Automaten mit neueren Karten befüllt.