Wero - Europäisches digitales Zahlungssystem

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Zeitgemäß

Erfahrenes Mitglied
16.08.2024
926
1.151
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Die Lösung muss einfacher sein als die Lösung, die die Kunden schon kennen und nutzen. Und das ist bei der Totgeburt nicht der Fall.
Da nützt auch "günstig" nichts, denn das interessiert die Kunden überhaupt nicht.
Beitrag automatisch zusammengeführt:
Die neue Lösung ist aber einfacher: ich klicke im online Banking auf Wero , Geld senden, wähle einen Kontakt aus . Das war‘s. Opa Heinrich, der kein online Banking kennt und die Überweisungströger der Bank in den Briefkasten wirft, wird das nicht kennen.

und für den Empfänger ist es noch einfacher, weil der das Geld sofort auf dem
Konto hat und sich nicht noch bei Paypal einloggen muss, um es umzubuchen.
 
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Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
7.736
5.527
und sich nicht noch bei Paypal einloggen muss, um es umzubuchen.
Sofern man es überhaupt umbuchen will. Wenn mir ein Freund/Bekannter/Kollege Geld über Paypal (von denen nutzt keiner Wero und wird es absehbar auch nicht nutzen) schickt bleibt das halt da als Guthaben und wird mit meiner nächsten Paypal-Zahlung verrechnet.
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.548
9.511
Da nützt auch "günstig" nichts, denn das interessiert die Kunden überhaupt nicht.
Nun, in einem zweiseitigen Markt sind auch Händler Kunden, und für die ist "günstig" ein valides Argument (natürlich nicht das einzige).
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die neue Lösung ist aber einfacher: ich klicke im online Banking auf Wero , Geld senden, wähle einen Kontakt aus . Das war‘s. Opa Heinrich, der kein online Banking kennt und die Überweisungströger der Bank in den Briefkasten wirft, wird das nicht kennen.
Dein Opa Heinrich zahlt bei Aldi in bar und online kauft er eh nichts ein. Er ist schlicht nicht die Zielgruppe.
 
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bindannmalweg

Erfahrenes Mitglied
08.12.2015
913
178
Die Lösung muss einfacher sein als die Lösung, die die Kunden schon kennen und nutzen. Und das ist bei der Totgeburt nicht der Fall.
Da nützt auch "günstig" nichts, denn das interessiert die Kunden überhaupt nicht.
Hatte erst gestern das Vergnügen wieder mit PayPal zu zahlen.

Es war ein Geduldsspiel:

Zugangsdaten aus dem PW-Manager heraussuchen
Erst Loginfehler, keine Ahnung warum 🤷‍♂️
Zweiter Login-Anlauf klappt 👍
Bestätigungscodes eingeben wegen 2FA
Neue Kreditkarte hinterlegen, da alte ablaufen
Dann endlich Zahlung bestätigen.

Als Gelegenheitsnutzer ist das alles andere als einfach. Mit Wero wäre es mit Sicherheit nicht komplizierter gewesen. Leider unterstützt es der Händler noch nicht.
 

Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
7.736
5.527
Hatte erst gestern das Vergnügen wieder mit PayPal zu zahlen.

Es war ein Geduldsspiel:

Zugangsdaten aus dem PW-Manager heraussuchen
Erst Loginfehler, keine Ahnung warum 🤷‍♂️
Zweiter Login-Anlauf klappt 👍
Bestätigungscodes eingeben wegen 2FA
Neue Kreditkarte hinterlegen, da alte ablaufen
Dann endlich Zahlung bestätigen.

Als Gelegenheitsnutzer ist das alles andere als einfach. Mit Wero wäre es mit Sicherheit nicht komplizierter gewesen. Leider unterstützt es der Händler noch nicht.
Und jetzt streichen wir mal die Layer-8-Probleme aus deinem Ablauf raus und es sieht so aus : ;-).

Paypal-Website (oder App öffnen)
Mit Passkey und/oder Biometrie authentifizieren
Kreditkarte, Guthaben oder Bankkonto auswählen
Zahlung bestätigen
 

Nocash

Erfahrenes Mitglied
12.04.2025
519
700
Hatte erst gestern das Vergnügen wieder mit PayPal zu zahlen.

Es war ein Geduldsspiel:

Zugangsdaten aus dem PW-Manager heraussuchen
Erst Loginfehler, keine Ahnung warum 🤷‍♂️
Zweiter Login-Anlauf klappt 👍
Bestätigungscodes eingeben wegen 2FA
Neue Kreditkarte hinterlegen, da alte ablaufen
Dann endlich Zahlung bestätigen.

Als Gelegenheitsnutzer ist das alles andere als einfach. Mit Wero wäre es mit Sicherheit nicht komplizierter gewesen. Leider unterstützt es der Händler noch nicht.
Hab heute mit Apple Pay online bezahlt. Hab den Finger mal kurz aufgelegt. Einfacher geht’s nicht.
 
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bindannmalweg

Erfahrenes Mitglied
08.12.2015
913
178
Und jetzt streichen wir mal die Layer-8-Probleme aus deinem Ablauf raus und es sieht so aus : ;-).

Paypal-Website (oder App öffnen)
Mit Passkey und/oder Biometrie authentifizieren
Kreditkarte, Guthaben oder Bankkonto auswählen
Zahlung bestätigen
Layer 8 ist das Entscheidende. Du bist natürlich ein toller Hecht, da du das alle im Griff hast. Aber hey, jeder soll so bezahlen wie er möchte.

Nur, dass die Alternativen zu Wero durchweg einfacher zu bedienen sind, ist eben auch ein Märchen. Gerade PP ist meiner Meinung nach extrem verwirrend, da die Einbindung in jedem Shop-Checkout anders aussieht.
 
Zuletzt bearbeitet:

penamba

Erfahrenes Mitglied
26.11.2015
906
171
Hab heute mit Apple Pay online bezahlt. Hab den Finger mal kurz aufgelegt. Einfacher geht’s nicht.
Wenn es denn unterstützt wird. Ohne Safari tun das leider nur die wenigsten Webseiten (geht auch erst seit der letzten iOS-Version, soweit ich weiß), und auch mit stehen die Chancen in Deutschland deutlich schlechter als für PayPal.

Was ich an Wero ziemlich schade finde: Wenn Apple hier die entsprechenden Webstandards unterstützen würde (Payment Request API), könnte man Wero genauso elegant hinbekommen wie heute Apple Pay. Wird aber natürlich nicht passieren, außer die EU zwingt Apple dazu, und dann wird die Implementierung wie üblich absichtlich schlecht.
 
Zuletzt bearbeitet:

DennyK

Erfahrenes Mitglied
09.09.2019
3.730
2.442
Wenn ich das richtig verstanden habe kann eine E
Mail Adresse und/oder Handynummer immer nur an einen Wero / Bankaccount gebunden sein.

Wenn man also 2-3 Konten mit Wero Unterstützung hat, dann muss man sich merken welche Mailadresse und/oder Handynummer mit welchen Bankaccount verbunden sind. Wenn ich jetzt einen Account bei Online Shop xy (z.B. Lidl) habe, welcher auf einer dieser E-Mail Adressen läuft, wird dann automatisch der damit verknüpfte Bankaccount genutzt, oder kann man auch problemlos einen anderen Wero / Bankaccount nutzen?

Bei Zahlung mit PayPal kann man Girokonto, Karte sehr bequem auswählen. Bei Wero ist das so ja nicht möglich.
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.548
9.511
Wenn ich das richtig verstanden habe kann eine E
Mail Adresse und/oder Handynummer immer nur an einen Wero / Bankaccount gebunden sein.

Ja, nur an eine IBAN. Die muss ja in eine IBAN auflösen. Der Absender hat keine Möglichkeit, das auszuwählen (und soll es auch nicht haben).

Wenn man also 2-3 Konten mit Wero Unterstützung hat, dann muss man sich merken welche Mailadresse und/oder Handynummer mit welchen Bankaccount

Ja, wäre hilfreich, sofern man Wero bei mehr als einem Konto aktiviert.


verbunden sind. Wenn ich jetzt einen Account bei Online Shop xy (z.B. Lidl) habe, welcher auf einer dieser E-Mail Adressen läuft, wird dann automatisch der damit verknüpfte Bankaccount genutzt, oder kann man auch problemlos einen anderen Wero / Bankaccount nutzen?

Das hängt grundsätzlich an der Implementierung, aber ich vermute stark, dass es komplett unabhängig sein wird, zumal bei Onlinezahlungen auch die Emailadresse gar nicht ins Spiel kommt, da ja irgendwelche QR-Codes abgescannt werden, die eine Überweisung auslösen. Die Auflösung von Emailadresse in IBAN spielt an dieser Stelle gar keine Rolle.

Bei Zahlung mit PayPal kann man Girokonto, Karte sehr bequem auswählen. Bei Wero ist das so ja nicht möglich.
Weil es ein komplett anderes System ist. Paypal arbeitet mit einem eigenen Kundenkonto. Bei Wero gibt es das nicht, da wird direkt vom betreffenden Girokonto/auf das betreffende Girokonto überwiesen.
 

penamba

Erfahrenes Mitglied
26.11.2015
906
171
Die IBAN steht bei Wero meiner Erfahrung nach überhaupt ziemlich im Hintergrund. Am Ende steht wohl eine SEPA Instant-Zahlung dahinter, aber davon bekommt man als Anwender eigentlich nichts mit.

Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass das Bezahlen/Senden auch komplett ohne registrierte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer funktionieren soll. Es läuft also nicht so wie z.B. "Click to Pay", wo das eigene Konto vom Händler über die E-Mail-Adresse aufgelöst wird, sondern man löst die Zahlung aktiv in der eigenen Banking-App aus, die dann das eigene Konto natürlich kennt und keine Referenz mehr braucht.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.548
9.511
Die IBAN steht bei Wero meiner Erfahrung nach überhaupt ziemlich im Hintergrund. Am Ende steht wohl eine SEPA Instant-Zahlung dahinter, aber davon bekommt man als Anwender eigentlich nichts mit.

Das ist ja der Sinn von Wero (zumindest bei P2P)

Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass das Bezahlen/Senden auch komplett ohne registrierte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer funktionieren

Ja, müsste es. Ob ein Konto für Wero freigeschaltet wird, ohne dass der Nutzer einen solchen Alias zum Geldempfang anlegen muss, hängt von den Prozesssen/der Implementation der Bank ab. Rein technisch wäre es nicht notwendig. Grundsätzlich könnte eine Bank alle ihre Konten für Zahlungen per Wero freischalten; das ist wohl eher eine rechtliche Frage.

soll. Es läuft also nicht so wie z.B. "Click to Pay", wo das eigene Konto vom Händler über die E-Mail-Adresse aufgelöst wird, sondern man löst die Zahlung aktiv in der eigenen Banking-App aus, die dann das eigene Konto natürlich kennt und keine Referenz mehr braucht.
So ist es.
 
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10.02.2012
6.456
4.163
Wenn man also 2-3 Konten mit Wero Unterstützung hat, dann muss man sich merken welche Mailadresse und/oder Handynummer mit welchen Bankaccount verbunden sind. Wenn ich jetzt einen Account bei Online Shop xy (z.B. Lidl) habe, welcher auf einer dieser E-Mail Adressen läuft [...]
gut, dass da keine Zwangsverknuepfung ist, wie frueher bei Paypal, wenn man eine eigene Adresse je Shop nutzt...
 

penamba

Erfahrenes Mitglied
26.11.2015
906
171
Ja, auf den ersten Blick wurde hier wirklich einiges richtig gemacht.

Wie es anders sein könnte zeigt z.B. ein Blick in die USA zu Zelle (das dortige äquivalente System): Dort lassen einen nur wenige Banken überhaupt eine andere E-Mail-Adresse hinterlegen als die für den regulären Kundenkontakt, und die kollidiert dann natürlich, sofern man Kunde mehr als einer Bank ist. Mindestens eine US-Bank erlaubt außerdem für Zelle keine eigenen TLDs, so dass man tatsächlich von bank@example.com oder name@example.com auf example@gmail.com ausweichen muss...

Hoffen wir mal, dass sich das in Europa nicht in eine ähnliche Richtung entwickelt, sobald Betrüger Wero genauer unter die Lupe nehmen.
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
1.818
2.042
NRW
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Bei einer Wero-Zahlung per QR Code wird eine Short-URL auf das Wero-Profil des Händlers (was ja bei Wero mit seiner Kontonummer verbunden ist) und ein Verwendungdzweck generiert. Über diesen macht Wero dann die IBANs und stößt die Zahlung an.
Eine Email oder Telefonnummer spielt dabei keine Rolle.
In Summe einfach und genau so, wie andere QR-Code-Zahlungssysteme es machen.
 
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