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Gründe für den Personalmangel?

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So können alleinerziehende oft nur in 9 to 5 jobs arbeiten.

Wie willst du denn als Alleinerziehende/r 9-5 arbeiten? Gibt doch so gut wie keine Kinderbetreuung die überhaupt so lange läuft, meist wird ja bei 15-16 Uhr schon die Grenze gezogen; plus An-/Abfahrt bist du dann max. bei 5 Stunden pro Tag.
 
So pauschalisiert kann man das auch nicht sagen. Man muss schon auf den Einzelfall gucken, wieviel Arbeitszeit geht (Art der Arbeit, Arbeitsweg, hilft das Umfeld bei der Betreuung des Kindes usw.).
 
Mit den letzten Posts (außer dem von Michel) sind wir dann dankenswerterweise in der Lebensrealität angekommen.
 
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So pauschalisiert kann man das auch nicht sagen. Man muss schon auf den Einzelfall gucken, wieviel Arbeitszeit geht (Art der Arbeit, Arbeitsweg, hilft das Umfeld bei der Betreuung des Kindes usw.).

Also sorry, entweder hast du weder Kinder noch kennst du Alleinerziehende, hattest noch nie mit Kita/Schule/Nachmittagsbetreuung zu tun, oder du gehst vom extremen Sonderfall, wo Wohnung, Kita, Schule und Arbeitsplatz alle fußläufig voneinander entfernt sind, aus und stellst den als allgemeingültig hin.

Natürlich gibt es den Fall wo ein Alleinerziehender Vollzeit arbeiten kann - aber es ist eine absolute Ausnahme. Leider. Für ein angeblich so modernes und geschlechtergerechtes Land wie Deutschland.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stelle gar nichts als allgemeingültig dar. Du warst doch derjenige der gesagt hat, das funktioniert nie.
 
Überraschend waren für mich lediglich Ägypter und Weißrussen. Den Rest hatte ich so erwartet.

Belarus hat - oder besser gesagt hatte -einen boomenden IT-Sektor („Silicon Valley Osteuropas“), dieser ist nach der Präsidentschaftswahl 2020 und infolge des Ukrainekriegs zusammengebrochen, viele Angestellte sind gen Westen abgehauen. Wahrscheinlich handelt es sich also bei den meisten Belarusen hier um Hochqualifizierte mit Berufserfahrung und hervorragenden Englischkenntnissen, die sich problemlos in den Arbeitsmarkt integrieren.
 
Naja. Man muss nicht die Bild zitieren, um festzustellen, dass diejenigen, die illegal ins Land kommen, eher weniger häufig zu den Fachkräften zählen als diejenigen, für die ein Arbeitgeber einen Visaprozess durchlaufen und dafür löhnen muss. Ist ja auch irgendwo logisch, wer sein Land verlässt, um in Europa als Wirtschaftsflüchtling ein besseres Leben zu erträumen, der hat meist nicht genug Bildung, um diese Mär vorher mal zu verplausibilisieren. Und der landet dann im Hungerlohn-Prekariat, in der Sozialleistung, oder nimmt sich gewinnbringender illegaler Beschäftigung an.
 
Naja. Man muss nicht die Bild zitieren, um festzustellen, dass diejenigen, die illegal ins Land kommen, eher weniger häufig zu den Fachkräften zählen als diejenigen, für die ein Arbeitgeber einen Visaprozess durchlaufen und dafür löhnen muss. Ist ja auch irgendwo logisch, wer sein Land verlässt, um in Europa als Wirtschaftsflüchtling ein besseres Leben zu erträumen, der hat meist nicht genug Bildung, um diese Mär vorher mal zu verplausibilisieren. Und der landet dann im Hungerlohn-Prekariat, in der Sozialleistung, oder nimmt sich gewinnbringender illegaler Beschäftigung an.

Hier geht es ausschließlich um sozialversicherngspflichtige Vollzeitbeschäftigte, die Steurn zahlen, in die Sozialkassen einzahlen, und Arbeitsplaetze fuellen, die sonst vakant blieben. Was genau gibt es daran auszusetzen?
 
anstatt zu jammern, passt man sich dem allgemeinen Personalmangel als Kunde in Deutschland halt an und verhält sich entsprechend
ob das dann gut und förderlich für das deutsche Bruttosozialprodukt an sich ist, ist ein anderes Thema!?
 
Das kann man als Staat und Gesellschaft allerdings auch entsprechend steuern und verbessern, man muss nur wollen...
Man will aber seit über 10 Jahren nicht.
Man erzählte 2015 ein großes Märchen - es würden viele Millionen Fachkräfte in D einwandern, die den Fachkräftemangel beseitigen werden - und die Ergebnisse sieht man heute. Man hat überwiegend nur den riesigen deutschen Niedriglohnsektor weiter angeheizt, das Sozialsystem weiter ausgebaut und den Konkurrenzkampf "ich arbeite für noch weniger als du" erhöht. Mittlerweile glaubt das Märchen mit der Fachkräfteeinwanderung niemand mehr. Man hat die Leute halt knallhart belogen und weit über zehn Millionen stimmen daher auch mit den Füßen auf dem Wahlzettel ab. Tja...
Der Texaner-Zorbas (DFW....) wird in Kürze darauf eingehen. Ist sein Lieblings-Hobby.
 
Man will aber seit über 10 Jahren nicht.
Man erzählte 2015 ein großes Märchen - es würden viele Millionen Fachkräfte in D einwandern, die den Fachkräftemangel beseitigen werden - und die Ergebnisse sieht man heute. Man hat überwiegend nur den riesigen deutschen Niedriglohnsektor weiter angeheizt, das Sozialsystem weiter ausgebaut und den Konkurrenzkampf "ich arbeite für noch weniger als du" erhöht. Mittlerweile glaubt das Märchen mit der Fachkräfteeinwanderung niemand mehr. Man hat die Leute halt knallhart belogen und weit über zehn Millionen stimmen daher auch mit den Füßen auf dem Wahlzettel ab. Tja...
Der Texaner-Zorbas (DFW....) wird in Kürze darauf eingehen. Ist sein Lieblings-Hobby.

Nur um hier mal etwas Sachlichkeit in die Debatte zu bringen.

Der Niedriglohnsektor liegt unterhalb von 2,480 Euro Brutto. Ein Median von Euro 2,820 besagt also, dass deutlich mehr als die Haelfte der vollzeitbechaeftigen Syrer eben NICHT im Niedriglohnsektor taetig sind, sondern hoeher verguetet werden. In Anbetracht des allgegenwertigen Arbeitskraeftemangels ein positiver Beitrag für unsere Gesellschaft.
 
Hier geht es ausschließlich um sozialversicherngspflichtige Vollzeitbeschäftigte, die Steurn zahlen, in die Sozialkassen einzahlen, und Arbeitsplaetze fuellen, die sonst vakant blieben. Was genau gibt es daran auszusetzen?
Ja wir wissen, das Pommerbrater bei der goldenen Möwe zum Mindestlohn eben genau DIE Fachkräfte sind, die dieses Land eben braucht.
 
Nur um hier mal etwas Sachlichkeit in die Debatte zu bringen.

Der Niedriglohnsektor liegt unterhalb von 2,480 Euro Brutto. Ein Median von Euro 2,820 besagt also, dass deutlich mehr als die Haelfte der vollzeitbechaeftigen Syrer eben NICHT im Niedriglohnsektor taetig sind, sondern hoeher verguetet werden. In Anbetracht des allgegenwertigen Arbeitskraeftemangels ein positiver Beitrag für unsere Gesellschaft.
Ich habe nichts anderes erwartet.
Dann ist ja alles bestens und alles kann weiter so ablaufen, wie bislang. Das Land ist auf einem sehr guten Weg - das zeigen ja auch die Umfragen.
Info (um bei Menschen aus Syrien zu bleiben):
"Bürgergeld erhielten laut Bundesagentur für Arbeit insgesamt 352.850 erwerbsfähige Menschen aus Syrien (Stand: Mai 2024). Dazu zählen auch 57.000 Schülerinnen, Schüler und Studierende."
Immer noch ein bisschen zu viele mMn.
Quelle
Wenn ich sehe wie haenderingend Restaurants in Hamburg Kuechenhilfen suchen, dann habe ich keinen Zweifel, dass wir auch diese Arbeitskrefte brauchen.
Ja, der riesige deutsche Niedriglohnsektor kann gar nicht genug "billige" Arbeitskräfte bekommen. Am besten noch Aufstocker, deren Lohn vorne und hinten nicht zum Leben reicht und wo das Gehalt noch durch Steuergeld aufgestockt werden muss. Das Ganze gibt es auch in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt. Das wird bestimmt zu einem neuen Wirtschaftswunder führen.
 
Ja wir wissen, das Pommerbrater bei der goldenen Möwe zum Mindestlohn eben genau DIE Fachkräfte sind, die dieses Land eben braucht.
in ITA, und gerade auch in Südtriol, arbeiten auffallend viele Geflüchtete in der Gastronomie und auch in der Landwirtschaft
böse Zungen behaupten, die viel auffälligere und raschere Arbeitsaufnahme läge daran, das Geflüchtete in ITA weit weniger soziale Hilfen bekommen, als in Deutschland, was sie dazu anreizt, deutlich schneller und unzickiger Jobs anzunehmen

das Beispiel Kalifornien erspare ich mir: da liegt der Anteil erwerbsfähiger Mexikaner unterhalb einer Aufenthaltsdauer von 10 Jahren und weniger, die dann auch arbeiten, bei 97,5%
Vergleich zu Deutschland: circa 65% (laut Chatty)
 
Fachkräftemangel? Arbeit gibt es ja genug, nur die Leute wollen sich nicht weiter ausnehmen lassen. Wer Kohle hat, wandert aus, wer kein Geld hat, wandert ein.
2025 sind ca. 270.000 Fachkräfte ausgewandert – und das bestimmt nicht, weil das Wetter woanders so geil ist.
Wenn meine Eltern eines Tages nicht mehr da sein sollten, werde ich meine Zelte hier abbrechen. Deutschland hat fertig! Hier geht alles den Bach runter, weil wir die ganze Welt durchfüttern wollen und Kriege finanzieren.
 
"Bürgergeld erhielten laut Bundesagentur für Arbeit insgesamt 352.850 erwerbsfähige Menschen aus Syrien (Stand: Mai 2024). Dazu zählen auch 57.000 Schülerinnen, Schüler und Studierende."
Immer noch ein bisschen zu viele mMn.
Jeder dauerhafte Bürgergeldbezieher ist imho zu viel, aber wir sind damit weit weg von den von Dir oben genannten Millionen.

Ja, der riesige deutsche Niedriglohnsektor kann gar nicht genug "billige" Arbeitskräfte bekommen. Am besten noch Aufstocker, deren Lohn vorne und hinten nicht zum Leben reicht und wo das Gehalt noch durch Steuergeld aufgestockt werden muss. Das Ganze gibt es auch in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt. Das wird bestimmt zu einem neuen Wirtschaftswunder führen.
In Deutschland sind ca. 16% aller Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor (2022 waren das übrigens noch 19%). Was wäre denn für Dich eine akzeptable Größe? Ich bin nicht bereit, bei McDonalds oder beim Döner 15 € für was auf die Hand zu bezahlen, sorry. Und ich würde mich damit auch nicht als Ausbeuter bezeichnen.

Und sorry, aber mit 2.820 € (Median von oben) bist Du kein Aufstocker.

Um zum Thema zurückzukommen: Um den Personalmangel zu beseitigen, brauchst Du mehr Personal oder weniger Arbeitsplätze. Und mehr Personalangebot führt (ohne staatliche Eingriffe wie Mindestlohn etc.) zu niedrigeren Löhnen. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was Dein Vorschlag ist - bewusst Personalmangel herbeizuführen, um die Löhne zu erhöhen? Und nur Hochqualifizierte bringens auch nicht (und ich bin ein großer Verfechter von Qualifizierung und Akademisierung), wenn ich Geld verdiene, will ich das auch ausgeben, und dazu brauche ich Kartenabreißer, Salat-an-den-Tisch-Bringer, Reinigungspersonal und Aushilfen diverser Art - und die müssen weder hochqualifiziert sein noch Unmengen an Geld verdienen.

Udn wenn Du mal mit den Leuten sprichst, die diese Art von Stellen anbieten, haben wir offensichtlich nicht genug Menschen, die diese Jobs machen wollen.
 
Ja, der riesige deutsche Niedriglohnsektor kann gar nicht genug "billige" Arbeitskräfte bekommen. Am besten noch Aufstocker, deren Lohn vorne und hinten nicht zum Leben reicht und wo das Gehalt noch durch Steuergeld aufgestockt werden muss. Das Ganze gibt es auch in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt. Das wird bestimmt zu einem neuen Wirtschaftswunder führen.

da der Mindestlohn ja offensichtlich immer noch nicht ausreichend ist, um über die Runden zu kommen... Aber heul am Ende nicht rum, wenn das Restaurant die Fritten 5€ teurer macht oder der Döner 12€ kostet, nur damit nicht aufgestockt werden muss.

Auch der Niedriglohnsektor braucht bezahlbaren Wohnraum, gerade in Großstädten geht hier die Spanne weit auseinander.

Um den Personalmangel zu beseitigen, brauchst Du mehr Personal oder weniger Arbeitsplätze. Und mehr Personalangebot führt (ohne staatliche Eingriffe wie Mindestlohn etc.) zu niedrigeren Löhnen.

ohne den Mindestlohn wird es nicht mehr gehen, schließlich hat auch der Keller oder die Putzkraft eine Ausbeutung seiner/ihrer Arbeitskraft nicht verdient.

Weniger Personal bedeutet bei gleicher Arbeitslast auch mehr Arbeit für alle anderen. In vielen Branchen gar nicht umsetzbar.

Udn wenn Du mal mit den Leuten sprichst, die diese Art von Stellen anbieten, haben wir offensichtlich nicht genug Menschen, die diese Jobs machen wollen.

weil keiner für einen Hungerlohn arbeiten will...
 
Jeder dauerhafte Bürgergeldbezieher ist imho zu viel
100%ig
In Deutschland sind ca. 16% aller Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor (2022 waren das übrigens noch 19%). Was wäre denn für Dich eine akzeptable Größe? Ich bin nicht bereit, bei McDonalds oder beim Döner 15 € für was auf die Hand zu bezahlen, sorry. Und ich würde mich damit auch nicht als Ausbeuter bezeichnen.
Der Niedriglohnsektor in Deutschland ist kleiner geworden - das ist richtig und mMn auch gut so. Er war sehr groß und ist es auch heute noch. Eine genaue Zahl für eine angemessene Größe kann ich Dir auch nicht nennen. Die Erhöhung des Mindestlohns hat mitgeholfen den Sektor zu verkleinern. Die Preise bei Mc's und im Dönerladen sind in den letzten Jahren ordentlich gestiegen.
Laut Zahlen von 2022 war D innerhalb der EU im Niedriglohnbereich im oberen Drittel - ist dies angemessen für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt? Ich weiß es nicht, vermutlich eher nicht.
https://www.destatis.de/Europa/DE/T...der-Arbeit/_dimension-2/niedriglohnquote.html
Udn wenn Du mal mit den Leuten sprichst, die diese Art von Stellen anbieten, haben wir offensichtlich nicht genug Menschen, die diese Jobs machen wollen.
Das ist richtig. Wir haben aber auch ca. vier Millionen erwerbsfähige Menschen im Bürgergeld/Neue Grundsicherung. Einige ruhen sich halt seit etlichen Jahren in der bequemen sozialen Hängematte aus und weil diejenigen den Hintern nicht hochbekommen, müssen noch hunderttausende aus dem Ausland kommen, um die Drecksarbeit - die eben kaum einer machen möchte - zu erledigen? Offenbar passt dies einigen halt auch nicht.
da der Mindestlohn ja offensichtlich immer noch nicht ausreichend ist, um über die Runden zu kommen... Aber heul am Ende nicht rum, wenn das Restaurant die Fritten 5€ teurer macht oder der Döner 12€ kostet, nur damit nicht aufgestockt werden muss.
Ja, die Erhöhung des Mindestlohns ist eben auch ein zweischneidiges Schwert. Alles leider nicht so einfach.
Fachkräftemangel? Arbeit gibt es ja genug, nur die Leute wollen sich nicht weiter ausnehmen lassen. Wer Kohle hat, wandert aus, wer kein Geld hat, wandert ein.
2025 sind ca. 270.000 Fachkräfte ausgewandert – und das bestimmt nicht, weil das Wetter woanders so geil ist.
Wenn meine Eltern eines Tages nicht mehr da sein sollten, werde ich meine Zelte hier abbrechen. Deutschland hat fertig! Hier geht alles den Bach runter, weil wir die ganze Welt durchfüttern wollen und Kriege finanzieren.
Mein Gefühl beschleicht mich, dass hier (im Thread) ggf. irgendwann tatsächlich dicht gemacht werden könnte 🙈
 
weil keiner für einen Hungerlohn arbeiten will...
So, und jetzt hast Du einen Haufen armer Schweine, die aus Ländern ohne (wirtschaftlicher/sozialer/militärischer) Stabilität kommen, und die bereit sind, (zumindest am Anfang) für den Hungerlohn zu arbeiten (und auch mit Mindestlohn hungerst Du in Deutschland nicht). Die müssen keine Facharbeiter sein, nur arbeiten wollen und lernbereit sein, dann sage ich "herzlich willkommen!"
 
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