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Gründe für den Personalmangel?

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Existiert der ursprüngliche Grund für diesen Thread überhaupt noch?

Wenn man das zum Kriterium machtst, dann kann noch viel mehr zugemacht werden.

Auf Arbeit, wo in meinem Bereich viele Teilzeitkräfte im Niedriglohnsektor beschäftigt werden, ist der Personalmangel auch nicht mehr spürbar. Arbeitswillige Deutsche sind zwar selten, aber die Ukrainerinnen sprechen mittlerweile ausreichend Deutsch um sie in Küche oder Gebäudereinigung einsetzen zu können. Und die wissen wenigstens noch, was Arbeit bedeutet.

Handwerk. Wenn Du nicht gerade einen guten Polen kennst.
 
Wenn man das zum Kriterium machtst, dann kann noch viel mehr zugemacht werden.

Handwerk. Wenn Du nicht gerade einen guten Polen kennst.
Interessant ist auch, dass das Handwerk händeringend Leute sucht. Mein Bad wird momentan renoviert, und in der Firma arbeiten sogar Menschen mit Migrationshintergrund. Ich glaube, die jungen Leute haben keinen Bock mehr auf Handwerk bzw. körperliche Arbeit, obwohl es dort wirklich schöne Berufe gibt.

Ich kann z. B. keine Fliesen legen und werde es voraussichtlich auch nie können. Bin aber froh, wenn mir jemand die Haare ordentlich schneidet und ich morgen frische Brötchen bzw. Brot beim Bäcker bekomme.
 
Interessant ist auch, dass das Handwerk händeringend Leute sucht.

Das wird sich auch nicht ändern, wenn nicht bald ein paar dringend notwendige Reformen stattfinden.

Die Gruppe der Leute, die für den Job in Frage kommen (das ist absolut nicht abwertend gemeint!) , verdienen als Hilfskraft mehr.
Frag mal einen 18-jährigen ... wenn er die Wahl hat als Helfer zu arbeiten, oder eine Ausbildung zu machen.
Und nein, der Horizont dieser Leute reicht erstmal nicht soweit, dass sie kapieren, dass nach den Lehrjahren das Facharbeitergehalt wartet.
(Das ist (auch) die Gattung Mensch, bei der vor fuffzich oder sechzich Jahren die Frau die Lohntüte abgeholt hat, damit der Alte das nicht sofort versäuft)

Betriebsinhaber die Mitte 50 bis Mitte 60 sind.
Nein, ich pauschalisiere nicht. Gibt auch genügend Meister, die es rechtzeitig kapiert haben.
Das sind die, die sich mit der Innung zoffen, weil die es nicht kapiert hat.

Das unsägliche Bürgergeld (auch hier bitte nicht zu pauschal betrachten).

Mein Bad wird momentan renoviert, und in der Firma arbeiten sogar Menschen mit Migrationshintergrund.

Na was heisst hier "sogar". ;-)

Ich hatte Ende der 90iger diverse Azubis.
Der mit Abstand höflichste und fleissigste war türkischer Herkunft.
Ein deutscher Azubi stand vor und sagte: "So kann ich nicht arbeiten"
*hüstel* einen Tag später hat mich der Betriebsrat angerufen... ( Dabei habe ich den Azubi noch nicht mal verprügelt, sondern ihn nur mit entsprechend deutlichen Worten drauf hingewiesen, dass das dann womöglich der falsche Job für ihn ist).


Ich glaube, die jungen Leute haben keinen Bock mehr auf Handwerk bzw. körperliche Arbeit, obwohl es dort wirklich schöne Berufe gibt.

Okay... und woher kommt das? Haben die das für sich beschlossen?
Oder steht nicht rein zufällig ein Elternhaus dahinter ...

Ich kann z. B. keine Fliesen legen und werde es voraussichtlich auch nie können. Bin aber froh, wenn mir jemand die Haare ordentlich schneidet und ich morgen frische Brötchen bzw. Brot beim Bäcker bekomme.

Wer nicht... und trotzdem Fachkräftemangel allenthalben. Warum ? Wenn der Arbeitsplatz doch recht sicher erscheint...
 
Das wird sich auch nicht ändern, wenn nicht bald ein paar dringend notwendige Reformen stattfinden.

Die Gruppe der Leute, die für den Job in Frage kommen (das ist absolut nicht abwertend gemeint!) , verdienen als Hilfskraft mehr.
Frag mal einen 18-jährigen ... wenn er die Wahl hat als Helfer zu arbeiten, oder eine Ausbildung zu machen.
Und nein, der Horizont dieser Leute reicht erstmal nicht soweit, dass sie kapieren, dass nach den Lehrjahren das Facharbeitergehalt wartet.
(Das ist (auch) die Gattung Mensch, bei der vor fuffzich oder sechzich Jahren die Frau die Lohntüte abgeholt hat, damit der Alte das nicht sofort versäuft)

Betriebsinhaber die Mitte 50 bis Mitte 60 sind.
Nein, ich pauschalisiere nicht. Gibt auch genügend Meister, die es rechtzeitig kapiert haben.
Das sind die, die sich mit der Innung zoffen, weil die es nicht kapiert hat.

Das unsägliche Bürgergeld (auch hier bitte nicht zu pauschal betrachten).



Na was heisst hier "sogar". ;-)

Ich hatte Ende der 90iger diverse Azubis.
Der mit Abstand höflichste und fleissigste war türkischer Herkunft.
Ein deutscher Azubi stand vor und sagte: "So kann ich nicht arbeiten"
*hüstel* einen Tag später hat mich der Betriebsrat angerufen... ( Dabei habe ich den Azubi noch nicht mal verprügelt, sondern ihn nur mit entsprechend deutlichen Worten drauf hingewiesen, dass das dann womöglich der falsche Job für ihn ist).




Okay... und woher kommt das? Haben die das für sich beschlossen?
Oder steht nicht rein zufällig ein Elternhaus dahinter ...



Wer nicht... und trotzdem Fachkräftemangel allenthalben. Warum ? Wenn der Arbeitsplatz doch recht sicher erscheint...
Woher das kommt? Meiner Meinung nach durch falsche Erziehung: Kinder bekommen zu oft alles, was sie wollen, hören kaum noch ein „Nein“ und werden viel zu sehr verwöhnt. Dazu kommt Social Media, das viele junge Leute völlig verblendet hat.

Viele haben keinen Bezug mehr zu Arbeit und Geld. Keine abgeschlossene Berufsausbildung oder kein Studium, aber Gehaltsvorstellungen wie ein Akademiker mit 20 Jahren Berufserfahrung. Finde den Fehler!

Und Handwerk kommt für viele junge Leute schon gar nicht infrage. Schließlich möchte man sich nicht die Hände schmutzig machen oder am Ende noch Rückenprobleme bekommen. 🙄

Gerade mit einer Kundin telefoniert: Altenpflege, Steuerklasse I, 2.600 € netto. Ist doch als Single ein schönes Einkommen.
 
Woher das kommt? Meiner Meinung nach durch falsche Erziehung: Kinder bekommen zu oft alles, was sie wollen, hören kaum noch ein „Nein“ und werden viel zu sehr verwöhnt. Dazu kommt Social Media, das viele junge Leute völlig verblendet hat.

Viele haben keinen Bezug mehr zu Arbeit und Geld. Keine abgeschlossene Berufsausbildung oder kein Studium, aber Gehaltsvorstellungen wie ein Akademiker mit 20 Jahren Berufserfahrung. Finde den Fehler!

Und Handwerk kommt für viele junge Leute schon gar nicht infrage. Schließlich möchte man sich nicht die Hände schmutzig machen oder am Ende noch Rückenprobleme bekommen. 🙄

Gerade mit einer Kundin telefoniert: Altenpflege, Steuerklasse I, 2.600 € netto. Ist doch als Single ein schönes Einkommen.
warum gehört eine Altenpflegerin zu deinen Kunden?

2600 netto gehört pi mal daumen so ziemlich genau zum aktuellen Median in D
es ist also nicht besonders schlecht, aber eben auch nicht besonders gut

so mitten drin eben
 
Wer nicht... und trotzdem Fachkräftemangel allenthalben. Warum ? Wenn der Arbeitsplatz doch recht sicher erscheint

Das "Warum" hast du oben doch selbst beantwortet:

Die Gruppe der Leute, die für den Job in Frage kommen (das ist absolut nicht abwertend gemeint!) , verdienen als Hilfskraft mehr.
Frag mal einen 18-jährigen ... wenn er die Wahl hat als Helfer zu arbeiten, oder eine Ausbildung zu machen.

Und solange das so ist, kann mir jeder noch so viel von Fachkräftemangel erzählen. Auf einen Bäckereijob hätte ich bei dem Gehalt definitiv keinen Bock und kann jeden verstehen, der es ebenso sieht.
 
Ich wäre nicht mal im Traum darauf gekommen, so eine Frage in einem Forum zu stellen. 🤦‍♂️
WER will so was wissen, ehrlich jetzt? Vielleicht bin ich einfach nur "Fensterputzer" und meine Kundin arbeitet in der Pflege. :rolleyes:
möglich, aber eher unwahrscheinlich
spricht man da tatsächlich über das gegenseitige Nettogehalt, wenn man jemandes Haushalt macht oder Fenster putzt ?!

möglich wäre auch noch: du bist ihr Steuerberater, würde schon mehr Sinn ergeben, auch die Kenntnis ihres Nettobezuges
andererseits unplausibel: braucht eine Altenpflegerin mit zwei sechs netto wirklich n Steuerberater?! ... äh ne, das kann jedes 19 Euro Lohnsteuerprogramm

du könntest ihr Arzt sein, aber dann wäre Patientin wohl der richtige Begriff gewesen, und nicht Kundin
und auch beim Arzt spricht man eher selten über sein eigenes Nettogehalt 🤔
 
oder am Ende noch Rückenprobleme bekommen. 🙄
Wer erklärt dem Jungvolk, dass das Handygeglotze den ganzen Tag auch Rückenprobleme verursacht? Zweitens: Arbeit am Schreibtisch ebenso. sitzen ist auch ungesund. Drittens: Eigentlich ist es doch schön, wenn man am Ende des Tages wirklich sehen kann, was man gemacht hat!? Außerdem: Ein Fliesenleger kann nie durch KI ersetzt werden ... ;)
 
Es gibt zu viele Geringqualifizierte in Deutschland. Dies sollte man mit mehr Bildung/Qualifizierung bekämpfen - leichter gesagt, als getan. Zudem haben es sich zu viele Transferleistungsempfänger im Modell "Bürgergeld/Grundsicherung" + Schwarzarbeit bequem gemacht und wollen da auch gar nicht mehr so schnell heraus. Da "verdienen" einige +/-2000 EUR netto im Monat, mit viel weniger Aufwand als in einer Vollzeitbeschäftigung im großen dt. Niedriglohnsektor. Schätzungen gehen davon aus, dass es sich ca. 500.000 Personen in diesem Modell bequem gemacht haben könnten. Offizielle Zahlen gibt es natürlich nicht. Ich vermute, es sind mindestens doppelt so viele.
Quellen:
https://www.bertelsmann-stiftung.de...s-gibt-kaum-stellen-qualifizierung-als-ausweghttps://www.zdfheute.de/politik/deutschland/am-puls-buergergeld-schwarzarbeit-betrug-100.htmlInstitut der dt. Wirtschaft - Schwarzarbeit in D: mindestens 3,3 Millionen arbeiten schwarz
 
Wer erklärt dem Jungvolk, dass das Handygeglotze den ganzen Tag auch Rückenprobleme verursacht? Zweitens: Arbeit am Schreibtisch ebenso. sitzen ist auch ungesund. Drittens: Eigentlich ist es doch schön, wenn man am Ende des Tages wirklich sehen kann, was man gemacht hat!? Außerdem: Ein Fliesenleger kann nie durch KI ersetzt werden ... ;)
dem würde ich fundamental widersprechen

natürlich wird der zukünftige Fliesenleger in 2075 oder so, nicht klassisch Fliesen verlegen, wie das noch Karl und Ernst gestern gemacht haben
vielmehr werden das geflieste Fertigbauelemente aus einer vollautomatisierten Fabrik sein, die dann nur noch endmontiert werden, und auch das weitestgehend automatisiert, zumindest aber stark maschinell unterstützt
 
möglich, aber eher unwahrscheinlich
spricht man da tatsächlich über das gegenseitige Nettogehalt, wenn man jemandes Haushalt macht oder Fenster putzt ?!

möglich wäre auch noch: du bist ihr Steuerberater, würde schon mehr Sinn ergeben, auch die Kenntnis ihres Nettobezuges
andererseits unplausibel: braucht eine Altenpflegerin mit zwei sechs netto wirklich n Steuerberater?! ... äh ne, das kann jedes 19 Euro Lohnsteuerprogramm

du könntest ihr Arzt sein, aber dann wäre Patientin wohl der richtige Begriff gewesen, und nicht Kundin
und auch beim Arzt spricht man eher selten über sein eigenes Nettogehalt 🤔
Respekt für die ausführliche Detektivarbeit. 😄 Es war schlicht ein Telefonat mit einer Kundin, bei dem nebenbei ihr Beruf und ihr Einkommen zur Sprache kamen. Man kann natürlich auch eine Doktorarbeit daraus machen.

Ja, ich weiß … der „Deutsche“ spricht ungern über sein Gehalt – zu viele Neider und so. Mein Kollege packt auch immer gleich 20–30k drauf, wenn er nach seinem Gehalt „gefragt“ wird. 😂 Echt traurig, dass sich so viele Menschen über ihr Gehalt profilieren oder sich dafür schämen müssen.
 
Respekt für die ausführliche Detektivarbeit. 😄 Es war schlicht ein Telefonat mit einer Kundin, bei dem nebenbei ihr Beruf und ihr Einkommen zur Sprache kamen. Man kann natürlich auch eine Doktorarbeit daraus machen.

Ja, ich weiß … der „Deutsche“ spricht ungern über sein Gehalt – zu viele Neider und so. Mein Kollege packt auch immer gleich 20–30k drauf, wenn er nach seinem Gehalt „gefragt“ wird. 😂 Echt traurig, dass sich so viele Menschen über ihr Gehalt profilieren oder sich dafür schämen müssen.
das staatstragende Drama machst jetzt aber du daraus, anstatt zB einfach zu sagen:
"ich bin Innenarchitekt und sie hat bei mir angerufen, weil sie anfragen wollte, wie sie ihr Wohnzimmer neu gestalten und einrichten kann"

hätte ich geahnt, dass diese an sich einfache Frage solch einen geheimniskrämerischen Staatsakt auslöst, ich hätte sie nicht gestellt

wie auch immer, die zwei sechs netto bleiben eher deutsches Lohn Mittelfeld, sind also weder gut, noch schlecht

was die eigentliche Kernaussage und der genaue Punkt jetzt sein soll, ich weiß es nicht ?!
auf was genau sollen sie 2,6 jetzt anspielen?
 
Wer erklärt dem Jungvolk, dass das Handygeglotze den ganzen Tag auch Rückenprobleme verursacht? Zweitens: Arbeit am Schreibtisch ebenso. sitzen ist auch ungesund. Drittens: Eigentlich ist es doch schön, wenn man am Ende des Tages wirklich sehen kann, was man gemacht hat!? Außerdem: Ein Fliesenleger kann nie durch KI ersetzt werden ... ;)
Halten wir einfach fest: Die jungen Leute wollen am liebsten gar nichts tun, dafür aber fürstlich entlohnt werden. Nur so funktioniert unsere Welt nun mal nicht.

Gut, vielleicht sind unsere Politiker momentan das beste Beispiel dafür, dass man keine gute Ausbildung braucht, um in die Politik zu gehen – echte „Flachzangen“ gibt es dort schließlich genug. Oder die Linken: Weil man selbst nichts auf die Kette kriegt, sind natürlich immer die anderen schuld.

Ich glaube, wir sind uns einig: Kein Mensch braucht so viel Geld wie Elon Musk. Aber während andere am Wochenende gefeiert haben, lieh er sich 28.000 Dollar von seinem Vater und gründete damit seine erste Firma.
[automerge]1788191880[/automerge]
2600 netto gehört pi mal daumen so ziemlich genau zum aktuellen Median in D
es ist also nicht besonders schlecht, aber eben auch nicht besonders gut
Genau. Andere bekommen 5–7K für umme, ohne auch nur einen Cent in die Sozialkassen eingezahlt zu haben. Ganz ehrlich: Wie will man jemanden unter diesen Umständen noch zum Arbeiten motivieren?
 
Es gibt zu viele Geringqualifizierte in Deutschland. Dies sollte man mit mehr Bildung/Qualifizierung bekämpfen - leichter gesagt, als getan. Zudem haben es sich zu viele Transferleistungsempfänger im Modell "Bürgergeld/Grundsicherung" + Schwarzarbeit bequem gemacht und wollen da auch gar nicht mehr so schnell heraus. Da "verdienen" einige +/-2000 EUR netto im Monat, mit viel weniger Aufwand als in einer Vollzeitbeschäftigung im großen dt. Niedriglohnsektor. Schätzungen gehen davon aus, dass es sich ca. 500.000 Personen in diesem Modell bequem gemacht haben könnten. Offizielle Zahlen gibt es natürlich nicht. Ich vermute, es sind mindestens doppelt so viele.
Quellen:
https://www.bertelsmann-stiftung.de...s-gibt-kaum-stellen-qualifizierung-als-ausweghttps://www.zdfheute.de/politik/deutschland/am-puls-buergergeld-schwarzarbeit-betrug-100.htmlInstitut der dt. Wirtschaft - Schwarzarbeit in D: mindestens 3,3 Millionen arbeiten schwarz

Zu jeden der schwarz arbeitet, gehoert auch jemand der die Schwarzarbeitr beschaeftigt. Dort sollte man ansetzen, harte Strafen aussprechen. Dann erledigt sich das Problem schnell. Zahlst Du Deine Putzfrau bar auf die Kralle?
 
Die Frage kann doch wirklich nicht dein Ernst sein, oder?
nun, ich kann raten, du hast mich ja schon ganz staatstragend über deinen Beruf raten lassen

oder Chatty fragen, und er antwortet auf die Frage, wer in Deutschland 5000 bis 7000 Euro pro Monat für umme bekommt:

1. In Deutschland bekommt niemand einen Betrag von 5.000 bis 7.000 Euro pro Monat „für umme“ (also als bedingungsloses Geschenk oder staatliche Sozialleistung fürs Nichtstun). Summen in dieser Größenordnung existieren im Sozialsystem nicht. Dass solche Beträge ohne Gegenleistung ausgezahlt würden, ist ein klassischer politischer Mythos oder das Ergebnis von falschen Berechnungen im Netz.

2. Woher kommt der Mythos „5.000 bis 7.000 Euro“? Diese Zahlen tauchen in Debatten meistens durch zwei Fehlschlüsse oder gezielte Falschmeldungen auf:
Verwechslung von Brutto-Arbeitgeberkosten und Netto-Sozialhilfe
Manche Rechnungen addieren die gesamten Kosten, die ein Staat für die Verwaltung, Krankenversicherung und Unterkunft einer geflüchteten Person oder Familie aufwendet, und stellen das fälschlicherweise so dar, als bekäme eine Einzelperson diesen Betrag bar auf die Hand.
Einmalzahlungen: Es gibt seltene, einmalige Hilfen – wie den Härtefallfonds für bestimmte Rentner –, bei denen Berechtigte unter strengen Auflagen einmalig bis zu 5.000 Euro erhielten. Das ist jedoch keine monatliche Zahlung.
 
Zu jeden der schwarz arbeitet, gehoert auch jemand der die Schwarzarbeitr beschaeftigt. Dort sollte man ansetzen, harte Strafen aussprechen. Dann erledigt sich das Problem schnell. Zahlst Du Deine Putzfrau bar auf die Kralle?
Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt und was ist geschehen? Nichts. Harte Strafen aussprechen 😂
Ich bin noch in der Lage meinen Besitz selbst sauber und ordentlich zu halten - ohne "Putzfrau".
https://de.statista.com/statistik/d...des-umfangs-der-schattenwirtschaft-seit-1995/
 
nun, ich kann raten, du hast mich ja schon ganz staatstragend über deinen Beruf raten lassen

oder Chatty fragen, und er antwortet auf die Frage, wer in Deutschland 5000 bis 7000 Euro pro Monat für umme bekommt:

1. In Deutschland bekommt niemand einen Betrag von 5.000 bis 7.000 Euro pro Monat „für umme“ (also als bedingungsloses Geschenk oder staatliche Sozialleistung fürs Nichtstun). Summen in dieser Größenordnung existieren im Sozialsystem nicht. Dass solche Beträge ohne Gegenleistung ausgezahlt würden, ist ein klassischer politischer Mythos oder das Ergebnis von falschen Berechnungen im Netz.

2. Woher kommt der Mythos „5.000 bis 7.000 Euro“? Diese Zahlen tauchen in Debatten meistens durch zwei Fehlschlüsse oder gezielte Falschmeldungen auf:
Verwechslung von Brutto-Arbeitgeberkosten und Netto-Sozialhilfe
Manche Rechnungen addieren die gesamten Kosten, die ein Staat für die Verwaltung, Krankenversicherung und Unterkunft einer geflüchteten Person oder Familie aufwendet, und stellen das fälschlicherweise so dar, als bekäme eine Einzelperson diesen Betrag bar auf die Hand.
Einmalzahlungen: Es gibt seltene, einmalige Hilfen – wie den Härtefallfonds für bestimmte Rentner –, bei denen Berechtigte unter strengen Auflagen einmalig bis zu 5.000 Euro erhielten. Das ist jedoch keine monatliche Zahlung.
Boah, bist du du naiv! Macht doch mal ne Woche Praktikum im Jobcenter, dann weißt du was abgeht. :rolleyes:

Noch mal für dich aus dem Focus Artikel, aber rechnen kannst du immer noch alleine oder?

"Das Beispiel ist vermutlich kein Einzelfall. Palmers Angaben zufolge geht es um eine Familie mit fünf Kindern. Der Fall ließe sich so durchrechnen: Die Familie bekommt mit zwei Erwachsenen, zwei Kindern, die zum Beispiel zwischen 14 und 17 alt sind, zwei weiteren Kindern zwischen 6 und 13 Jahren und einem Unter-Sechsjährigen jeden Monat 3091 Euro als Bürgergeld ausbezahlt.

Hinzu kommen die Beiträge zur Krankenversicherung. Der Rest kann in die Wohnkosten fließen – das wären rund 2700 Euro für Miete, Nebenkosten, Heizung und Warmwasser. Palmer spricht von einer „sauteuren“ Wohnung, für die der Vermieter seine Bewohner regelrecht „abzockt“, was aber bei der Bürgergeldbehörde offenbar achselzuckend hingenommen wird.
Das Beispiel ist auch deswegen nicht aus der Luft gegriffen, weil einer Familie mit sieben Personen eine Wohnung mit bis zu 135 Quadratmetern Fläche staatlicherseits zusteht, was die hohen Kosten für die Inklusiv-Miete erklärt. In München kalkuliert die Stadt in so einem Fall mit einer Obergrenze von 2500 Euro bei der Kaltmiete."

Junge, der Beschiss fängt ja schon bei den exorbitanten Mieten an! Wenn du dein Objekt laut Mietspiegel für 1300€/Monat vermietest, sagst du doch nicht nein, wenn Vater Staat dir jeden Monat 2300€ überweist?
 
Ich glaube, wir sind uns einig: Kein Mensch braucht so viel Geld wie Elon Musk. Aber während andere am Wochenende gefeiert haben, lieh er sich 28.000 Dollar von seinem Vater und gründete damit seine erste Firma.

Genau, so wie das überall in gutbürgerlichen Familien läuft: wenn man als Jungspund eine Firma gründen will, läuft man zu Papa und der gibt einem einfach ein paar Zehntausend. So einen Scheiß glaubst du? Das ist ja fast wie das Märchen von Donald Trump, der angeblich auch self made Millionär ist.
 
Boah, bist du du naiv! Macht doch mal ne Woche Praktikum im Jobcenter, dann weißt du was abgeht. :rolleyes:

Noch mal für dich aus dem Focus Artikel, aber rechnen kannst du immer noch alleine oder?

"Das Beispiel ist vermutlich kein Einzelfall. Palmers Angaben zufolge geht es um eine Familie mit fünf Kindern. Der Fall ließe sich so durchrechnen: Die Familie bekommt mit zwei Erwachsenen, zwei Kindern, die zum Beispiel zwischen 14 und 17 alt sind, zwei weiteren Kindern zwischen 6 und 13 Jahren und einem Unter-Sechsjährigen jeden Monat 3091 Euro als Bürgergeld ausbezahlt.

Hinzu kommen die Beiträge zur Krankenversicherung. Der Rest kann in die Wohnkosten fließen – das wären rund 2700 Euro für Miete, Nebenkosten, Heizung und Warmwasser. Palmer spricht von einer „sauteuren“ Wohnung, für die der Vermieter seine Bewohner regelrecht „abzockt“, was aber bei der Bürgergeldbehörde offenbar achselzuckend hingenommen wird.
Das Beispiel ist auch deswegen nicht aus der Luft gegriffen, weil einer Familie mit sieben Personen eine Wohnung mit bis zu 135 Quadratmetern Fläche staatlicherseits zusteht, was die hohen Kosten für die Inklusiv-Miete erklärt. In München kalkuliert die Stadt in so einem Fall mit einer Obergrenze von 2500 Euro bei der Kaltmiete."

Junge, der Beschiss fängt ja schon bei den exorbitanten Mieten an! Wenn du dein Objekt laut Mietspiegel für 1300€/Monat vermietest, sagst du doch nicht nein, wenn Vater Staat dir jeden Monat 2300€ überweist?
nicht, dass ich das bestreite, obwohl der Fall ein bisschen konstruiert sein dürfte und wirkt, und ein ziemlich krasser Einzelfall sein dürfte
und selbst wenn es 100 oder 1000 solche Fälle gäbe, auf die Gesamtzahl von 7 Millionen gesehen, sind auch 1000 rein mathematisch und statistisch betrachtet ein nichts

meine Frage ist eher:
worauf willst du jetzt eigentlich genau hinaus?
wo soll das genau hinführen?
 
nicht, dass ich das bestreite, obwohl der Fall ein bisschen konstruiert sein dürfte und wirkt, und ein ziemlich krasser Einzelfall sein dürfte
Genau, ALLES "Einzelfälle", wie die ganzen Gewaltdelikte und Vergewaltigungen auch. :doh: Aber wenn man in Berlin Grunewald lebt, kriegt man halt nix mit was in Mitte abgeht.
 
nun(…)

oder Chatty fragen, und er antwortet auf die Frage, wer in Deutschland 5000 bis 7000 Euro pro Monat für umme bekommt: (…)

Klassischer Fall von shit in shit out ….

  • Regelsätze Eltern: 2 × 506 Euro = 1.012 Euro
  • Regelsätze Kinder (Schnitt 400 €): 6 × 400 Euro = 2.400 Euro
  • Miete & Heizung (Großstadt-Niveau): ca. 1.800 Euro

Dazu :
Sogenannter Mehrbedarf:

z.B.

Wird Warmwasser in der Wohnung über einen Durchlauferhitzer, Boiler, eine Gastherme oder eine vergleichbare Vorrichtung erzeugt und nicht als zentral bereitgestelltes Warmwasser über Unterkunfts- oder Heizkosten berücksichtigt, besteht grundsätzlich ein Mehrbedarf für jede betroffene leistungsberechtigte Person.

Dazu Schulbücher, Zuschüsse für Klassenfahrten und noch diverser anderer „Kleinkram“

Diese 7.000 Euro „für Umme“ können also sehr wohl erreicht werden.

Aber :

Bedarfsgemeinschaften in dieser Größenordnung (8 Personen bzw. Paare mit 6 oder mehr Kindern) sind in Deutschland eine absolute Seltenheit. Sie machen schätzungsweise weit unter 0,5 Prozent aller Haushalte im System des Grundsicherungsgeldes aus.

Die reine staatliche Auszahlungssumme von 5.000 bis 7.000 Euro wird somit fast ausschließlich dann erreicht, wenn die Familie in einer extrem teuren Wohngegend lebt, keinerlei eigenes Einkommen hat und die Miete direkt vom Amt an den Vermieter überwiesen wird

Über 50 Prozent der Bedarfsgemeinschaften sind 1 Personenhaushalte, dann kommen drei bis vier Personenhaushalte und dann die extremen Haushalte, die ganz gerne als politische Munition verwendet werden.

Tatsache ist aber auch, das in da enorm viel Beschissen wird.


Und bevor ich es vergesse:

Ein einzelner Bürgergeld-Empfänger kostet den Staat im Durchschnitt rund 2.359 Euro im Jahr allein für den Verwaltungsaufwand in den Jobcentern.

Habe die Ehre
 
Genau, so wie das überall in gutbürgerlichen Familien läuft: wenn man als Jungspund eine Firma gründen will, läuft man zu Papa und der gibt einem einfach ein paar Zehntausend. So einen Scheiß glaubst du? Das ist ja fast wie das Märchen von Donald Trump, der angeblich auch self made Millionär ist.
Natürlich ist die Geschichte „Jungspund leiht sich ein paar Tausend Dollar vom Papa und wird ohne jede weitere Hilfe zum Milliardär“ etwas verkürzt.
Aber hey, daraus folgt doch nicht, dass Musk nichts geleistet oder alles nur seinem Vater zu verdanken hätte.

Familienunterstützung, ein privilegierter Start und unternehmerischer Erfolg können gleichzeitig wahr sein. Der Punkt war auch nie, Musk zum perfekten "Selfmade-Helden" zu verklären. Es ging darum, dass er – unabhängig davon, wie viel Unterstützung er am Anfang hatte, als junger Kerl das Risiko eingegangen ist, eine Firma zu gründen, während andere eben gefeiert haben.

Und genau darum ging es in meinem ursprünglichen Punkt: Nicht jeder, der heute erfolgreich ist, hatte den gleichen Start. Aber aus einem privilegierten Start folgt eben auch nicht automatisch, dass einem der spätere Erfolg "geschenkt" wurde.
 
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