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Gründe für den Personalmangel?

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Mir ist bewusst, dass es ein langer Weg ist, ausschließlich vom Trading leben zu können. Dafür braucht es Disziplin, Erfahrung, konsequentes Risikomanagement und ein solides finanzielles Polster. Trotzdem ist genau das mein Ziel, auf das ich langfristig hinarbeite.
Das ist ein ähnlich nachhaltiger Berufswunsch wie im Casino alles auf rot zu setzen. Sorry to break it to you, aber die Leute, die Dir diesen Flo ins Ohr gesetzt haben verdienen Ihren Lebensunterhalt durch generöse Weitergabe ihres "Expertenwissens". Also an Leute wie Dich, die dann in dieser Bubble gefangen sind und irgendwann eine Bauchlandung hinlegen oder auch in 10 Jahren noch den gleichen Job ausführen und vom Ausstieg träumen.
 
Das ist ein ähnlich nachhaltiger Berufswunsch wie im Casino alles auf rot zu setzen. Sorry to break it to you, aber die Leute, die Dir diesen Flo ins Ohr gesetzt haben verdienen Ihren Lebensunterhalt durch generöse Weitergabe ihres "Expertenwissens". Also an Leute wie Dich, die dann in dieser Bubble gefangen sind und irgendwann eine Bauchlandung hinlegen oder auch in 10 Jahren noch den gleichen Job ausführen und vom Ausstieg träumen.
Oh man, du warnst vor Leuten, die anderen ihre "Träume" verkaufen, und versuchst gleichzeitig, mir deine eigene Prognose als Gewissheit zu verkaufen. Der Unterschied ist: Ich behaupte nicht, meinen Ausgang bereits zu kennen. Ich arbeite auf ein Ziel hin und bin mir der Risiken bewusst. Skepsis ist sinnvoll – Allwissenheit aus der Kommentarspalte eher weniger.
 
Zu meiner Prognose gibt es Studien mit entsprechender Gehaltserwartung, zu deinem Ziel gibt's vor allem YT Videos und Online Kurse von irgendwelchen fake gurus und lifestyle flexern. Aber war nur gut gemeint und ist in der Tat offtopic.
 
Zu meiner Prognose gibt es Studien mit entsprechender Gehaltserwartung, zu deinem Ziel gibt's vor allem YT Videos und Online Kurse von irgendwelchen fake gurus und lifestyle flexern. Aber war nur gut gemeint und ist in der Tat offtopic.
Das ist wieder typisch deutsch: Erst mal alles schlechtreden und erklären, warum etwas NICHT funktionieren kann. Mit so einer Einstellung sollte man sich jedenfalls nicht umgeben, wenn man im Leben etwas erreichen und auch mal etwas riskieren will! Hätte ich geschrieben, dass ich eine Burger-Bude aufmachen will, hättest du wahrscheinlich auch genug Argumente gefunden, warum Selbstständigkeit ein unkalkulierbares Risiko ist. 🙄

Danke, ich kenne die Risiken. Du darfst mein Ziel für unrealistisch halten, und ich darf es trotzdem verfolgen. Wir müssen uns da nicht einig werden.
 
warten wir doch einfach nähere Informationen ab
Und dann? Brauchst du den Schw*nzvergleich? Denke die Informationen sind verständlich genug und gelten für kleine Familien Betriebe, die KMU bis hin zum Konzern, beim Bäcker und auf der Bank. Militär würde ich allerdings ausschließen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieses Geschäftsmodell ist, Leuten Kurse zu verkaufen oder Ratgeber-Bücher. Die wollen nicht lauter Unternehmerjobs schaffen und können es auch gar nicht.
Du warnst vor Menschen, die auf solche Geschäftsmodelle hereinfallen, unterstellst mir aber gleichzeitig, dass ich zwangsläufig dazugehören werde.

Dass manche Gurus da draußen mit Kursen und Coachings mehr Geld verdienen als mit dem Trading selbst, ist mir durchaus bewusst. Genau deshalb sollte man kritisch hinterfragen, wem man sein Geld anvertraut. Wer langfristig erfolgreich tradet, ist zumindest nicht zwangsläufig darauf angewiesen, anderen gegen Geld zu erklären, wie es funktioniert.

Ich bilde mich selbst weiter, hinterfrage meine Entscheidungen und gehe meinen eigenen Weg. Ob ich mein Ziel erreiche, wird sich zeigen. Aber du kennst weder meinen Wissensstand noch meine Vorgehensweise, um meinen zukünftigen Erfolg oder Misserfolg seriös vorherzusagen.
 
Absolut. Finde nur bedauerlich, dass diese Scharlatane in Dir ein neues, williges Zahlvieh gefunden haben. Die Burger-Bude wäre schon hinsichtlich Wertschöpfung zu bevorzugen.
„Williges Zahlvieh“ – interessant, wie schnell du dir ein Urteil über jemanden bildest, den du überhaupt nicht kennst. Ich habe ganz am Anfang tatsächlich einen Kurs gekauft, meine Entscheidung anschließend aber hinterfragt und den Kauf rückgängig gemacht. Mittlerweile bilde ich mich eigenständig weiter. So viel zum Thema blindes Vertrauen.

Dass es in der Trading-Szene schwarze Schafe gibt, bestreite ich überhaupt nicht. Daraus aber abzuleiten, dass ich zwangsläufig auf solche Leute hereinfallen und früher oder später scheitern werde, ist eine ziemlich gewagte Prognose.

Und deine Aussage zur gesellschaftlichen Wertschöpfung finde ich ebenfalls interessant. Was genau ist für dich gesellschaftlich wertvoller? Ist jemand, der OnlyFans gegründet hat, oder jemand, der ein Bordell betreibt, automatisch gesellschaftlich wertvoller als jemand, der vom Trading leben möchte? Wirtschaftlicher Erfolg, wirtschaftliche Wertschöpfung und gesellschaftlicher Nutzen sind schließlich drei unterschiedliche Dinge. Eine Burger-Bude ist nicht allein deshalb gesellschaftlich wertvoller, weil man dort etwas Greifbares verkauft!

Du darfst mein Ziel für unrealistisch halten. Ich kenne die Risiken und bilde mich weiter. Ob ich mein Ziel erreiche, wird sich zeigen. Aber ich entscheide selbst, welchen Weg ich einschlage – und brauche dafür weder deine Zustimmung noch deine Erlaubnis. Danke.
 
„Williges Zahlvieh“ – interessant, wie schnell du dir ein Urteil über jemanden bildest, den du überhaupt nicht kennst. Ich habe ganz am Anfang tatsächlich einen Kurs gekauft, meine Entscheidung anschließend aber hinterfragt und den Kauf rückgängig gemacht. Mittlerweile bilde ich mich eigenständig weiter. So viel zum Thema blindes Vertrauen.

Dass es in der Trading-Szene schwarze Schafe gibt, bestreite ich überhaupt nicht. Daraus aber abzuleiten, dass ich zwangsläufig auf solche Leute hereinfallen und früher oder später scheitern werde, ist eine ziemlich gewagte Prognose.

Und deine Aussage zur gesellschaftlichen Wertschöpfung finde ich ebenfalls interessant. Was genau ist für dich gesellschaftlich wertvoller? Ist jemand, der OnlyFans gegründet hat, oder jemand, der ein Bordell betreibt, automatisch gesellschaftlich wertvoller als jemand, der vom Trading leben möchte? Wirtschaftlicher Erfolg, wirtschaftliche Wertschöpfung und gesellschaftlicher Nutzen sind schließlich drei unterschiedliche Dinge. Eine Burger-Bude ist nicht allein deshalb gesellschaftlich wertvoller, weil man dort etwas Greifbares verkauft!

Du darfst mein Ziel für unrealistisch halten. Ich kenne die Risiken und bilde mich weiter. Ob ich mein Ziel erreiche, wird sich zeigen. Aber ich entscheide selbst, welchen Weg ich einschlage – und brauche dafür weder deine Zustimmung noch deine Erlaubnis. Danke.
Wieviel Zeit wendest du täglich für das Trading auf, wieviel für Weiterbildung etc. ?
 
Wieviel Zeit wendest du täglich für das Trading auf, wieviel für Weiterbildung etc. ?
Das lässt sich schwer in Stunden messen. Das Trading macht mir jedenfalls so viel Spaß, dass ich es gar nicht wirklich als Arbeit wahrnehme.
Ich trade vor und nach der Arbeit, kontrolliere in den Pausen meine offenen Positionen und passe sie bei Bedarf an. Eine Position zu eröffnen dauert oft nur Sekunden. Danach lasse ich den Trade nach meinem Plan laufen und beschäftige mich mit anderen Dingen. Weiterbildung und Backtesting kommen zusätzlich dazu.

Aber ganz ehrlich. Ich glaube, wir haben meine persönlichen Zukunftspläne inzwischen ausführlich genug diskutiert. Vielleicht kommen wir wieder zum eigentlichen Thema zurück: den Gründen für den Personalmangel. Denn genau da wird es interessant – bei der Frage, warum immer mehr Menschen bestimmte Arbeitsbedingungen nicht mehr attraktiv finden und welche Verantwortung die Arbeitgeber dabei tragen. Danke.
 
Das lässt sich schwer in Stunden messen. Das Trading macht mir jedenfalls so viel Spaß, dass ich es gar nicht wirklich als Arbeit wahrnehme.
Ich trade vor und nach der Arbeit, kontrolliere in den Pausen meine offenen Positionen und passe sie bei Bedarf an. Eine Position zu eröffnen dauert oft nur Sekunden. Danach lasse ich den Trade nach meinem Plan laufen und beschäftige mich mit anderen Dingen. Weiterbildung und Backtesting kommen zusätzlich dazu.

Aber ganz ehrlich. Ich glaube, wir haben meine persönlichen Zukunftspläne inzwischen ausführlich genug diskutiert. Vielleicht kommen wir wieder zum eigentlichen Thema zurück: den Gründen für den Personalmangel. Denn genau da wird es interessant – bei der Frage, warum immer mehr Menschen bestimmte Arbeitsbedingungen nicht mehr attraktiv finden und welche Verantwortung die Arbeitgeber dabei tragen. Danke.
Ich denke wir sind doch genau am Thema. Du hast für dich einen neuen Weg gefunden aus dem Personal Karussel. Denke auch, diese neuen Arbeits Formen werden auch mehr. Mich hat es interessiert, wieviel Zeit du täglich investierst, hast du zwar noch nicht beantwortet, aber vielleicht kommts noch. Tagesjob? Halbtag?
 
Ich denke wir sind doch genau am Thema. Du hast für dich einen neuen Weg gefunden aus dem Personal Karussel. Denke auch, diese neuen Arbeits Formen werden auch mehr. Mich hat es interessiert, wieviel Zeit du täglich investierst, hast du zwar noch nicht beantwortet, aber vielleicht kommts noch. Tagesjob? Halbtag?
Mhmmmm...sagen wir mal so: Es gab Tage, da habe ich mich schon vor meiner Mittagspause intensiver mit dem Trading beschäftigt, als ich es nach acht Stunden Büroarbeit getan hätte. ;-)

Letztendlich bringt es auch nichts, stundenlang vor den Charts zu sitzen. Wenn mein Setup stimmt, eröffne ich meinen Trade – natürlich mit Stop-Loss – und lasse ihn anschließend nach meinem Plan laufen. Bei mir läuft auch kein Nachrichtenticker rund um die Uhr, damit ich bei jeder Marktschwankung sofort reagieren kann. Ich muss nicht traden. Ich trade, wenn ich eine gute Gelegenheit sehe und meine Kriterien erfüllt sind.

Trading macht mir Spaß, und ich beschäftige mich gerne damit. Die größte Herausforderung ist für mich dabei weniger die Technik als vielmehr die Psychologie: Angst, Gier und das eigene Ego. Denn niemand verliert gerne Geld. Umso wichtiger sind Disziplin, konsequentes Risikomanagement und die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen.

Auch ich habe bereits Geld verloren. Das gehört zu meinen bisherigen Erfahrungen. Entscheidend ist für mich, meine Trades zu analysieren, meine Strategie weiterzuentwickeln und nicht dieselben Fehler immer wieder zu machen. Ein Demokonto ist zum Üben und Testen sinnvoll, aber mit echtem Geld kommen Emotionen ins Spiel, die sich nur bedingt simulieren lassen.

Letztendlich geht es mir auch um Selbstbestimmung und darum, meine Zeit langfristig freier gestalten zu können. Und damit wären wir eigentlich wieder beim Thema des Threads: Menschen haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was sie von ihrem Berufsleben erwarten. Für manche stehen Sicherheit und geregelte Arbeitszeiten im Vordergrund, für andere Flexibilität, Eigenständigkeit und die Möglichkeit, ihren Alltag selbst zu gestalten. Vielleicht sollte man sich deshalb auch fragen, was Arbeitgeber tun können, um Arbeit für unterschiedliche Lebensentwürfe attraktiver zu machen.
 
Ach hör auf, da werden doch immer die gleichen Argumente rausgeholt: „Ich habe meine Mitarbeiter nicht unter Kontrolle“ oder „Ich will nicht, dass meine Mitarbeiter zu Hause vereinsamen.“ So ein Blödsinn!

Ich gehe nicht zur Arbeit, um Freundschaften zu schließen. Und wenn man seinen Mitarbeitern grundsätzlich nicht vertrauen kann, sehe ich ehrlich gesagt auch keine vernünftige Grundlage für ein Arbeitsverhältnis.

Bei uns kann man sogar detailliert im System nachvollziehen, ob jemand am Ende des Tages produktiv gearbeitet hat oder nicht. Da ist es doch völlig nebensächlich, ob ich dabei im Büro sitze oder zu Hause. Sprich: Wenn Leistung messbar ist, warum muss dann Anwesenheit kontrolliert werden?
Ganz so schlimm scheint es aber nicht zu sein dass es dafür Gesetze braucht.

Zunächst einmal sprechen wir nur über knapp 40% der Arbeitnehmer wo Homeoffice überhaupt möglich ist. Die anderen 60% können ihre Tätigkeit nur vor Ort, bei Kunden oder wo auch immer, aber nicht im Home Office ausüben. An diese sollte man auch mal denken wenn man von der Home Office Pflicht spricht.

Von denen die Home Office auf Grund der Tätigkeit prinzipiell nutzen können wird das zu etwa 65% auch genutzt, wenn auch teilweise nur unregelmäßig. Das bedeutet aber im Umkehrschluss dass nur 1/3 der dafür geeigneten AN diese Möglichkeit nicht nutzen. Und von diesem Drittel ist nicht bekannt wie viele davon Home Office prinzipiell nutzen könnten, es aber aus welchen Gründen auch immer nicht nutzen. Solche Gründe können ja z.B. auch ungeeignete Wohnverhältnisse oder kurze Wege zur Arbeitsstelle sein.

Alles in allem scheint das Problem der ach so pösen Arbeitgeber aber längst nicht so groß zu sein wie hier dargestellt.
 
Und dann? Brauchst du den Schw*nzvergleich? Denke die Informationen sind verständlich genug und gelten für kleine Familien Betriebe, die KMU bis hin zum Konzern, beim Bäcker und auf der Bank. Militär würde ich allerdings ausschließen.
also nichts
dann muss ich das wohl entsprechend einordnen
[automerge]1791559461[/automerge]
Das sind weniger Berufswünsche als "Instagram-Profile" mit Einkommensvorstellung. :rolleyes:
Früher wollte man Karriere machen. Heute reicht es, wenn die Kulisse nach "Erfolg" aussieht. Wie dem auch sei, Ich würde ja auch gern einen normalen Beruf haben, aber 30 Tage Urlaub im Jahr sind mir als "Lebenskonzept" einfach zu wenig.
so lange sich das machen läßt, sowohl individuell, als auch volkswirtschaftlich, spricht nichts dagegen
[automerge]1791559577[/automerge]
Ich weiß nicht wo du lebst, aber ich lebe in einer Großstadt im östlichen Ruhrgebiet und diese trägt den Namen Dortmund.
Das Stadtbild hier hat sich in den vergangenen Jahren dermaßen ins Negative gewandelt, dass mir die Worte fehlen. Wenn ich zwingenderweise durch die Innenstadt laufen muss, komme ich mir manchmal vor wie bei "The Walking Dead"
ist Dortmund auch schon im Spektrum gewisser youtube Aufklärer?
 
Ich möchte an dieser Stelle mal ein sehr unappetitliches Wort einwerfen: Zwangsarbeit! Und dieses Wort auch gleich erklären bzw. relativieren.

Deutschland ist ein wohlhabender Sozialstaat, kein Mensch sollte bei uns auf der Straße leben oder hungern müssen. Um dies zu verhindern gibt es zahlreiche Mittel, um Bürgern auch ohne Arbeitsplatz ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Das bestehende System hat allerdings einige Schwachpunkte. Zum einen gibt es Menschen, die mit der spärlichen Sozialhilfe zufrieden sind, und gar keine Motivation haben um arbeiten zu gehen. Andere würden gerne arbeiten, bekommen aber keine Jobs bzw. sind nach langer Arbeitslosigkeit nicht mehr integrierbar.

Es wird oft gefordert, die soziale Hängematte unattraktiver zu gestalten und längere Arbeitslosigkeit stärker zu sanktionieren. Das Problem besteht darin, dass der Arbeitsmarkt keine Rücksicht auf die Anforderungen des Staates nimmt, und trotz Förderung nicht allen Arbeitslosen eine Beschäftigung bieten kann. Wenn Langzeitarbeitslosigkeit schon bestraft werden soll, dann sehe ich den Staat in der Pflicht für ausreichend Arbeitsplätze zu sorgen. Und dies wird mit reinen Fördermaßnahmen niemals möglich sein.

Drum könnte man, zumindest als Gedankenexperiment, den Staat wieder als Arbeitgeber ins Spiel bringen. Jeder Bundesbürger bekommt das Recht auf eine Vollzeitbeschäftigung im Umfang von 40 Wochenstunden, die er für Vater Staat erbringen kann. Als Leiharbeiter in Unternehmen, als Hilfskraft beim Reinigen der Straßen oder mit Glück in einem (der leider viel zu wenigen) staatlichen Betrieben mit Aussicht auf eine Lehrausbildung. Wer Geld vom Staat will soll dafür arbeiten müssen, aber auch die Möglichkeit haben arbeiten zu dürfen. Damit würde die Arbeitskraft von fünf Millionen Bürgergeldbeziehern endlich genutzt, und Sanktionen für das Nichterscheinen auf Arbeit wären gerechtfertigt.

Und ja, es gibt sicher auch Gründe die gegen eine derartige Lösung sprechen. Aber so ganz abwegig ist sie gar nicht. Die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, konkret Menschen mit einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung, werden auch in (zugegebenermaßen privaten) Werkstätten beschäftigt. Unabhängig davon, ob sie wollen oder nicht. Es ist schließlich Teil der deutschen Arbeitsethik, dass ein Mensch einen Arbeitsplatz benötigt um sich persönlich entfalten zu können. Wirtschaftliche Gründe für den Betrieb eine WfbM gibt es nicht, es wäre viel günstiger, Menschen mit Behinderung vor dem Fernseher zu parken und mit Bier ruhigzustellen.

Deine Idee hoert sich grundsaetlich gut an, ich sehe allerdings zwei fundamentale Probleme. Und dabei meine ich nicht die “Dommsday Phantasieen” von denen einige der geisig eher schlichteren Teilnehmer hier immer wieder schwadronieren.

1) Was machst Du mit denen die sich total verweigern. Die Loesung “auf null setzen” erscheint nur solange attraktiv, bis man die Auswirkung einer Gruppe von Menschen die obdachlos sind und zum uberleben stehelen muessen auf die Gesellschft betrachtet. Einen Vorgeschmack kann man in den US Staedten. Die direkten (und indirekten) Kosten sind nicht zu unterschaetzen.

2) Viele Menschen arbeiten einfach deshalb nicht, weil sie es nicht koennen. Psychisch krank, inklusive Suchterkrankungen, koerperlich krank, mental nicht in der Lage ihren Tag zu “managen”, alleinerziehend und ohne Kinderbetreung, Pflege von Angehoerigen...... Die Abgrenzung zu (1) ist nicht immer leicht, aber soll man diese Menschen einfach fallen lassen? Wie willst du diese Menschen zur Arbeit zwingen.

Was mich wirklich an dieser Debatte stoert ist die Tendenz immer nur nach unten zu treten, die Wut für die Probleme des Landes an den Aermsten und Schwaechsten auszulassen. Dabei bleibt vollkommen unbemerkt, dass die Umverteilung von unten nach oben immer weiter fortschreitet, der Abstand zwischen Arm und Reich in Deutschland mittlerweile so gross ist dass es die Gesellschaft spaltet. Wo ist die Forderung danach, dass die Reichsten 0,1% ihren Beitrag leisten und nicht nur immer reicher werden. Gerechte Besteuerung von grossen Vermögen, Reform der Erbschaftsteuer (hier hoffe ich auf das Bundesverfassungsgericht),......
 
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