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Entlastungspaket 9 Euro Ticket ÖPNV und Zeitkarten

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bei den Einzel-/Tages-/Wochentickets sehe ich das sowieso nur noch als Makulatur, weil das D-Ticket vermutlich deutlich staerker ausgepraegt ist. Gibt es dazu Zahlen?
keine Ahnung, Ich habe hier in der Stadt den Luxus, die meisten meiner Alltagswege zu Fuß zurücklegen zu können, also ist das Deutschlandticket in normalen Monaten uninteressant.

Für Gelegenheitsfahrten kostet Bus, Straßen- oder Regionalbahn immer das doppelt bis dreifache einer Autofahrt - ganz zu schweigen von Reisen mit mehreren Personen. Natürlich würde ich es bei günstigeren Preisen häufiger nutzen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit alleine dastehe.
 
das mit den Autokosten kann ich absolut nachvollziehen. Gerade mit einem Elektroauto habe ich hier lediglich den Nachteil, keinen eigenen Parkplatz zu haben und bei spaeter Rueckkehr entsprechende Kaempfe (im uebertragenen Sinne!) austragen zu muessen. Ansonsten wuerden viel mehr Fahrten mit dem eigenen PKW erfolgen, zumal die Wege vom/zum Bus auch/gerade in der Großstadt und in Herbst/Winter alles andere als bequem sind.
 
Für Gelegenheitsfahrten kostet Bus, Straßen- oder Regionalbahn immer das doppelt bis dreifache einer Autofahrt - ganz zu schweigen von Reisen mit mehreren Personen. Natürlich würde ich es bei günstigeren Preisen häufiger nutzen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit alleine dastehe.

das mit den Autokosten kann ich absolut nachvollziehen.

Mal angenommen, man trinkt sich die Autokosten schön und vergisst die ganzen Kosten, die das Auto selbst im unbewegten Zustand verursacht, und rechnet lediglich die Kosten für zusätzliche Kilometer. Diese kosten beim typischen Mittelklasse-PKW 0,15-0,25€ (Gesamtkosten Größenordnung 0,45€/km).

Das sind ungefähr die Kosten für ÖPNV- Einzelfahrten.

Wer wie ich den Kostenblock "eigener PKW inkl. Garage inkl. Zeitverlust in Werkstätten, Waschanlagen, beim Tanken,..." komplett los ist, mit Deutschland-Ticket und bei Bedarf mit Fernverkehrsticket, Flug, Taxi oder Mietwagen vorankommt (und monatlich insgesamt z.B. 200€ zahlt), spart richtig Geld.
 
Mal angenommen, man trinkt sich die Autokosten schön und vergisst die ganzen Kosten, die das Auto selbst im unbewegten Zustand verursacht, und rechnet lediglich die Kosten für zusätzliche Kilometer. Diese kosten beim typischen Mittelklasse-PKW 0,15-0,25€ (Gesamtkosten Größenordnung 0,45€/km).

Das sind ungefähr die Kosten für ÖPNV- Einzelfahrten.

Wer wie ich den Kostenblock "eigener PKW inkl. Garage inkl. Zeitverlust in Werkstätten, Waschanlagen, beim Tanken,..." komplett los ist, mit Deutschland-Ticket und bei Bedarf mit Fernverkehrsticket, Flug, Taxi oder Mietwagen vorankommt (und monatlich insgesamt z.B. 200€ zahlt), spart richtig Geld.
Dann hast du auch kein Boot (Frau, Haus, Streuobstwiese)?
 
Dann hast du auch kein Boot (Frau, Haus, Streuobstwiese)?

https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

Das von Dir genannte sind teure Hobbys ;).

Sofern Du den Blechkasten, der weniger Platz als die minimal zulässige Käfiggröße für einen Hund bietet, und das selber fahren als Hobby siehst, sieht die Rechnung natürlich anders aus.
In der Zeit, in der Du mit der Fortbewegung Deines Blechkastens beschäftigt bist, arbeite oder schlafe ich lieber.
 
Der ÖPNV wird gegenwärtig ja massiv subventioniert. In der Regel decken nur ca. 20-30% der Fahrkarteneinnahmen die echten Kosten. Ich nutze ihn gerne und finde auch gut dass weiter ausgebaut ist. Man muss sich nur über die echten Kosten im Klaren sein.
 
Wer wie ich den Kostenblock "eigener PKW inkl. Garage inkl. Zeitverlust in Werkstätten, Waschanlagen, beim Tanken,..." komplett los ist, mit Deutschland-Ticket und bei Bedarf mit Fernverkehrsticket, Flug, Taxi oder Mietwagen vorankommt (und monatlich insgesamt z.B. 200€ zahlt), spart richtig Geld.
darum geht es aber nicht - weder in meinem Post, noch bei dem neuen Angebot. Für Leute wie dich gibt es sowieso schon ein Ticket, und das ist auch gut so.

Das neue Angebot soll sich an "Gelegenheitsfahrer" richten. Was hat ein Gelegenheitsfahrer von einem Ticket, das nur lohnt, wenn er zum Vielfahrer wird?
 
Mal angenommen, man trinkt sich die Autokosten schön und vergisst die ganzen Kosten, die das Auto selbst im unbewegten Zustand verursacht, und rechnet lediglich die Kosten für zusätzliche Kilometer. Diese kosten beim typischen Mittelklasse-PKW 0,15-0,25€ (Gesamtkosten Größenordnung 0,45€/km).

Das sind ungefähr die Kosten für ÖPNV- Einzelfahrten.
variabler Kostenanteil hier max 4c Energie, darfst gern noch 1c Reifen, Scheibenwischer und - ja, was noch? draufrechnen...

oh, die 'Argumentation' kenne ich irgendwoher - ADFC? Die wiederholen das auch immer...

q. e. d.
 

Wie der Bayerische Rundfunk ... erfahren hat, wurde der Antrag mit dem Namen "Bundesweiter elektronischer Gelegenheitstarif" mit Mehrheitsbeschluss von der Tagesordnung genommen. Dieser sei zu kurzfristig vor der Tagung gestellt worden.
wenn man was nicht will (Begruendung wird sogar gleich mitgeliefert!), findet man fast immer einen § dagegen :/
 


wenn man was nicht will (Begruendung wird sogar gleich mitgeliefert!), findet man fast immer einen § dagegen :/

Immer müssen wir das Rad neu erfinden. In London gibt es das schon seit vielen Jahren: Ich bezahle einfach mit meine kontaktlosen Karte meine Fahrten. Dann habe ich ein Tages-Cap - es wird nie mehr als der Preis für eine Tageskarte bezahlt. Ich glaube es gibt auch Wochen- und Monatscaps. So sind die Öffis für jeden einfach nutzbar und man bekommt immer den besten Tarif. Die Einstiegshürde ist da einfach nicht gegeben. Karte auf den Leser, fahren aus-checken und fertig. London hat übrigens durch die Einsparung beim TIcketing einiges an Kosten runter bekommen.
In Deutschland geht das natürlich nicht.
1) Jeder Verkehrsverbund hat sein eigenes System und kocht sein eigenes Süppchen. Vereinheitlichung unmöglich.
2) Bei der U-Bahn gibt es keine Checkin- und Checkout Drehkreuze.
Checkin-Checkout Punkte gibt es nicht flächendeckend. Müsste man erst einführen.
Man könnte auch eine App entwickeln mit Standorten...
Wobei ich es schon eine große Freiheit finde, in Deutschland die Züge ohne Sperren und Drehkreuze benutzen zu können.
 
Man muss nur Fairtiq für ganz Deutschland umsetzen, Problem erledigt. Muss man nichts entwickeln.
Ein Cap auf Deutschlandticket Preis brauch ich ja gar nicht, aber überall, in jedem Zug, U-Bahn, Bus usw. einfach Checkin- Checkout machen wäre ein Traum. In den kleinen Ländern wie Schweiz und Österreich gibt es das, aber dafür ist hier alles zu groß, deshalb kann und will man sich nicht einigen. Wie Konzern vs. Startup.

Fairerweise gibt es aber das System in London auch nur in London und nicht in ganz UK. In den Niederlanden geht das, ist aber auch so eher Startup statt Konzern.
 
Man muss nur Fairtiq für ganz Deutschland umsetzen, Problem erledigt. Muss man nichts entwickeln.
Ein Cap auf Deutschlandticket Preis brauch ich ja gar nicht, aber überall, in jedem Zug, U-Bahn, Bus usw. einfach Checkin- Checkout machen wäre ein Traum. In den kleinen Ländern wie Schweiz und Österreich gibt es das, aber dafür ist hier alles zu groß, deshalb kann und will man sich nicht einigen. Wie Konzern vs. Startup.

Fairerweise gibt es aber das System in London auch nur in London und nicht in ganz UK. In den Niederlanden geht das, ist aber auch so eher Startup statt Konzern.

Fairtiq ist schon ganz OK. Kann ja auch Tap on und Location Based Services und setzt auf flexibler Infrastruktur auf. Nutzungs-Caps kann man auch konfigurieren. Sinnvoll wäre es sicher. Deswegen wird es nicht kommen.
 
In München (MVV), ganz BW, NRW und anderen Gebieten geht es ja. Aber naja, wir werden sehen. Immerhin geht ja fast überall der DB Navigator.
 
In München (MVV), ganz BW, NRW und anderen Gebieten geht es ja. Aber naja, wir werden sehen. Immerhin geht ja fast überall der DB Navigator.

Django hat Deutschlandticket - nur ich finde einige Funktionen im DB Navigator schon ziemlich gut. In Vor-D-Ticket-Zeiten war das die einfachste Möglichkeit von Öffi-Tickets. Seit kurzer Zeit kann ich da auch Schweizer Tickets kaufen (nicht nur die Grenzüberschreitenden). Ich glaube das letzte mal war es Würzburg, wo der DB-Navigator bei mir nicht funktioniert hat. Da musste man sich eine relativ gruselige App runterladen.
 
Diese kosten beim typischen Mittelklasse-PKW 0,15-0,25€ (Gesamtkosten Größenordnung 0,45€/km).
Das sind ungefähr die Kosten für ÖPNV- Einzelfahrten.
Eezy (also die Grundlage für die derzeitigen Diskussionen) kostet im Rheinland:

eezy.jpg

Da ist man allein und in der zweiten Klasse schon über den variablen Autokosten. Ab zwei Personen oder auf kurzen Strecken auch über den Vollkosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Mein" Verkehrsbetrieb bietet zwei Möglichkeiten, das Deutschlandticket zu erfassen. Entweder mittels Chipkarte und NFC, das funktioniert auch. Nur gibt es die Karte eben nicht von der Bahn. Oder aber über App mit QR-Code. Auf Anhieb funktioniert der Scanner nie, wenn man das Handy etwas hin- und herschwenkt geht es in vielleicht bei jeder dritten Fahrt. Bei einem weiteren Drittel wirft der Busfahrer dann mit seinen Scanner-Augen einen kritischen Blick auf das Display, und lässt den Fahrgast rein. Im letzten Drittel der Fälle wird man genervt durchgewunken.

Wenn ich das DT-Light richtig verstehe, müsste aber auch der Ausstieg aus dem Bus erfasst werden. Das wird hier alles sehr lustig werden, bzw. sehr teuer für den Verkehrsbetrieb.
 
Das Scannen im Bus dient nur der Kontrolle, ob der Fahrgast ein gültiges Ticket hat bzw. (beim eezy-Ticket) sich zur Fahrt in der App eingecheckt hat. Das Auschecken zum Fahrtende erfolgt ebenfalls über die App. Für die Abrechnung der Fahrt spielt das Scannen im Bus keine Rolle.
 
Für Gelegenheitsfahrten kostet Bus, Straßen- oder Regionalbahn immer das doppelt bis dreifache einer Autofahrt - ganz zu schweigen von Reisen mit mehreren Personen. Natürlich würde ich es bei günstigeren Preisen häufiger nutzen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit alleine dastehe.
Letzteres ist trivial und gilt für die meisten Angebote und Dienstleistungen grundsätzlich.

Fahren mit Einzelfahrscheinen ist ein Produkt mit (aus Verbrauchersicht) 0 Fixkosten und ausschließlich variablen Kosten.
Fahren mit privatem PKW sind ein Produkt mit sehr hohen Fixkosten und gewissen variablen Kosten.
Daher ist es vollkommen sinnlos, beide Produkte ausschließlich über die variablen Kostenanteile zu vergleichen, und die obige Aussage so eine Milchmädchenrechnung.
Sie ist allerdings ein Beleg dafür (falls es dessen noch bedurft hätte), dass der Tankrabatt kompletter Unsinn ist (aber das ist ein etwas anderes Thema).
 
Zuletzt bearbeitet:
Fahren mit Einzelfahrscheine ist ein Produkt mit (aus Verbrauchersicht) 0 Fixkosten und ausschließlich variablen Kosten.
Fahren mit privatem PKW sind ein Produkt mit sehr hohen Fixkosten und gewissen variablen Kosten.
da hast du natürlich recht. Ändert allerdings nichts daran, dass man die Leute nur über den Preis kriegt. Und da ist 3,60 EUR für eine Busfahrt von üblicherweise vielleicht 10 Minuten einfach unattraktiv.

Wo durch das Deutschlandticket-Light jetzt allererdings die im Artikel angesprochenen hohen Kosten angefallen wären, erschließt sich mir allerdings nicht wirklich. Technisch sollte das ja günstig möglich sein, und die Anzahl an Kunden die regelmäßig >66 Euro bezahlen kann ja an sich auch nicht mehr riesig sein.
 
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