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Zeit der Billigflüge vorbei

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Dafür hat man über Jahrzehnte den AG Beitrag in den Arbeitslosenversicherung gezahlt. Sozialisiert wird es gar nix. In den meisten andere. Ländern gibt es weder Kündigungsschutz noch Kurzarbeit, da kündigt man halt und stellt wieder ein wenn die Arbeit wieder da ist. Absolut legitim.
Der große Irrtum und die Mär der Arbeitgeber.
Selbst der AG Beitrag wurde von den Arbeitnehmern erwirtschaftet und nicht vom Arbeitgeber.
Ganz wichtig für dich: wir leben hier und nicht "in den meisten anderen Ländern".
 
indirekt das Geldverdienen privatwirtschaftlciher Firmen (Airlines in diesem Fall) zu fördern - sorry, dafür hat unser Staat kein Geld.

Unser Staat hatte auch kein Geld, "gestiegene Treibstoffpreise wegzusubventionieren" (Zitat Merz). Die Aussage galt genau so lang bis der Druck in der Öffentlichkeit zu groß wurde. Jetzt geht es auf einmal doch und wir haben den nächsten sinnlosen Tankrabatt. Wie wäre es, sich einmal gegen diese indirekte Förderung der Privatwirtschaft zu verwehren?.
 
Zu realistisch - für manches Gemüt. Wenn wir dann in einigen Jahren durch Kredite aus der Ukroine wieder aufgebaut werden, sprechen wir nochmal drüber. Wenn kein Strom, dann halt nicht hier im Faden, sondern per Brief Taube. :yes:
Ich habe es mir auf Wiedervorlage gelegt. Sollen wir noch um was wetten? Strom da? Keine Aufbaukredite von der Ukraine?
[automerge]1792501041[/automerge]
Genau. Endlich mal Bürokratie abbauen...oh wait . Werke schließen und 50.000 Stellen abbauen. Hold my Beer.
Branchen verschwinden und neue entstehen - ist halt so. Wobei die Automobilindustrie und VW nochmals im Besonderen sehr spezielle Fälle sind. Die IG Metall hat dort Arbeitsbedingungen geschaffen die es sonst m.W. nicht gibt. Die haben nicht mal groß Rücksicht auf die Kollegen in den Zulieferbetrieben genommen. Jetzt wo es sie selbst trifft ist das Geschrei groß.
Und ganz ehrlich wie viele MA haben das Angebot ins Ausland zu gehen und die Werke aufzubauen gerne angenommen. Was haben die erwartet wozu die aufgebaut werden?

Als in Deutschland aktiver Untenrehmer kann ich Dir klar sagen, dass Bürokratie hemmt.
 
Wenn FR kein tragfähiges Geschäftsmodell hat (also die Rahmenbedingungen so gesetzt sein müssen, dass es sich für FR rechnet) - nicht das Problem des Staates.

FR ist profitabel und wächst, fliegt sicher und pünktlich zu guten Preisen. Deren Geschäftsmodell stimmt.

Ryanair könnte ohne weiteres in Deutschland, sogar innerdeutsch, Geld verdienen. Nur halt anderswo mehr. Und solange Ryanairs Transportkapazität endlich ist, bringt sie sie dort zum Einsatz, wo sie das meiste Geld verdient. Ich weiß nicht, was passiert, wenn Ryanair vor lauter neuen Max 10 nicht mehr weiß wohin - dann könnte sie vielleicht auch mal wieder in Deutschland wachsen. (So ähnlich wie wenn Lufthansa City die Zielgröße erreicht hat, insbesondere all die CSeries da sind - die müssen dann ja irgendwohin fliegen. Vielleicht auch wieder nach BRE, DRS oder HDF.)

Strasse und Schiene fallen halt in den Bereich Daseinsfürsorge - weil man sonst Teile des Landes abhängen kann.

Fliegen fällt allerdings nicht darunter.

Bahn Fernverkehr auch nicht.

Was mich an der Diskussion stört ist, dass man bei der Luftfahrt jeden Hunderter dreimal umdrehen will in der Argumentation („jeder Cent ist einer zu viel!!“), während der Staat bei Autobahn und Eisenbahn das Geld mit beiden Händen beim Fenster rauswirft (oder nicht zweckgebunden und nach Verursacherprinzip einnehmen will) und diese ineffiziente Steuerverschwendung dann als „Daseinsvorsorge“ schönredet.

Die Luftfahrt ist in der Beziehung halt zweifach benachteiligt: Zum einen durch die Ideologie, nach der Fliegen klimaböse und Bahnfahren klimagut ist. Und zum anderen dadurch, dass die Bahn staatlich und die Luftfahrt privat ist.

Die Luftverkehrssteuer, um die es hier ging, wurde eingeführt, um Geld für den Bund zu besorgen. Weil man sich dachte, mit der Luftfahrt kann man es ja machen. Kann man nicht, wie sich gezeigt hat, man macht sie damit tot. Und jeden Wettbewerb auch gleich.

Das stimmt nicht ganz, bzw. ein ausdrückliches Ziel hast Du nicht erwähnt: Die Luftverkehrssteuer soll eine Lenkungswirkung haben. Der Effekt, den wir jetzt sehen, ist gewollt. Und das ist keine Verschwörungstheorie aus der Ecke der Klimaleugner, sondern steht so höchst offiziell in der Gesetzesbegründung.
 
Das stimmt nicht ganz, bzw. ein ausdrückliches Ziel hast Du nicht erwähnt: Die Luftverkehrssteuer soll eine Lenkungswirkung haben. Der Effekt, den wir jetzt sehen, ist gewollt. Und das ist keine Verschwörungstheorie aus der Ecke der Klimaleugner, sondern steht so höchst offiziell in der Gesetzesbegründung.
Man wollte eine Milliarde rauskriegen, das war das haushaltspolitische Ziel. Nichts Inhaltliches, einfach melken. Der Rest ist Verpackung.
 
Man wollte eine Milliarde rauskriegen, das war das haushaltspolitische Ziel. Nichts Inhaltliches, einfach melken.

Was klar dagegen spricht, ist, dass der Bund überhaupt gar kein Einnahmeproblem hat, wie sich erst kürzlich wieder gezeigt hat,. Damit fällt schon die Basis-Motivation weg, so zu agieren, wie Du unterstellst.
 
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