ANZEIGE
Ich meinte für Flüge innerhalb Europsa, oder meinetwegen innerhalb ähnlicher Zeitzonen.Und in Usa, Asien usw. gilt es auch.Volume meinte:
Für Europa gebe ich dir Recht.
Wenn du Interkontinental fliegst, kannst du selten an beiden Enden die optimale Uhrzeit haben, oder in deinen Worten die perfekte Welle treffen.
Wenn ich Interkontinental unterwegs bin, sind reine Reisetage unvermeidlich. Innerhalb Europas kann man sie mit guten Flugplänen vermeiden.
Und hohe Frequenzen auf dünnen Routen braucht kleine, effiziente Flugzeuge, was uns zurück zum Thema bringt.
Zu Zeiten der CRJ200 als ein Standbein der LH Feederflüge sah das ganz anders aus als heute, wo schon die A319 ausgeflottet werden.
Es geht nicht um die zwei Stunden am Hub, es geht darum zwei weitere reine Reisetage pro Reise zu haben, weil weder auf dem Hin- noch auf dem Rückflug der Flug mit Stopover in die Tagesrandzeiten passt.Aber als Nicht Freund von kleinen Röhren auf Langstrecke nehme ich zwei Stunden am Hub gerne in Kauf. So wichtig bin ich dann doch nicht.
Und ich hoffe doch ich bin +1 wichtig genug, um nicht sinnlos jede Reise zwei Tage auf mich verzichten zu müssen (=bis zu 50 Tage im Jahr).
Letztes Jahr im Herbst konnte ich SVQ mit FR Direktflügen machen, Montag Morgen hin, Freitag abend zurück. Dieses Jahr geht es (dank FR und LH Flugplan) Sonntag morgen um 05:48 in QKL los (der einzige Flug des Tages geht 08:35 ab FRA), und ich bin Samstag Nachmittag um 17:05 zurück. Das ist ein gewaltiger Verlust an Lebensqualität!
Aber um solche Routen bedienen zu können, braucht man eben eher kleineres Gerät, das dem größeren in Sachen Effizienz in nichts nachsteht.
Das kann ggfs. ein Turboprop sein, wenn man denn das mit dem Komfort adequat hinbekommt. Eventuell sogar hybrid (Startleistung elektrisch bereitstellen, Reiseleistung konventionell). In die Richtung hört man aber wenig bis gar nichts mehr. Die (zivile) Turbopropwelt ist auch mit 60er Jahre Triebwerken weiterhin zufrieden, nur bei den Propellern hat sich noch richtig was getan.