Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Vollzeiturlauber

Erfahrenes Mitglied
27.11.2012
12.028
4.492
Nord Europa
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Letzte Meldung von der "Front":
Es gibt hier LKW Strom, 40 Cent
(PKW 60 Cent.)

Benzin ist billiger geworden. Nach 12h € 182,9 für Super bei Jet.

Akku leer. Hotel Ladestation jetzt defekt.
 
Zuletzt bearbeitet:

un_lustig

Erfahrenes Mitglied
14.02.2011
2.138
509
VIE
Dafür kann man gut nebenbei laden. Meine letzten Ladevorgänge waren
a) in der Firma während ich zwei Etagen höher gearbeitet habe
b) bei Obi/IKEA während ich shoppen war
c) bei Aldi während ich einkaufen war.

Bis auf das Anstöpseln des Ladesteckers (und eines 150m längeren Weges bei Obi/IKEA aufgrund der Platzierung der Ladesäulen am Parkplatzrand) haben mich diese Ladeaktionen keine zusätzliche Zeit gekostet.

Ich bin ohne heimische Lademöglichkeit, nutze dafür die öffentlichen Ladesäulen im Umkreis so gut es geht nebenbei.
Meine Firma hat nicht mal annähernd genügend Lademöglichkeiten. Kommt man nicht mit den alten mit seniler Bettflucht in der Früh in die Firma hat man Pech.

Und wie lange bist du im Obi bitte, dass sich das rentiert? Oder hat dein obi eine der neuen BYD Säulen?

Im Aldi bin ich auch nicht unbedingt länger als 10 Minuten einkaufen. Da ist nicht viel drin auch wenn da ein Semi-Schnellader steht.
 

FRAviation

Erfahrenes Mitglied
05.06.2016
1.621
1.042
FRA🛫 my homebase
Moin!

Ich denke, man kann festhalten, dass sich ein E‑Auto aufgrund der derzeitigen Ladeinfrastruktur vor allem für Menschen lohnt, die ein Eigenheim und idealerweise eine Photovoltaikanlage besitzen. So kann das Auto abends geladen werden, sodass man morgens mit vollem Akku in den Tag startet.

Vor einigen Jahren habe ich diesen Clip gesehen.

Danach war ich froh, weiterhin meinen Benziner zu haben. Wenn man nach dem Urlaub einfach nur nach Hause möchte, aber bei Kälte noch warten muss, kann das sehr unerquicklich sein.

Momentan ist der Toyota Yaris mein Favorit, aber ich bin auch offen für andere Hersteller und Modelle. Für mich ist ein Auto lediglich ein Mittel zum Zweck – mehr nicht.
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.399
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CGN
Und wie lange bist du im Obi bitte, dass sich das rentiert?(..)

Im Aldi bin ich auch nicht unbedingt länger als 10 Minuten einkaufen

Ja gut, wer bei allem im Leben in <10 Minuten fertig ist, mag das anders sehen.

Wenn man Familie oder Freunde hat und ein paar mehr Dinge in Aldi einkaufen geht, oder im Baumarkt noch mit den Leuten interagieren muss (Berating, Holzzuschnitt, ...), der wird feststellen, dass 15 oder gar 25 Minuten bei 100-150KW irgendwas 100 und 300 km Reichweite in den Akku geladen haben.

Beim Verbrenner tankst Du von "fast leer" in der Regel auf 'ganz voll". Einfach weil der Zeitunterschied, ob Du jetzt 20 Liter reinkippst oder 60 kein wirklicher ist, und wenn Du sowieso zur Tankstelle fährst, wäre es sinnlos, dort mit halbvollen Tank loszufahren.

Das Laden kannst Du sehe oft in den Alltag unterbringen. Du fährst zum Aldi, gehst einkaufen, das Auto ist danach voller als vorher. Du fährst ins Parkhaus, brauchst irgend eine Veranstaltung, das Auto ist danach voller als vorher. Wenn das Auto auf 100% auflädt, dann nicht, weil meine Frau oder ich das bewusst entschieden haben, sondern weil der Parkvorgang (meist natürlich über Nacht) länger gedauert hat.

Ich habe gerade überlegt, aber ich kann mich nicht erinnern wann ich dieses Jahr "bewusst geladen und dabei notgedrungen die Zeit totgeschlagen habe". Und wenn das Laden also in 95% der Fälle nur noch daraus besteht, das Kabel anzuschließen und 250 Meter mehr Fußweg gegenüber den Parkplatz, den man sonst vielleicht genommen hätte, dann stört es mich auch nicht, wenn die ganz wenigen "bewussten" Ladevorgänge länger dauern als es ein Tankvorgang dauern würde. (Zumal man auch diese Zeit sogar noch angenehmer verbringt, und wenn es nur im klimatisierten Auto sitzen und YouTube oder VFT konsumieren ist).

Dass das in vielen Fällen ein Komfortgewinn ist gegenüber dem Verbrenner realisiert man aber erst wenn man es einmal länger gemacht hat (und dann auf einmal ein Zweitfahrzeug oder ein Mietwagen regelmäßig wieder die Tankstelle besuchen möchte).

Das war mir so damals im Vorfeld auch nicht klar. Dann sind wir auf E ungestiegen. 2.5 Jahre / 40.000 km rein elektrisch gefahren. Danach nochmal das gleiche, aber parallel noch 3 Jahre / 30.000 km Diesel. Ich kann mich an keine Fahrt erinnern, wo ich gedacht hab "schade dass ich nicht ..." oder "gut dass ich mit dem Diesel gefahren bin", sondern finde es immer noch schade, dass es diese Fahrzeugkategorie damals nicht geeignet elektronisch gab.

Kannst Du jetzt glauben oder nicht. Ist einfach nur Praxiserfahrung, ohne dass ich irgend einen politischen oder wirtschaftlichen oder ideologischen Grund hätte, hier was schönzureden.
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.399
1.636
CGN
Ich denke, man kann festhalten, dass sich ein E‑Auto aufgrund der derzeitigen Ladeinfrastruktur vor allem für Menschen lohnt, die ein Eigenheim und idealerweise eine Photovoltaikanlage besitzen.

Ich weiss nicht, warum man das feststellen kann. Natürlich würde es das einfacher machen, ja.

Aber ich zB habe Eigenheim und PV ... aber keinen Stellplatz in dessen Nähe, lade also zu 100% öffentlich.

Was aber richtig ist, ist, dass man sich Gedanken machen muss wie oft man laden muss (Fahrprofil) und wo man das regelmäßig kann. Und eine Lademöglichkeit zuhause ist natürlich dann ein absoluter Pluspunkt.

Aber notwendig ist es nicht. Derartige Verallgemeinerung verunsichern die Leute genauso wie:


Keine Ahnung wann, wo und warum das so war. Ich habe in 5 Jahren noch nie weder eine ernsthafte Schlange an einer Ladesäule gesehen, noch länger als ein paar Sekunden (wenn klar ist dass jemand jetzt absteckt) gewartet, dann lädt man woanders.

Ich habe aber mal eine ähnliche Schlange bei McDonald's gesehen, als die als Promo den Big Mac für 1 Euro angeboten haben. Was sagt das jetzt aus?

Irgend einem Grund wird's geben (und womöglich gerade bei Tesla spielt vielleicht auch eine Rolle, dass die gar nicht woanders Laden wollten. Womöglich einfach, weil das noch aus der Zeit war als ma lifetime Ladestrom gratis zum Auto bekam.

Aber derartige Bilder haben halt nichts mit Elektromobilität in Deutschland 2026 zu tun.

Ich fände das Video sogar unterhaltsam. Aber es führt dazu (selbst beim AFD-wählenden Hausmeister eines Kunden erlebt, der mich jedes Mal auf mein E-Auto anspricht und von genau solchen Szenen berichtet, wenn er mit seinem Diesel zum Plattensee fährt ... auf Nachfrage zuletzt glaube ich als wir noch vierstellige Postleitzahlen hatten), dass Leute das als Realität der Elektromobilität abspeichern.
 
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dplane

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
2.162
2.161
Die Frage kann eigentlich nur subtiler Sarkasmus sein, aber beim Panikurlauber bin ich mir doch unsicher.
 

FRAviation

Erfahrenes Mitglied
05.06.2016
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Wie kann es eigentlich sein, dass ein

Toyota Yaris
Bruttopreis: 23.799 €
Laufzeit: 36 Monate, 15.000 km/Jahr
= 273 €/Monat im Leasing kostet

und ein

VW T-Roc R-Line 1.5 l eTSI
Bruttopreis: 42.895 €
Laufzeit: 24 Monate, 15.000 km/Jahr
= 256 €/Monat im Leasing kostet?

Mir ist klar, dass der Leasingfaktor beim T-Roc „besser“ ist, aber was sind das denn bitte für Preise? Der T-Roc ist beim Kauf fast doppelt so teuer und kostet mich im Leasing trotzdem weniger im Monat.

Ich blicke da ehrlich gesagt nicht ganz durch und habe keine Lust, mich über den Tisch ziehen zu lassen. 😅
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.828
7.343
Ich bin gerade völlig desorientiert. 😅 Aber wenn der VW trotz des deutlich höheren Listenpreises weniger Leasingrate kostet, bekomme ich beim VW doch eigentlich „mehr Auto“ fürs gleiche Geld, oder nicht?
Ich kenne jetzt diese Fahrzeuge nicht im Detail - ich würde es aber auch vermuten.

Ist aber nichts so ungewöhnliches. Es gibt immer mal so Aktionen. Vor ein paar Jahren gab es ID.3 für 99€ im Monat im Leasing.
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
23.016
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FRA/QKL
Mir ist klar, dass der Leasingfaktor beim T-Roc „besser“ ist, aber was sind das denn bitte für Preise? Der T-Roc ist beim Kauf fast doppelt so teuer und kostet mich im Leasing trotzdem weniger im Monat.

Ich blicke da ehrlich gesagt nicht ganz durch und habe keine Lust, mich über den Tisch ziehen zu lassen. 😅
Der Leasingfaktor ist ja nur das Resultat einer Berechnung an deren Anfang bei einem VW im Hintergrund ein ziemlicher Herstellerbonus und ein Händlerbonus reduzierend einfließen. Dazu kann VW vermutlich mit 0,x% kalkulieren, während die Toyota Kreditbank möglicherweise aktuell übliche 4,9% in die Berechnung gibt. Und last, but not least der virtuelle Restwert. Toyota mag einen realistischen Wert ansetzen, während VW viel zu hoch pokert (zu lasten des später zurücknehmenden Händlers).

Von daher, Leasingraten können absolut nicht miteinander vergleichen werden in Bezug auf BLP etc. Als Kunde kann dir das scheixxegal sein. Wenn der T-Roc zusagt, dann würde ich zugreifen und die eigene Börse freut sich.
 

vuulp

Aktives Mitglied
21.03.2014
173
58
FFM
Wie die Vorredner bereits sagen:
Der Leasinggeber wird beim VW evtl auch mit ordentlichen Rabatten kalkulieren. Der zahlt da evtl. nur 32k für die Kiste. Nichts ungewöhnliches…
Zudem 24 vs 32 Monate. Der Yaris hat 50% mehr km drauf am Ende.
Trotz allem, gutes Angebot für den TRoc. Hau rein :)
 
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FRAviation

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05.06.2016
1.621
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Wie die Vorredner bereits sagen:
Der Leasinggeber wird beim VW evtl auch mit ordentlichen Rabatten kalkulieren. Der zahlt da evtl. nur 32k für die Kiste. Nichts ungewöhnliches…
Zudem 24 vs 32 Monate. Der Yaris hat 50% mehr km drauf am Ende.
Trotz allem, gutes Angebot für den TRoc. Hau rein :)
Mein Vater hat den Vorgänger, und ich muss sagen, ich fahre total gerne mit dem Wagen. Zumal ein Automatikgetriebe gerade bei Stop-and-Go oder im Stau wirklich eine Wohltat ist – da kann ein Schaltgetriebe schon ziemlich nervig sein.

Ich könnte mir sogar vorstellen, das Auto meines Vaters komplett zu übernehmen bzw. ihm die Kohle dafür zu überweisen. Aufgrund gesundheitlicher Probleme fährt er mit dem Wagen so gut wie gar nicht. Das Auto ist jetzt gerade mal zwei Jahre alt und hat ca. 2.500 km (!) auf dem Tacho.

Der Händler wird sich in zwei Jahren wahrscheinlich freuen, wenn mein Vater das Fahrzeug mit vielleicht 5.000 km zurückbringt.

Ich habe meinem Vater den Vorschlag schon unterbreitet, aber wie Väter nun mal so sind, ist er von der Idee nicht gerade begeistert. Meine Mutter findet meinen Vorschlag dagegen klasse.

Meine Eltern sind jetzt nicht unbedingt auf das Geld angewiesen, trotzdem finde ich es schade, wenn der Wagen praktisch nur herumsteht, während mein Vater jeden Monat brav die Leasingrate bezahlt.

Mal schauen, was sich in den nächsten Tagen ergibt. Vielleicht kann ich ihn ja noch überzeugen. 😉
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.318
6.238
FRA
Ich bin gerade völlig desorientiert. 😅 Aber wenn der VW trotz des deutlich höheren Listenpreises weniger Leasingrate kostet, bekomme ich beim VW doch eigentlich „mehr Auto“ fürs gleiche Geld, oder nicht?
Korrekt, schau dir mal spasseshalber den Cupra Formentor an und vergleichbare Fahrzeuge aus der gleichen Konzernfamilie.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Generell sind aber kurze Leasinglaufzeiten teurer. Der Wertverlust pro Jahr wird ja über die Jahre kleiner.

Der VW Konzern geht aber bei sehr günstigen Aktionen oft mit 24 Monaten ran. Keine Ahnung warum.
Na, so pauschal würde ich das nicht sagen.
24 Monate mit 10.000km/a Laufleistung, um "günstigere" Auto mit wenig Kilometern auf der Uhr für den Gebrauchtwagenmarkt zu haben. Sichtnarkeit erhöhen, etc. In meinen Augen ist 24M / 10.000 kein Leasingangebot, sondern eine Marketingaktion.
 
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FRAviation

Erfahrenes Mitglied
05.06.2016
1.621
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FRA🛫 my homebase
Kleines Update für alle, die es interessiert: Mein Vater hat sich auf den Deal eingelassen und ich werde den T-Roc bis zum Ende des Leasingvertrags fahren bzw. ihm dafür monatlich Geld zahlen. Ich glaube, das ist für alle Beteiligten die beste Lösung.

Wenn der Leasingvertrag erfüllt ist, werden wir gemeinsam schauen, wie es weitergeht. Macht einfach keinen Sinn, wenn ich mir jetzt ein neues Auto besorge und mein Vater auf der anderen Seite weiterhin Geld für ein Fahrzeug zahlt, das von ihm nicht bewegt wird.

Meinen KIA Rio, Baujahr 2019 mit 156.000 km, werde ich in den nächsten Tagen für 5–7k verkaufen.