Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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H.Bothur

Erfahrenes Mitglied
19.04.2015
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419
HAM - PRM
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Kleines Update für alle, die es interessiert: Mein Vater hat sich auf den Deal eingelassen und ich werde den T-Roc bis zum Ende des Leasingvertrags fahren bzw. ihm dafür monatlich Geld zahlen. Ich glaube, das ist für alle Beteiligten die beste Lösung.

Meinen KIA Rio, Baujahr 2019 mit 156.000 km, werde ich in den nächsten Tagen für 5–7k verkaufen.
Und dafür können deine Eltern dann Taxi fahren bis zum GehtNichtMehr. In meinen Augen eine wirklich gute Lösung die man eh viel öfter machen sollte !

Hans

(Fehler korrigiert- sorry !)
 
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FRAviation

Erfahrenes Mitglied
05.06.2016
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Und dafür können deine Eltern dann Taxi fahren bis zum GehtNichtMehr. I n meinen Augen eine wirklich gute Lösund Dilemmas eh viel öfter machen sollte !

Hans
Ich glaube, du hast die Situation nicht ganz verstanden, Hans. Meine Eltern müssen keineswegs „Taxi fahren“. Der T-Roc bleibt bei mir, mein Vater bekommt dafür monatlich Geld, und seine finanzielle Belastung für das Fahrzeug entfällt damit. Genau deshalb halte ich die Lösung für sinnvoll.

Und was andere Fahrten betrifft: Wenn es meinem Vater gesundheitlich schlecht geht, oder einen Termin beim Arzt hat, wird er selbstverständlich nicht mit seinem eigenen Auto ins Krankenhaus fahren. Dafür gibt es entsprechende Möglichkeiten wie Krankentransportfahrten. Ich denke daher, dass sich auch dieses vermeintliche „Dilemma“ in der Praxis deutlich kleiner darstellt, als du es hier machst.
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
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CGN
Ich denke daher, dass sich auch dieses vermeintliche „Dilemma“ in der Praxis deutlich kleiner darstellt, als du es hier machst.

Abgesehen davon, dass du dich ja hier nicht für irgendeine Entscheidung rechtfertigen muss: ich glaube, du hast ihn falsch verstanden und es als Kritik aufgefasst, die gar keine war.

Ich habe seinen Beitrag eher so aufgefasst "und von dem Geld, was dein Vater jetzt spart, kann er sich immer noch locker ein Taxi leisten wenn er wirklich mal irgendwo hin muss". Denn das (ganz allgemein) es auch viel zu viele alte Leute gibt, die ein Auto betreiben anstatt sich z.B. mit Nachbarn über irgend eine Form von Sharing Gedanken zu machen, ist m.E. auch noch etwas, was man rund um das Thema Mobilität verbessern kann.
 

FRAviation

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05.06.2016
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Abgesehen davon, dass du dich ja hier nicht für irgendeine Entscheidung rechtfertigen muss: ich glaube, du hast ihn falsch verstanden und es als Kritik aufgefasst, die gar keine war.
Ich habe seinen Beitrag eher so aufgefasst "und von dem Geld, was dein Vater jetzt spart, kann er sich immer noch locker ein Taxi leisten wenn er wirklich mal irgendwo hin muss". Denn das (ganz allgemein) es auch viel zu viele alte Leute gibt, die ein Auto betreiben anstatt sich z.B. mit Nachbarn über irgend eine Form von Sharing Gedanken zu machen, ist m.E. auch noch etwas, was man rund um das Thema Mobilität verbessern kann.
Ja, kann gut sein, dass ich seinen Kommentar tatsächlich etwas zu kritisch aufgefasst habe. In dem Moment habe ich das „Taxi fahren bis zum GehtNichtMehr“ eher als Seitenhieb verstanden. So, wie du es beschreibst, war es vermutlich gar nicht gemeint.

Und klar, grundsätzlich kann man sich natürlich Gedanken darüber machen, ob ein eigenes Auto im Alter noch sinnvoll ist. In unserem konkreten Fall ist die Situation aber etwas spezieller, weshalb ich die Lösung mit dem T-Roc für uns momentan einfach als die sinnvollste empfinde.
 

KevinHD

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05.07.2012
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Grundsätzlich bin ich gegen Boykotte, das hier darf man sich aber gerne mal ansehen und dann Schlüsse daraus ziehen:

 

H.Bothur

Erfahrenes Mitglied
19.04.2015
983
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HAM - PRM
Ich glaube, du hast die Situation nicht ganz verstanden, Hans. Meine Eltern müssen keineswegs „Taxi fahren“. Der T-Roc bleibt bei mir, mein Vater bekommt dafür monatlich Geld, und seine finanzielle Belastung für das Fahrzeug entfällt damit. Genau deshalb halte ich die Lösung für sinnvoll.

Und was andere Fahrten betrifft: Wenn es meinem Vater gesundheitlich schlecht geht, oder einen Termin beim Arzt hat, wird er selbstverständlich nicht mit seinem eigenen Auto ins Krankenhaus fahren. Dafür gibt es entsprechende Möglichkeiten wie Krankentransportfahrten. Ich denke daher, dass sich auch dieses vermeintliche „Dilemma“ in der Praxis deutlich kleiner darstellt, als du es hier machst.

sorry, ich dachte in dem Moment an meine Schwiegereltern und hatte das irgendwie bei meiner Antwort im Kopf. Da war der Grund den Wagen abzugeben auch kein finanZöller sondern einfach die Tatsache das beide nicht mehr fahren sollten (Schwiegermutter 85, Schwiegervater über 90).

Und da haben wir Kinder es ihnen eben schmackhaft gemacht indem wir mal vorgerechnet haben wieviel Taxi sie dafür fahren können :) und natürlich/ sollte das kein Seitenhieb sein sondern ganz im Gegenteil eine Bestätigung. Das es bei deinem Vater die gesundheitliche Einschränkung ist tut mir leid, ich hatte eher einfach das Alter im Kopf.

Gruss
Hans
 

FRAviation

Erfahrenes Mitglied
05.06.2016
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sorry, ich dachte in dem Moment an meine Schwiegereltern und hatte das irgendwie bei meiner Antwort im Kopf. Da war der Grund den Wagen abzugeben auch kein finanZöller sondern einfach die Tatsache das beide nicht mehr fahren sollten (Schwiegermutter 85, Schwiegervater über 90).

Und da haben wir Kinder es ihnen eben schmackhaft gemacht indem wir mal vorgerechnet haben wieviel Taxi sie dafür fahren können :) und natürlich/ sollte das kein Seitenhieb sein sondern ganz im Gegenteil eine Bestätigung. Das es bei deinem Vater die gesundheitliche Einschränkung ist tut mir leid, ich hatte eher einfach das Alter im Kopf.

Gruss
Hans
Alles gut, Hans! Dann habe ich deinen Kommentar tatsächlich einfach falsch verstanden.

Danke für die Erklärung – jetzt ergibt das Ganze natürlich deutlich mehr Sinn. Und das mit deinen Schwiegereltern ist ja tatsächlich ein ganz anderer Ausgangspunkt. Die Idee, ihnen das Ganze über die eingesparten Kosten für Taxi-Fahrten schmackhaft zu machen, finde ich sogar ziemlich clever. ;-)

Ich wohne nur 20 Min. von meinen Eltern entfernt und helfe, wo ich nur kann.
Und danke auch für deine lieben Worte bezüglich meines Vaters. Hoffen wir einfach, dass er sich gesundheitlich wieder etwas stabilisiert.
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
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FRA
Sich ein Auto zu besorgen, ist doch das geringste Problem.
Naja, wenn ich von einigen hier im Forum lese, wie lange sie hin- und herrechnen, Spritverbrauch vs. Stromverbrauch, TCO vs. Spassfaktor, die jährliche Tour an den Gardasee wird ebenso mit einberechnet, wie der Pferdeanhänger für des Tochters Pferd, wobei noch nicht einmal eine Tochter in Planung ist. Bei manchen ist der Autokauf eine längere Planung, als der Kauf einer neuen FeWo in Südtirol.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
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Dahoam
Bei manchen ist der Autokauf eine längere Planung, als der Kauf einer neuen FeWo in Südtirol.
Für Leute die sich keine Ferienwohnung in Südtirol leisten können ist der Autokauf nun mal eine sehr große Investition für viele Jahre. Da macht es absolut Sinn vorher zu planen und zu überlegen welches Auto angeschafft wird. Vor allem wenn die Technik nicht bekannt ist. Dienstwagenfahrer von denen es gerade bei der E-Mobilität wegen der Steuervergünstigung viele gibt, denen eine Fehlanschaffung finanziell nicht weh tut weil sie eh nach ein paar Jahren wieder ein anderes Auto bekommen leben in einer eigenen Blase.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
23.019
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FRA/QKL
Für Leute die sich keine Ferienwohnung in Südtirol leisten können ist der Autokauf nun mal eine sehr große Investition für viele Jahre. Da macht es absolut Sinn vorher zu planen und zu überlegen welches Auto angeschafft wird. Vor allem wenn die Technik nicht bekannt ist. Dienstwagenfahrer von denen es gerade bei der E-Mobilität wegen der Steuervergünstigung viele gibt, denen eine Fehlanschaffung finanziell nicht weh tut weil sie eh nach ein paar Jahren wieder ein anderes Auto bekommen leben in einer eigenen Blase.
Bei der E-Mobilität würde ich aber auch für Privatpersonen aktuell bei Neuwagen nach wie vor dringend dazu raten das Restwertrisiko beim Hersteller/Autohaus zu belassen und keinen Kauf zu tätigen. Es gibt teilweise sehr attraktive Leasingangebote weil die Hersteller die Flottenziele erreichen müssen.

Anders sieht es inzwischen bei Gebrauchten BEV aus. Die haben nach 2-3 Jahren ihren immer noch etwas höheren Wertverlust hinter sich. Da hätte ich keine Bedenken mehr ein solches Modell zu kaufen.
 

FRAviation

Erfahrenes Mitglied
05.06.2016
1.623
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FRA🛫 my homebase
Naja, wenn ich von einigen hier im Forum lese, wie lange sie hin- und herrechnen, Spritverbrauch vs. Stromverbrauch, TCO vs. Spassfaktor, die jährliche Tour an den Gardasee wird ebenso mit einberechnet, wie der Pferdeanhänger für des Tochters Pferd, wobei noch nicht einmal eine Tochter in Planung ist. Bei manchen ist der Autokauf eine längere Planung, als der Kauf einer neuen FeWo in Südtirol.
Für mich ist ein Auto in erster Linie ein Mittel zum Zweck – ein Gebrauchsgegenstand, der mich zuverlässig von A nach B bringt. Natürlich sind mir Spritverbrauch und Versicherungskosten nicht egal, aber das sind für mich überschaubare Parameter, die man problemlos in die Entscheidungsfindung einbeziehen kann.
Klar, optisch muss mir das Auto natürlich auch gefallen, ansonsten stelle ich tatsächlich relativ wenige Ansprüche. Klima, Parktronic, Apple CarPlay und ein einigermaßen guter Klang sind mir wichtig, weil ich während der Fahrt gerne Musik höre.
Lenkrad- oder Sitzheizung sind für mich eher „nice to have“, aber definitiv kein Kriterium, an dem ich einen Autokauf festmachen würde.

Von daher würde ich vermutlich auch nicht monatelang TCO-Tabellen führen, um am Ende festzustellen, dass der Pferdeanhänger der Tochter, die noch gar nicht existiert, das entscheidende Kriterium ist. ;-)
 
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