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Entlastungspaket 9 Euro Ticket ÖPNV und Zeitkarten

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Daher ist es vollkommen sinnlos, beide Produkte ausschließlich über die variablen Kostenanteile zu vergleichen
Für sehr viele ist ein eigenes Auto aber unverzichtbar - ob tatsächlich oder nur gefühlt ist dabei erst mal egal. Und wenn das Auto dann da ist und alle Fixkosten zu "eh da" Kosten werden ist es absolut vernünftig für die konkret anfallenden Fahrten nur noch auf die variablen Kosten zu schauen. Neben der Qualität - Komfort, Schnelligkeit, Gepäcktransport etc.

Zusätzlich zum Auto noch eine Monatskarte zu haben verschiebt die Entscheidung für konkrete Fahrten deutlich. Jedoch erscheint die Anschaffung eines solchen Tickets meist als verzichtbar. Über die Hürde kommt man nur mit Zwangstickets (Semester- oder Jobticket für alle Studies/Mitarbeiter, Touristentickets über die Kurtaxe, Soldaten-, Schwerbehindertenfreifahrt etc.) oder mit solchen zu vernachlässigbaren Kosten (9-Euro Ticket).

Sofern Du den Blechkasten, der weniger Platz als die minimal zulässige Käfiggröße für einen Hund bietet, [...] In der Zeit, in der Du mit der Fortbewegung Deines Blechkastens beschäftigt bist, arbeite oder schlafe ich lieber.
Im völlig überfüllten SEV-Bus auf einem Stehplatz der ungefähr dem Platz einer Legehenne entspricht ist Arbeiten oder Schlafen schwierig.

auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole
Luxemburg.
 
Für sehr viele ist ein eigenes Auto aber unverzichtbar - ob tatsächlich oder nur gefühlt ist dabei erst mal egal. Und wenn das Auto dann da ist und alle Fixkosten zu "eh da" Kosten werden ist es absolut vernünftig für die konkret anfallenden Fahrten nur noch auf die variablen Kosten zu schauen.
Die Sowiesokosten, dieses Scheinargument aus der Klamottenkiste...

Kurzfristig spielen nur die variablen Kosten eine Rolle, aber sobald dein Leasing ausläuft oder der Neukauf ansteht, ist der Punkt komplett nichtig.
 
Im völlig überfüllten SEV-Bus auf einem Stehplatz der ungefähr dem Platz einer Legehenne entspricht ist Arbeiten oder Schlafen schwierig.

Du trinkst Dir die Blechkiste schön. Seit den Zeiten, wo viele auf der Langstrecke statt „Kilometer fressen“ die Option haben, zu arbeiten, wird das Sitzen in der Blechkiste richtig teuer.

Die Sowiesokosten, dieses Scheinargument aus der Klamottenkiste...

Kurzfristig spielen nur die variablen Kosten eine Rolle, aber sobald dein Leasing ausläuft oder der Neukauf ansteht, ist der Punkt komplett nichtig.

Man könnte es einfach so sagen: Selber extrem
beengt fahren ist für viele Menschen Lebensgefühl, was sie teuer erkaufen.

auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: D-Ticket fuer alle. Alle. 20 Euro monatlich. Keine Lesegeraete, gar nix.
Touris meinetwegen mit einer Nahverkehrsabgabe belegen.
Würde man das wirklich wollen, ginge alles. Oder zumindest sehr vieles.

100% Zustimmung. Oder wie in Luxembourg gleich steuerfinanziert.
Würde in DE jährlich gerade mal ca. 20€x80Mio EW =1,6MrdEUR kosten. Wir geben das x-fache davon für andere sinnbefreite Dinge aus
 
Fahren mit Einzelfahrscheinen ist ein Produkt mit (aus Verbrauchersicht) 0 Fixkosten und ausschließlich variablen Kosten.
Fahren mit privatem PKW sind ein Produkt mit sehr hohen Fixkosten und gewissen variablen Kosten.
da hast du natürlich recht. Ändert allerdings nichts daran, dass man die Leute nur über den Preis kriegt. Und da ist 3,60 EUR für eine Busfahrt von üblicherweise vielleicht 10 Minuten einfach unattraktiv.


die Argumentation "PKW = sehr hohe Fixkosten" kommt i.d.R. nur von Leuten, die keinen Pkw haben. Kein Pkw-Besitzer rechnet die Kosten einzelner Fahrten aus, man kann das "dumm und dämlich"-Rechnen auch einfach lassen.

Gerade außerhalb der Städte bzw. Ballungsgebiete macht die Flexibilität mit eigenem Pkw viel mehr Sinn als ein Bus-Verkehr, der vielleicht alle 2 Stunden fährt.
in die nächste Großstadt >100.000 EW brauche ich mit Öffis von Zuhause mindestens eine Stunde, verpasse bei den kurzen Transferzeiten i.d.R. den Umstieg und darf noch eine Stunde länger warten, mit dem Pkw 25-30 Minuten. Ins Office 20min Pkw oder 2h NV.

Für sehr viele ist ein eigenes Auto aber unverzichtbar - ob tatsächlich oder nur gefühlt ist dabei erst mal egal. Und wenn das Auto dann da ist und alle Fixkosten zu "eh da" Kosten werden ist es absolut vernünftig für die konkret anfallenden Fahrten nur noch auf die variablen Kosten zu schauen. Neben der Qualität - Komfort, Schnelligkeit, Gepäcktransport etc.

die "eh da" Kosten kennt der nicht-Pkw Besitzer nicht, für den muss jeder Cent berechnet werden ;) die Fraktion geht eh immer von sehr hohen Kosten aus, auch wenn die Kosten für das Auto gering sein könnten, fährt wohl jeder einen Maserati ;)


Du trinkst Dir die Blechkiste schön. Seit den Zeiten, wo viele auf der Langstrecke statt „Kilometer fressen“ die Option haben, zu arbeiten, wird das Sitzen in der Blechkiste richtig teuer.

nicht jeder ist selbstständig "selbst und ständig" am Arbeiten und muss jede freie Minute an der Arbeit verbringen, einfach mal die Flossen still halten, wenn es dir nur ums Arbeiten geht.
 
Wo durch das Deutschlandticket-Light jetzt allererdings die im Artikel angesprochenen hohen Kosten angefallen wären, erschließt sich mir allerdings nicht wirklich. Technisch sollte das ja günstig möglich sein, und die Anzahl an Kunden die regelmäßig >66 Euro bezahlen kann ja an sich auch nicht mehr riesig sein.
Das nicht, aber es gibt vielleicht Deutschlandticket-Abonnenten, die in manchen Monaten nicht für 66,80 € fahren (und das vielleicht auch im Voraus nicht sagen können).
Wenn es also ein Produkt mit dem selben Leistungsumfang und Preisobergrenze von Monatspreis Deutschlandticket gibt, werden viele Leute ihr Abo kündigen und darauf ausweichen. Damit verringern sich schonmal die Einnahmen. Diese Kannibalisierung ist wohl die Hauptbefürchtung.

Je nach Ausgestaltung sind die Preise für eine Einzelfahrt mit dem "Deutschlandticket light" auch geringer als die jetzigen Tarifpreise für Einzelfahrkarten, sodass auch die "Gelegenheitsfahrer" weniger bezahlen.
Es geht also weniger um Kosten als um Einnahmenreduzierung.
 
Für sehr viele ist ein eigenes Auto aber unverzichtbar - ob tatsächlich oder nur gefühlt ist dabei erst mal egal. Und wenn das Auto dann da ist und alle Fixkosten zu "eh da" Kosten werden ist es absolut vernünftig für die konkret anfallenden Fahrten nur noch auf die variablen Kosten zu schauen. Neben der Qualität - Komfort, Schnelligkeit, Gepäcktransport etc.
Ja, dann ist das so. Wer sich dafür entscheidet, einen erkläcklichen Fixbetrag an laufenden Kosten für motorisierten Individualverkehr auszugeben, der möchte das so. Er ist dann schlichtweg nicht die Zielgruppe für ÖPNV, zumindest nicht aus Kostengründen.
Es kann nicht der Anspruch des ÖPNV sein, für die gesamte Bevölkerung die präferierte Lösung darzustellen.
Viele Leute würden auch nicht ÖPNV fahren, selbst wenn er kostenlos wäre.

Zusätzlich zum Auto noch eine Monatskarte zu haben verschiebt die Entscheidung für konkrete Fahrten deutlich. Jedoch erscheint die Anschaffung eines solchen Tickets meist als verzichtbar. Über die Hürde kommt man nur mit Zwangstickets (Semester- oder Jobticket für alle Studies/Mitarbeiter, Touristentickets über die Kurtaxe, Soldaten-, Schwerbehindertenfreifahrt etc.) oder mit solchen zu vernachlässigbaren Kosten (9-Euro Ticket).

Das wort "Hürde" halte ich hier nicht für so passend. Es ist eine freie Entscheidung. Manche Verbraucher haben schlichtweg keinen Bedarf an einer ÖPNV-Flatrate zum Preis von 63 € im Monat, weil sie ihre Mobilitätsbedürfnisse, so vorhanden, anders lösen.
[automerge]1792701611[/automerge]
Wäre hilfreich gewesen, wenn er das gleich bei seinem Vorschlag klargestellt hätte.
[automerge]1792701735[/automerge]
die Argumentation "PKW = sehr hohe Fixkosten" kommt i.d.R. nur von Leuten, die keinen Pkw haben. Kein Pkw-Besitzer rechnet die Kosten einzelner Fahrten aus, man kann das "dumm und dämlich"-Rechnen auch einfach lassen.

klar, und das tun vermutlich die meisten Leute auch; was natürlich nicht heißt, dass die Kosten nicht dennoch da wären.
 
Übrigens gibt es auch in Baden-Württemberg eine Fahrkartenlösung auf Basis von Fairtiq:


Ähnlich wie in NRW muss natürlich jeder teilnehmende Verkehrsverbund seine eigene App bauen (bzw. wohl vom Hersteller bauen lassen), und es sollen noch mehr werden.

Auf https://www.bwegt.de/tickets/cicobw findet sich:

"Wo gilt CiCoBW?
Im gesamten Nah- und Regionalverkehr in Baden-Württemberg. Manche App-Anbieter ermöglichen bereits Fahrten über die Landesgrenze hinaus. Siehe geltende Tarifbestimmungen."

Soviel zum Thema Einfachheit. Vermutlich ist beim KVV die Fahrt in die Grenzregion nach RLP drin, da Teil des Verkehrsverbundes, bei anderen wieder nicht.
 
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