Ausländer sollen mehr für den Eintritt in die Parks bezahlen

ANZEIGE

Fee44

Erfahrenes Mitglied
22.04.2022
1.818
2.673
ANZEIGE
Bundesweit ca. 300 Mio Parkbesucher, davon 15-30 Mio ausl. Touristen.

Wie man von max. 30 Mio "hunderte Millionen Dollar" kassieren will ... fraglich.
Wenn es denn tatsächlich 30 Mio. sind, reichen doch 10 Dollar pro Nase und juchhu: 300 Mio. Dollar mehr in der Kasse.
 

KevinHD

Erfahrenes Mitglied
05.07.2012
3.329
2.445
FFM
Also ich bezeifele, dass das Touristen davon abhalten wird, eine Reise in die USA zu planen, da so etwas ohnehin immer eine teure Angelegenheit ist und die Kosten für eine US Reise sich in den vergangenen Jahren stark nach oben entwickelt haben.
Das die Schweizer Bewohner für die Skipässe nur einen Bruchteil dessen bezahlen, was die ausländischen Touristen bezahlen hält auch keinen davon ab, dort Urlaub zu machen
Ich bitte um Erklärung mit den Preisen für Schweizer Skipässe, Danke.

Jedenfalls war ich seit 20 Jahren nicht mehr Ski fahren in der Schweiz nicht zuletzt wegen den abartigen Preisen für Skipässe.
 

Chimaira

Erfahrenes Mitglied
15.02.2017
386
238
EDFM
Ich fand die 80 USD/Fahrzeug mehr als fair. Bei 15 Tagen Nationalparkbesuch sind das bei 2 Personen weniger als 3 USD am Tag - hier wird recht schnell deutlich, dass das zur Finanzierung nicht reicht. Auch andere Länder, wie NZ gehen den Weg und die pauschale Tourismusabgabe in NZ finde ich erstmal fragwürdiger.

Wenn ich den Tagespreis von 3 EUR für Yellowstone, Zion, Bryce oder was auch immer neben 21 EUR Schloss Neuschwannstein lege, dann ist der Preis-/Leistungssieger für mich sehr eindeutig. Und selbst wenn aus den 80 USD für ein Saison-Ticket 160 USD würden, würde mich das nicht von dem Besuch abhalten. Die politische Lage dagegen eher und daher bin ich froh die meißten Parks auf meiner Bucket Liste erledigt zu haben ... aber das ist ein anderes Thema.

Dazu machen die Mitarbeiter vom NPS einen auffällig guten Job. Zudem werden sie auch dafür gebraucht, den ein oder anderen Massentouristen davon abzuhalten an Parkplätzen geschütze Bereiche zu zertrampeln oder sich selbst umzubringen. Letztere Dienstleistung nutzen auch US-Amerikaner, nicht-staatsangehörige meiner Wahrnehmung nach aber auffällig mehr.
 
  • Like
Reaktionen: MANAL

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.159
1.877
Wo ist der Aufschrei der Ausländer in den USA bei den Parks? Oder in Thailand beim Palast in Bangkok? Oder oder oder .....
Wobei ich schon einen Unterschied mache, ob ein Land wie Thailand die "reichen Ausländer" zu Gunsten der einheimischen Bevölkerung schröpft oder die USA das als teil von "America First" einführen.
 
  • Like
Reaktionen: CarlD

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.159
1.877
Ich finde das okay. Ich hab eigentlich jedes Jahr einen Annual Pass (Wohnort in Deutschland, bin aber häufig da). Ob der nun 80$ oder (mal angenommen) 120$ kostet ist mir recht egal und dürfte niemandes Entscheidung für oder gegen einen USA Urlaub, der den Durchschnittsurlauber schon mehrere Tausend € kosten wird, groß beeinflussen. Der Großteil der Finanzierung des NPS stammt aus Steuergeldern, die nun mal eher Amerikaner zahlen. Nur ein geringer Teil sind Eintrittsgelder. Wenn nun aber viele internationale Touristen die Parks "beanspruchen", warum sollte man die auch nicht stärker belasten, als Amerikaner, die indirekt zur Finanzierung beitragen?
Das sehe ich auch so: die Toll Highways sollten auch für Ausländer teurer werden. Und für Museen würde ich auch gestaffelte Preise nehmen. Eben für Alles, bei dem amerikanische Steuergelder im Einsatz sind. Nur so bekommt man, zusätzlich zu den Zöllen, die bösen Ausländer dazu, ihren "fair share" zu zahlen. Freue mich schon, wenn es da überall zwei - oder mehr (Russen und Türken bekommen einen ermäßigten Aufschlag) - Schlangen geben wird. Das sollten wir dann auch einführen und von EU-Bürgern 5%, von EWR-Mitgliedern 15% und von allen anderen 30% zusätzlich erheben. Das sorgt für mehr Bürokratie und mehr Einnahmen. Also alles erstrebenswerte Ziele.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Schon richtig, aber hier geht es um "Einheimische" im Sinne von dort ortsansässig. Kann man ja auch in USA machen und z.B. im Yellowstone allen dort lebenden Büffeln den Eintritt erlassen. Personen aus NYC müssen natürlich trotzdem zahlen.
 

westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
1.675
1.748
Was heisst denn stillschweigend ich sehe doch auf dem Terminal immer die Währung in der ich zahlen soll und kann dann oft zB zwischen USD oder Euro wählen.

Ohnehin zahle ich im Euroraum mit einer Eurokreditkarte und in den USA mit einer USD-Karte.
Du bekommst aber nicht zwingend das Kreditkarten-Terminal in die Hand. - Viele handhaben es so, dass sie deine Karte nehmen und das Terminal für dich bedienen.

Hawaii hat btw. sowas auch. Ist nirgendwo offiziell beschrieben, aber mit ner Hawaiischen ID gibt's in den Läden und Supermärkten auf den Inseln oft Rabatt.
 

PollyEsther

Erfahrenes Mitglied
17.08.2024
408
620
Was denn für ein Aufschrei? Es ist vielerorts auf der Welt so dass Einheimische deutlich weniger bezahlen als Ausländer. Nur die EU scheint mal wieder ein Problem damit zu haben.

Ich habe das bisher nur in der Türkei erlebt, da war der Eintritt für mich immer teurer als für die Einheimischen, mit denen ich unterwegs war.

Ich war letzten Sommer im Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien, das kostet mal eben 40€ Eintritt - bei einem Mindestlohn von 4,86€ pro Stunde. So ist es auch nicht überraschend, dass man dort nur Ausländer sieht oder hört. Eine Bosnierin aus Sarajevo hat mir erzählt, dass sie deswegen nur bis zum 31.3. hinfährt, weil es dann für Erwachsene nur 10€ kostet.
 
Zuletzt bearbeitet:

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
4.377
5.341
Was denn für ein Aufschrei? Es ist vielerorts auf der Welt so dass Einheimische deutlich weniger bezahlen als Ausländer. Nur die EU scheint mal wieder ein Problem damit zu haben.
Würde man von Amerikanern, Türken, Engländern (inzwischen) und sonst wem eine Autobahnmaut kassieren, hätte niemand was dagegen.

Lediglich alle Nationen der EU müssen gleich behandelt werden. Das gilt aber auch umgekehrt überall in der EU und ist einer der Grundsätze des EU Rechts.
 
  • Like
Reaktionen: Simineon und KevinHD

Tiefflieger

Erfahrenes Mitglied
05.11.2010
624
976
Wer vorwiegend im westlichen Teil der Schweiz Ski fährt sollte sich den Magic Pass anschauen. Hat allerdings steigende Preise, d.h. am günstigsten ist es wenn er im April für ein Jahr gekauft wird, gültig jeweils ab Mai. Startpreis ist bei 420 Fr. +/- und steigt dann mit sinkender Dauer an. S'bescht wo's hät's git's würden die Schweizer sagen. Dieser Pass kann von jedem gekauft werden, es gibt keine zusätzliche Vergünstigung für Einheimische. Weshalb auch, ist ja sowieso schon günstiger als die normale Saisonkarte bei den obgenannten Skigebieten. Magic Pass
 

berlinerjunge

Erfahrenes Mitglied
07.05.2010
642
552
good old THF
Dann sollten wir doch schleunigst die Autobahn Maut für alle außer Doitsche einführen.
Wäre nach deiner Logik nach vollkommen ok.

Aber halt Stopp, da hat die EU ja was dagegen.
Hier wird leider was verdreht:
Die EU hat genau nichts gegen Maut für ALLE! So wie in vielen unseren Nachbarländern auch.

Unsere Regierung hat Angst, eine zusätzliche Gebühr für deutsche KfZ-Steuer Zahler einzuführen.
 

Goofy

Erfahrenes Mitglied
09.05.2010
368
503
Bitte verrate mir die Skigebiete in Österreich wo man als Inländer weniger zahlt, da möchte ich auch hin, ich kenne nämlich keine ;-)
Also bis zum vergangenen Jahr gab’s es das noch in der Region um Zell herum für die Einheimischen - das soll nun wegfallen und das Geschrei ist groß …- klar, wenn man bisher verwöhnt war.
 

immerfernweh89

Erfahrenes Mitglied
04.09.2020
451
878
STR
Hier wird leider was verdreht:
Die EU hat genau nichts gegen Maut für ALLE! So wie in vielen unseren Nachbarländern auch.

Unsere Regierung hat Angst, eine zusätzliche Gebühr für deutsche KfZ-Steuer Zahler einzuführen.
Hab ich was verpasst?

 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.159
1.877
Hab ich was verpasst?

Nein, nur falsch verstanden. Hätten wir nicht auf Wunsch der bayerischen Landesregierung die deutschen Autofahrer von der Maut ausgenommen, wäre alles in Butter gewesen. So war es aber eine klare Diskriminierung und selbst Scheuer Andi hätte vorher wissen müssen, daß er ein paar Hundert Millionen absichtlich in den Sand setzt. Aber das mußte er ja nicht zahlen.
 

tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
5.377
5.919
DTM
Beispielsweise in Ägypten zahlt man als Touri nicht selten ein dutzendfaches, des Preises eines Einheimischen. Man glaubt dort vermutlich, jeder westliche Tourist sei ein EUR/USD-Multimillionär. Da ist die Empörung aber nicht so groß.

//bearbeitet durch MOD
 
Moderiert:

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
16.447
14.717
IAH & HAM
Was heisst denn stillschweigend ich sehe doch auf dem Terminal immer die Währung in der ich zahlen soll und kann dann oft zB zwischen USD oder Euro wählen.

Es kommt darauf an. Ich werde zum Beispiel in Griechenland (wo das Geben von Trinkgeld mit der CC zumindest ausserhalb der Ami Touristen Hotspots noch nicht üblich ist) oftmals gefragt ob ich in EUR oder USD zahlen möchte. Man sieht den Bildschirm nicht, bekommt am Ende nur den CC Beleg.

Wobei ich schon einen Unterschied mache, ob ein Land wie Thailand die "reichen Ausländer" zu Gunsten der einheimischen Bevölkerung schröpft oder die USA das als teil von "America First" einführen.

Das stimmt, aber da der USD ja zur Weichwährung unter Trump verkommt ist der Preis für uns in Euro ja unverändert..... =; =; =;
 
Zuletzt bearbeitet:

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
331
491
Wir dann wohl als: "The biggest deal ever, done by the geatest POTUS ever" verkauft....
Und zudem wird ein erheblicher Teil dieser 15-30 Millionen einstweilen nicht mehr in das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" kommen wollen oder in Einzelfällen auch können.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Beispielsweise in Ägypten zahlt man als Touri nicht selten ein dutzendfaches, des Preises eines Einheimischen. Man glaubt dort vermutlich, jeder westliche Tourist sei ein EUR/USD-Multimillionär. Da ist die Empörung aber nicht so groß.

//bearbeitet durch MOD
Ist in vielen (allen?) afrikanischen Ländern so - und bis zu einem gewissen Grade m.E. auch völlig gerechtfertigt. Ökonomisch wie moralisch aber etwas völlig anderes als die Nationalparks der USA.
 
  • Like
Reaktionen: DFW_SEN

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
5.548
4.622
Ist in vielen (allen?) afrikanischen Ländern so - und bis zu einem gewissen Grade m.E. auch völlig gerechtfertigt. Ökonomisch wie moralisch aber etwas völlig anderes als die Nationalparks der USUSA.
Weil du dich vom lieben Afrikaner lieber abziehen läßt als vom bösen Ami? Als persönliche Entschuldigung für die Kolonialisierung durch die Franzosen, oder warum?
 

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
331
491
Weil du dich vom lieben Afrikaner lieber abziehen läßt als vom bösen Ami? Als persönliche Entschuldigung für die Kolonialisierung durch die Franzosen, oder warum?
Was soll dieser polemische Unsinn ("vom lieben Afrikaner abziehen") - mal abgesehen davon, dass "ich", wenn ich denn schon persönlich angesprochen werde, in der Regel in anglophonen Gebieten des Kontinents unterwegs bin.*
Einfache Antwort: Weil in diesen Ländern ein ganz anderes Einkommensgefälle zwischen Besuchern aus USA, Europa usw. (Achtung: ich habe das Wortungetüm "Globaler Norden", das ich ablehne, ausdrücklich vermieden) und Einheimischen vorherrscht, als das bei Yellowstone und Co. der Fall sein dürfte. Mit irgendwie insinuierter "Wokeness" (gerade bei mir :ROFLMAO:) hat das mal rein gar nichts zu tun.

Ansonsten regelt das der Markt, wenn die Preisdifferenz so exorbitant hoch ist/wäre, dass überhaupt keine "westlichen" Besucher mehr kämen, würde/wird man sich das entsprechend auch wieder überlegen. Niemand ist gezwungen einen Nationalpark etc. zu besuchen und wenn man mal von einigen Gebieten Ostafrikas und mit Abstrichen Südafrika absieht, ist das subsaharische Afrika ohnehin kein (Massen)tourismusziel.

* Die Folge der in der Tat katastrophalen französischen Afrikapolitik ist sehr wohl, dass in Westafrika jetzt (neben den Chinesen) ausgerechnet die Russen an Einfluss gewinnen, aber das gehört nicht mehr in diesen Thread.
 
Zuletzt bearbeitet:

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
5.548
4.622
Was soll dieser polemische Unsinn ("vom lieben Afrikaner abziehen") -
Du hast schließlich mit dem Unsinn angefangen. 😉
mal abgesehen davon, dass "ich", wenn ich denn schon persönlich angesprochen werde, in der Regel in anglophonen Gebieten des Kontinents unterwegs bin.*
Einfache Antwort: Weil in diesen Ländern ein ganz anderes Einkommensgefälle zwischen Besuchern aus USA, Europa usw. (Achtung: ich habe das Wortungetüm "Globaler Norden", das ich ablehne, ausdrücklich vermieden) und Einheimischen vorherrscht, als das bei Yellowstone und Co. der Fall sein dürfte. Mit irgendwie insinuierter "Wokeness" (gerade bei mir :ROFLMAO:) hat das mal rein gar nichts zu tun.
Würdest du das dann als positiven Rassismus bezeichnen oder was soll der Unsinn mit der Ungleichbehandlung?
Gerade in Afrika verstärkst du damit das Bild vom reichen Europäer.
Ansonsten regelt das der Markt, wenn die Preisdifferenz so exorbitant hoch ist/wäre, dass überhaupt keine "westlichen" Besucher mehr kämen, würde/wird man sich das entsprechend auch wieder überlegen.
DerMarkt bzw. du alsKäuferläßteszu, ja.
Niemand ist gezwungen einen Nationalpark etc. zu besuchen und wenn man mal von einigen Gebieten Ostafrikas und mit Abstrichen Südafrika absieht, ist das subsaharische Afrika ohnehin kein (Massen)tourismusziel.
Relativierung.
* Die Folge der in der Tat katastrophalen französischen Afrikapolitik ist sehr wohl, dass in Westafrika jetzt (neben den Chinesen) ausgerechnet die Russen an Einfluss gewinnen, aber das gehört nicht mehr in diesen Thread.
Nein, das regelt der Markt.
 
Zuletzt bearbeitet:

KevinHD

Erfahrenes Mitglied
05.07.2012
3.329
2.445
FFM
Aus dem Land der "Kurkarten" sollte man nicht auf andere zeigen.
Naja wenn du damit Deutschland meinst und die USA:
Es gibt in den USA inzwischen so viele Steuern und Gebühren in jedem Kaff, Resort Fees, Destination Fees, Taxes für lokale Bauprojekte wie Stadien usw., dass das schon ganz gut an eine deutsche Kurtaxe rankommt.
 
  • Like
Reaktionen: cas_de