Was mir mehr Sorgen macht ist die “Stufe” darunter. Leute die Karriere machen wollen, aber nicht wirklich bereit sind zu tun was notwendig ist. Die nicht willens sind “to embrace the suck”, die glauben man kann auch in 38 Stunden Karriere machen, und dann enttäuscht sind dass sie einen Deckel spüren. Und diese Gruppe wird nach meiner Beobachtung groesser, und da spielt die Förderung (und Forderung) in der Kindheit und Jugend eine grosse Rolle. Wie geht man mit Rückschlägen um, wie hart muss man für Erfolg arbeiten, wie behaupte ich mich bei starker Konkurrenz..... Und das sind dann Leute die am Ende ihrer Karriere vielleicht Abteilungsleiter sind (oder angestellter Anwalt ohne es zum Partner in einer Kanzlei zu schaffen), die haben es finanziell heute durchaus schwerer als vor 20 Jahren. Das Gehalt reicht halt nicht mehr zu einem “komfortablen” Leben, Abstiegsangst sind Alltagsbegleiter. Selbstbild und Fremdbild fallen aufeinmal auseinander, es faellt einem nicht mehr alles in den Schoss.....
definiere: "Karriere"
in der sterbenden klassischen deutschen Industriegesellschaft werden Karrieremöglichkeiten in Privatunternehmen immer weniger, die Möglichkeiten dort immer verdichteter
es bleiben zunehmend lediglich nur noch Karrierechancen beim Staat, und allem, was am Staat so dran hängt
vor allem NGOs, Institute, Lehranstalten, Medien, Bahn, ÖPNV, Gesundheit, Justiz und sonstige Bereiche auf der Payroll des Staates
aber im Gegensatz zu Privatunternehmen, die allermeist eine gewisse Leistungsauswahl treffen, gelten beim Staat oft Proporze, Quoten, Haltungs-, Gleichstellungs- und sonst. Wokismuskriterien, wo also nicht mehr die Besten und Qualifitziertesten Karriere machen, sondern Die mit irgendeinem Minderheiten- oder Opfermerkmal
und GENAU DAS merkt man dem ganzen Land (Deutschland) inzwischen auch an
in allen öffentlichen und staatlichen Insitutionen zieht die absolute Mittelmäßigkeit und Durchschnittlichkeit ein
Leistung, Qualifizierung und Befähigung war mal
heute ist es die Quote, oder die Haltung
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Geh zu irgendeinem scheiss Sport und nerv hier nicht.
NFL geht gleich los, keine Sorge
aber es ist erst 10 Uhr morgens, da kann man noch ein paar Posts absetzen
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...zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie blind für die eigenen Privilegien aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung sind.
Viel bezeichnender, als Du Dich in diesem Thread darstellst, geht es kaum.
ich glaube nicht, dass es die "alten weißen Männer" waren, die zuerst attackiert haben, die diesen Kulturkampf begannen
sondern die zuerst attackiert wurden ... sie wurden zur Zielscheibe, warum auch immer
lange Zeit nahmen die alten weißen Männer diese naiv jugendlichen Anfeindungen nicht ernst
taten sie als infantilen Kinderkram und Spielzeugaufstand irgendwelcher wohlstandsverwahrloster reicher Kids, vor allem irgendwelcher Zickengirlies, ab
als Aufstand all der Lisa Neubauers im Wasserglas
lachten einfach nur darüber
bis sie irgendwann merkten
"ups, es wird ernst, und es geht inzwischen massiv an unsere Wohlstandsgrundlagen"