¡Buenas Perú!

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handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
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Prolog

Ich war oft in Nordamerika und mindestens ebenso häufig in Asien.
Afrikanische Eindrücke gab es sehr wenige – Südamerika hingegen fehlte noch immer komplett. Nicht aus mangelndem Interesse, es hatte sich einfach nie ergeben.
Zu Unizeiten waren die teils doch sehr teuren Tarife ein Problem. Da ging es dann lieber für 363€ mit Air China nach irgendwo in Asien.
Das wollte ich nun ändern. Zumal ich die mehr oder weniger seltene Gelegenheit sah innerhalb eines Jahres auf allen Kontinenten (Definitionsfrage) gewesen zu sein.

Ich arbeite dieses Jahr so viel wie gefühlt noch nie und daher war es erneut zeitlich schon etwas problematisch.
Grundsätzlich bin ich zwar ein Fan von eher kompakteren Zeiträumen, aber ein bisschen Zeit bedarf es dann ja doch.
Mitte September war möglich und dazu schien mir Peru ganz passend zu sein.
Konträr zum kompakten Zeitplan wäre es nicht mein Reiseverhalten, wenn ich es dabei belassen würde.
Eine Destination ist nicht so mein Ding, wenngleich es auch den Flugoptionen geschuldet war.

Einerseits hätte ich in diversen Programmen zwar noch genug Avios / Meilen / whatever gehabt, andererseits bin ich seit ein paar Jahren am Finnair Haken.
Nach drei Jahren AY Platinum schaffe ich Gold noch einigermaßen gut. Dafür müssen aber eigentlich zwei paid C OneWorld returns her.
Praktischerweise hat IB sowas im Angebot. War nicht super günstig, aber insgesamt auf jeden Fall fair. Zudem springt der halbe AY Gold und gut 20K Avios bei raus.
Wenngleich ich aktuell wohl doch wieder auf Platinum gehe.

Aus organisatorischen Gründen ergibt sich dann auch noch das zweite Ziel, welches aus kalkulatorischen Gründen das erste ist.
Andersherum war es preislich dann nicht mehr attraktiv.
Der Einstieg nach Südamerika wird am Äquator erfolgen – in Quito.
Von dort kurz nach Guayaquil, um ein bisschen in Kartellgebiete vorzudringen.
Bevor es dann nach Peru geht.

Das südamerikanische Preisgefüge für internationale Flüge ist bodenlos,
sodass es am Ende tatsächlich der beste Deal war den einen Flug den ich auch noch in Peru benötigen würde mit auf dem Ticket zu haben.

Das hatte zudem die Konsequenz, dass Premium Eco (also de facto EU C) nur marginal teurer als Eco war.
So konnte ich mir zudem die Gepäcksituation noch offen lassen, wenngleich ich ja ein Fan von carry on only bin.

Routing
Nachfolgend entsprechend das Routing, welches fast aus all Airbus besteht.
CRJK ist de facto ja schon als exotisch einzustufen. Seit einiger Zeit bedient IB allerdings einige deutsche Destinationen sehr oft damit.
Also zumindest Deutschland based wahrscheinlich so einfach wie nie zu bekommen. Hatte es zuvor einmal domestic in Spanien.

Zudem für meine Verhältnisse eigentlich so direkt wie möglich, auch eine Seltenheit.
Geradezu langweilig. Wie immer erstmalig = fett gedruckt.

Acht Segmente, vier Airlines + Air Nostrum, sieben Flughäfen und knapp 24.000 Kilometer / 15.000 mi !

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Maps generated by the Great Circle Mapper (Great Circle Mapper) - copyright © Karl L. Swartz

Aus dem Routing ergeben sich auch die Destinationen.
Neben den bereits genannten Orten in Ecuador gibt es die mutmaßlichen Highlights Perus.
Logistisch war zuerst Cusco / Machu Picchu besser geeignet. Auch wenn das für viele aufgrund der Höhe Cuscos vielleicht nicht ideal ist.
Allerdings liegt Quito ja auch hoch, also wird das schon passen.
Danach geht es nach Arequipa.

Von Arequipa weiter nach Ica bzw. Huacachina und schließlich noch nach Lima. Hierfür waren Busse die zeitlich beste Option.
Alternativ hätte man AQP-LIM fliegen müssen, um dann mit dem Bus bis Ica zurück zu fahren. Dazu später mehr.
Selbstredend wurden die Busse aber immerhin in der highest class of service gebucht, was auch immer das hier bedeuten sollte.
Mit mehr Zeit wäre hier und da auch noch ein bisschen mehr drin gewesen, allerdings entspricht das schon ganz gut meiner präferierten Geschwindigkeit.
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
12.09.2026 | DUS-MAD-UIO

Nachdem ich am Tag zuvor noch bis fast 18 Uhr im Büro war hätte ich eigentlich am besten direkt da bleiben können.
Stattdessen verbrachte ich den Abend noch im leeren Gym.
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Aufgrund von erneuten DB Baustellen ist die Anreise zum DUS abermals eine Katastrophe. Das ist bei STD um 06:00 Uhr morgens eh immer nicht ganz so super, aber jetzt wirklich schlimm. Da freut man sich richtig, wenn ab Juli 2027 für drei Monate in halb NRW de facto gar kein Zug fährt.

Wie dem auch sei, aufgrund der Umstände beschloss ich am besten gar nicht zu schlafen. Die Abreise war nun nämlich mitten in der Nacht nötig.
Das hat den Vorteil, dass der MAD-UIO immerhin einigermaßen sinnvoll schlafen genutzt werden könnte, schauen wir mal.

Da nachts die S aktuell auch gar nicht fährt ging es mit dem Fahrrad zum HBF.
Ohnehin nutze ich das hiesige regionale bikesharing metropolradruhr nahezu täglich. Es ist in der Stadt auch de facto immer die schnellste Option.
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Den HBF erreichte ich nach sieben Minuten. Von hier ging es mit dem RE zum DUS HBF.
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Flughafen wird nachts auch nicht bedient, da der RE ab Essen HBF über die S6 Strecke fährt aktuell. Von DUS HBF ging es schließlich mit der S11 weiter.
Den DUS erreichte ich schließlich nach gut 1,5h – statt der üblichen 35-40 Minuten mit dem RE.
Im Terminal war bereits einiges los
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Die ehemalige HJL, nun Rhein Lounge, macht offenbar erst um 05 Uhr auf, sodass noch einige Leute vor mir bearbeitet werden mussten.
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Ich verweilte allerdings nur kurz, schließich war es bereits Zeit zum Gate für den DUS-MAD Flug zu schreiten.
View eher mäßig.
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Aus aviatischer Sicht macht die CRJ1000 natürlich Spaß. Aus Komfortgründen wäre ein langweiliges Airbus Modell hier doch die bessere Wahl. Vor allem in C.
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Der Platz neben mir war erst belegt, alledings setzte der Herr sich um, da in der C nicht alle Reihen belegt sein sollten.
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Ich bin bereits einige Male kont C von bzw. nach DUS mit IB geflogen.
Das Essen war ok, schlechter als sonst. Die Crew war allerdings wirkich sehr passiv, das mag an Air Nostrum liegen.
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Bei bestem Wetter war MAD erreicht.
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Die CRK hat in MAD weiterhin eine Ankunft ganz im Norden von T4 zur Folge. Hierbei handelt es sich um walk gates bei K90. Entsprechend weit war der Weg.
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Von T4 ging es umgehend mit dem Zug ins T4S.
Zuvor wurde natürlich noch die Architektur des MAD gewürdigt, die ich sehr mag.
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In T4S hatte ich noch ausreichend Zeit für die Lounge. Finde die Iberia Lounges eh ganz gut und die in 4S nochmal etwas besser.
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Sollte jede Lounge haben
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Alleine die wirklich umwerfenden apron views sind ein guter Grund für einen Besuch.
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Ein weiteres Highlight ist die spanische Fanta limon!
Für MAD-UIO war A359 vorgesehen. Dank vielen AY Flügen ist A359 inzwischen mit Abstand die meist genutzte longhaul Kiste.
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Bis zum Schluss war ich gespannt ob mich die C mit oder ohne Türen erwarten würde.
Heute gab es mit der die alte Konfiguration. Ich weiß gar nicht wie alt die Konfiguration inzwischen ist.
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Iberia longhaul bin ich bisher nur einen return geflogen. Das war 2018 im A346 nach MEX. Damals ging es effektiv für 400€ return in C MAD-MEX-MAD. Die legendäre Bonus Avios Aktion – und mehr oder weniger mein Einstieg. Damals noch am Anfang des B.Sc. war das echt ein Highlight. Und meiner Erinnerung nach war die C da mehr oder weniger genauso.
Aufgrund der Breite des A359 fällt der Abstand zur Wand ziemlich groß aus
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Seitdem hat sich viel getan, Südamerika habe ich dennoch nicht geschafft. Nun war es endlich soweit.
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Start in MAD pünktlich und kurz drauf ging es mit dem Service auch schon los. Den habe ich aber direkt verschlafen.
Mehr als 30 Stunden wach war ich länger nicht. Wenn dann wohl in Berlin, if u know u know.
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Ich wollte nun aber auch nicht zu lange schlafen, um nicht komplett im Chaos zu versinken. Ich antizipierte rund vier bis sechs Stunden, das auch gelingen sollte.
Retrospektiv zuerst Lima mit dem Nachtflug ex MAD hätte eine bessere Option dargstellt.
Allerdings wurde es schnell signifikant teurer, sobald man nen Nachtflug involviert hat.

Als ich wach wurde und die Crew das auch wahrgenommen hatte wurde Essen angeboten.
Viel Hunger hatte ich nicht, daher wurde es nur eine kleine Selektion aus den noch zur Verfügung stehenden Optionen.
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Das sah dann so aus
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Wifi funktionierte eher schlecht und alles außer text war eh kostenplfichtig. Starlink wird gerade ausgerollt, dann hat sich das auch erledigt.
Daher begutachtete ich den Inhalt des amenity kits
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Vor der Landung gab es nochmal nen snack
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Und der approach war schließlich sehr unique.
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Unendlich lange Linkskurve über die Schluchten Quitos.
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Wird kein Flug gewesen sein, der vom Soft- oder Hardprodukt lange in Erinnerung bleibt.
Gepaart mit den subjektiv nicht idealen Flugzeiten :D
 

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01.10.2015
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12.09.2026 | Quito I

Am späten Nachmittag war Quito erreicht.
Die Einreise dauerte etwa eine halbe Stunde. Vermutlich waren noch ein paar KL PAX und welche von einer USA Ankunft an der Einreise.

Draußen warteten einige Taxis.
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Mit nem Uber ging es zum Domizil, hier wurden etwa 30 USD aufgerufen. Allerdings dauerte die Fahrt auch nahezu eine Stunde.
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Generell ist Ecuador eher teuer. Seit 2000 wird USD genutzt, nachdem die Inflation der eigenen Währung zur absoluten Katastrophe wurde.
Beim gesamten Trip wird es wieder mal eine Mischung aus Hostels und Hotels.
Ersteres in Quito, allerdings retrospektiv auch quatsch weil ich keine Lust auf social sein hatte.

Solange es noch hell war spazierte ich ne Runde durch die Umgebung, centro historico.
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Am Samstagabend war viel los und die Stadtstruktur war zudem auch sehr verständlich, sodass man sich gut zurecht fand.
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Sakralbauten an jeder Ecke
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Schließlich war der Plaza mayor erreicht.
In Lateinamerika allerdings üblicherweise als Plaza de Armas bezeichnet.
An sich ist die Grundstruktur in den meisten Städten mit spanischem kolonialeinfluss ja schon sehr sehr ähnlich.
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Auch hier war echt viel los.
Die Müdigkeit allerdings schon einigermaßen ausgeprägt und ich begab mich schließlich zurück.
Nicht ohne mich zu fragen wie dieser Bus durch einige der alten Straßen kommen würde, die dafür initial ganz sicher nicht ausgelegt waren
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01.10.2015
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DUS
13.09.2026 | Quito II

Nachdem ich nachts einmal wach geworden bin stand ich relativ früh auf.
Das ist bei Amerika in den ersten Tagen ja eh mehr oder weniger obligatorisch und ich finde das auch immer ganz angenehm.
Wetter sah mehr als vielversprechend aus. Allerdings hatte alles in der Umgebung noch geschlossen.
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Ich bestellte nen Uber um zur lokalen Seilbahn gebracht zu werden. Hier und da wurden Stände aufgebaut.
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Die Seilbahn operiert ab acht Uhr morgens am Sonntag und gegen zwanzig vor acht traf ich ein.
Einige Leute waren schon da und um Punkt acht konnte man Tickets kaufen. Mit 9 USD return ziemlich ok, Seilbahnen sind ja egal wo immer eher teuer.
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Es dauerte dann allerdings weitere 20 Minuten, bis ich in einer Kabine war. Das lag vor allem daran, dass immer nur sechs Leute in eine Kabine passen.
Die Fahrt pro Weg dauert etwa neun Minuten und auf einmal ist man auf etwa 4.000 Meter, das schon wild.
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Es war oben etwas windig, aber von der Temperatur echt gut.
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Gute Aussichten auf Quito
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und in die andere Richtung.
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Zum Berg kann man auch laufen, allerdings hielt ich das für keine gute Idee. Bin selten auf 4.000 Meter und etwas Vorbereitung sollte schon sein.
Ebenfalls gibt es eine Schaukel und auch weitere Aussichtspunkte.
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Da ich noch nix gegessen hatte, am Morgen war alles in der Stadt noch geschlossen, suchte ich das hiesige Cafe auf und erwarb für 8 USD folgendes.
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Anschließend machte ich mich langsam wieder auf den Weg nach unten, wobei ich diesmal alleine in der Seilbahn fahren sollte.
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Ein Uber war schnell gefunden und nach gut zehn Minuten war ich zurück.
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In einem Supermarkt erwarb ich ein paar Spaßgetränke und kurz darauf lief ich in Richtung Norden.
Mich fragend ob es nötig ist, dass hier Autos durchfahren müssen.
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Gleichzeitig würde ich mich freuen gäbe es das in Deutschland nur häufiger
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Ich hatte ein mehr oder weniger konkretes Ziel, das rund 40 Minuten entfernt liegen sollte.
Zwangsläufig kam ich erneut am Plaza der Armas vorbei
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An welchen sogar noch mehr als gestern los war
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Ich lief am meinem eigentlichen Ziel zunächst vorbei, da
ein paar Straßen weiter das Kunstmuseum liegt, welches freien Eintritt verspricht.
Viel zu sehen gab es hier allerdings auch nicht.
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Dazu in einer doch wesentlichen lokaleren Gegend
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Schließlich kam ich da an wo ich ankommen wollte.
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Hier kann man auch den Turm erklimmen. Das erfordert einen Eintritt von vier USD. Bedauerlicherweise hatte ich kein cash. Meine USD von zu Hause hatte ich vergessen und am UIO war ich zu geizig 6 USD ATM fee zu zahlen. Zumal ich bisher auch alles mit Karte bezahlen konnte.

Da kamen mir zwei Amerikaner gerade recht. Ich hatte angeboten denen vier USD bei Paypal zu schicken, aber das wollten die gar nicht.
Stattdessen kauften die einfach drei Tickets.
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Im Turn gab es bis zur zehnten Etage ein mehr oder weniger normales Treppenhaus.
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Die Zwischenetage war also noch gut zugänglich.
Danach wurde es allerdings sehr eng.
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Gepaart mit Leuten die auch wieder runter wollten alles etwas schwierig.
Von oben gab es dann ne fast rundum Sicht auf Quito.
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Auf dem Rückweg kam ich an einem erstmal vielversprechenden Laden vorbei, der offenbar von der lokalen Bevölerung besucht wurde.
Die Fleischqualität war ok bis eher mäßig. Entsprechend tue ich mich mit Fleisch generell eher schwer und esse es ja eh nur sehr selten.
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Da die Seilbahn trotz Ankunft zur Öffnungszeit eigentlich den ganzen Vormittag benötigte, war es inzwischen schon fortgeschrittener Nachmittag.
Von Quito aus kommt man ganz gut zum Äquator.
Ich bin geographisch und auch kartographisch zwar interessiert, allerdings braucht man pro Strecke auch ne gute Stunde.
Das war für heute also auch nix mehr.
Sollte ich mal auf die Galapagos fliegen, würde ich den Äquator beim nächsten Quito Besuch nachholen.
 

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14.09.2026 | UIO-GYE

Ich wäre nicht ich, wenn ich nur in Quito geblieben wäre.
Guayaquil sah auch einigermassen vielversprechend aus, sodass ich mir dann möglichst noch einen weiteren Eindruck einer Stadt Südamerikas machen wollte.
Immerhin ist es die bevölkerungsreichste Stadt des Landes.

Der Weg zum Flughafen verdeutlichte hier und da nochmal die topographischen Bedingungen in Quito
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Und die teilweise doch sehr engen Straßen machten die Fahrt für die nicht so lange Strecke länger als man denkt
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Die beste Option war ein Flug gegen neun Uhr morgens mit Avianca. Langweilig A320, aber das ist hier ja auch absolut üblich.
In UIO gab es ne PP Lounge, die sehr neu wirkte.
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Hier gab es auch Inca Kola, die ich als Spaßgetränke Connaisseur begeistert erblickte.
Meine Begeisterung an sich hielt sich aber sehr in Grenzen, das war nix.
Essen in der Lounge ebenfalls sehr basic.

Blick auf die Kiste eher schlecht
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Als Referenz für LATAM die nächsten Tage - die Premium Eco (kont C) von Avianca
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Die Eco ist wie bei einigen Airlines unterteilt.
Hinten die billigen Plätze ohne alles, außer Steckdose
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Nach dem TO gab es nochmal ein paar views aufs Terrain
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Danach wurde es unspektakulär und Guayaquil on time erreicht.
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Der Flughafen liegt nah an oder eher in der Stadt. Uber ist zu vielen Zielen daher für wenige USD verfügbar.
 

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14.09.2026 | Guayaquil I

Es gibt hier zwar ein vielversprechendes Domizil aus dem Hilton Portfolio, allerdings war ich mir hier hinsichtlich der Lage unsicher. Das andere Domizil aus dem Hilton Portfoli war zwar besser gelegen, aber 170 USD pro Nacht war es mir nicht wert. Das finde ich bei erstmaligen Besuchen eh oft schwierig einzuschätzen, welche Lage die persönlichen Präferenzen abbildet.

Gemäß meiner Ambivalenz die Übernachtungsmöglichkeiten betreffend sollte es hier dann vom Hostel eher wieder in die Kategorie Hotel gehen. Als äquivalent hatte ich das Grand Hotel Guayaquil auserkoren. Etwa 80 USD pro Nacht.
Grand klingt brauchbar und die Lage im Centro Historico schien mir einfach passender. Charmant wie ich bin, gelang mir ein Check In bereits bei meiner Ankunft im Hotel, noch vor elf Uhr. Das kam mir gelegen, da ich so auch den Rucksack im Zimmer lies.
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View eher nicht so Grand
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Die Temperatur unterschied sich vehement zu der in Quito.
Guayaquil liegt zwar nur knapp 500 Kilometer südlich, dafür aber auch 2.800 Meter tiefer. Entsprechend lockere 30°C und auch ziemlich humid.
Was zeichnet Guayaquil noch so aus? Die bevölkerungsreichste Stadt Ecuadors hat ne sehr hohe Kriminalitätsrate, ein paar Kartelle und angeblich gehen von hier jeden Monat 8.000 Drogen Container nach Europa.

Hierher verwirren sich also eher weniger extranjeros.
Mir wurde auch bereits im Hotel ausdrücklich ggesagt,wo man besser nicht hin geht. Das betraf dann doch ziemlich viele Teile der Stadt.
Wenngleich die subjektive Sicherheitspräsenz schon hoch war.
Meine awareness war allerdings ebenso hoch. Zudem duerfte ich zumindest physisch eher überlegen sein, also wird schon passen.
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Direkt am Hotel angrenzend ist ein Park in dem viele Iguanas chillen.
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Hier verbrachte ich einige Minuten, das war schon ganz cool.
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Ein paar Meter weiter ist eine Art Fussgaengerzone
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Hier befindet sich unter anderem auch das Rathaus.
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Noch ein paar Meter weiter trennt eine viel befahrene Strasse die Stadt vom Malacon 2000. Fancy formuliert würde man das als waterfront bezeichnen.
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Zur Strasse hin befindet sich ein hoher Zaun, der immer wieder durch Tore unterbrochen wird.
An diesen steht mindestens eine Sicherheitskraft, die Einlass gewährt. Entsprechend dürfte das hier safe sein.
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Wie der Name vermuten lässt erstreckt sich der Malacon über etwa zwei Kilometer. Immer mal wieder gibt es diverse Stände die zum Beispiel Eis verkaufen.
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Honoarkonsulat auch um die Ecke
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Da ich ja seit einiger Zeit versuche weniger zu machen und es jetzt zur Mittagszeit mit diffusem Sonnenschein etwa 33°C war, beschloss ich in dem lokalen Starbucks äquivalent die AC auf mich wirken zu lassen. Der bestellte iced latte war hingegen nahezu untrinkbar, da ich nciht davon ausging explizit den Zucker abbestellen zu müssen, Kostenpunkt 3.50 USD.

Natürlich darf eine entsprechende Installation nicht fehlen
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Nachdem ich ausreichend verweilte ging es weiter in Richtung Norden.
Wer Bock auf Kälte hat kann maximal nicht nachhaltig in ein Schneehaus gehen. Temperaturdelta zu draußen mithin etwa 45 Kelvin.
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Ebenfalls gibt es noch einen kleinen Park. Erinnerte mich etwas an die Brisbane Waterfront.
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Zum nördlichen Ende hin gibt es noch ein Kino, an welchem man verpasst hat es Cinamalecon zu nennen
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Das Riesenrad drehte auch schon seine Runden, wenngleich es am heutigen Montagmittag wirklich sehr sehr leer war. Am Wochenende wird sicherlich mehr los sein.
Mein Ziel lag ganz in der Nähe. Allerdings noch etwa 500 Stufen weiter oben.
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Zudem wurde mir nahegelegt auch hier den Weg abseits der entsprechenden Stufen nicht zu verlassen. Nach etwa zehn Minuten war ich oben.
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Das ist wahrscheinlich das classic Bild von Guayaquil.
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Natürlich gibt es von hier views in eigentlich alle RIchtungen
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Wieder unten lief ich zurück und um meinen Plan weiter verfolgen zu können machte ich bewusst wenig und sprang kurz in den Pool.
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Auch hier gibt es wirklich viele Kirchen
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Am späteren Nachmittag ging es nochmal zum Malecon, diesmal in Richtung südliches Ende
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Von hier hat man auch aus exponiertet Lage Blicke auf das abendliche Treiben an der Straße
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Mit dem Sonnenuntergang ging es schließlich zurück
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15.09.2026 | Guayaquil II

Das Frühstück war inkludiert. Allerdings wesentlich weniger umfangreich als ich es erwartet äette. Um nicht zu sagen enttäuschend.
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Im Hotel sind Iguanas auch ein Thema
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Zudem konnte ich noch die lokale Bewässerung beguachten.
Noch fünf Mal und alles ist weg gespült.
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Für meine heutige Tagesplanung wollte ich erst gegen halb zehn los, da ich sonst zu früh sein würde.
Kurz bei den Iguanas vorbei
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Die Bushaltestellen hier und auch in Quito sind hochflurig und offenbar auch ohne Ticket nicht zugänglich. Auf jeden Fall ein sonderbares Konzept.
Wenn an jeder Haltestelle entsprechende bauliche Veränderungen notwendig sind, vermindert das ja eklatatent die Flexibilität von Bussen.
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Erneut lief ich am Malacon 2000 bis zum nördlichen Ende entlang. Für heute wollte ich zunächst zwei Museen besuchen.
Die hätten zwar auch gestern auf dem Weg gelegen, allerdings sind auch hier montags Museen nicht geöffnet.
Ziel fast erreicht
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Als erstes das Feuerwehrmuseum, welches ich wie antizipiert um Punkt zehn Uhr erreichte. Ebenfalls eine Schulklasse ...
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Eintritt kostenfrei und als ich mich umsah, wurde ich kurzerhand von einem älteren dude angesprochen, der mir auf englisch einiges berichten konnte.
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Die alte Technik finde ich jetzt nicht komplett spanend, aber das ein oder andere interessante Konzept der Vergangenheit war doch dabei.
Zum Beispiel Pumpen, die aus dem Fluss in Sammelbecken in der Stadt Wasser förderten. Das ist schon ziemlich smart gewesen zu der Zeit.

In einem Raum, in welchem vor allem die aktuelle Führungsebene der Feuerwehr Guayaquil gehuldigt wird gibt es auch eine Wand mit diversen patches. Zu meiner Überraschung entdeckte ich auch zwei patches von meiner FW.
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Nebem dem Museum sind hier auch aktive Fahrzeuge stationiert.
Teleskopmast und eine Art HLF.
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Erstere sind in Deutschland relativ selten, weil auch eher anfällig und der taktische Wert ist bei ner normalen Drehleitrt meistens einfach besser.
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Auch hier wurde mir nochmals eindringlich gesagt, wo ich auf keinen Fallherlaufenn soll. Im Wesentlichen betraf das dreiviertel der direkten Umgebung, wild.
Ich lief nun die Straße in zweiter oder dritter Reihe parallel zum Malacon entlang.
Ich war unsicher, ob das bereits zur genannten Zone zählte, aber subjektiv war das kein Problem. Bausubstanz ist generell sehr oft schlecht.
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Nach wenigen Minuten bog ich in die Straße zum Kakaomuseum ein. Entgegen meiner Erwartung war der Eintritt auch hier frei.
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Allerdings war auch alles nur auf spanisch beschrieben, sodass es oft nur aus dem Kontext klar wurde, was genau Thema war.
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Von hier lief ich über die offenbar zentrale Strasse in Richtung Hotel, an welcher gerade ein vernünftiger Bürgersteig gebaut wurde.
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Wilder Architekturmix
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Zurück im Hotel war es nun Zeit fürs Gym. Auf den ersten Blick wirkt es etwas run down, aber insgesamt eins der besseren Hotel Gyms trotzdem.
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Am Nachmittag ging es ein weiteres Mal zum Ende des Malacons.
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Fast ein NYC vibe
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Ich überlegte einen Moment ob ich nochmal die 500 Stufen erklimmen wollte, entschied mich dann aber dagegen.
Mein Ziel war Las Penas, das im wesentlich hinter dem Hügel liegt.
An diesem kann man aber auch vorbeilaufen.
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Ich würde es als sich noch entwickelnde waterfront bezeichnen, die schon in Richtung fancy geht. Ist aber ziemlich klein. Viel los war auch nicht.
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Hier werden offenbar auch neue (Wohn?)türme gebaut. Je nach Richtung dürfte der Blick ungefähr so aussehen
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Auf jeden Fall ein Kontrast
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Das gute in Äquatornähe ist, dass es ja schon ziemlich schnell dunkel wird.
Allerdings hatte ich mir davon irgendwie mehr versprochen.
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Ich hatte überlegt Uber zurück zu fahren, allerdings war das zeitlich, inkl. Wartezeit, jetzt auch nicht so viel schneller als zu laufen. Beides in etwa eine halbe Stunde.
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Daher nochmal bei Dunkelheit über den Malecon zurück
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handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
Bin gespannt auf Deine Eindruecke und folge neugierig.
Ich will es nicht vorweg nehmen, aber der Entwicklungsstand von Peru hat mich schon etwas überrascht.
Aber so was neugierig. :) Vielen Dank fürs mitnehmen gleich an dieser Stelle. 👍
Immer gerne und Danke fürs Interesse!
In Ecuador wurde früher viel mit 1 Dollar Münzen bezahlt, die ja in den USA eher weniger häufig sind, so hatte ich zum ersten Mal solche in der Hand. Weiss nicht, wie es heute ist

Danke für die Mitnahme.
Tatsächlich hab ich in Ecuador alles nur mit Karte bezahlt. Auch in Peru ist Kartenzahlung sehr verbreitet.
Zumindest wenn es auch nur noch marginal touristisch ist.
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
16.09.2026 | GYE-LIM-CUZ | Cusco I

Wie in vielen Teilen der Welt musste ich auch hier die Erfahrung machen, dass P2P Verbindungen oft nicht verfügbar sind.
Gepaart mit teuren internationalen Flügen buchte ich schließlich LATAM Flüge von GYE via LIM nach CUZ und ein paar Tage später von CUZ nach AQP auf ein Ticket. Hierfür konnte ich auch sehr gut das Amex Reiseguthaben nutzen. Und immerhin kann man LATAM bei zum Beispiel MM kreditieren lassen.
Premium Eco war kaum teurer als Eco + carry on.
Bei LATAM findet nämlich ebenfalls das Eco light Modell Anwendung, sodass Premium Eco am Ende oft ähnlich bepreist ist.

Am GYE eingetroffen konte man von der Abflugebene gut diesehr grüne Gestaltung begutachten
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Da man es auch als kont C werten kann, ist der Loungezugang inbegriffen (sobald es international wird).
Hier war etwas sonderbar, dass sämtliche Dinge durch das Personal auf den Teller gebracht werden mussten
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Durch das kleine Terminal ging es in die hinterste Ecke
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Entsprechend erneut kein gutes Bild des Vehikels.
IB und UX waren natürlich ebenfalls hier.
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Laut LATAM war der erste Flug op by LATAM Ecuador und der zweite LATAM Peru. Das sind dann immerhin direkt zwei neue Airllines.
Bei LATAM wird nur der Mittelsitz freigehalten, während es bei Avianca tatsächlich ein etwas anderes Konstrukt gibt, siehe Bild des UIO-GYE Segments.
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Von GYE nach LIM dauert es rund 1.5h, zunächst noch finale Blicke auf Guayaquil. Auch hier die Straße direkt an der runway
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Und der Ort des gestrigen Abends
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Auf dem Segment wird basic Service offeriert - mäßiges Sandwich.
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Interessant ist, dass die Kisten auch weitere Strecken in Südamerika und auch in die USA fliegen.
Das heißt fünf bis sechs Stunden Flüge, oft auch nachts, sind hier absolut die Regel.

LIM könnte fast SIN sein
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Der Umstieg in LIM sah mit der domestic connection ebenfalls die Einreise hier vor. Zudem landet man bei domestic transfer dann auch einfach landside und muss normal durch die SiKo. Auch Gepäck hätte abgeholt und neu aufgegeben werden müssen.

Das neue Terminal ist offenbar rund ein Jahr in Betrieb und mit etwas Pech auch mit eher weiten Wegen verbunden.
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Im zentralen Bereich finden sich diverse Shops und auch eine Lounge. Die ist überraschend positiv, wenngleich es nur Aussicht auf besagte Shops gibt.
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Ich würde mir eine gewisse Affinität unterstellen, dennoch fand ich LIM airside nicht so übersichtlich. Anders gesagt: Die Beschilderung hatte wohl keine hohe Priorität.
Von hier nach B oder C dauert es unter Umständen auch eine gute Viertelstunde, da der zentrale Bereich nicht im Zentrum liegt.
Also quasi alles was man geradeaus sieht.
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Weiter nach CUZ sollte es aber von A gehen. Das sind ein paar Gates im zentralen Bereich.
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Alleine LATAM hat heute 30 Flüge von LIM nach CUZ.
A320 wie üblich, rund drei Viertel voll.

Davon eine größere Gruppe älterer Leute aus den USA, die sich untereinander offenbar gerade kennenlernten.
Unweigerlich musste diesen Gesprächen gelauscht werden.
Die verschwanden später aber irgendwo hinten.

Runway 16, JetSmart und alte Kisten
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Man sieht, die Wege können weit werden
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Die Flugzeit beträgt rund eine Stunde und begann bereits pittoresk
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Der Service startete erst 25 Minuten nach take off. Keine Ahnung, warum das so lange gedauert hat.
Der war zudem sehr langsam, sodass man fast Mühe hatte den drink rechtzeitig zu leeren.
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Denn der approach war doch echt sehenswert.
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CUZ liegt auf über 3.400m und in anspruchsvollem Terrain.
Zudem werden Landungen und Starts aus verschiedenen Richtungen durchgeführt und die runway weist eine kleine Steigung im Verlauf auf.
Als wäre das nicht genug liegt der Flughafen mitten in der Stadt. Also echt spannend alles.
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Die Landung etwas vor der Zeit und wenige Minuten später ging es mit nem Uber zum Domizil.
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Das war absolut basic. Ich hatte es für vier Nächte gebucht, obwohl ich am nächsten Tag nach Machu Picchu fahren würde und auch dort nächtigte.
Allerdings war mir das zu umständlich dann nochmal alles zusammenzupacken. Mitnehmen war nämlich keine Option. Und für 15 Euro pro Nacht kann man nix sagen.
Zum Vergleich das Hilton Garden Inn kostet 250 USD pro Nacht. Das ist absolut wild. Mutmaßlich hängt das nicht zuletzt mit den doch sehr vielen Leuten aus den USA zusammen, die egal wo ja einfach alle Preise bezahlen, die aufgerufen werden.

Die Umgebung war aufgrund der zentralen Lage relativ busy
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Das Wetter auch echt brauchbar
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Bevor es dunkel wird wollte ich noch zum Plaza de Armas. Auch weil das Wetter heute echt gut war und man ja nie weiß, ob es in ein paar Tagen nicht anders aussieht. Das ist hier ja auch ziemlich dynamisch. Licht echt super und mir gefiel es bereits echt gut.
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Sobald die Sonne weg war wurde es dann auch ziemlich schnell spürbar kälter. Während es tagsüber gut 24°C sind, fällt es nachts auf teilweise 4°C. Das sollte man bedenken, allerdings gab mein 5,1 Kilo schweres carry on auch eine Jacke her.
Negativ bewerten würde ich den hohen Verkehr. Man sollte vielleicht die umliegende Straße für den KFZ Verkehr sperren, das wäre schon ein großer Mehrwert.
Es sind auch einfach zu viele Leute unterwegs und die Bürgersteige sind dafür einfach zu klein.
In diese Richtung ist das schon passiert und es direkt so viel angenehmer
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Hier noch nicht und das missfällt schon sehr
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Ebenfalls ist Cusco natürlich sehr sehr touristisch, aber das ist ja zu erwarten, zumal man ja auch selbst ein Tell des Problems ist.

In der Nähe wechselte ich noch zum offiziellen Google Kurs Euro in PEN. Am ATM in LIM wären zehn (!) Euro fees angefallen, das ist krass.
Generell habe ich schon öfter die Erfahrung gemacht, dass hier und da cash Raten echt gut sind. In Usbekistan war es sogar besser als die Rate die Google nannte.

In einer Seitenstraße gab es noch die sämtlichen Richtlinien entsprechende Lieferung
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Anschliessend erwarb ich in nem Supermarkt noch ein paar Getränke. Hunger hatte ich nicht, das ist bei mir in den ersten Tagen eh immer so eine Sache.
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Schlafen klappt gut zur neuen Zeitzone, Essen eher weniger.
Am nächsten Morgen stand der Zug von Cusco nach Machu Picchu bzw. Aguas Calientes auf dem Plan.

Bevor es nach einer Nacht vor Ort dann nochmal zwei Nächte Cusco geben wird.