Dann gehöre ich wohl zu den "Wenigsten". Da ich keinen Firmenwagen bekomme (die Firma ist sehr restriktiv und gibt wohl nur welche raus an die, die wichtig und nicht produktiv sein müssen) habe ich mir einen Skoda Elroq bestellt. Mein Toyota Auris Hybrid hat jetzt die 200.000km erreicht und irgendwann kommen auch bei Toyota die ersten Verschleißerscheinungen. Da ich kein Schrauber bin und auch keine Lust habe das zu machen trenne ich mich von dem Auto (ist schon länger geplant bei ungefähr dieser Distanz zu machen, da der Gebrauchtwagenmarkt dafür noch gut was bringt). Zuerst war ein Plugin-Hybrider eine Überlegung, aber bei den meisten ist die Verbrennerseite sowas von ineffizient ausgeführt und die Technik so aufwendig, dass ich mich inzwischen von dieser Überlegung wieder distanziert habe. Nachdem ich mich in die Elektromobilität reingearbeitet habe, machte das immer mehr Sinn. Kann als Laternenparker zwar nicht zuhause laden, aber bei uns in der Firma können wir auch Privatautos zu fairen Preisen laden (aktuell 30 Cent/kWh). Da das Auto dort eh regelmäßig den ganzen Tag rumsteht für mich eine gute Option. Wichtig war mir nur eine große Reichweite um auch längere Wochenendeausflüge in die Berge problemlos hinzubekommen. Mit seiner effizienten Technik erfüllt der Elroq 85 dieses Kriterium. Zudem bekomme ich auch zwei Eishockeytaschen und Schläger in den Kofferraum ohne die Rückbank umzulegen. Damit hat der Elroq meine Anforderungen erfüllt. Die staatliche Förderung hat dann den finalen Ausschlag zu einem Neuwagen gegeben, ansonsten wäre es vermutlich ein junger Gebrauchter geworden, hier evtl. ein Audi e-tron 40 oder 45, die im Gegensatz zu den MEB-Brüdern schon in der ersten Generation einigermaßen brauchbare Software hatten. Aber ein neuer Elroq mit Rabatt und Förderung ist mir dann doch lieber. Keine dummdämlichen Touchtasten am Lenkrad (wie beim e-tron oder ID.3/4) und bei einem Neuwagen auch noch die Gewissheit über die Vergangenheit des Akkus.
Ich komme jetzt auch noch in den Modelljahreswechsel von Skoda und bekomme wohl etliche Features des neuen verbesserten Modelljahres (neue Software, bessere Assistenten, neue Features, evtl. Frunk und 230V-Steckdose) zum Preis des alten Modelljahres. Nur muss ich mich noch bis in den Sommer gedulden bis ich ihn dann bekomme.
Als ich bestellt habe war noch kein Iran-Krieg, aber die danach in die höhe schießenden Benzinpreise haben meine Entscheidung auf die E-Mobilität umzusteigen bestätigt. Es ist ja nicht nur das angenehmere Fahren oder das Rekuperieren, dass ich auf meinen Fahrten in die Berge zu schätzen weiß, sondern auch die Zukunft der Mobilität. "Explosionskraftmotoren" habe ich sowieso noch nie wirklich mögen: laut, stinkend, ungeeignet für ein Autoantrieb und ziemlich ineffizient. Kann selber nicht verstehen wie manche sich von dieser schrottigen gestrigen Technik nicht lösen können. Ich freue mich jedenfalls auf den Tag ab dem ich elektrisch unterwegs sein werde.