Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

ANZEIGE

themrock

Erfahrenes Mitglied
30.11.2009
2.118
850
Berlin
ANZEIGE
Aha. Du hast also noch nie 5 Minuten gewartet, bis derjenige vor dir mit dem Tanken oder Bezahlen fertig war, dann 5 Minuten getankt und nochmal 10 Minuten selbst an der Kasse gestanden, weil Kassen-Heinz nochmal was im Lager gesucht hat/drei Brötchen und zwei Schachteln Kippen, an Leute, die gar nicht getankt haben verkaufen musste?
10-15 Minuten sind auch an "normalen Tankstellen" schnell weg.
Kurz und bündig, seltenst, im Vergleich zum E-Tanken, was in der Regel immer über 20 Min im besten Fall dauert (10%-80%)
Davon abgesehen, ist E-Tanken auch nicht in 10-15 Minuten erledigt.
Und theoretisch müsste man dann die Zeit beim E-Tanken, analog zu Deinem Beispiel ( 5 Minuten gewartet, bis derjenige vor dir mit dem Tanken oder Bezahlen fertig war) erhöhen um Wartezeit eventl. belegte Säule, defekte Säule, fehlerhaft anzeigende App usw.
Wie gesagt, ich fahre beides, aber man muss aber nun bzgl. E-Auto fahren nicht ins phantasieren kommen.
 

Bayer59

Erfahrenes Mitglied
18.09.2013
4.031
1.230
Früher FRA, jetzt MUC
Ich sage nur Paketannahmestelle in der Tankstelle und am besten nicht nur für einen Versender. :mad: Ich bin froh, dass ich hauptsächlich in Österreich tanken kann = Automatentankstellen und es beim E-Wagen sowieso egal ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Simineon

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.338
1.478
CGN
10-15 Minuten sind auch an "normalen Tankstellen" schnell weg.
10 ja, 15 schon eher die Ausnahme.

Und auch das Drumherum beim Ladevorgang dauert nicht exakt 0 Sekunden. ab und zu geht es nicht auf Anhieb, Ab und zu hat man zu dämlich geparkt oder übersehen dass über Kreuz jemand anders da eingesteckt ist und muss nochmal umparken, ab und zu ist die Leistung nicht die, die das Auto könnte.

Wenn man beim Tanken den schlechtesten Fall (warten auf fünf belegte Brötchen) nimmt, ist es nicht fair, beim BEV so zu tun als wäre man nach 15 Minuten mit vollem Akku realistisch wieder auf der Weiterfahrt.

Der Punkt ist: Das Laden dauert etwas länger, kostet aber weniger Lebenszeit. Tanken, sowohl an der Zapfsäule als auch im Kassenhäuschen ist nun wirklich die dümmste Tätigkeit, die man auf einer Reise machen kann. Den Ladestopp kann ich wahlweise in klimatisierten Auto für Dinge nutzen, die man am Steuer nicht machen kann/darf, mir die Beine vertreten, Pinkeln oder was Essen. Und ja, manch toller Hecht hier braucht das alles auf Fernfahrten nicht. Aber meine Erfahrung ist, dass ich auch im Diesel-Van oder auf dem Benziner-Motorrad regelmäßig vergleichbare Pausen brauche. Und dann gewinnt das E-Auto, weil beides gleichzeitig geht statt nacheinander.
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.299
6.218
FRA
Wie gesagt, ich fahre beides, aber man muss aber nun bzgl. E-Auto fahren nicht ins phantasieren kommen.
Man muss aber auch nicht den Verbrenner künstlich schönreden, seltenst sind Verbrennerfahrer so wie auf der F1-Strecke unterwegs, wo in 10sek vollgetankt ist/ Reifen gewechselt ist und das Gaspedal schon das Bodenblech berührt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Und dann gewinnt das E-Auto, weil beides gleichzeitig geht statt nacheinander.
Genau dieses !
 

themrock

Erfahrenes Mitglied
30.11.2009
2.118
850
Berlin
Man muss aber auch nicht den Verbrenner künstlich schönreden, seltenst sind Verbrennerfahrer so wie auf der F1-Strecke unterwegs, wo in 10sek vollgetankt ist/ Reifen gewechselt ist und das Gaspedal schon das Bodenblech berührt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Genau dieses !
Wenn man Lesen kann, habe ich nicht gemacht.
 

vuulp

Aktives Mitglied
21.03.2014
170
53
FFM
Ich habe zwar noch einen Verbrenner bis Dez, dann kommt der CLA aber war dank Shell Smart Pay seit sicher 2-3 Jahren nicht mehr in einer Tankestelle zum zahlen. Also auch hier ists wie immer: gibt gute und schlechte Wege :) bin gespannt auf das Laden ab Dezember
 
  • Like
Reaktionen: SleepOverGreenland

Rantala

Erfahrenes Mitglied
19.12.2016
464
814
Dahinter steht, dass die Gruppe – anders als die meisten anderen Konzerne – Dienstwagen nicht least, sondern selbst kauft und als Gebrauchte weiterverkauft. Das Problem dabei sind die geringen Restwerte der Elektroautos auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt. Der traditionell kostenbewussten Schwarz-Gruppe ist der hohe Wertverlust der E-Autos zu groß.

Denn die Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos ist schwach. Der technische Fortschritt ist so schnell, dass diese Modelle oft schon nach nur drei Jahren bei Reichweite, Ladedauer und Software veraltet wirken.
Zudem ist die Gruppe selbst Betreiber eines Netzwerks von Ladestationen – etwa bei den Geschäften. „Insgesamt standen zum Ende des Geschäftsjahres 2025 bereits 24.024 E-Ladepunkte an 6973 Standorten zur Verfügung – eine Steigerung von rund 245 Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre“, rechnet der Sprecher vor. Und überhaupt beobachte der Konzern die Lage und werde die Entscheidung bei einer geänderten Marktlage revidieren.