Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.644
15.367
FRA/QKL
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Mag sogar stimmen. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass eben die meisten Geschäftswägen sind. Darum ja auch der Preis damals unter den 0,25%. Das Ziel ist hier eben klar vorgegeben: Firmen.
Der Anteil „Firmenwagen“ an Neuwagen war aber traditionell immer hoch. BMW/Mercedes/Audi/VW aber einer bestimmten Fahrzeugklasse waren auch bei Verbrennern immer 70% und mehr Firmenwagen.
 
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Reaktionen: marcus67

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
9.298
6.082
Z´Sdugärd
Der Anteil „Firmenwagen“ an Neuwagen war aber traditionell immer hoch. BMW/Mercedes/Audi/VW aber einer bestimmten Fahrzeugklasse waren auch bei Verbrennern immer 70% und mehr Firmenwagen.
JEIN!

Bei gewissen Fahrzeugen (Passat) durchaus bei 90%. Aber "immer hoch" ist absolut nicht korrekt. Nur eben bei gewissen Modellen. Vorallem da die meisten Firmen eher traditionell sind/waren und in ihren Richtlinien: "max 2l, max 150PS, keine Sportwägen, keine Cabrios, Diesel" stehen hatten. Ein BMW I3 wird sicherlich in den wenigsten Firmenflotten zu finden sein.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hier auch hauptsächlich privat durch Angebote der Arbeitgeber kostenlos/-günstig zu laden und natürlich durch die günstigen Leasingangebote.
Zuminderst DAS finde ich zwar persönlich klasse (macht mein Chef ja auch), aber ob das auch bis über 2030 weiterhin 1:1 weiter gereicht werden kann und eben KEIN GW Vorteil ist. Das weiss auch niemand.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.460
11.826
Dahoam
Auch hier im Forum gilt: WER würde sich Privat auch die Kohlen ein E Auto kaufen. Also mit dem eigenen Geld. Fazit: Die wenigsten.
Dann gehöre ich wohl zu den "Wenigsten". Da ich keinen Firmenwagen bekomme (die Firma ist sehr restriktiv und gibt wohl nur welche raus an die, die wichtig und nicht produktiv sein müssen) habe ich mir einen Skoda Elroq bestellt. Mein Toyota Auris Hybrid hat jetzt die 200.000km erreicht und irgendwann kommen auch bei Toyota die ersten Verschleißerscheinungen. Da ich kein Schrauber bin und auch keine Lust habe das zu machen trenne ich mich von dem Auto (ist schon länger geplant bei ungefähr dieser Distanz zu machen, da der Gebrauchtwagenmarkt dafür noch gut was bringt). Zuerst war ein Plugin-Hybrider eine Überlegung, aber bei den meisten ist die Verbrennerseite sowas von ineffizient ausgeführt und die Technik so aufwendig, dass ich mich inzwischen von dieser Überlegung wieder distanziert habe. Nachdem ich mich in die Elektromobilität reingearbeitet habe, machte das immer mehr Sinn. Kann als Laternenparker zwar nicht zuhause laden, aber bei uns in der Firma können wir auch Privatautos zu fairen Preisen laden (aktuell 30 Cent/kWh). Da das Auto dort eh regelmäßig den ganzen Tag rumsteht für mich eine gute Option. Wichtig war mir nur eine große Reichweite um auch längere Wochenendeausflüge in die Berge problemlos hinzubekommen. Mit seiner effizienten Technik erfüllt der Elroq 85 dieses Kriterium. Zudem bekomme ich auch zwei Eishockeytaschen und Schläger in den Kofferraum ohne die Rückbank umzulegen. Damit hat der Elroq meine Anforderungen erfüllt. Die staatliche Förderung hat dann den finalen Ausschlag zu einem Neuwagen gegeben, ansonsten wäre es vermutlich ein junger Gebrauchter geworden, hier evtl. ein Audi e-tron 40 oder 45, die im Gegensatz zu den MEB-Brüdern schon in der ersten Generation einigermaßen brauchbare Software hatten. Aber ein neuer Elroq mit Rabatt und Förderung ist mir dann doch lieber. Keine dummdämlichen Touchtasten am Lenkrad (wie beim e-tron oder ID.3/4) und bei einem Neuwagen auch noch die Gewissheit über die Vergangenheit des Akkus.

Ich komme jetzt auch noch in den Modelljahreswechsel von Skoda und bekomme wohl etliche Features des neuen verbesserten Modelljahres (neue Software, bessere Assistenten, neue Features, evtl. Frunk und 230V-Steckdose) zum Preis des alten Modelljahres. Nur muss ich mich noch bis in den Sommer gedulden bis ich ihn dann bekomme.

Als ich bestellt habe war noch kein Iran-Krieg, aber die danach in die höhe schießenden Benzinpreise haben meine Entscheidung auf die E-Mobilität umzusteigen bestätigt. Es ist ja nicht nur das angenehmere Fahren oder das Rekuperieren, dass ich auf meinen Fahrten in die Berge zu schätzen weiß, sondern auch die Zukunft der Mobilität. "Explosionskraftmotoren" habe ich sowieso noch nie wirklich mögen: laut, stinkend, ungeeignet für ein Autoantrieb und ziemlich ineffizient. Kann selber nicht verstehen wie manche sich von dieser schrottigen gestrigen Technik nicht lösen können. Ich freue mich jedenfalls auf den Tag ab dem ich elektrisch unterwegs sein werde.
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.242
1.262
CGN
Auch hier im Forum gilt: WER würde sich Privat auch die Kohlen ein E Auto kaufen. Also mit dem eigenen Geld. Fazit: Die wenigsten.
Würde ich ein neues Auto kaufen, dann wäre es ein E.

Ob ich das würde, wäre von vielen Faktoren abhängig. Ich lease auch deshalb, weil ich alle paar Jahre auch andere Modelle oder Hersteller und aktualisierte Technik erleben möchte. Und wenn ich den Aspekt ausblende, dann könnte es auch ein Gebrauchtwagen oder auch vielleicht nur Carsharing werden.

Aber wenn ich morgen ein neues Auto kaufen müsste, dann würde ich bei PKWs nicht über Verbrenner nachdenken
 

3RONVAC

Erfahrenes Mitglied
28.08.2017
2.779
11.695
Schau dir mal die Zulassungszahlen in D an. Tesla ist der neue Passat. 90% Firmenwägen. Und das eben weil 0,25% kosten. Soviel zum Thema.

Mag sogar stimmen. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass eben die meisten Geschäftswägen sind. Darum ja auch der Preis damals unter den 0,25%. Das Ziel ist hier eben klar vorgegeben: Firmen.

Wie kommst Du darauf? Bei Tesla trifft genau das nicht zu. Tesla konnte in Deutschland noch nie bei den Geschäftskunden etwas reißen und kann es auch aktuell nicht. Der Gewerbekundenanteil bei Tesla war und ist erheblich niedriger als im Schnitt in Deutschland. Statt 90% Firmenwagenanteil wie Du schreibst sind es eher 20% bei Tesla. Das liegt unter anderem daran, dass Tesla als einziger Hersteller kein sep. Großkunden- oder Gewerbekundenprogramm mit echten Zusatznachlässen oder Vorteilen hat, keine vernünftige Gewerbekundenbetreuung und in teilen Servicewüste, wenn mal was am Auto ist. Die Leasingraten sind bei Tesla, trotz günstigerem Barpreis als die Wettbewerber, für Gewerbekunden in der Regel deutlich höher als beim Wettbewerb. Bei den Firmen, die im größeren Rahmen Tesla als Firmenwagen ausprobiert haben, sind die Fuhrparkleiter alles andere als begeistert.
Der Erfolg von Tesla in den letzten 3 Monaten mit dem Wiedererstarken in Deutschland ist nahezu ausschließlich auf die deutliche Reduzierung des Preises (inkl. einer Zusatzprämie) des in der Ausstattung abgespeckten Einstiegsmodells des Model Y Standard bei den Privatkunden zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Goofy

Erfahrenes Mitglied
09.05.2010
421
629
Wie kommst Du darauf? Bei Tesla trifft genau das nicht zu. Tesla konnte in Deutschland noch nie bei den Geschäftskunden etwas reißen und kann es auch aktuell nicht. Der Gewerbekundenanteil bei Tesla war und ist erheblich niedriger als im Schnitt in Deutschland. Statt 90% Firmenwagenanteil wie Du schreibst sind es eher 20% bei Tesla. Das liegt unter anderem daran, dass Tesla als einziger Hersteller kein sep. Großkunden- oder Gewerbekundenprogramm mit echten Zusatznachlässen oder Vorteilen hat, keine vernünftige Gewerbekundenbetreuung und in teilen Servicewüste, wenn mal was am Auto ist. Die Leasingraten sind bei Tesla, trotz günstigerem Barpreis als die Wettbewerber, für Gewerbekunden in der Regel deutlich höher als beim Wettbewerb. Bei den Firmen, die im größeren Rahmen Tesla als Firmenwagen ausprobiert haben, sind die Fuhrparkleiter alles andere als begeistert.
Der Erfolg von Tesla in den letzten 3 Monaten mit dem Wiedererstarken in Deutschland ist nahezu ausschließlich auf die deutliche Reduzierung des Preises (inkl. einer Zusatzprämie) des in der Ausstattung abgespeckten Einstiegsmodells des Model Y Standard bei den Privatkunden zu finden.
Ich stimme Dir zu - Firmenkundenbetreeung gibt es bei Tesla nicht und auch keine attraktiven Sonderraten. Aktuell werden nur für die abgespeckten Modelle interessante Raten bzw. Preise angeboten - aber die Premium Modelle sind im Leasing für Firmen deutlich teurer momentan als die Sondertarife anderer Hersteller - egal ob VW, Audi, Ford, BMW, ..
Und das Thema Service ist dort nicht verbessert worden, sondern wird immer schlechter - so dass man z.B. ab jetzt seine Leasing Rückläufer nur noch in speziellen Rücknahmezentren abgeben kann aber nicht mehr in dem Tesla Zentrum in der Nähe - das finde ich eine Unverschämtheit und sehe das als weiteren Grund, keinen Tesla mehr zu kaufen / zu leasen.
 

Mladen

Erfahrenes Mitglied
01.08.2013
355
156
NRW
Dann gehöre ich wohl zu den "Wenigsten". Da ich keinen Firmenwagen bekomme (die Firma ist sehr restriktiv und gibt wohl nur welche raus an die, die wichtig und nicht produktiv sein müssen) habe ich mir einen Skoda Elroq bestellt. Mein Toyota Auris Hybrid hat jetzt die 200.000km erreicht und irgendwann kommen auch bei Toyota die ersten Verschleißerscheinungen. Da ich kein Schrauber bin und auch keine Lust habe das zu machen trenne ich mich von dem Auto (ist schon länger geplant bei ungefähr dieser Distanz zu machen, da der Gebrauchtwagenmarkt dafür noch gut was bringt). Zuerst war ein Plugin-Hybrider eine Überlegung, aber bei den meisten ist die Verbrennerseite sowas von ineffizient ausgeführt und die Technik so aufwendig, dass ich mich inzwischen von dieser Überlegung wieder distanziert habe. Nachdem ich mich in die Elektromobilität reingearbeitet habe, machte das immer mehr Sinn. Kann als Laternenparker zwar nicht zuhause laden, aber bei uns in der Firma können wir auch Privatautos zu fairen Preisen laden (aktuell 30 Cent/kWh). Da das Auto dort eh regelmäßig den ganzen Tag rumsteht für mich eine gute Option. Wichtig war mir nur eine große Reichweite um auch längere Wochenendeausflüge in die Berge problemlos hinzubekommen. Mit seiner effizienten Technik erfüllt der Elroq 85 dieses Kriterium. Zudem bekomme ich auch zwei Eishockeytaschen und Schläger in den Kofferraum ohne die Rückbank umzulegen. Damit hat der Elroq meine Anforderungen erfüllt. Die staatliche Förderung hat dann den finalen Ausschlag zu einem Neuwagen gegeben, ansonsten wäre es vermutlich ein junger Gebrauchter geworden, hier evtl. ein Audi e-tron 40 oder 45, die im Gegensatz zu den MEB-Brüdern schon in der ersten Generation einigermaßen brauchbare Software hatten. Aber ein neuer Elroq mit Rabatt und Förderung ist mir dann doch lieber. Keine dummdämlichen Touchtasten am Lenkrad (wie beim e-tron oder ID.3/4) und bei einem Neuwagen auch noch die Gewissheit über die Vergangenheit des Akkus.

Ich komme jetzt auch noch in den Modelljahreswechsel von Skoda und bekomme wohl etliche Features des neuen verbesserten Modelljahres (neue Software, bessere Assistenten, neue Features, evtl. Frunk und 230V-Steckdose) zum Preis des alten Modelljahres. Nur muss ich mich noch bis in den Sommer gedulden bis ich ihn dann bekomme.

Als ich bestellt habe war noch kein Iran-Krieg, aber die danach in die höhe schießenden Benzinpreise haben meine Entscheidung auf die E-Mobilität umzusteigen bestätigt. Es ist ja nicht nur das angenehmere Fahren oder das Rekuperieren, dass ich auf meinen Fahrten in die Berge zu schätzen weiß, sondern auch die Zukunft der Mobilität. "Explosionskraftmotoren" habe ich sowieso noch nie wirklich mögen: laut, stinkend, ungeeignet für ein Autoantrieb und ziemlich ineffizient. Kann selber nicht verstehen wie manche sich von dieser schrottigen gestrigen Technik nicht lösen können. Ich freue mich jedenfalls auf den Tag ab dem ich elektrisch unterwegs sein werde.
Ähnliche Gedankenspiele auch hier. Die Möhre des Firmenwagens baumelt zwar schon etwas länger vor der Nase, ob und wann einer denn mal kommen könnte, steht in den Sternen. Da auch hier der alte GLK die 200k km überschritten hat und die Reparaturen teurer werden, muss etwas neues her. Allein ein Blick auf den Kontoauszug mit den dort ausgewiesenen Tankkosten macht die Entscheidung pro Elektro zu einem no-brainer (wobei noch mind. 18 Monate beim AG kostenlos und danach vssl. subventioniert geladen werden kann und ich auch zu Hause laden werde). Dafür bekomme ich allerdings keine Förderung von Papa Staat. Aber die Unabhängigkeit von den Ölkonzernen (zumindest an der Zapfsäule) zu reduzieren ist langfristig sicherlich richtig und die Probefahrten haben mich endgültig überzeugt.

Lange Urlaubsfahrten werden etwas mehr Planungsaufwand bedeuten, aber das ist halt 4-6 mal im Jahr. Die übrigen 360 - 362 Tage fährt man besser.

Der Skoda steht auch auf der Liste, mal schauen, was es wird.