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wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
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Dass die Banken hier gerade landesweit eine gemeinsame Front bilden (wollen?), habe ich auch gelesen, aber wenn deine Widerrufsbelehrung tatsächlich fehlerhaft ist und du seit 7 Jahren über 4,50% Zinsen bezahlt hast, würde ich alles versuchen; da geht's bei dir ja um richtig Asche. Klar, du brauchst 'ne Bank, die mitspielt, aber beim Geld hört doch die Freundschaft eh auf und ich kann mir nicht vorstellen, dass man keine Bank findet. So lieb haben die sich untereinander auch wieder nicht, als dass sie sich alle ein gutes Neukundengeschäft entgehen lassen. Wer sucht, der findet, würde ich sagen.

PS: Ob die das gerne sehen, wäre mir sowas von egal. Ist doch niemand mit 'ner Bank verheiratet, hier geht's ausschließlich um's Geschäft. Keine Bank ist zimperlich, wenn es um ihr Geld geht. Warum sollst du zimperlich sein, wenn es um dein Geld geht? Moralische Bedenken sind da fehl am Platz. Rausholen, was geht, so funktioniert das System und wenn du nach anderen Regeln spielst, gehörst du zu den Verlierern.
 
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Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
Hat sich jemand von euch mit der "Widerrufs Joker" Sache befasst? Hier scheint ja extrem viel Wissen vorhanden zu sein. Ich habe meinen Vertrag überprüfen lassen, und die Widerrufsklausel ist wohl fehlerhaft. Jetzt aus der Finanzierung raus zu kommen ohne Vorfälligkeitsentschädigung würde mir natürlich eine 5stellige Summe sparen. Ich habe aber gelesen, dass es Banken nicht gerne sehen, wenn man auf dem Klageweg aus seiner Finanzierung aussteigt und es somit schwierig werden kann, bei einer anderen Bank dann eine Ersatzfinanzierung zu bekommen...

Seriöse Banken haben schon seit mehr als 10 Jahren unanfechtbare Verträge. Ich habe jedenfalls bei mir keinen gefunden, der anfechtbar wäre.

Wenn Du ein Chance siehst da rauszukommen über die Widerrufklausel, solltest du das probieren. Einem Anwalt würde ich da allerdings eher weniger vertrauen. Wenn würde ich zum Verbraucherschutz gehen. Die "Eigeninteressen" von Anwälten sind oft nicht zu unterschätzen.

Was die Sache zu "Deiner" Bank angeht.... so würde ich die Geschäftsbeziehung sowieso beenden wollen, wenn mich jemand versucht (hat) über den Tuisch zu ziehen. Und wenn man das nicht will, so gibt es ja immer noch Vergleichsmöglichkeiten. Wenn Dir wirklich an der Beziehung liegt, oder DU nicht rauskommst aus anderen Gründen, so kann man sich ja immer noch vergleichen. Allerdings steigen so Banken wie z.B. die HVB auf sowas gar nicht erst ein, wenn man nicht schon mit massiven Geschützen aufgefahren ist nach meiner Erfahrung.
 

youser

Erfahrenes Mitglied
31.12.2011
448
0
Wenn Du die Bank niucht wegen Mängeln in der Vertragsgestaltung nageln kannst, hast Du Pech gehabt, bzw. Dich verzockt.
Verzockt ist der falsche Begriff. Man hat "gehedged", eine für sich gute Position abgesichert. Und das kann sich in jede Richtung entwickeln. Ist aber egal, denn gerade darum geht's nicht.
 

groundhog

Erfahrenes Mitglied
11.10.2010
358
52
DUS, BER
Mal eine Zwischenfrage aus Interesse:

Welche Banken bieten heute überhaupt noch echte Hypothekendarlehen an?
Obwohl ich Hypothekendarlehen für die beste Finanzierungsform für Immobilien halte, scheint diese Finanzierungsform gar nicht mehr angeboten zu werden.
 

Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
Verzockt ist der falsche Begriff. Man hat "gehedged", eine für sich gute Position abgesichert. .....

:D Begriffsdefinition.... würde ich sagen ;)

Was für den Privaten ein Zock ist, nennt der Banker halt "hedgen" .... Nur dass der private Kunde in aller Regel über schlechtere Infos und Zukunftsprognosen verfügt. Von daher ist der Begriff "Zock", wenn man als Privater gegen Institutuionelle Banken antritt als Kunde, wohl mehr als gerechtfertigt. Die Chancen sind zwar etwas besser als in der Spielbank, aber nicht viel.

Wir können das auch gerne in einem anderen Thread anhand von z.B. Hebelinstrumenten ausdiskutieren.
 
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Farscape

Erfahrenes Mitglied
24.09.2010
6.979
23
Wien
Zinsbindung bezahlt man immer mit.
Habe mich für einen variablen Zins entschieden.

Wer sich absichern will kann jederzeit an der Börse einen Optionsschein lösen.
 

GoldenEye

Erfahrenes Mitglied
30.06.2012
13.160
484
Ach kommt Leute, diese Diskussion über das "Verzocken" und die phöse Bank, die einen über den Tisch gezogen haben soll, geht mir auf den Keks. Man wollte eine 10-jährige Zinsbindung, man hat sie bekommen. So what? Nur weil die Welt sich anders entwickelt hat als erwartet, jetzt den Empörten zu geben ist völlig daneben.

Das ist so, wie wenn einer eine nicht stornierbare Rate bei seiner Airline oder seinem Hotel gebucht hat, und dann fällt ihm ein, daß er doch lieber stornieren möchte. (n) Obwohl, dabei fällt mir ein, die Diskussion hatten wir auch schon, und es gab Foristi, die genau das als ihr vermeintlich gutes Recht ansahen... :eek:
 

Desperado177

Erfahrenes Mitglied
26.10.2012
780
63
Gebe goldeneye recht. Wir haben vor ca. Fünf Jahren für 4,2% abgeschlossen. Kurze Zeit später fielen die Zinsen erneut. Hat mich so gut wie gar nicht geärgert, denn ich war ja mit den 4,2% voll zufrieden und happy, dass alles do gut geklappt hat. Ist müßig sich über sowas zu ärgern, denn diese ganzen Zinssätze haben mit zocken wenig zu tun. Wäre mir auch zu riskant.
 
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MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
6
Wien
... und es gab Foristi, die genau das als ihr vermeintlich gutes Recht ansahen... :eek:

... ja, ist es auch. Denn so lange kein Airline Mitarbeiter persönlich vorbeikommt und dir die Ticketbedingungen vortanzt, kannst Du Dir die Welt ja so richten, wie Du willst. Und falls doch einer für den Bedingungstanz vorbeikommt ... einfach nicht reinlassen!

;)
 

gabenga

Erfahrenes Mitglied
16.11.2010
2.474
714
STR
Warum sollte das die Bank zulassen? Wenn ihr damit Erfahrungen habt, bin ich für Tipps sehr aufgeschlossen. Ich ging davon aus, dass ich die 10jährige Zinsbindung absitzen muss, auch wenn es schmerzt bei den aktuell niedrigen Zinsen.

Du könntest die Widerrufsbelehrung genau durchlesen. Vermutlich gibt es da einen Ansatzpunkt um das Darlehn los zu werden. Allerdings solltest Du bevor Du das Deiner Bank mitteilst eine neue Finanzierung sicher haben

Ob das nun moralisch ist oder nicht muss jeder selbst entscheiden. Ich bevorzuge es abgeschlossene Verträge einzuhalten. Ich erwarte das ja auch von meinen Vertragsparnern. Zumal Du damals mit dem Zinssatz wohl zufrieden warst.
 
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masvha

Reguläres Mitglied
26.08.2013
61
0
Ach kommt Leute, diese Diskussion über das "Verzocken" und die phöse Bank, die einen über den Tisch gezogen haben soll, geht mir auf den Keks. Man wollte eine 10-jährige Zinsbindung, man hat sie bekommen. So what? Nur weil die Welt sich anders entwickelt hat als erwartet, jetzt den Empörten zu geben ist völlig daneben.

Richtig. Hätten sich die Zinsen seit 2007 in die genau andere Richtung entwickelt, müsste man sich jetzt hier sicherlich vorwerfen lassen, den Zins damals nicht gleich auf 10 Jahre festgeschrieben zu haben. "War doch vorhersehbar, dass der steigt!".....

btw: Ich habe übrigens 2013 einen Immobilienkredit über 2,xx% abgeschlossen. Restlaufzeit Zinsbindung: Noch fast 9 Jahre.
Und glaubt es oder nicht: Ich kann heute noch in den Spiegel schauen, ohne mich selbst zu hassen :eek:
 

wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
Richtig. Hätten sich die Zinsen seit 2007 in die genau andere Richtung entwickelt, müsste man sich jetzt hier sicherlich vorwerfen lassen, den Zins damals nicht gleich auf 10 Jahre festgeschrieben zu haben. "War doch vorhersehbar, dass der steigt!".....

Eben nicht. Das ist der weit verbreitete Irrtum. Das hat mit Vorhersagbarkeit gar nichts zu tun, sondern gründet auf reiner Mathematik. Selbst wenn der Zins nach 5 Jahren höher steht als zum Zeitpunkt des Abschlusses, ist es i.d.R. besser, eine nur 5jährige Bindung zu nehmen, da der Spread in einem Umfeld zwischen 4 und 5% bei mindestens 0,75%punkten liegt. Und da habe ich bei gleicher Annuität nach 5 Jahren soviel mehr getilgt, soviel kann der Zins in 5 Jahren praktisch gar nicht steigen, dass daraus noch ein Minusgeschäft wird.

btw: Ich habe übrigens 2013 einen Immobilienkredit über 2,xx% abgeschlossen. Restlaufzeit Zinsbindung: Noch fast 9 Jahre.
Und glaubt es oder nicht: Ich kann heute noch in den Spiegel schauen, ohne mich selbst zu hassen :eek:

Das ist auch etwas ganz anderes als die 4,75%, von denen wir hier gesprochen haben. Wer 10 Jahre zu 3,5% statt 5 Jahre zu 3,0% abgeschlossen hat, ist in einer ganz anderen Situation als derjenige, der zu 4,75% statt 4,25% abgeschlossen hat. Sich 2,xx% für 10 Jahre zu sichern, ist nie verkehrt, weil die Luft nach unten weitaus mehr begrenzt ist, als nach oben. Bei 4,75% und einem Spread von mindestens 0,75% ist die Situation aber nun einmal nicht mit der eines Umfeldes zwischen 2 und 3% vergleichbar.
 

Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
Es agb schon Zeiten, da sind die Zinsen ziemlich rasch von 7 auf 13% gestiegen. Damals hat es nicht wenige zerbröselt. Ist natürlich schon eine Zeit lang her und die Vorausetzungen waren damals andere.
Aber auch heute schliessen trotz niedriger Zinsen viele noch Darlehen mit nur 1 oder 2% Tilgung ab. Die haben nach 5 Jahren nichts wesentliches getilgt. Für solche Kunden könnte schon eine Zinserhöhung von 2% zu einem Problem werden.

Klar... jetzt kommt wieder das Argument, dass die besser gar keine Immo gekauft hätten.

Außerdem kann ich an ein Periode erinnern, da waren 10-jährige Zinsbindungen billiger als 5-jährige. Ist noch gar nicht solange her.
 

wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
3.137
Ja, mit dem Argument komme ich: Wer keine mindestens 6% für Zins+Tilgung hat, soll es lassen. Bei einem Darlehen mit unter 2% Zins und 1,5% Tilgung ist jede Laufzeit-Diskussion sinnlos. Was nützt einem eine 10jährige Zinsbindung mit heute unter 2%, wenn er nur 1,5% tilgt und der Zins in 10 Jahren bei 6% steht? Das ist Harakiri.

Genauso gut könnte ich entgegnen: Hätte er 5 Jahre genommen, hätte er vielleicht noch mit 4,5% anschlussfinanzieren können und wäre nicht ganz so verloren, wie nach 10 Jahren. Generell finde ich, dass wir solche Schwachsinns-Finanzierungen hier wirklich nicht diskutieren sollten.

Und Sondersituationen sind Sondersituationen, das weißt du auch Detlev. Wenn wir anfangen, über Sondersituationen zu diskutieren, sprengt es hier wirklich den Rahmen.
 
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hainan

Erfahrenes Mitglied
27.03.2012
298
1
Wie kommt man an dieses Angebot ran, wenn man keine Email bekommen hat? Anrufen?
Ich brauche gerade einen kleinen € Betrag.
 

Detlev

Erfahrenes Mitglied
08.01.2011
5.032
6
Landkreis ED
@Wizzard
Ich bin ja in vielen Punkten bei Dir. Aber die akt. Niedrigstzinsphase ist für "Mittelmäßigverdiener" gerade in Ballungszentren die einzige Chance sich per Immobilie eine zusätzliche Altersversorgung aufzubauen m.E. und zwar die beste/sicherste, die es für Leute gibt, die nicht in größerem Maßstab mit Aktien oder Derivaten handeln können.

Außerdem gibt es jenseits aller "Sondersituation" immer noch das Konstrukt eines Darlehens ohne bzw. Niedrigsttilgung plus Abschluss einer Kapital-LV. Lohnt sich heute zwar kaum noch, bzw. Risiko ist der Ersparnis kaum noch angemessen, aber vor 20 Jahren z.B. hat sich sowas durchaus gerechnet. 10 Jahre Zinsbindung für 4,75% steuerlich absetzbar (bei damals noch mehr als 50% EkSt.) auf der anderen Seite 3,5% garantierter Zins plus Bewertungsreserven und Überschussanteilen auf den Sparanteil der LV steuerfrei.

Eine meiner vermieteten Immos habe ich selber 1992 in dieser Art finanziert.

Edit:
Nur ums mal klarzustellen.... Meilen gab´s damals nicht... ;)
 
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wizzard

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
9.184
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Aus dem Kontext sollte eigentlich hervor gehen, dass genau das die Quintessenz meines von dir zitierten Satzes war.