Ist Deutschland noch eine Sportnation?

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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.598
17.713
IAH & HAM
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was für eine dämliche Frage
mein Talent war, eine in ihrer Nische hochbegabte Regionalfirma zu einem globalen Hidden Champion zu führen, und daraus das beste zu machen, was die Umstände hergaben und diesen Hidden Champion gegen allen intl Wettbewerb jahrzehntelang in seiner Nische in der globalen Championsleague zu halten
und das mit voller Hingabe und Leistungsbereitschaft aller daran beteiligten

das ist ein "sportlicher" Erfolg und das Beste aus einem Talent herauszuholen auf einem anderen Sektor quasi, mit Opferbereitschaft und Biss
aber für Deutschland mind. genauso wichtig, wie sportliche Erfolge

wo stünde D denn ohne seine zehntausenden von Hidden Champions !!?
Du haettest meine Frage auch sehr viel kuerzer mit “nichts” beantworten koennen. Dein persoenliches sportliches Versagen traegt also aktiv zu der von Dir beklagten Mittelmaessigkeit des Deutchen Leistingssports bei. Danke für die Klarstellung.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

eben ein Zeichen der Zeit, dass man sich in D allgemein sehr schnell mit Durchschnitt zufrieden gibt

Das eigentliche Zeichen der Zeit in Deutschland ist, dass man die Zustaende beklagt, ohne selbst etwas dazu beizutragen, dass diese sich verbessern.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.635
1.269
Du haettest meine Frage auch sehr viel kuerzer mit “nichts” beantworten koennen. Dein persoenliches sportliches Versagen traegt also aktiv zu der von Dir beklagten Mittelmaessigkeit des Deutchen Leistingssports bei. Danke für die Klarstellung.
im Gegensatz zu dir rein luftpumpendem Nullperformer habe ich meinen Beitrag geleistet, und das nicht zu knapp
und fast das beste aus meinem Talent herausgeholt, wobei immer irgendwo etwas liegen bleibt

selbst bei Luke Littler bleibt noch was liegen, obwohl er wohl das größte Dartstalent aller Zeiten bisher ist
zum Glück, denn genau das beweist: es sind noch Menschen, wenn irgendwo etwas liegen bleibt

aber Littler wäre nicht da wo er ist, hätte er neben Talent nicht auch noch riesigen Willen an Opferbereitschaft sich jeden Tag 8 Stunden ans Bord zu stellen und zu werfen zu werfen und zu werfen
ein Talent alleine macht es dann auch nicht, zumal wenn man wegen Bequemlichkeit nichts draus macht
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.635
1.269
Wie heisst es so schoen “Er war stets bemueht den Anforderungen gerecht zu werden”.
das Schöne an der freien privaten Marktwirtschaft ist, dass das am Ende immer die Kunden entscheiden
gut, im Sport entscheiden iaR Massband, Uhr, Scores, Punkte oder andere Kriterien

das Gute an beiden Systemen ist, dass man sie nur schwer korrumpieren kann, und am Ende die Leistung zählt, oder eben die Nichtleistung
womit sich der Kreis schließt
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.510
11.935
Dahoam
ja, wir haben Talente, das steht bei 83 Mio EW außer Frage, dass dabei auch Talente geboren werden
aber verglichen mit Nationen, die wesentlich weniger EW haben, und damit letztlich mathematisch dieselben Talente/100.000 Einwohnern gebären, erreichen wir doch unterdurchschnittlich wenig, weil sich viele deutsche Talente bereits mit dem Erreichen einer oberen durchschnittlichen Ebene zufrieden geben, es aber für die Weltspitze einer absolut fanatischen Opferbereitschaft bedürfte, die in D schon lange nicht mehr vorherrscht

Beim Eishockey sitzt das Problem auch an den Strukturen. Solange man die Anzahl an ausländischen Kontingentspielern und Mehrflaggenspieler (meist Deutsch-Kanadier oder vergleichbare Spieler mit zwei Pässen, davon ein Deutscher um als deutscher Spieler zu gelten) in den höchsten Ligen nicht einschränkt wird sich nicht so viel tun. Es ist halt billiger einen Ausländer einzudeutschen oder einen zweitklassigen ausländischen Spieler zu verpflichten als jahrelange Nachwuchsarbeit zu machen. Das war im deutschen Eishockey leider immer schon so.

Interessant ist zum deutschen Eishockeynachwuchs auch die Aussage eines jahrelangen DEL2-Spieler in einem Interview nachdem er seine Profikarriere beendet:
Viele junge Spieler glauben nämlich, dass sie Top-Stars sind und in jeder DEL2- oder Oberliga-Mannschaft spielen können – die haben sich sauber geschnitten! Diese Zeiten sind vorbei, dass du da einen kompletten Block nach oben mitnehmen kannst. Das Niveau im deutschen Eishockey ist im Nachwuchs extrem gefallen. Entweder hast du die brutalen Ausreißer nach oben – oder du hast Mitläufer. Die guten Jungs gehen heute nach Nordamerika, Schneider, Schäfer, Pul oder Lewandowski. Ich finde deren Weg gut. Wenn ich früher die Chance gehabt hätte, nach Nordamerika zu gehen, dann hätte ich das auch gemacht. Du kannst dich dort einfach auf einem ganz anderen Level weiterentwickeln. Das ist dann schlecht fürs deutsche Eishockey, weil das Niveau hier sinkt. Und jetzt musst du froh sein, wenn du mal einen Spieler rausbringst, der gerade noch in der Oberliga in der dritten Reihe mitspielen kann.
Quelle: https://www.ovb-heimatzeitungen.de/...n-holz-nachwuchs-tief-und-graue-fan-haare.ovb
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.635
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Beim Eishockey sitzt das Problem auch an den Strukturen. Solange man die Anzahl an ausländischen Kontingentspielern und Mehrflaggenspieler (meist Deutsch-Kanadier oder vergleichbare Spieler mit zwei Pässen, davon ein Deutscher um als deutscher Spieler zu gelten) in den höchsten Ligen nicht einschränkt wird sich nicht so viel tun. Es ist halt billiger einen Ausländer einzudeutschen oder einen zweitklassigen ausländischen Spieler zu verpflichten als jahrelange Nachwuchsarbeit zu machen. Das war im deutschen Eishockey leider immer schon so.
kennt man auch aus anderen Mannschaftssportarten

die Aussage von Jugendtrainern oder Kennern der Leistungszentren ist dann oft, dass deutsche Jugendliche erst gar keinen Biß mehr mitbringen, oder einen gewissen Durchhaltewillen mit 14, 15, 16 ... sich bis ganz oben durchkämpfen zu wollen ... Neymar oder Mpabbe wollten sie schon gerne sein ... aber bitte auf dem Silbertablett serviert oder mit der Sänfte dort hingetragen

was bleibt den Vereinen dann anderes übrig, dass dann lieber mit hungrigen Spielern aus dem Ausland zu besetzen, als mit faulen Talenten aus dem eigenen Land, die zwar mehr Talent hätten, aber kaum Willen, Biß, Durchhaltefähigkeit und Opferbereitschaft, sich dahin durchzubeißen

ich habe ein paar Connections nach Barcelona ins dortige Jugendleistungszentrum des FCB
die erzählen was ähnliches

zum Erfolg gehört eben auch der unbedingte Hunger nach Erfolg ... der steht sogar ganz am Anfang
ohne Hunger kein Erfolg ... Talent hin oder her

nicht falsch verstehen
Hunger alleine reicht oft auch nicht, man muss schon auch Talent mitbringen
aber eben Talent und Hunger !!
 

lance89

Erfahrenes Mitglied
28.01.2014
611
962
Beim Eishockey sitzt das Problem auch an den Strukturen. Solange man die Anzahl an ausländischen Kontingentspielern und Mehrflaggenspieler (meist Deutsch-Kanadier oder vergleichbare Spieler mit zwei Pässen, davon ein Deutscher um als deutscher Spieler zu gelten) in den höchsten Ligen nicht einschränkt wird sich nicht so viel tun. Es ist halt billiger einen Ausländer einzudeutschen oder einen zweitklassigen ausländischen Spieler zu verpflichten als jahrelange Nachwuchsarbeit zu machen. Das war im deutschen Eishockey leider immer schon so.
Genau, da liegt das Problem oft. Für viele Klubs ist es einfacher einen mittelmässigen Ausländer oder einen deutschen Spieler einzusetzen.
Junioren und Nachwuchstalente einzusetzen heisst auch das mal Fehler passieren (Und das ist für die Weiterentwicklung wichtig!). Es heisst aber auch, dass ein gestandener Spieler, welche seine Leistung nicht bringt, dann auch nicht Spielen sollte sondern der Nachwuchsspieler der die Leistung bringt. Das passiert aber ganz selten. Da die Klubs mehr den kurzfristigen Erfolg sehen und nicht den langfristigen.
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.452
1.200
Der Nachwuchs der Einwanderer will beim Sport keine Helme und lange Kleider tragen, sondern stolz die Frisuren und Tätowierungen beim Fussball präsentieren.

Die Eishockeyspieler sind da ein anderes Holz, die kämpfen, als ob es jedesmal um ihr Leben gehe, und denen ist egal, ob sie noch Zähne haben oder nicht.

Beides gilt nicht nur für Deutschland. Das gilt gerade auch für die Schweiz, die haben jetzt zwar die ihre Mannschaft aller Zeiten, aber der Nachwuchs fehlt.
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
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Dahoam
die Aussage von Jugendtrainern oder Kennern der Leistungszentren ist dann oft, dass deutsche Jugendliche erst gar keinen Biß mehr mitbringen, oder einen gewissen Durchhaltewillen mit 14, 15, 16 ... sich bis ganz oben durchkämpfen zu wollen ... Neymar oder Mpabbe wollten sie schon gerne sein ... aber bitte auf dem Silbertablett serviert oder mit der Sänfte dort hingetragen

Passt gut zu einem weiteren Zitat aus dem oben verlinkten Interview:
Viele junge Spieler glauben nämlich, dass sie Top-Stars sind und in jeder DEL2- oder Oberliga-Mannschaft spielen können – die haben sich sauber geschnitten! Diese Zeiten sind vorbei, dass du da einen kompletten Block nach oben mitnehmen kannst. Das Niveau im deutschen Eishockey ist im Nachwuchs extrem gefallen. Entweder hast du die brutalen Ausreißer nach oben – oder du hast Mitläufer. Die guten Jungs gehen heute nach Nordamerika: Schneider, Schäfer, Pul oder Lewandowski.

Dazu kommt aber auch, dass gerade im Eishockey-Unterbau (praktisch alles auf Landesebene) ein ziemlicher Filz und Spezlwirtschaft ist. Die Nachwuchstrainer sind häufig irgendwelche ehemaligen Spieler die sonst nichts mehr auf die Reihe bringen ohne wirklich Ahnung wie man junge Sportler trainiert und fördert. Einzige einige DEL-Standorte wie z.B. Mannheim, Berlin oder München haben in ihren Akademien eine hervorragende Nachwuchsförderung und -ausbildung.
Dass unten häufig nichts geht liegt auch daran, dass das Geld dort fehlt. Ein kleiner Verein hat praktisch nichts davon wenn er die Ausbildung durchführt und die besten Spieler zu andere Standorte wechseln. Es müsste viel mehr Ausbildungsentschädigungen für die kleinen Vereine geben wenn ein Spieler Erfolg hat. Erstaunlicherweise gibt es das bei der NHL. Die Rosenheimer Nachwuchsabteilung hat z.B. für Philipp Grubauer Gelder aus Nordamerika bekommen. Sobald sich Nachwuchsarbeit finanziell lohnt würde sich auf dieser Ebene auch was tun.
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
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Passt gut zu einem weiteren Zitat aus dem oben verlinkten Interview:


Dazu kommt aber auch, dass gerade im Eishockey-Unterbau (praktisch alles auf Landesebene) ein ziemlicher Filz und Spezlwirtschaft ist. Die Nachwuchstrainer sind häufig irgendwelche ehemaligen Spieler die sonst nichts mehr auf die Reihe bringen ohne wirklich Ahnung wie man junge Sportler trainiert und fördert. Einzige einige DEL-Standorte wie z.B. Mannheim, Berlin oder München haben in ihren Akademien eine hervorragende Nachwuchsförderung und -ausbildung.
Dass unten häufig nichts geht liegt auch daran, dass das Geld dort fehlt. Ein kleiner Verein hat praktisch nichts davon wenn er die Ausbildung durchführt und die besten Spieler zu andere Standorte wechseln. Es müsste viel mehr Ausbildungsentschädigungen für die kleinen Vereine geben wenn ein Spieler Erfolg hat. Erstaunlicherweise gibt es das bei der NHL. Die Rosenheimer Nachwuchsabteilung hat z.B. für Philipp Grubauer Gelder aus Nordamerika bekommen. Sobald sich Nachwuchsarbeit finanziell lohnt würde sich auf dieser Ebene auch was tun.
das mit der Ausbildungsentschädigung gibt es zwar, aber das ist so ein lächerlich kleines Incentive, dass du damit nicht wirklich Jugendarbeit halten kannst

ich kenn das alles, ich war jahrelang selber Jugendtrainer unten auf m Dorf
irgendwo Kreisliga

die paar Guten, die du hast, kannst du nicht halten, die werden dir von den nahen Bezirks- und Landesligisten sofort abgeworben
und die Entschädigung dafür ist lächerlich

und die Schlechteren bleiben zurück und hören dann irgendwann von selber auf, weil sie ohne die paar Guten, die dann eben Bezirksliga oder Landesliga spielen, quasi chancenlos sind und irgendwann die Lust verlieren, zumal dann irgendwann auch noch Beruf und Familiengründung dazu kommen, und sie dann andere Prioritäten setzen

und so sterben auch die ganzen Dorf- und Kleinstadtvereine
und auch die Jugendbetreuer dort haben irgendwann keine Lust mehr drauf, wenn dir jedes Jahr die 2, 3 Besten abhauen zum nächst höherklassigen Verein 15 oder 20km entfernt
 
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Zeckenzüchter

Reguläres Mitglied
30.06.2017
74
6
was für eine dämliche Frage
mein Talent war, eine in ihrer Nische hochbegabte Regionalfirma zu einem globalen Hidden Champion zu führen, und daraus das beste zu machen, was die Umstände hergaben und diesen Hidden Champion gegen allen intl Wettbewerb jahrzehntelang in seiner Nische in der globalen Championsleague zu halten
und das mit voller Hingabe und Leistungsbereitschaft aller daran beteiligten

das ist ein "sportlicher" Erfolg und das Beste aus einem Talent herauszuholen auf einem anderen Sektor quasi, mit Opferbereitschaft und Biss
aber für Deutschland mind. genauso wichtig, wie sportliche Erfolge

wo stünde D denn ohne seine zehntausenden von Hidden Champions !!?
Also so "sportlich" kann Dein Beitrag ja nicht sein. Deutschland ist ja nach deiner Aussage keine Sportnation mehr.
Außerdem wieder eine klassische Aussage, wir leisten nichts mehr, aber die anderen sind Schuld, ich habe ja etwas besseres zu tun....
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.635
1.269
Deutschland ist ja nach deiner Aussage keine Sportnation mehr.
richtig
ist aber gar nicht mein eigentliches Thema

ich hab die Aussage sogar noch eins höher gehängt:
Deutschland ist ein Nation, die sich nicht mehr wirklich anstrengen will ... nicht nur nicht im Sport, sondern so gut wie überall ... das ist in seiner Aussage sogar noch viel schlimmer

und damit kommt (ganz automatisch und zwingend folgend) nicht nur der wirtschaftliche und soziale Durchschnitt, sondern auch der sportliche Durchschnitt ... von ganz alleine
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.510
11.935
Dahoam
Der Umkehrschluss, dass sich das Land den Arsch aufreißt weil es die Sportler tun, kann man aber daraus nicht ziehen. Es wird im Land nichts besser, nur weil man Profis mehr unterstützt und die erfolgreicher werden.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.635
1.269
Der Umkehrschluss, dass sich das Land den Arsch aufreißt weil es die Sportler tun, kann man aber daraus nicht ziehen. Es wird im Land nichts besser, nur weil man Profis mehr unterstützt und die erfolgreicher werden.
tja, vielleicht fängt die Leistungsfeindlichkeit auch viel früher an, und viel genereller
und zieht sich dann in alle möglichen Lebenslagen (wirtschaftlich, gesellschaftlich, sozial und überall) hinein ... und damit natürlich auch in den Sport

aber solange sich dieses Land gewisse Leistungsfeindlichkeit und den daraus zwingend folgenden Abstieg ins globale Mittelmaß noch über hauptsächlich Schuldenmachen leisten kann, wird sich das wohl nicht ändern
 

Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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11.740
LEJ
Also so "sportlich" kann Dein Beitrag ja nicht sein. Deutschland ist ja nach deiner Aussage keine Sportnation mehr.
Außerdem wieder eine klassische Aussage, wir leisten nichts mehr, aber die anderen sind Schuld, ich habe ja etwas besseres zu tun....
Sport betreiben ist nicht gleichbedeutend mit Olympiateilnehmer. Vereinsmeister, Landesmeister oder Deutscher Meister sind auch sehr gut. Übrigens wird es für jeden Sportler nach oben immer enger und es bleibt nur einer übrig und kostet immer mehr Geld. Selbst Top Sportler können von den Förderprogrammen nicht leben und darin liegt das Problem.
Schwachmaten behaupten sogar, erfolgreicher Leistungssport wäre ein Privatvergnügen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.473
13.325
irdisch
Warum sollte die Allgemeinheit für Leistungssportler oder die Übertragungen solcher Events bezahlen? Das können doch große Firmen machen oder Fans sich das bei Interesse abonnieren?

Förderungswürdig ist Breitensport, Kindersport, Altensport, Behindertensport, Reha-Sport, solche Dinge. Gemeinschaft, Fairness, Dabeisein, Zusammengehörigkeit. Nicht krankhafter Egoismus, wo sich die Leute erst kaputt trainieren und dann irgendwann als "zu alt" nur mit Flakabitur aus dem System fliegen.

Leistungssport ist was für Diktaturen.
 
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Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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LEJ
Warum sollte die Allgemeinheit für Leistungssportler oder die Übertragungen solcher Events bezahlen? Das können doch große Firmen machen oder Fans sich das bei Interesse abonnieren?

Förderungswürdig ist Breitensport, Kindersport, Altensport, Behindertensport, Reha-Sport, solche Dinge. Gemeinschaft, Fairness, Dabeisein, Zusammengehörigkeit. Nicht krankhafter Egoismus, wo sich die Leute erst kaputt trainieren und dann irgendwann als "zu alt" nur mit Flakabitur aus dem System fliegen.

Leistungssport ist was für Diktaturen.
Deine Gedanken übertragen brauchen wir eine Gesellschaft der Gleichmacherei.
Stimmt, Deutschland ist auf dem besten Weg dorthin.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.473
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irdisch
Nein, Gleichmacherei brauchen wir nicht und die will ich auch nicht. Gemeinschaftlichkeit will ich. Also bitte nicht irgendwelche Sport-Schnösel und Raffke-Funktionäre staatlich fördern, dann lieber Kindergärten und Breitensport.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
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17.713
IAH & HAM
Deine Gedanken übertragen brauchen wir eine Gesellschaft der Gleichmacherei.
Stimmt, Deutschland ist auf dem besten Weg dorthin.
Nein, aber wie Du weiter oben schreibst ist auch ein Vereinsmeister oder Hamburger Meisterschaft eine tolle Leistung. Das bewundere ich, ob jemand Weltmeister im Rechteckhaekeln wird, ist mir hingegen schnurz. Breitensport, mit Wettbewerb, ist was uns voranbringen kann.
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.510
11.935
Dahoam
Ich stimme @Luftikus teilweise zu. Ich sehe den Breitensport auch wichtiger als den Profisport. Dass man Unmengen an Gelder in Fernsehübertragungen steckt sollte nicht aus öffentliche Kassen erfolgen. Vor allem wenn es nur sehr wenige Sportarten sind und dort auch nur die Allerhöchste Liga. Man sieht ja wie absurd das im Fußball ist, ein paar Vereine werden immer reicher und der Rest muss schauen wo er bleibt. Auch sollte man überlegen ob man solch dubiose Organisationen wie die FIFA oder das IOC unterstützt wo sich die Obersten wie eine Mafia selbst bereichern auf Kosten der Gastgebernationen.

Ich sehe auch keinen Sinn enorme Gelder in eine Bob- und Rodelbahn zu stecken. Das sind enorm teure Sportanlagen von denen der Breitensport praktisch nichts hat. Aber ist halt eine gute Methode um sich Erfolge zu erkaufen mit denen sich ein Land feiern kann, weil nur wenige Standorte/Nationen überhaupt sich solche Luxus-Sportanlagen leisten können.

Wenn muss man Sportarten fördern die auch eine positive Auswirkung auf den Breitensport haben, der möglichst viele Leute dazu animiert selbst aktiv zu werden. Da braucht es halt auch entsprechend Sportanlagen die dann von allen genutzt werden.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
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IAH & HAM
Ich stimme @Luftikus teilweise zu. Ich sehe den Breitensport auch wichtiger als den Profisport. Dass man Unmengen an Gelder in Fernsehübertragungen steckt sollte nicht aus öffentliche Kassen erfolgen. Vor allem wenn es nur sehr wenige Sportarten sind und dort auch nur die Allerhöchste Liga. Man sieht ja wie absurd das im Fußball ist, ein paar Vereine werden immer reicher und der Rest muss schauen wo er bleibt. Auch sollte man überlegen ob man solch dubiose Organisationen wie die FIFA oder das IOC unterstützt wo sich die Obersten wie eine Mafia selbst bereichern auf Kosten der Gastgebernationen.

Ich sehe auch keinen Sinn enorme Gelder in eine Bob- und Rodelbahn zu stecken. Das sind enorm teure Sportanlagen von denen der Breitensport praktisch nichts hat. Aber ist halt eine gute Methode um sich Erfolge zu erkaufen mit denen sich ein Land feiern kann, weil nur wenige Standorte/Nationen überhaupt sich solche Luxus-Sportanlagen leisten können.

Wenn muss man Sportarten fördern die auch eine positive Auswirkung auf den Breitensport haben, der möglichst viele Leute dazu animiert selbst aktiv zu werden. Da braucht es halt auch entsprechend Sportanlagen die dann von allen genutzt werden.
100% Zustimmung. Wobei man Eines nicht aus den Augen verlieren sollte, Spitzensportler in breitensporttauglichen Sportarten haben auch einen Pull Effekt. Ich entsinne mich noch an meine Jugend, als Becker und Graf das Welttennis dominierten, fing auf einmal jeder an tennis zu spielen..... Es gibt also eine Balance, Vorbilder sind wichtig.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.598
17.713
IAH & HAM
ein in Deutschland ganz besonders beliebter Mensch sagte mal: "mit Work Life Balance und 4 Tage Woche werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können"

Eierschaukeln steigert nicht das Bruttosozialprodukt, und
Eierschaukeln gewinnt auch keine Goldmedaillen
Und eine Goldmedaille im Ski Mountaineering steigert nicht das Bruttosozialprodukt. So schliesst sich der Kreis.
 
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