Japan X Australien - erstklassige Kombination!

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handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
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Prolog

Hallo zusammen zu meinem ersten Bericht des Jahres.
Wie immer wollte ich auch diesen Februar / März einen Versuch starten den Winter zu verkürzen und im best case nach meiner Rückkehr von angenehmen Temperaturen Empfangen werden.

Das stand etwas in Konflikt mit meinem präferierten Primärziel. Ich bin bisher zweimal in Japan gewesen, zuletzt im Juni 2023.
Damals erstmalig in der LH F nen RTW via USA zurück abgeflogen.
First hat mir gut gefallen und es war doch ein größerer Unterschied zu Business als gedacht. Das würde ich gerne nochmal wiederholen.
Es kamen anschließend diverse andere Ziele dazwischen, aber noch länger wollte ich einen weiteren Besuch Japans nun wirklich nicht aufschieben.
Immerhin gab es letztes Jahr im März bereits NH C Flüge via HND nach PEK, auf die LH bei den günstigen OSL fares umbuchte.

Long story short: Japan war gesetzt. Mitte Februar ist nicht perfekt, eröffnet gleichzeitig jedoch auch Möglichkeiten wie die Schneeaffen in Nagano.
Zumal es ja oft sehr sonnig bei Temperaturen von 10-15°C ist.
Da ich noch Urlaubstage aus 2025 hatte – für meinen Freundeskreis völlig unverständlich wie mir das immer wieder passieren kann – musste ich insgesamt gut drei Wochen verbraten.
Tokio ist eine meiner Lieblingsstädte und war entsprechend obligatorisch.
Zwischendurch geht es kurz nach Nagano. Ebenso zwischendurch nach Niijima.
Neben etwas aviation in Form einer Do228 bieten die vorgelagerten Inseln vielleicht auch etwas das ich nicht gut kann – Ruhe.
Entsprechend habe ich mich noch für eine Übernachtung auf Niijima entschieden. Auf Kyushu war ich bisher ebenfalls noch nie, sodass Fukuoka sich anbot.
Das ist trotz meiner Bemühungen weniger zu machen alles nix für drei Wochen.
Da bleibt neben Japan noch Spielraum für Sonne. Nur wo?


Was wäre naheliegender als Australien?
Ich habe nach meinem Abi viel Zeit in Neuseeland verbracht und damals auf dem Rückweg auch nen Stop in Sydney eingelegt.
Zudem bin ich vor ein paar Jahren mal kurz in Darwin und Umgebung gewesen, da gibt es also noch viel unbekanntes.
Der beste entry ist auch hier Sydney. Danach classic Australien. Bisschen blue mountains, von Sydney geht’s dann nach Airlie Beach.
Hier ist die Reisezeit fürs great barrier reef auch nicht optimal, wird aber schon passen. Je nach Wetter sollte hier dann vielleicht auch endlich mal mein erster Heli Flug stattfinden.
Anschließend geht es weiter nach Brisbane, um Zeit an der Ostküste zu verbringen. Byron Bay, Gold Coast und Brisbane selbst.
Spätestens hier habe ich mir dann wirklich vorgenommen nicht so viel zu machen. Lets see.
Von BNE kommt man einigermaßen gut überall hin, sodass es mein exit point wird.

Das Routing und die Buchung dessen kommt genauer erläutert im zweiten Post, sonst geht hier etwas die Übersicht verloren.
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
Routing

Nachdem ich aus diversen Promotions, matches, guten fares und Optimierung noch immer bei *A, OW und ST einen Status habe stand natürlich die Frage im Raum was ich wie verlängern kann. Die Ausgangslage könnte besser kaum sein. Etwas problematisch an der Geschichte ist natürlich, dass ich bei AY, LH und SK – sowie auch Amex – auch noch einen Haufen Meilen bzw. Punkte habe, der aufgrund der paid fares einfach nicht wirklich reduziert wird.


Ich kam schnell zum Ergebnis, dass es so nicht weitergehen kann. SkyTeam ist mir egal, AY Gold würde ich wohl schaffen und FTL auch. SEN nur ohne Einlösungen.
Entsprechend beschloss ich dieses Jahr zumindest bei MM / *A einige awards zu buchen.
Ungewiss ob der dynamischen Auswirkungen auf MM awards und des Fortbestehens des SENs war die logische Konsequenz LX F zu fliegen.

Die telefonische Abfrage war zwar etwas nervig, brachte mich aber doch recht schnell zum Ziel. Der Abflug ZRH-NRT um 13 Uhr bietet nicht viel Spielraum für Maximierung vorher, sodass ich mich für einen Abflug ex FRA entschied. FCT klingt halt doch besser als die SEN Lounge in DUS.
Gepaart mit einem 15 Euro DB Ticket zum FRA sind die Eggs Benedict im FCT schnell amortisiert.

NRT ist das notwendige Übel, da wäre LH schon besser gewesen. Allerdings hatte ich mich ja bewusst für LX entschieden. Auch um die FCL E in ZRH mitzunehmen.
In Japan gab es relativ spontan D228 von Chofu nach Niijima. Das erste Mal airports ohne IATA Codes.
Da ich die D228 in Portugal bisher nicht geschafft habe nun halt in Japan.

Von HND musste ich noch nach FUK. Ich fliege zwar grundsätzlich lieber JAL als ANA, allerdings passte mit HND-FUK mit ANA besser.
Hier ist erstmalig die B787-10 in der domestic Version geplant.

Die größte Herausforderung lag in einer adäquaten Anreise nach Sydney. Wie ich lernte, war in diesem Zeitraum auch chinese new year.
Awards nach Australien sind generell kein einfaches Thema. Cash fares mit den Chinesen gibt es manchmal günstig. Diesmal nicht.
Auch nicht in Eco. Ich habe es lange beobachtet. MU offeriert nicht selten 250€ für den oneway. Ich war nun allerdings wenig flexibel und gepaart mit den anderen Gegebenheiten war dann leider China Airlines für 465€ in Eco die einzige überhaupt passable Option. Hier war ich mit meiner Leistung nicht zufrieden.

Vielleicht aber auch ganz gut mal wieder Eco zu fliegen, um den Bezug zur Realität nicht zu verlieren.
Der letzte Eco longhaul ist vier Jahre her. Anders gesagt, weit über 20 longhauls.
Zwischendurch gab es ein paar 5-6h Flüge in Eco wie HNL-PHX, aber das ist ja nicht unbedingt longhaul.

In Australien angekommen musste es ob des Angebots zweimal Jetstar werden.
Für die OneWorld benefits wäre QF natürlich besser, die haben SYD-PPP und PPP-BNE allerdings an JQ ausgegliedert.

Finnair enttäuschte nicht und es gab Upgrade Verfügbarkeit von PVG nach HEL, sodass ich meine zahlreichen AY Voucher bisher immer ziemlich gut einsetzen konnte. Zumal die base fare in Eco nur rund 300€ für den oneway betrug.

Das nächste Problem ergab sich nun auf der Strecke von BNE nach PVG.
Auch hier sah es mit awards sehr schlecht aus. Gleichzeitig ist BNE ja nun auch nicht so super weit von PVG entfernt.
Hier stimmte der Preis und CX offerierte einen 300€ oneway BNE-HKG-PVG mit Flugzeiten, die meinen Präferenzen entsprechen.
Zudem dank OneWorld Saphire immerhin exits for free.

Dennoch war ich insgesamt nicht ganz zufrieden. Gleichzeitig habe ich in den letzten zwei bis drei Jahren schon wirklich gute awards und cash Tickets abgeflogen, sodass es halt nicht immer komplett in C klappen kann. Unterm Strich ist das jetzt wohl dennoch ganz passabel.
Zumal es für dieses Jahr dafür bereits im April was völlig wildes geben wird, das es mehr als ausgleichen wird und einer der besten Deals der jüngeren Vergangenheit sein dürfte. Genug des Spoilers.

Es ergeben sich, aufgrund relativ direkten Routen, diesmal nur 13 Segmente.
Die Vielfalt ist dennoch recht groß. Wie immer fett gedruckt = erstmalig.
7 Airlines, 10 Muster, 15 Flughäfen und lockere 40.000 Kilometer.
Und natürlich die classic GC map
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Maps generated by the Great Circle Mapper (Great Circle Mapper) - copyright © Karl L. Swartz
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
15.02.2026 | FRA-ZRH

Wenig überraschend blieb der DB Fahrplan nicht stabil. So wurde aus einer Anreise zum FRA am sehr frühen Morgen eine Anreise mitten in der Nacht, da diverse Züge alternativlos gestrichen wurden und mir die nachfolgenden zeitlich zu knapp waren.
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Tag vorher nach FRA passte mir nicht und so entschied ich mich dazu nachts zu fahren und es einfach als frühzeitige Adaption der japanischen Zeitzone zu betrachten.
Die Ankunft am Fernbahnhof gegen 5 Uhr für einen 9 Uhr Abflug war etwas früh, die nächste Alternative mit 7 Uhr eigentlich perfekt, wenn man sich auf die DB verlassen könnte.

Kann man aber nicht und selbst zu dieser Zeit werden aus 24 Minuten Umstieg in Köln dann drei. Da es der gleiche Bahnsteig war passte es – Saftladen.
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Entsprechend begab ich mich nach Ankunft zunächst zum F Check In Im Terminal und noch nicht zum FCT.
Der neue Bereich ist ansprechend gestaltet und am frühen Sonntagmorgen verwaist. Das gilt ebenso fürs Personal.
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Man liest es gäbe hier wenig Engagement der MAs und entsprechend wenig F würdigen Service, da es nicht selten auf self service hinauslaufen soll. Heute konnte ich diese These also nicht verifizieren.

Ich stand nun vor der Entscheidung FCL A / FCT oder beides? Das hätte zwar zwei SiKos zur Folge, aber ich hatte ja noch mehr als genug Zeit. Grundsätzlich wäre es auch sinnvoller nur in der FCL A zu bleiben, allerdings hatte ich auch Lust mich später zum Flugzeug fahren zu lassen :D
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In der FCL A holte ich mir zunächst eine Ente ab, um die Kollektion von bisher zwei Enten zu erweitern. Die gab es allerdings erst auf Nachfrage. Auch sonst lief hier heute Morgen gar nichts. Das Buffet war nicht fertig aufgebaut der Herr Empfang wollte mich zunächst in die C Lounge verweisen. Offenbar hat er oder das System die nachgelagerte F nicht gesehen. Davon abgesehen wäre die SEN ja die adäquate Alternative.
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Nach etwas Koffein und einer Dusche wechselte ich schließlich ins FCT.
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Empfang hier um Welten besser und auch der Erwartungshaltung entsprechend.
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Hier gab es dann gegen 7 Uhr auch erstmal Frühstück in Form von Eggs Benedict – classic.
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Zwischenzeitlich wurde die Entenkollektion um ein weiteres Exemplar größer. Auch meine Nachfrage zum release einer 100 Jahre LH Jubiläumsente konnte beantwortet werden. Tatsächlich fliege ich kurz nach release nach JNB. Allerdings aktuell in C – vielleicht muss ich da noch in die F …
Mit der Zeit gab es den ersten Champagner des Tages. Insgesamt dürfte das wahrscheinlich einer der besten Sonntage der letzten Zeit sein :D
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Im FCT wurden heute vier verschiedene Champagner gereicht. Ich entschied mich für den EPC – Liste rund 65€ und wirklich sehr delikat.
So delikat, dass ich den auch für zu Hause kaufen würde.

Der Transfer zum Flugzeug fand heute in nem i7 statt. Allerdings deutlich später als geplant, da die Kiste zu spät rein kam.
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Nach ZRH ist es final E295 geworden. Hier war zwischendurch alles was LX offeriert vorgesehen. Ich hatte vorher 1A selektiert.
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Die C war doch ziemlich groß und gleichermaßen gut gefüllt. Los ging es aber noch immer nicht.
Nun wurde es auf die Bodencrew am FRA geschoben. Schließlich ging es mit einer Stunde delay los.
Die Crew maximal unmotiviert, der Becher gerade mal halbvoll. Das Essen gleichermaßen katastrophal. Unwürdig und eigentlich auch nicht essbar, weil unfassbar hart.
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In ZRH gab es nach schnellen Flug eine Position in A. Allerdings ganz am Ende, sodass der Weg weiter kaum hätte sein können.
Nachfolgend stand der Besuch der dritten F Lounge des Tages auf dem Programm.
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In der FCL A schaute ich mich im Wesentlichen nur um und nahm die nächste Transfermöglichkeit zur FCL E.
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Da diese erst neun Minuten nach meinem Eintreffen fahren sollte wurde es noch ein schneller Champagner.
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Danach ging es mit vier anderen PAX rüber zur FCL E.
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Während die Terrasse der SEN E bei meinem Dezemberausflug nach MCT geschlossen war, konnte ich auch heute die Aussicht auf die Alpen von draußen leider nicht wahrnehmen.
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Recht bald begab ich mich in den Restaurantbereich, um zu dinieren. Das wurde ob des delays nun fast knapp, da bis zum Abflug um 13 Uhr nun auch nicht mehr endlos viel Zeit war.
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Ich überlegte, was wohl das schnellste Gericht sein könnte und nahm erneut Eggs Benedict.
Länger hätte es nicht dauern dürfen, da es auch schon bald Zeit war einzusteigen.
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Ich denke der nächste F Flug sollte vielleicht am Abend abheben. Ich hatte bei der SOF fare auch überlegt die zu buchen, allerdings hatte ich da glaube ich den AY Flug ex PVG schon gebucht. Das nächste Mal vielleicht.

Der USP des FCT ist sicherlich der private Transfer zum Flugzeug. Das Erlebnis bzw. die absolute Ruhe ist dem Gesamtprodukt F meiner Meinung nach extrem zuträglich und die Exklusivität de facto keine anderen Passagiere sehen zu „müssen“ fällt in sonstigen F Lounges natürlich etwas ab, wenn man sich den Weg durchs Terminal zum Gate bahnen muss. Natürlich heut bis zum Ende von E.

Aus SIN kommend stand die HB-JNA bereit und durch 2L ging es hinein.
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handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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ZRH-NRT

Natürlich hatte ich auch hier 1A selektiert.
Die F war heute mit 8/8 Plätzen belegt und in den weiteren Klassen sollte es nicht anders aussehen. Subjektiv mindestens 5/8 leisure.
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Als welcome drink entschied ich mich abermals für Champagner.
Tatsächlich weniger delikat als der EPC und wie meine Recherche ergab mit 170 € die Flasche einer F sicherlich würdig.
Wenngleich ich grundsätzlich nicht finde, dass der Preis für die Qualität des Produkts herangezogen werden sollte, q.e.d.
Ab und an kaufe ich auch zu Hause Champagner. Mein go to ist meistens von Roederer, für 50-70€ pro Flasche find ichs top.

In der LX F ist es 2006er Pommery - Cuvée Louise Brut. Also auch eher Massenware in exklusiv.
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Dazu ein stilvolles amenity Kit, Schlafanzug und alles, was man sonst noch brauchen könnte. Wenngleich ich hier meine eigenen Sachen präferiere. Free wifi sollte keiner Erwähnung bedürfen – die Performance allerdings ausbaufähig.
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Die Musterung des Sitzes trifft meinen persönlichen Geschmack nicht vollends, dafür überzeugte alles andere. Bevor es zukünftig nur noch Allegris gibt, war es mir wichtig noch die alten Produkte kennenzulernen.
Der CPT stellte sich kurz bei allen F PAXen persönlich vor und hätte bei mehr Zeit auch noch ein paar Worte gewechselt.

Ich finde die Privatsphäre wichtig und entsprechend sind offene Kabinen nicht meine erste Wahl. Hier entspricht die gesamte alte C der LHG nicht meinen Präferenzen. Auch die LH F war weniger privat als ich initial dachte. Im direkten Vergleich ist die Tür in der LX F dahingehend echt ein großer Pluspunkt. Viel zu meckern gibt es natürlich nicht. Mein Plan war vor nach rund 4-5 Stunden into flight zu schlafen.

Das Essen orderte ich entsprechend etwas später als „eigentlich“ vorgesehen. Das war auch gut, da es kurz vor Georgien für 10-15 Minuten doch sehr unruhig wurde. Hätte man das Glas nicht festgehalten wäre der Inhalt nicht drin geblieben.
Mich wunderte hier, dass es kein „cabin crew take your seats“ gab.
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Ich bin kein Fan von Fisch, Kaviar mag ich allerdings doch ganz gerne.
Leider offeriert LX diesen nur in speziellen Wochen. Tatsächlich sollte ich die Kaviar Wochen um drei Tage verpassen. Was ein Drama.
Der standardmäßig gereichte Balik Lachs war zweifelsohne auch delikat, wenngleich allein aus Prestigegründen Kaviar für mich dazu gehört.

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Beim umfangreichen Angebot alkoholischer Genüsse hielt ich mich zurück und maximierte so gut wie gar nicht.

Die Crew war absolut top und das Einzige was ich zu meckern hätte waren die vergessenen Salz- und Pfeffermühlen.
Dafür wurde sich z.B. meine Präferenz nach Wasser mit Kohlensäure von allen der zweitweise drei F Fas (inklusive MdC) gemerkt und proaktiv angeboten.
Nicht selten erlebte ich in der Vergangenheit wie aus Kohlensäure mit Eis und Zitrone nur stilles Wasser wurde.
Sind Kleinigkeiten, aber ich finde auf die kommt es an. Gerade in F.

Nachdem die Nacht doch sehr kurz war und es wie antizipiert ganz gut zur japanischen Zeit passte, lies ich nach dem Essen das Bett vorbereiten.
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Mein Plan war 6-7 Stunden Schlaf zu maximieren. Grundsätzlich kann ich im Flugzeug gut schlafen, wenngleich ich seit mehreren Wochen zu Hause sehr zuverlässig zwischen drei und vier Uhr nachts aufwache. Meine Tage sind oft sehr busy und auch sehr lang, vermutlich ist da eine Kausalität abzuleiten.
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Tatsächlich konnte ich nun echt gut schlafen. Im Gegensatz zu C war hier doch nochmal viel mehr Platz.
Zudem natürlich nochmal etwas privater. Auch das Platzangebot war herausragend.
Der AY C Sitz ist ja auch wirklich breit, aber ich denke die neue NH / JL C sind vielleicht am ehesten vergleichbar.

Ich wurde wie geplant wach und war auch ganz fit. Das Frühstück nahm ich daher auch mit. Weiterhin versuche ich ab und an mal diverse Kaffeegetränke zu implementieren, nachdem ich das nie so wirklich gemacht habe. Iced Coffee zum Frühstück.
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Irgendwo im Morgengrauen über China blitzte es draußen kontinuierlich.
MdC und ich rätselten was es damit auf sich hat und wir führten es auf chinese new year zurück.
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Die Landung in NRT erfolgte on time. Die F PAX wurden in Empfang genommen aber nicht zur Immigration eskortiert, was wohl auch vorkommen soll.
Da ich diesmal Gepäck aufgebeben hatte musste ich mich hier aufgrund der schnellen Einreise noch rund zwei Minuten gedulden, bevor ich mich auf den Weg nach Tokio machen konnte.

Fazit soweit: 471 Flüge bisher – LX F möglicherweise der Beste bisher. Es passte echt alles.

16.02.2026 | Tokio I

Bekanntermaßen ist NRT für die meisten Ziele in Tokio weiter weg als HND.
Mein Domizil wählte ich diesmal in Shinjuku, da es logistisch für viele Vorhaben ganz gut passte.

Entsprechend verbrachte ich nun zunächst rund 1,5h im Narita Express. Wer schonmal in Shinjuku war wird wissen, dass die Station selbst auch als Labyrinth verstanden werden kann. Zielsicher erspähte ich dank guter Wegweisung jedoch meinen antizipierten Ausgang und erreichte das Kapselhotel zeitnah.
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Etwaigen Spott ertrage ich, aber ich finds einfach cool.
Mag Minimalismus grundsätzlich, wenngleich das vielleicht auch nicht zur F passt :D Da bin ich aber eh sehr ambivalent.
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Da ich passend zum Check In eintraf brachte ich meine Sachen weg und lief erstmal ein paar Meter durch Shinjuku.
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Der Meji Schrein ist von hier ja auch gut zu erreichen und immer einen Besuch wert.
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Anschließend gab es basic Essen
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Und ich entschloss mich spontan dazu nach Akihabara zu fahren.
HIerzu gings zurück zur Shinjuku Station
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Und mit der Yamanote Line in Richtung Akihabara
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Ich war nie im Anime Business und auch nicht besonders deep im classic Nintendo game. Das ein oder andere hab ich natürlich gespielt oder spiele es noch.
Trotzdem ist Akihabara irgendwie das Tokio, wie ich es mir als Kind immer vorgestellt habe.
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Natürlich warf ich auch ein paar Münzen in verschiedene Games - das geht inwzischen aber auch mit Kredtitkarte
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Liebs
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Am Abend zurück zur Shinjuku Station - immer was los
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