Japan X Australien - erstklassige Kombination!

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handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
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Prolog

Hallo zusammen zu meinem ersten Bericht des Jahres.
Wie immer wollte ich auch diesen Februar / März einen Versuch starten den Winter zu verkürzen und im best case nach meiner Rückkehr von angenehmen Temperaturen Empfangen werden.

Das stand etwas in Konflikt mit meinem präferierten Primärziel. Ich bin bisher zweimal in Japan gewesen, zuletzt im Juni 2023.
Damals erstmalig in der LH F nen RTW via USA zurück abgeflogen.
First hat mir gut gefallen und es war doch ein größerer Unterschied zu Business als gedacht. Das würde ich gerne nochmal wiederholen.
Es kamen anschließend diverse andere Ziele dazwischen, aber noch länger wollte ich einen weiteren Besuch Japans nun wirklich nicht aufschieben.
Immerhin gab es letztes Jahr im März bereits NH C Flüge via HND nach PEK, auf die LH bei den günstigen OSL fares umbuchte.

Long story short: Japan war gesetzt. Mitte Februar ist nicht perfekt, eröffnet gleichzeitig jedoch auch Möglichkeiten wie die Schneeaffen in Nagano.
Zumal es ja oft sehr sonnig bei Temperaturen von 10-15°C ist.
Da ich noch Urlaubstage aus 2025 hatte – für meinen Freundeskreis völlig unverständlich wie mir das immer wieder passieren kann – musste ich insgesamt gut drei Wochen verbraten.
Tokio ist eine meiner Lieblingsstädte und war entsprechend obligatorisch.
Zwischendurch geht es kurz nach Nagano. Ebenso zwischendurch nach Niijima.
Neben etwas aviation in Form einer Do228 bieten die vorgelagerten Inseln vielleicht auch etwas das ich nicht gut kann – Ruhe.
Entsprechend habe ich mich noch für eine Übernachtung auf Niijima entschieden. Auf Kyushu war ich bisher ebenfalls noch nie, sodass Fukuoka sich anbot.
Das ist trotz meiner Bemühungen weniger zu machen alles nix für drei Wochen.
Da bleibt neben Japan noch Spielraum für Sonne. Nur wo?


Was wäre naheliegender als Australien?
Ich habe nach meinem Abi viel Zeit in Neuseeland verbracht und damals auf dem Rückweg auch nen Stop in Sydney eingelegt.
Zudem bin ich vor ein paar Jahren mal kurz in Darwin und Umgebung gewesen, da gibt es also noch viel unbekanntes.
Der beste entry ist auch hier Sydney. Danach classic Australien. Bisschen blue mountains, von Sydney geht’s dann nach Airlie Beach.
Hier ist die Reisezeit fürs great barrier reef auch nicht optimal, wird aber schon passen. Je nach Wetter sollte hier dann vielleicht auch endlich mal mein erster Heli Flug stattfinden.
Anschließend geht es weiter nach Brisbane, um Zeit an der Ostküste zu verbringen. Byron Bay, Gold Coast und Brisbane selbst.
Spätestens hier habe ich mir dann wirklich vorgenommen nicht so viel zu machen. Lets see.
Von BNE kommt man einigermaßen gut überall hin, sodass es mein exit point wird.

Das Routing und die Buchung dessen kommt genauer erläutert im zweiten Post, sonst geht hier etwas die Übersicht verloren.
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
Routing

Nachdem ich aus diversen Promotions, matches, guten fares und Optimierung noch immer bei *A, OW und ST einen Status habe stand natürlich die Frage im Raum was ich wie verlängern kann. Die Ausgangslage könnte besser kaum sein. Etwas problematisch an der Geschichte ist natürlich, dass ich bei AY, LH und SK – sowie auch Amex – auch noch einen Haufen Meilen bzw. Punkte habe, der aufgrund der paid fares einfach nicht wirklich reduziert wird.


Ich kam schnell zum Ergebnis, dass es so nicht weitergehen kann. SkyTeam ist mir egal, AY Gold würde ich wohl schaffen und FTL auch. SEN nur ohne Einlösungen.
Entsprechend beschloss ich dieses Jahr zumindest bei MM / *A einige awards zu buchen.
Ungewiss ob der dynamischen Auswirkungen auf MM awards und des Fortbestehens des SENs war die logische Konsequenz LX F zu fliegen.

Die telefonische Abfrage war zwar etwas nervig, brachte mich aber doch recht schnell zum Ziel. Der Abflug ZRH-NRT um 13 Uhr bietet nicht viel Spielraum für Maximierung vorher, sodass ich mich für einen Abflug ex FRA entschied. FCT klingt halt doch besser als die SEN Lounge in DUS.
Gepaart mit einem 15 Euro DB Ticket zum FRA sind die Eggs Benedict im FCT schnell amortisiert.

NRT ist das notwendige Übel, da wäre LH schon besser gewesen. Allerdings hatte ich mich ja bewusst für LX entschieden. Auch um die FCL E in ZRH mitzunehmen.
In Japan gab es relativ spontan D228 von Chofu nach Niijima. Das erste Mal airports ohne IATA Codes.
Da ich die D228 in Portugal bisher nicht geschafft habe nun halt in Japan.

Von HND musste ich noch nach FUK. Ich fliege zwar grundsätzlich lieber JAL als ANA, allerdings passte mit HND-FUK mit ANA besser.
Hier ist erstmalig die B787-10 in der domestic Version geplant.

Die größte Herausforderung lag in einer adäquaten Anreise nach Sydney. Wie ich lernte, war in diesem Zeitraum auch chinese new year.
Awards nach Australien sind generell kein einfaches Thema. Cash fares mit den Chinesen gibt es manchmal günstig. Diesmal nicht.
Auch nicht in Eco. Ich habe es lange beobachtet. MU offeriert nicht selten 250€ für den oneway. Ich war nun allerdings wenig flexibel und gepaart mit den anderen Gegebenheiten war dann leider China Airlines für 465€ in Eco die einzige überhaupt passable Option. Hier war ich mit meiner Leistung nicht zufrieden.

Vielleicht aber auch ganz gut mal wieder Eco zu fliegen, um den Bezug zur Realität nicht zu verlieren.
Der letzte Eco longhaul ist vier Jahre her. Anders gesagt, weit über 20 longhauls.
Zwischendurch gab es ein paar 5-6h Flüge in Eco wie HNL-PHX, aber das ist ja nicht unbedingt longhaul.

In Australien angekommen musste es ob des Angebots zweimal Jetstar werden.
Für die OneWorld benefits wäre QF natürlich besser, die haben SYD-PPP und PPP-BNE allerdings an JQ ausgegliedert.

Finnair enttäuschte nicht und es gab Upgrade Verfügbarkeit von PVG nach HEL, sodass ich meine zahlreichen AY Voucher bisher immer ziemlich gut einsetzen konnte. Zumal die base fare in Eco nur rund 300€ für den oneway betrug.

Das nächste Problem ergab sich nun auf der Strecke von BNE nach PVG.
Auch hier sah es mit awards sehr schlecht aus. Gleichzeitig ist BNE ja nun auch nicht so super weit von PVG entfernt.
Hier stimmte der Preis und CX offerierte einen 300€ oneway BNE-HKG-PVG mit Flugzeiten, die meinen Präferenzen entsprechen.
Zudem dank OneWorld Saphire immerhin exits for free.

Dennoch war ich insgesamt nicht ganz zufrieden. Gleichzeitig habe ich in den letzten zwei bis drei Jahren schon wirklich gute awards und cash Tickets abgeflogen, sodass es halt nicht immer komplett in C klappen kann. Unterm Strich ist das jetzt wohl dennoch ganz passabel.
Zumal es für dieses Jahr dafür bereits im April was völlig wildes geben wird, das es mehr als ausgleichen wird und einer der besten Deals der jüngeren Vergangenheit sein dürfte. Genug des Spoilers.

Es ergeben sich, aufgrund relativ direkten Routen, diesmal nur 13 Segmente.
Die Vielfalt ist dennoch recht groß. Wie immer fett gedruckt = erstmalig.
7 Airlines, 10 Muster, 15 Flughäfen und lockere 40.000 Kilometer.
Und natürlich die classic GC map
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Maps generated by the Great Circle Mapper (Great Circle Mapper) - copyright © Karl L. Swartz
 

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Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
15.02.2026 | FRA-ZRH

Wenig überraschend blieb der DB Fahrplan nicht stabil. So wurde aus einer Anreise zum FRA am sehr frühen Morgen eine Anreise mitten in der Nacht, da diverse Züge alternativlos gestrichen wurden und mir die nachfolgenden zeitlich zu knapp waren.
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Tag vorher nach FRA passte mir nicht und so entschied ich mich dazu nachts zu fahren und es einfach als frühzeitige Adaption der japanischen Zeitzone zu betrachten.
Die Ankunft am Fernbahnhof gegen 5 Uhr für einen 9 Uhr Abflug war etwas früh, die nächste Alternative mit 7 Uhr eigentlich perfekt, wenn man sich auf die DB verlassen könnte.

Kann man aber nicht und selbst zu dieser Zeit werden aus 24 Minuten Umstieg in Köln dann drei. Da es der gleiche Bahnsteig war passte es – Saftladen.
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Entsprechend begab ich mich nach Ankunft zunächst zum F Check In Im Terminal und noch nicht zum FCT.
Der neue Bereich ist ansprechend gestaltet und am frühen Sonntagmorgen verwaist. Das gilt ebenso fürs Personal.
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Man liest es gäbe hier wenig Engagement der MAs und entsprechend wenig F würdigen Service, da es nicht selten auf self service hinauslaufen soll. Heute konnte ich diese These also nicht verifizieren.

Ich stand nun vor der Entscheidung FCL A / FCT oder beides? Das hätte zwar zwei SiKos zur Folge, aber ich hatte ja noch mehr als genug Zeit. Grundsätzlich wäre es auch sinnvoller nur in der FCL A zu bleiben, allerdings hatte ich auch Lust mich später zum Flugzeug fahren zu lassen :D
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In der FCL A holte ich mir zunächst eine Ente ab, um die Kollektion von bisher zwei Enten zu erweitern. Die gab es allerdings erst auf Nachfrage. Auch sonst lief hier heute Morgen gar nichts. Das Buffet war nicht fertig aufgebaut der Herr Empfang wollte mich zunächst in die C Lounge verweisen. Offenbar hat er oder das System die nachgelagerte F nicht gesehen. Davon abgesehen wäre die SEN ja die adäquate Alternative.
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Nach etwas Koffein und einer Dusche wechselte ich schließlich ins FCT.
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Empfang hier um Welten besser und auch der Erwartungshaltung entsprechend.
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Hier gab es dann gegen 7 Uhr auch erstmal Frühstück in Form von Eggs Benedict – classic.
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Zwischenzeitlich wurde die Entenkollektion um ein weiteres Exemplar größer. Auch meine Nachfrage zum release einer 100 Jahre LH Jubiläumsente konnte beantwortet werden. Tatsächlich fliege ich kurz nach release nach JNB. Allerdings aktuell in C – vielleicht muss ich da noch in die F …
Mit der Zeit gab es den ersten Champagner des Tages. Insgesamt dürfte das wahrscheinlich einer der besten Sonntage der letzten Zeit sein :D
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Im FCT wurden heute vier verschiedene Champagner gereicht. Ich entschied mich für den EPC – Liste rund 65€ und wirklich sehr delikat.
So delikat, dass ich den auch für zu Hause kaufen würde.

Der Transfer zum Flugzeug fand heute in nem i7 statt. Allerdings deutlich später als geplant, da die Kiste zu spät rein kam.
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Nach ZRH ist es final E295 geworden. Hier war zwischendurch alles was LX offeriert vorgesehen. Ich hatte vorher 1A selektiert.
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Die C war doch ziemlich groß und gleichermaßen gut gefüllt. Los ging es aber noch immer nicht.
Nun wurde es auf die Bodencrew am FRA geschoben. Schließlich ging es mit einer Stunde delay los.
Die Crew maximal unmotiviert, der Becher gerade mal halbvoll. Das Essen gleichermaßen katastrophal. Unwürdig und eigentlich auch nicht essbar, weil unfassbar hart.
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In ZRH gab es nach schnellen Flug eine Position in A. Allerdings ganz am Ende, sodass der Weg weiter kaum hätte sein können.
Nachfolgend stand der Besuch der dritten F Lounge des Tages auf dem Programm.
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In der FCL A schaute ich mich im Wesentlichen nur um und nahm die nächste Transfermöglichkeit zur FCL E.
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Da diese erst neun Minuten nach meinem Eintreffen fahren sollte wurde es noch ein schneller Champagner.
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Danach ging es mit vier anderen PAX rüber zur FCL E.
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Während die Terrasse der SEN E bei meinem Dezemberausflug nach MCT geschlossen war, konnte ich auch heute die Aussicht auf die Alpen von draußen leider nicht wahrnehmen.
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Recht bald begab ich mich in den Restaurantbereich, um zu dinieren. Das wurde ob des delays nun fast knapp, da bis zum Abflug um 13 Uhr nun auch nicht mehr endlos viel Zeit war.
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Ich überlegte, was wohl das schnellste Gericht sein könnte und nahm erneut Eggs Benedict.
Länger hätte es nicht dauern dürfen, da es auch schon bald Zeit war einzusteigen.
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Ich denke der nächste F Flug sollte vielleicht am Abend abheben. Ich hatte bei der SOF fare auch überlegt die zu buchen, allerdings hatte ich da glaube ich den AY Flug ex PVG schon gebucht. Das nächste Mal vielleicht.

Der USP des FCT ist sicherlich der private Transfer zum Flugzeug. Das Erlebnis bzw. die absolute Ruhe ist dem Gesamtprodukt F meiner Meinung nach extrem zuträglich und die Exklusivität de facto keine anderen Passagiere sehen zu „müssen“ fällt in sonstigen F Lounges natürlich etwas ab, wenn man sich den Weg durchs Terminal zum Gate bahnen muss. Natürlich heut bis zum Ende von E.

Aus SIN kommend stand die HB-JNA bereit und durch 2L ging es hinein.
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Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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ZRH-NRT

Natürlich hatte ich auch hier 1A selektiert.
Die F war heute mit 8/8 Plätzen belegt und in den weiteren Klassen sollte es nicht anders aussehen. Subjektiv mindestens 5/8 leisure.
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Als welcome drink entschied ich mich abermals für Champagner.
Tatsächlich weniger delikat als der EPC und wie meine Recherche ergab mit 170 € die Flasche einer F sicherlich würdig.
Wenngleich ich grundsätzlich nicht finde, dass der Preis für die Qualität des Produkts herangezogen werden sollte, q.e.d.
Ab und an kaufe ich auch zu Hause Champagner. Mein go to ist meistens von Roederer, für 50-70€ pro Flasche find ichs top.

In der LX F ist es 2006er Pommery - Cuvée Louise Brut. Also auch eher Massenware in exklusiv.
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Dazu ein stilvolles amenity Kit, Schlafanzug und alles, was man sonst noch brauchen könnte. Wenngleich ich hier meine eigenen Sachen präferiere. Free wifi sollte keiner Erwähnung bedürfen – die Performance allerdings ausbaufähig.
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Die Musterung des Sitzes trifft meinen persönlichen Geschmack nicht vollends, dafür überzeugte alles andere. Bevor es zukünftig nur noch Allegris gibt, war es mir wichtig noch die alten Produkte kennenzulernen.
Der CPT stellte sich kurz bei allen F PAXen persönlich vor und hätte bei mehr Zeit auch noch ein paar Worte gewechselt.

Ich finde die Privatsphäre wichtig und entsprechend sind offene Kabinen nicht meine erste Wahl. Hier entspricht die gesamte alte C der LHG nicht meinen Präferenzen. Auch die LH F war weniger privat als ich initial dachte. Im direkten Vergleich ist die Tür in der LX F dahingehend echt ein großer Pluspunkt. Viel zu meckern gibt es natürlich nicht. Mein Plan war vor nach rund 4-5 Stunden into flight zu schlafen.

Das Essen orderte ich entsprechend etwas später als „eigentlich“ vorgesehen. Das war auch gut, da es kurz vor Georgien für 10-15 Minuten doch sehr unruhig wurde. Hätte man das Glas nicht festgehalten wäre der Inhalt nicht drin geblieben.
Mich wunderte hier, dass es kein „cabin crew take your seats“ gab.
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Ich bin kein Fan von Fisch, Kaviar mag ich allerdings doch ganz gerne.
Leider offeriert LX diesen nur in speziellen Wochen. Tatsächlich sollte ich die Kaviar Wochen um drei Tage verpassen. Was ein Drama.
Der standardmäßig gereichte Balik Lachs war zweifelsohne auch delikat, wenngleich allein aus Prestigegründen Kaviar für mich dazu gehört.

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Beim umfangreichen Angebot alkoholischer Genüsse hielt ich mich zurück und maximierte so gut wie gar nicht.

Die Crew war absolut top und das Einzige was ich zu meckern hätte waren die vergessenen Salz- und Pfeffermühlen.
Dafür wurde sich z.B. meine Präferenz nach Wasser mit Kohlensäure von allen der zweitweise drei F Fas (inklusive MdC) gemerkt und proaktiv angeboten.
Nicht selten erlebte ich in der Vergangenheit wie aus Kohlensäure mit Eis und Zitrone nur stilles Wasser wurde.
Sind Kleinigkeiten, aber ich finde auf die kommt es an. Gerade in F.

Nachdem die Nacht doch sehr kurz war und es wie antizipiert ganz gut zur japanischen Zeit passte, lies ich nach dem Essen das Bett vorbereiten.
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Mein Plan war 6-7 Stunden Schlaf zu maximieren. Grundsätzlich kann ich im Flugzeug gut schlafen, wenngleich ich seit mehreren Wochen zu Hause sehr zuverlässig zwischen drei und vier Uhr nachts aufwache. Meine Tage sind oft sehr busy und auch sehr lang, vermutlich ist da eine Kausalität abzuleiten.
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Tatsächlich konnte ich nun echt gut schlafen. Im Gegensatz zu C war hier doch nochmal viel mehr Platz.
Zudem natürlich nochmal etwas privater. Auch das Platzangebot war herausragend.
Der AY C Sitz ist ja auch wirklich breit, aber ich denke die neue NH / JL C sind vielleicht am ehesten vergleichbar.

Ich wurde wie geplant wach und war auch ganz fit. Das Frühstück nahm ich daher auch mit. Weiterhin versuche ich ab und an mal diverse Kaffeegetränke zu implementieren, nachdem ich das nie so wirklich gemacht habe. Iced Coffee zum Frühstück.
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Irgendwo im Morgengrauen über China blitzte es draußen kontinuierlich.
MdC und ich rätselten was es damit auf sich hat und wir führten es auf chinese new year zurück.
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Die Landung in NRT erfolgte on time. Die F PAX wurden in Empfang genommen aber nicht zur Immigration eskortiert, was wohl auch vorkommen soll.
Da ich diesmal Gepäck aufgebeben hatte musste ich mich hier aufgrund der schnellen Einreise noch rund zwei Minuten gedulden, bevor ich mich auf den Weg nach Tokio machen konnte.

Fazit soweit: 471 Flüge bisher – LX F möglicherweise der Beste bisher. Es passte echt alles.

16.02.2026 | Tokio I

Bekanntermaßen ist NRT für die meisten Ziele in Tokio weiter weg als HND.
Mein Domizil wählte ich diesmal in Shinjuku, da es logistisch für viele Vorhaben ganz gut passte.

Entsprechend verbrachte ich nun zunächst rund 1,5h im Narita Express. Wer schonmal in Shinjuku war wird wissen, dass die Station selbst auch als Labyrinth verstanden werden kann. Zielsicher erspähte ich dank guter Wegweisung jedoch meinen antizipierten Ausgang und erreichte das Kapselhotel zeitnah.
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Etwaigen Spott ertrage ich, aber ich finds einfach cool.
Mag Minimalismus grundsätzlich, wenngleich das vielleicht auch nicht zur F passt :D Da bin ich aber eh sehr ambivalent.
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Da ich passend zum Check In eintraf brachte ich meine Sachen weg und lief erstmal ein paar Meter durch Shinjuku.
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Der Meji Schrein ist von hier ja auch gut zu erreichen und immer einen Besuch wert.
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Anschließend gab es basic Essen
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Und ich entschloss mich spontan dazu nach Akihabara zu fahren.
HIerzu gings zurück zur Shinjuku Station
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Und mit der Yamanote Line in Richtung Akihabara
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Ich war nie im Anime Business und auch nicht besonders deep im classic Nintendo game. Das ein oder andere hab ich natürlich gespielt oder spiele es noch.
Trotzdem ist Akihabara irgendwie das Tokio, wie ich es mir als Kind immer vorgestellt habe.
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Natürlich warf ich auch ein paar Münzen in verschiedene Games - das geht inwzischen aber auch mit Kredtitkarte
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Liebs
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Am Abend zurück zur Shinjuku Station - immer was los
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Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
First fliegen und dann im Kapselhotel schlafen :ROFLMAO:
Der aufmerksame Leser wird sehen, dass ich mich dahingehend bereits selbst verspotte:
Etwaigen Spott ertrage ich, aber ich finds einfach cool.
Mag Minimalismus grundsätzlich, wenngleich das vielleicht auch nicht zur F passt :D Da bin ich aber eh sehr ambivalent.
q.e.d.
Und Tokyo Hotels sind jetzt wirklich nicht teuer wenn man nicht gleich in 5 Sternekiste oder so greift aber muss jeder für sich wissen an welchen ende er sparrt. 😆
Es hat pro Nacht exakt so viel gekostet wie das später selektierte Toyoko Inn in Nagano.

Wer meine Berichte verfolgt wird in Erinnerung haben, dass ich regelmäßig z.B. im November in Vietnam auch in Hostels genächtigt habe. Als bewusste Entscheidung und nicht aus finanziellen Gründen. Überraschenderweise habe ich da sogar schon z.B. nen jungen Big4 Amerikaner kennengelernt. Nicht zuletzt ist das auch mein Grund für Hostels. Man lernt oft interessante Leute kennen. Nicht selten entscheiden die sich auch ganz bewusst dafür und nicht aus finanziellen Gründen.

Außerdem bin ich auch noch etwas jünger als die meisten hier.
Aber keine Angst, es gibt auch noch normale Hotels zwischendurch.
 

Vorwarts

Erfahrenes Mitglied
11.10.2024
271
184
Es hat pro Nacht exakt so viel gekostet wie das später selektierte Toyoko Inn in Nagano.

Wer meine Berichte verfolgt wird in Erinnerung haben, dass ich regelmäßig z.B. im November in Vietnam auch in Hostels genächtigt habe. Als bewusste Entscheidung und nicht aus finanziellen Gründen. Überraschenderweise habe ich da sogar schon z.B. nen jungen Big4 Amerikaner kennengelernt. Nicht zuletzt ist das auch mein Grund für Hostels. Man lernt oft interessante Leute kennen. Nicht selten entscheiden die sich auch ganz bewusst dafür und nicht aus finanziellen Gründen.

Außerdem bin ich auch noch etwas jünger als die meisten hier.
Aber keine Angst, es gibt auch noch normale Hotels zwischendurch.
Ja alles außerhalb von Tokyo, Kyoto und Osaka ist alles günstiger ich bezahl für mein geplanten Urlaub im Mai auch außerhalb der geannten Städte z.b. Tottori für das Hotel fast nichts.

Jeder wie er halt mag ich könnte das halt nicht mein Zimmer muss relativ ruhig sein was bei Kapselhotels halt nie 100% geben ist.

Wäre ich vorsichtig mit der Aussage mt dem alter man weiß nie wie alt der durchschnitt hier wirklich ist.

Bin gespannt drauf welche Städte du in Japan abgeklappert hast und ob sich die lohnen vielleicht in der nächsten Planung aufzunehmen.
 

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Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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17.02.2026 | Tokio II

Ich bin relativ früh wach geworden, das kam mir allerdings auch gelegen.
Ging dann auch direkt los - Wetter heute zunächst sehr bewölkt
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Vor ein paar Tagen hatte ich eine Zeitslot am Morgen für teamlab borderless gebucht. Vielleicht beschreibt es digitale Kunst ganz gut.
War gar nicht so günstig, dafür gab es immerhin Schließfächer gratis.
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Es gibt keine Map und die Räume verändern sich auch stetig – borderless eben.
Das heißt auch man kann die Räume auch immer mal anders erleben. Teilweise war es schon sehr spektakulär.
Wenn ich Museen besuche gibt es in meinem Berichten sonst maximal 1-2 Bilder. Hier find ichs aufgrund der anderen Thematik aber passend mehr zu zeigen.
Nachfolgend einige Impressionen.
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Teilweise wirklich völlig wild und retrospektiv auf den Bildern vielleicht sogar noch besser als in der Realität - wie auch immer die definiert ist
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Es empfiehlt sich einen frühen Slot zu buchen, oder vielleicht einen der letzten. So richtig wirkt es nur ohne andere Leute finde ich.

Anschließend fuhr ich nach Ginza, um dort zu schauen was UNIQLO hier offeriert.
Ich begab mich allerdings bewusst nicht zum 12-Etagen flagship store, sondern zu einem nicht minder Großen in der Nähe.
Es gibt hervorragende basics guter Qualität zu sehr kompetitiven Preisen. Auch Merino-Wolle oder Kashmir. Allerdings ist sowohl Auswahl, als auch Preis in Japan noch viel besser als sonst wo. Nicht zuletzt durch den schwachen Yen.
Auch in Deutschland ist UNIQLO seit einiger Zeit voll das Ding und neben mehreren Läden in Berlin eröffnen auch nach und nach weitere in ganz Deutschland.

Zudem sind hier natürlich etliche weitere Läden vertreten
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Ich begnügte mich zunächst mit sechs Teilen und begab mich danach nach Shibuya.
Ziel war es hier Ausschau nach spezifischen Designerhandtaschen zu halten. Ich dokumentierte und übermittelte meine Funde zunächst.
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Mir gefällt an Tokio immer der Kontrast zwischen Großstadt und Dorf im Abstand von einer Seitenstraße. Und das gefühlt überall.
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Wie eingangs erwähnt bin ich kein großer Fan von Fisch. Gleichzeitig immer offen und wenn man in Japan ist, dann kann man ja nochmal einen Versuch starten
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Ein paar Meter weiter darf natürlich Shibuya Crossing auch nicht fehlen.
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Danach erstmal zurück, um meinem Vorsatz standhalten zu können. Weniger machen heißt ne Runde im Onsen chillen.

Am Nachmittag japanischer Zeit gab es Rückmeldung zu der Dokumentation der Handtaschen, welche in einem weiteren Besuch meinerseits in Shibuya mündete, um nun ausgewählte Stücke per Videocall selbst zu inspizieren.
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Nachdem der Auftrag ausgeführt wurde gings erneut zur Shibuya Crossing.
Allerdings um hier in die U-Bahn zu steigen.
Ich schlenderte noch kurz durch Kabukicho
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Kobe beef in Kobe wäre authentischer. Esse ja echt wenig Fleisch, aber wenn die Qualitätpasst umso besser.
Das sollte hier ja der Fall sein.
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Bevor es dann endgültig zurück ging. Bilanz des Tages – 35.000 Schritte. Classic.

Zu meiner Überraschung offerierte das Kapselhotel nicht nur Onsen und Sauna, sondern abends auch free drinks bzw. ganztägig Softdrinks.
Bei YouTube hatte ich in letzter Zeit ein paar Videos zu salaryman bzw. generell der japanischen Arbeitswelt gesehen. Tatsächlich sollte es mir hier gelingen ein paar rudimentäre Infos der mäßig englischsprechenden Japaner zu erlangen.
Find ich extrem spannend und umso mehr sollte man dann vielleicht auch die deutsche Arbeitswelt wertschätzen.
Passend dazu war ich heute allerdings auch von 06:44 Uhr bis 17:29 Uhr im Büro.
Aber wie ich lernte ist in Japan ja eher 9-21 Uhr üblich. Und das bei doch recht niedriger Bezahlung.
 

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Erfahrenes Mitglied
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18.02.2026 | Tokio III | Tokio – Nagano

Im Laufe des Nachmittags wollte ich heute von der Tokio Station nach Nagano fahren.
Die Nacht würde ich doppelt bezahlen und meine Sachen daher überwiegend in Tokio lassen können.

Zunächst schlief ich eher lange, gefolgt von Frühstück und Onsen.
Danach gings spontan nach Ebisu. Hier waren wir damals mit der Uni auch unterwegs und ich wusste, dass es gratis views vom Ebisu Sky Garden gibt.
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Bei gutem Wetter keine schlechte Idee.
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Zudem gibt es bei der Yibisu Brauerei nebenan die Möglichkeit Bier zu trinken. Als Kind des Ruhrgebiets quasi meine Pflicht.
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Das angrenzende mini Museum ist nicht unbedingt sehenswert.
Da war das der Sapporo Brauerei in – Sapporo – schon besser. Auch die vier gereichten Yebisu Biere werden nicht meine japanischen Favoriten.
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Es bot sich zudem an mich heute in den Bereich um die Tokio Station zu begeben.
Im Kaiserpalast war ich das letzte Mal bereits und ich schaute mich nur etwas in der Gegend um.
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Ganz interessant ist die optische bauliche Trennung der Gebäudestruktur.
Hintergrund ist die ehemalige maximal zulässige Bauhöhe von 30 Metern, an welche so erinnert wird.
Coole Hommage, muss man allerdings wissen :D
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Ebenso historisch wertvoll ist die Tokio station in der Backsteinarchitektur, welche sich in ganz Japan finden lässt.
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Hier kaufte ich am Automaten schnell ein Shinkansen Ticket und lief sehr schnell zielsicher zum richtigen Gleis um ebenso zielsicher in den richtigen Zug zu springen, bevor dieser unmittelbar danach abfuhr.

Tokio – Nagano

Der Vorteil an non reserved seats ist die Tatsache, dass es quasi ein Flexticket ist. Die Fahrt nach Nagano liegt bei knapp 50€ oneway und dauert etwa 1,5 Stunden. Ich bin grundsätzlich auch für die Grand Class offen, allerdings sah ich darin aufgrund der kurzen Fahrt keinen Mehrwert. Wenngleich diese nur auf einigen Routen überhaupt offeriert wird.

Zum Einsatz kommen hier Züge der Baureihe E7.
Diese sind optisch dahingehend auffällig, dass sie sich doch sehr stark von der „typischen“ Optik der Shinkansen Baureihen E5/H5 bzw. 700 unterscheiden.
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Die Fahrt war wie immer hervorragend, ruhig, schnell und pünktlich. Das hat natürlich auch seinen Preis. Die Distanz beträgt keine 250 Kilometer. Da non reserved voll war kaufte ich im Zug noch für keine zwei Euro einen Sitzplatz in dem Wagen, in welchen ich soeben hineingesprungen war.

Ankunft kurz vor Sonnenuntergang
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In Nagano selbst hatte ich ein Hotel in der Nähe des Bahnhofs gewählt.
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Hier ging gerade die Sonne unter und das umliegende Bergpanorama konnte in der Distanz bewundert werden.
Wie erwartet wars hier ziemlich kalt. Mit Minus acht Grad hatte ich aber irgendwie doch nicht gerechnet.
Die nächste knappe Stunde habe ich noch passiv an nem Teams Termin teilgenommen und wieder draußen begann es zu schneien.
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Geplant hatte ich für heute Abend nichts mehr. Ich wollte mich nur etwas umsehen und natürlich noch irgendwo etwas essen.
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19.02.2026 | Nagano | Nagano – Tokio | Tokio IV

Wenn man schon mal zur richtigen Zeit da ist, bietet sich Nagano an. Ich war mir im Vorfeld etwas unsicher, allerdings wurde mir der Besuch doch sehr empfohlen.
Um zu den Schneeaffen zu gelangen, gibt es verschiedene Varianten. Retrospektiv die Beste wäre gewesen gestern Abend schon hin zu fahren und dort zu nächtigen.
Da es doch relativ abgelegen ist dauert es ne Weile und die Beste Variante – der direkte Bus – fährt nicht so wie ich es gerne hätte.

Frühstück wäre inkludiert gewesen, dafür war ich aber zu früh dran. Das Wetter sah dafür wieder gut aus.
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Um 06:41 nahm ich einen Zug, dessen Haltestellenabstände aber eher denen einer Straßenbahn glich.
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Irgendwo musste ich umsteigen
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Und danach noch einen lokalen Bus nehmen.
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Letzterer ist der Primärproblem, da der Fahrplan dem eines deutschen Dorfes gleicht. So kam ich aber um 08:35 Uhr am Snow Monkey Park an. Fast.
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Zum eigentlichen Eingang läuft man von hier nochmal 30-40 Minuten.
Hier lag auch noch ziemlich viel Schnee. Der Weg war aber gut zu laufen, bei auch hier -8°C nur etwas kalt.
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Oben angekommen erwarb ich für 800 Yen ein Ticket.
Die große Anzahl der Affen überraschte mich doch sehr.
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Die Makaken sind die einzigen die soweit nördlich zu finden sind und offenbar verweilen diese aufgrund der Kälte draußen gerne im 40-60°C heißen Wasser.
Allerdings überwiegend nur weibliche Affen und junge Affen. Auch hier ist fragile Männlichkeit ein Thema, sodass denen lieber kalt ist.
Speaking of: Mir ist tendenziell immer eher warm, nur die Hände sind doch sehr schnell sehr kalt geworden.
Wenn man in der Gegend ist lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Nachfolgend noch ein paar Bilder!
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Mit der Zeit machte ich mich wieder auf den Weg nach unten, da der direkte Bus von hier nach Nagano auch nur ein paar bestimmte Abfahrtszeiten hat.
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Mit 3.000 Yen auch eher teuer, dafür etwas schneller als geplant.
Zurück in Nagano konnte ich direkt den nächsten passenden Zug zurück nach Tokio nehmen, da ich mir das non reserved Ticket bereits gestern gekauft hatte.
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Ich bekam einen der letzten non reserved Plätze und einge Leute wichen auf den parallel fahrenden Asama aus, der allerdings etwa 20 Minuten länger braucht, da dieser öfter hält.
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Mir war nicht klar, ob die reserved seats alle belegt waren, aber warum man die Fahrt über lieber in den non reserved Wagen steht ist mir ein Rätsel. Der Aufpreis ist ja doch sehr moderat. Hätte ich mehr Planungssicherheit gehabt wäre das auch meine Wahl gewesen.

Da der Zug via Ueno fährt stieg ich hier aus und spazierte bei bestem Sonnenschein noch etwas durch Ueno.
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Abends dann nochmal ne Runde Mario Kart Arcade
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Ja alles außerhalb von Tokyo, Kyoto und Osaka ist alles günstiger ich bezahl für mein geplanten Urlaub im Mai auch außerhalb der geannten Städte z.b. Tottori für das Hotel fast nichts.
Obwohl sich das auch seit dem Tourismusboom nochmal krass gesteigert hat.
Letzter Besuch im Juni 2023, natürlich auch in F angereist, hatte ich das Asakusa Tobu Hotel selektiert.
Damals knapp 10K Yen pro Nacht. Heute 27K Yen pro Nacht.
Jeder wie er halt mag ich könnte das halt nicht mein Zimmer muss relativ ruhig sein was bei Kapselhotels halt nie 100% geben ist.
War tatsächlich überraschend ruhig :)
Stimme aber zu und es kommt immer auf das Vorhaben an.
Bin im Herbst in Peru und überlege auch noch was ich da buche. Auch da glaube ich, dass mir Hostel insgesamt nen größern Mehrwert bieten könnte.
Im Rahmen meiner Ambivalenz Anreise IB paid C, der Status muss ja auch erhalten bleiben:D
Bin gespannt drauf welche Städte du in Japan abgeklappert hast und ob sich die lohnen vielleicht in der nächsten Planung aufzunehmen.
Diesmal nicht dabei, aber bei meinen letzten beiden Besuchen:
Hiroshima - lohnt sich.
 

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20.02.2026 | Chofu – Niijima | Niijima I

Für den heutigen Ausflug, literally, entschied ich mich gegen eine erneute doppelte Buchung für die Nacht. Stattdessen verstaute ich mein Gepäck. Von der Shinjuku Station ging es in den Westen der Stadt. Der Flughafen Chofu hat keine direkte Schienenanbindung. Stattdessen können die letzten wenigen Kilometer mit einem Bus oder Taxi zurückgelegt werden. Aus Sicherheitsgründen wählte ich die letztere Option, da ich nicht unterwegs noch verloren gehen wollte.
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Von Chofu aus bietet New Central Airservice mehrmals täglich Flüge zu diversen vorgelagerten Izu-Inseln an. Diese können ab 30 Tagen vor Abflug zu Festpreisen gebucht werden. Super günstig ist es nicht, die knapp 150€ für den return sind sicherlich fair.
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Initial dachte ich an einen same day return, allerdings bietet sich Niijima an um mal fast zwei Tage wirklich wenig zu machen. Zudem finde ich es spannend, dass man quasi vor den Toren Tokios solch eine Option überhaupt hat. Daher geht’s erst am nächsten Tag zurück.

Geflogen wird mit Do228. Für den Nerd besteht sogar die Chance auf NG und nicht NG. In Chofu standen heute Morgen vier Do228 herum, davon drei NG.
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Mit der JA33CA war für den ersten Flug des Tages eine nicht NG vorgesehen.
Im Bild die 30, weil besser zu fotografieren.
Soweit so gut, fehlt mir auch.
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Die Flugzeit beträgt für diese Strecke in der Regel rund 45 Minuten.
Nach Niijima wollten an diesem Morgen inkl. mir nur zwei PAX. Aus Gewichtsgründen wurden wir gebeten die mündlich angesagten Plätze nicht zu wechseln. Ich hatte Reihe acht erhalten. In der Do228 sind die ersten sieben Reihen 1-1. Danach folgen ein paar gequetschte Sitze.
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Start ein paar Minuten hinter der Zeit und ich lies es mir nicht nehmen je nach Sicht beide Fenster zu nutzen.
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Tokio in der Ferne.
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Der gesamte Flug war ziemlich low altitude. Wie tief genau kann ich nicht sagen, da die Flüge bei FR24 nicht zu sehen sind.
Unterwegs gab es dann erstmal nur Meer mehr zu sehen, bis Niijima erreicht war.
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Bei der Landung wurde die STOL Fähigkeit sehr unter Beweis gestellt, fast wie auf nem Flugzeugträger :D
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Für den Rückflug nach Chofu hatten sich signifikant mehr PAX eingefunden, die im Terminal versammelt waren.
Bei angenehmem Sonnenschein spazierte ich den rund zwei Kilometer langen Weg vom Flughafen ins Dorfzentrum entlang.
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Hier war im Februar nun mal wirklich gar nichts los. Ampel auch obsolet eigentlich.
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Manchmal frage ich mich was ich eigentlich mache. Das letzte Mal als ich wegen der SF34 durch die estnische Peripherie spazierte.
Hier war die Do228 schließlich auch ausschlaggebend. Wäre es ne Dash oder ATR wäre ich jetzt wahrscheinlich in Tokio.

Da das Wetter gut war konnte ich die Highlights der Insel erkunden, bei Regen wäre es echt uncool geworden. Meine erste Anlaufstelle war eine Fahrradvermietung.
Für recht teure 20€ für 24h gab es ein mini e-Bike. Das ist hier aber auch wirklich nötig.
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Auto oder Motorroller war wegen nicht vorhandener japanischer Übersetzung meines Führerscheins keine Option.
Das erste Ziel war einer der Aussichtpunkte – immerhin gut 400 Höhenmeter.
Trotz e-Motor musste man ziemlich kräftig treten und es ging nicht so leicht von statten wie gedacht.
Ich bin auch sicher dass diese Art von Fahrrad für dieses Terrain komplett ungeeignet ist.
Zudem war es zu klein und Sattel und mini Räder taten ihr übriges :D

Nach oben ging es schließlich trotzdem schneller als gedacht und während der Fahrt machte ich hier und da ein paar Bilder.
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Auch auf den Straßen war absolut nichts los.
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Oben angekommen zeigte der Akku noch rund 60 Prozent der Kapazität an. Richtung Süden blickend sind weitere der Izu-Inseln zu erkennen.
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Nach unten ging es nahezu rasant. Wenngleich mein Vertrauen in die Bremsen nicht allzu ausgeprägt war.
Für das nächste Ziel und mutmaßliche Highlight der Insel – ich hatte mich deshalb bewusst für Niijima entschieden – ging es auf gerader Strecke ein paar Kilometer an die Ostküste der Insel.
Auch am Flughafen kam ich vorbei, bevor ich in den „geheimen“ Weg einbog.
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Der dann auch sehr schmal wurde.
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An dessen Ende wurde ich vom Pazifik empfangen und lief die Treppen zum Strand hinunter.
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Hands down – ohne Do228 wäre ich hier wohl niemals gelandet. Dafür lieb ichs.
Pazifik links, dramatische Steilküste rechts und ein Strand für mich alleine.
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Ich lief ungefähr ne halbe Stunde bis zur Stelle an der regelmäßig einiges an Gestein runter kommt. Es wird explizit davor gewarnt dort entlang zu laufen und selbst Surfer sollen das Gebiet weiträumig umpaddeln.
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Ich bin zwar grundsätzlich einem gewissen Risiko nicht abgeneigt, aber nicht dumm und auch sonst nur wenn ich es selbst zu beeinflussen glaube.
Das war hier nicht der Fall und mein Interesse nen großen Stein an den Kopf zu bekommen eher gering.
Entsprechend hielt ich mich so weit entfernt wie subjektiv vertretbar auf und konnte das Feld der Steinschläge gut sehen.
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Der Rückweg war näher am Wasser deutlich einfacher, da der feuchte Sandboden hier doch viel besser zum laufen war.
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Nijima II

Nach diesem Strandbesuch stand Berg Nummer zwei auf der Agenda. Über verawiaste Straßen
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Und vorbei an lost places ging es weiter.
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Dieser ist noch etwas höher und mit jedem Höhenmeter sah ich die Akkustandanzeige weiter Richtung Null laufen.
Auch hier war wieder gar nichts los und mit 12kmh aufwärts erreichte ich schließlich das Ziel.
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Restladung 16 Prozent. Zwischendurch habe ich herausgefunden, dass das Display verschiedene Modi hat und auch die Geschwindigkeit anzeigen kann.
Von hier hat man Sicht auf das Dorf und in der Distanz den Punkt des Vormittags. Weiterhin ist der Flughafen zu sehen.
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Auf der Fahrt nach unten war meine Risikobereitschaft größer und bei 40kmh machte ich Schluss – die Vibrationen wurden dann doch etwas zu viel :D
Außerdem hielt ich es nicht für ausgeschlossen hier noch einen Strafzettel zu bekommen, wenn ich mich nicht an die 30 kmh halte :D
Ich lies nun eben noch den Akku tauschen, damit ich für etwaige weitere Strecken gerüstet bin.

In der Nähe gabs noch nen Tempel
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Und weitere verlassene Strukturen
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Generell ist relativ viel verfallen. Sicherlich zieht es viele Leute nach Tokio oder in die Tokio - Yokohama Region.
Danach fuhr ich zum Domizil der Wahl. Das war dann doch rudimentärer als gedacht und mit 35€ für japanische Verhältnisse dann auch gar nicht so günstig.
Wenn man bedenkt, dass man diverse APA Hotels etc. in den Städten auch für den Preis bekommt.
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Das Bett zum selber bauen war im Schrank versteckt. Generell ist Niijima vielleicht ein Ort um mal wieder auf den Boden zu kommen.
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Nachdem ich hier kurz verweilte und den lokalen Supermarkt besuchte, fuhr ich die Küste entlang.
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Hier gibt es einen öffentlichen und kostenlosen Onsen.
Der stilecht mit einem Antik anmutenden Bauwerk geziert wird. Classic.
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Es war kälter als gedacht draußen und ich verzichtete heute drauf. Vielleicht morgen.
Ein paar Meter weiter befindet sich ein weiterer zugänglicher Strand, an welchem ich noch ein bisschen verweilte.
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Mit der Zeit ging es zurück, da nun auch endlich das von mir bei Maps herausgesuchte Restaurant geöffnet haben sollte.
Hier gab es Reis mit Curry und ein Asahi. War ziemlich gut!
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Anschließend bei Dunkelheit den kurzen Weg zurück. Mit 80 Prozent Ladestand kam ich wieder an.


21.02.2026 | Niijima – Chofu | Tokio V

Ich hatte gestern viel mehr geschafft als gedacht und man hätte auch einen same day return geschafft, wenn man nur einen der beiden Aussichtspunkte gemacht hätte. Auf den Onsen hatte ich heute auch keine so wirkliche Lust. Ein früherer Rückflug war leider auch nicht möglich, da heute alle der vier Flüge zu 100% gebucht sein sollten.

Ich gab um 10 Uhr das Fahrrad zurück und lief zur lokalen Bäckerei, um ein paar Teile zu erwerben.
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In der Sonne sitzend verbrachte ich einige Zeit nichts tuend und vollzog den OLCI für den NH Flug nach FUK.
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Zurück sollte es am Nachmittag gehen, sodass ich noch etwas finale Zeit in Tokio habe.
Die lokale Feuerwehr parkt nicht in Fluchtrichtung, Amateure.
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Zudem der Don des Dorfes mit seiner G-Klasse
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Zum Flughafen bin ich gelaufen und kam ausreichend kurzfristig an.
An einer Baustelle die japanische Ineffizienz gut festhalten.
Der Sicherungsposten links ist bei dem wahnsinnigen Verkehr absolut unverzichtbar.
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Mit der JA37CA geht’s zurück nach Chofu. Zum Glück eine NG.
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Absolut traumhaft
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11/10 departure
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Dann auch noch Mt. Fuji in der Distanz. Besser gehts wohl nicht.
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Und zurück in der Zivilisation.
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Von Chofu musste ich zunächst wieder nach Shinjuku um meine Sachen zu holen.
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Leider hatte das zur Folge, dass ich am super busy Samstagnachmittag zweimal durch die komplette Shinjuku Station musste. Anschließend ging es zur neuen location für die letzte Nacht. Diese befindet sich in Asakusa.


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War vor zwei Jahren schonmal hier und fand die Lage zu beiden Flughäfen ziemlich gut - Tobu Hotel Asakusa
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Grund war zum einen die Nähe nach Akihabara und zum anderen ein Gym in der Nähe.
Zu Hause gehe ich meistens 3-4 mal pro Woche und ab und an sollte das auch hier stattfinden.
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Nach Asakusa oder ins nahegelene Akihabara ging es nicht mehr, dafür noch kurz Richtung Skytree.
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LINDRS

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03.04.2013
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DRS
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01.10.2015
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DUS
Ich auch, ist aber wohl angeblich Fake:


Mega Bericht übrigens :) bin gern dabei.
Das wurde mir ebenfalls vorgeschlagen und habs auch schon angeschaut.

Die Aussagen der Salaryman im Kapselhotel auf meine Nachfragen passen insgesamt schon.

Denke aber auch dass viele von denen die Videos machen das alles etwas zu negativ darstellen bzw. zu monetarisieren versuchen. Weiß auch gar nicht mehr welche Kanäle es waren. Denke hab insgesamt so 4-5 Videos gesehen.

Gleichzeitig aber auch ein paar von Mr. Nippon (Deutscher in Japan) der oft Straßeninterviews durchführt. Die dortigen Aussagen zu Arbeitszeit, Gehalt und Ausgaben passen auch ins Salaryman Bild.
 
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Tsuruhashi

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11.07.2015
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Vvardenfell
Denke aber auch dass viele von denen die Videos machen das alles etwas zu negativ darstellen bzw. zu monetarisieren versuchen. Weiß auch gar nicht mehr welche Kanäle es waren. Denke hab insgesamt so 4-5 Videos gesehen.

Salarymantokyo dürfte der erste gewesen sein, der mit dem Berichten aus seinem Arbeitsleben bei einer sich nicht so sehr an die Gesetze haltenden Firma (Black Kigyo) großen Erfolg hatte. Das bringt eben Nachahmer. Hiros Video zeigt eher dass er ein Zug-Nerd ist, als dass all dieser Content falsch wäre. Ob ein unbedarfter Zuschauer Lust hätte sich mit Fahrplänen auseinander zu setzen um die Glaubwürdigkeit zu prüfen, ich weiß ja nicht 😁.
Japancontent ist eben sehr oft übertrieben, positiv oder negativ.
 

handballplayer3

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22.02.2026 | HND-FUK | Fukuoka I

Es gibt etliche Flüge täglich zwischen Tokio und Fukuoka. Insgesamt passte ANA um 11:30 Uhr am besten. Ich hatte bei Buchung noch gedacht an diesem Tag aus Nagano anzureisen und daher den Flug am sehr späten Vormittag gewählt. Zwischenzeitlich änderte ich die Reihenfolge, wenngleich ich die Uhrzeit immer noch passend fand um nach ausreichend Schlaf zu erhalten und ohne Hektik zum HND zu gelangen.
Am *G Check In wurde ich das Gepäck los und suchte nach der effizienten prio Siko die NH Lounge im Terminal auf.
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Das letzte Mal bin ich domestic nur JL geflogen und dort gab es in der Lounge wenigstens marginale snacks. Ich bin aber nicht mehr sicher, ob das am Emerald Bereich der Lounge gelegen hat. Bei NH gibt es nix. Nur drinks.
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Für den Flug war die JA984A vorgesehen. Eine B78X in der domestic Konfiguration. Diese verfügt insgesamt über 429 Sitzplätze.
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Aufgrund der noch immer problematischen B777-X Bestellungen ersetzen die 787-10 wohl die domestic B773 mit 514 Sitzplätzen, mit denen ich zweimal das Vergnügen hatte. Initial sollten auch fünf B779 als direkter Ersatz dienen. Mal schauen was da noch kommt.
Interessant finde ich, dass ANA in den verschiedenen B777 Varianten die mit der niedrigsten und höchsten Anzahl an Sitzplätzen betreibt.
Der Flug von HND nach FUK ist meistens von rund 1,5h Dauer und pünktlich ging es los.
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Hier gabs ein Wasser und nochmal Aussichten auf den Fuji, die via PA auch kommuniziert wurden. Licht natürlich etwas ungünstig.
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Im Gegensatz zu vielen anderen Flughäfen in Japan liegt FUK sehr nah an der Stadt und die Transferzeiten sind entsprechend kurz.
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Auch in Fukuoka ist die Station ziemlich riesig und verfügt über etliche Ausgänge.
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Nach einer Odyssee zum richtigen war das Ziel erreicht. Nur um zu erfahren, dass der CI erst um 15 Uhr möglich sei.
Latent war mir das klar. Ich schätze Japan so ein, dass man sich auch aus Prinzip daran halten würde. Meinen Kram konnte ich da lassen und lief zunächst in den Teil der Stadt, den ich die nächsten Tage wohl ohnehin nicht besuchen würde.
Südwestlich des Zentrums befindet sich der Simyoshi Schrein.
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Es war nicht viel los und der vibe gefiel mir gut
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In Fukuoka finden sich, wie häufig in Japan, auch etliche Zweckbauten. Generell ist die Architektur ja oft nicht herausragend.
Dazu sind sind die oerirdischen Stromleitungen ja noch immer extrem verbreitet. Allerdings wird sich das zumindest in Tokio bald ändern.
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Kurzer Stop am Hotel bzw. um meine übrigen Sachen zu droppen.
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Am Nachmittag gings dann weiter zum Tochi-ji.
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Zu meiner Freude gab es hier zudem bereits eine entsprechende Blütenpracht.
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Anschließend lief ich die Straße weiter in Richtung Ufer. Finde in Japan die urbane Vegetation spannend, da es oft gefühlt alles gibt.
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Am Hakata Port Tower besteht die Möglichkeit kostenlos nach oben zu fahren.
Die Aussicht beschränkt sich im Wesentlichen auf die Hafenanlagen und die baulich zweckmäßige Stadt.
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Ebenso führen diverse Straßen direkt am Wasser entlang. Waterfront development ist noch ausbaufähig.
Ein kleines Stück ist aber dennoch tauglich.
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Eventuell liegt der Fokus aber auch auf den beiden, teilweise kanalisierten Flüssen, welche die Stadt durchziehen. Hier ist es doch ganz gut gestaltet
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Ein paar Meter weiter kam ch bei ner Motorradvermietung vorbei und zufällig gab es die Karre, welche ich gerne hätte.
Allerdings nicht als 1000er, da ich mir kein 13K Motorrrad auf die Straße stellen will und es an einer Garage mangelt.
Eine güntigere 500er gibt es (bisher?) nur in China.
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Mit der Zeit wurde es dunkler und ich war im urbanen Zentrum Fukuokas angekommen
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In der Nähe befindet sich noch eine Mall, die halb offen gestaltet ist
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Ziel war hier eigentlich der Besuch von Ichiran Ramen - mit der Konsequenz hier etwa 90 Minuten warten zu müssen.
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Darauf hatte ich keine Lust, also gab es zunächst nen Crepe. Während ich auch hier warten musste studierte ich bei Maps Alternativen.
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Die Suche ergab eine weitere location gegenüber des Bahnhofs. Da musste ich ja eh mehr oder weniger hin.
Als ich dort war sah es nicht minder voll aus und tatsächlich sollte ich auch hier noch gut 40 Minuten warten müssen.
Es lohnt sich (leider) trotzdem und ist echt top.
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Hier wird auch auf offene Stellen hingewiesen. Der Stundenlohn repräsentiert dann wahrscheinlich gut, warum Japan mit nem passablen deutschen Gehalt dann doch eher günstig ist. Mit dem schwachen Yen natürlich umso mehr.
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Danach gings zurück. Aufgrund der Wartezeit wars inzwischen schon nach 21 Uhr.
 

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23.02.2026 | Fukuoka II

Bisschen länger geschlafen als gedacht ging es gegen acht Uhr zum inkludierten Frühstück, welches mir nicht besonders zusagte.
Da das U-Bahn Netz der Stadt ziemlich rudimentär ist war das Transportmittel der Wahl heute ein Bus.
Ich mag Busfahren wirklich und nutze zu Hause innerhalb der Stadt trotz Bus, U/Stadt/Straßenbahn und vorhandenem Auto nahezu ausschließlich das regionale Bikesharing metropolradruhr.

Hier hatte ich nun keine Alternative ausmachen können und hoffte in den richtigen Bus eingestiegen zu sein.
Aufgrund der japanisch akkuraten Anzeigen sollte das wohl passen.
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Die Fahrt war mit 25-30 Minuten zudem auch ziemlich lang.
Wie geplant konnte ich am Fukuoka Tower aussteigen.
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Hier befindet sich auch das einzige Hilton der Stadt – mithin für private Aufenthalte auch eher abgelegen.
Am Tower war ne Eisbahn aufgebaut. Auch etwas surreal, wenn man um die Ecke Palmen sehen kann.
Der beste Sonnenschein trügt allerdings. Bisher waren es nur 13°C.
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Ich hatte beim Blick aus dem Fenster extra meine kurze Hose rausgeholt, aber immerhin einen hoodie an.
Am anthropogenen Strand entlang ging es dann zurück in Richtung Stadt.
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Laufen war zeitlich kaum langsamer als mit dem Bus zu fahren.
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Der Weg führte zudem unterhalb des approachs des FUK entlang.
Nach einer Ibex CRJ700 und einer NH B738 überflog auch eine KE B77W meinen Weg.
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Es wurde wieder etwas urbaner
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An zwei der lokalen Parks verweilte ich einige Zeit. Beide waren sehr gut besucht.
Eventuell war heute auch ein Feiertag – der Geburtstag des Kaisers.
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Danach gings es kurz mit der U-Bahn weiter.
Ziel war der erste Ichiran laden jemals.

Auch hier gab es am späten Mittag mehr als eine halbe Stunde Wartezeit. Ich konte ja in der Sonne warten.
Und ich dachte mir ein vorerst letztes Mal Ichiran lohnt sich trotzdem, wer weiß wann es das nächste Mal nach Japan geht.
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Anschließend lief ich durch eine Passage, wie sie in etlichen japanischen Städten zu finden ist.
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Danach kam ich noch an nem Tempel vorbei
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Am späten Nachmittag gings nochmal in den Onsen des Hotels und anschließen reorganisierte ich das Gepäck.

24.02.2026 | Fukuoka III | FUK-TPE-SYD

Der Morgen startete relativ bewölkt und entsprechend war ich nicht ganz sicher was ich heue noch machen wollte.
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Ein bisschen vor den Toren der Stadt befindet sich eine Anlage, die einen großen liegenden Buddha beherbergt.
Da ich heute sonst keine anderen Ideen mehr hatte und es vom Wetter her auch nicht so super aussah, schien mir das eine gute Alternative zu sein.
Von der Fukuoka Station ging es eine halbe Stunde mit nem regionalen Zug direkt dorthin.
Am Gleis gegenüber stand ein irgendwie doch sehr japanisch aussehender Zug :D
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Vor Ort war es etwas größer als gedacht.
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Neben kleinen Buddhas
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Und grüner Umgebung
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Erreichte ich den liegenden Buddha.
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Dieser war doch ziemlich groß. Nachdem es leicht zu regnen begann ging es mit dem nächsten passenden Zug auch wieder zurück.
Danach schlenderte ich noch etwas durch die Umgebung.

Gegen 17 Uhr wollte ich für den Flug um 20 Uhr am FUK aufkreuzen.
Ich hatte mich im Vorfeld gefragt, wie man wohl zum int Terminal gelangt, da es bei Maps ziemlich weit vom domestic Terminal entfernt lag.
Nachdem die U-Bahn nur am domestic hält sollt meine Beobachtung dahingehend aufgelöst werden, dass es einen Shuttle Bus gibt.
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Am CI wurde noch der 18 Uhr Flug bearbeitet und tatsächlich konnte, oder wollte, man mich dort nicht für den Abendflug einchecken. Das ginge erst ab 18 Uhr.
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Gleichzeitig ist direkt gegenüber der self bag drop. Ich probierte es dann dort einfach mal und es funktionierte problemlos.
Diese experience beschreibt dann vielleicht auch die „es geht nicht aus Prinzip“ Erfahrung, die in Japan doch noch ausgeprägter als in Deutschland ist.

Dank SkyTeam Elite Plus gab es hier auch eine prio Siko.
Diese war gleichzeitig aber auch für Familien mit kleinen Kindern geöffnet, die ihre Kinderwagen auseinander bauen und ausräumen mussten.
Grundsätzlich sind prio Siko Berechtigte ja eher Leute die wissen was sie tun und nicht zum ersten Mal an einem Flughafen sind. Ob es so smart ist die mit Leuten zu mischen die wesentlich mehr Zeit benötigen weiß ich jetzt nicht.

Nachdem diese Prozedur geschafft war und auch die Ausreise schnell passiert war ging es in die Fukuoka Lounge.
Diese wird von quasi allen Airlines genutzt, steht aber auch für PP offen.
Dennoch war es erstaunlich leer.
Design gut, apron views, Essen nicht super viel Auswahl, dafür delikat. Top.
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FUK-TPE wird abends mit A333 bedient, manchmal auch mit A21N
Am TPE war ich erstmalig im November und fand den Flughafen vom layout nicht allzu effizient.
Da planmäßig ein layover von gut 1,5h vorgesehen war wollte ich spontan entscheiden, ob ich die CI Lounge besuchen wollte oder nicht.

Im oldschool A333 sollten sich augenscheinlich alle Plätze füllen.
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FUK-TPE war zwar on tim ready, aber ATC hatte wohl andere Pläne. Der Start verzögerte sich entsprechend um mehr als eine halbe Stunde.
Hier kam eine FA rum und sprach gezielt einige PAX an, ob diese etwas trinken wollen würden. Da ich auch dabei war, allerdings ablehnte, wird es wohl dem SkyTeam ElitePlus geschuldet sein.
Wie in der Region üblich gab es warmes Essen. Sogar zwei Varianten zur Auswahl und überraschend delikat.
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Lediglich einen Getränkeservice gab es nicht. Auf einer vergleichbaren Strecke (TPE-HAN) gab es mit BR eine marginal bessere Erfahrung.
Retrospektiv frage ich mich, ob die FA mit der Getränkefrage vielleicht nicht auch für jetzt gefragt hatte.

Auch mit Starlux bin ich kürzlich (HKG-TPE) geflogen. Mein Ranking wäre tatsächlich EVA, China Airlines und dann erst Starlux.
Wenngleich der China Airlines A333 natürlich maximal oldschool war. Ranking entsprechend das Softprodukt betreffend.

Die Landung in TPE erfolgte dann wieder relativ on time.
Allerdings dauert taxi ewig und das Gate war auch recht weit weg.
Zudem war eine völlig sinnlose – weil dort wirklich alles egal war – Transfersiko nötig.
Fünf Minuten vor Boardingbeginn kam ich am neuen Gate für TPE-SYD an.

Die Lounges befinden sich relativ zentral in einem Bereich und die Wege von dort können je nach Gate eine Weile dauern.
Daher war das keine Option.
Es gibt aber offenbar noch vereinzelt weitere Lounges und zufälligerweise direkt gegenüber vom Gate. Dafür ein echtes Kellerloch.
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Zwei schnelle Sapporo Bier inhaliert und eine Cola zero und ein Wasser maximiert ging es dann wieder zum Gate.
Hier startet das Boarding zeitgleich zu meinem Eintreffen.
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Für TPE-SYD war eine B77W vorgesehen, welche in Eco ja tendenziell eher zu vermeiden ist. Ab SFP dann A359. Trotz SkyTeam Elite Plus waren nur Standardsitzplätze ohne zusätzliche Gebühr reservierbar. Immerhin sollte man sagen, da ohne den Status auch diese aufpreispflichtig gewesen wären.
Dafür war ich vom Design echt angetan. Sieht hochwertig aus, dunkle Farben begünstigen das natürlich auch.
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Meine latente Hoffnung aufgrund des Reisezeitraums während chinese new year vielleicht ein Upgrade zu erhalten wurde leider nicht erfüllt.
Dafür war die Eco dem Anschein nach bei 100 Prozent.
Allerdings ist TPE-SYD auch gar nicht so lang, regelmäßig unter neun Stunden.
Zudem passten die Flugzeiten ganz gut davon im best case sieben Stunden schlafen zu können.
Lediglich die Ankunft in SYD um 12:15 Uhr hätte gerne zwei Stunden früher sein können nach meinem Geschmack :D

Direkt nachdem ich meinen Platz eingenommen hatte versuchte ich zu schlafen und es gelang auch recht bald recht gut.
Ich wurde rund zwei Stunden vor der Landung wach, unmittelbar bevor das Frühstück gereicht wurde.
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War gar nicht so verkehrt und die restliche Zeit bis SYD verging ebenfalls schnell mit guter Sicht.
Der erste Eco longhaul seit vier Jahren und über 25 nicht Eco longhauls war dann doch ganz erträglich.

Landung vor der Zeit und damit vor vier weiteren int widebodies.
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Von der Distanz schafft es der Flug nichtmal in die Top 30 und ich lernte, dass es auch Eco noch tut.
Wenngleich ich das natürlich vermeiden möchte wo es geht. Und bisher geht es ja sehr oft sehr gut.
Zumal ich hier auch meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wurde. 460€ für einen Eco oneway – das geht besser.
Wenn nicht gerade chinese new year und Mardi Gras in Sydney sind.

Damit g'day Australia!


Epilog gibts natürlich, aber so viel jetzt schonmal.
Ich mag die Abwechslung so sehr! In Japan und auch die Kombination aus regelmäßig 2+n Zielen.
Seit nem guten Jahr versuche ich ja bewssut weniger zu machen, merke aber dass es nur bis einer gewissen Grenze etwas ist.
Ich habe gemerkt, dass ich nicht viel länger am Stück in Japan hätte bleiben wollen und bin einfach kein Typ dafür. Mir gefällt es einfach
viel besser dann noch ein zweites, drittes oder zehnten Mal (kurz) wohin zu kommen.

Klar kann man ohne Probleme auch zwei Wochen am Stück in Tokio füllen.
Mir gefallen drei Besuche je 3-5 Tage im 2-3 Jahresabstand einfach besser :)
 

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25.02.2026 | Sydney I

Die Einreise lief sehr schnell, sodass ich dann noch rund 20 Minuten am Gepäckband verbringen musste. Prio schien auch nicht so wirklich zu funktionieren.
Trotz der unverschämten airport fare ging es mit der circle line in die Stadt bis Museum.
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Bereits ab zwei Leuten ist Uber fast immer günstiger. Wie man den ÖV absichtlich so schlecht dastehen lassen kann ist mir ein Rätsel. Wenn man am Airport ein oder aussteigt werden 18 AUD auf die fare aufgeschlagen, absolute Frechheit. War aber meines Wissens schon immer so.

Nachdem der heutige Tag zumindest gefühlt halb vorbei war wollte ich einfach nur meine Sydney Eindrücke etwas auffrischen.
Das geht am besten laufend in Richtung Opernhaus.

Erstmal durch Sydney, leider inzwischen ziemlich stark bewölkt
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Für die weitere Strecke bietet sich der Weg zu den botanical gardens an.
Am auf dem Weg liegenden Kunstmuseum warf ich ebenfalls noch nen Blick rein.
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Anschließend dann der royal botanical garden
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Von dessen Ende man eine gute view auf das ikonische Panorama hat
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Nachdem ich das Opernhaus und die Brücke aus der Ferne begutachtete lief ich danach am Ufer in Richtung Opernhaus.
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Leider noch immer ziemlich bewölkt kam ich nach kurzer Zeit an
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Ich finds immer krass die – inzwischen – privilegierte Lage zu haben quasi machen zu können was ich will.
An solchen ikonischen Orten wird mir das immer erst so richtig bewusst.
Viele hier machten den Eindruck, als wäre es vielleicht ihr Traum einmal nach Sydney zu kommen.
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Das lässt sich natürlich auch mit New York oder vielen anderen Orten substituieren.
Finds auch sehr oft surreal. Das letzte Mal als ich hier war ich mit 19 hier und auf dem Rückweg von meiner NZ Zeit. Hatte dort nach dem Abi ne Weile verbracht und auch sehr viel gearbeitet und sicherlich auch viel gelernt. Bin auch absolut sicher, dass der Grundstein für alles weitere dort gelegt wurde. Und zwar aufgrund meines eigenen Engagements.

Danach spazierte ich noch ein bisschen durch die Umgebung
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Am Abend gabs im Hostel der Wahl n Quiz aber viel wichtiger free Wein. Bei Buchung noch eine gute Idee war ich inzwischen gar nicht mehr so sicher. Ich glaube ich will nochmal (ein letztes Mal?) den Spirit von damals mitnehmen. Gleichzeitig hab ich auch kein großes Interesse daran meinen Zeit mit 18-20 jährigen zu verbringen.
Glücklicherweise gab auch älteres Publikum.
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Später gings dann noch in ne Bar / Club. Hier wurde an Einlass ein Foto von jeder Person gemacht und das dem entsprechenden Ausweisdokument zugeordnet. Vermutlich im Rahmen der DSGVO in Deutschland undenkbar.
Im Gegensatz zu damals konnte es mir jetzt egal sein dass ein Bier gut 10€ kostet, obwohl es jetzt auch geschmacklich echt kein Highlight war.
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Gegen 03 Uhr wars mir dann genug, weil der DJ auch teilweise echt gar nicht so gut und ziemlich cringe war.
Für nen Mittwoch kann man aber wahrscheinlich auch nix sagen.


26.02.2026 | Sydney II

Aufgrund der eher späten bed time stand ich gegen zehn Uhr auf und machte mich langsam auf den Weg zur nächsten passenden Bushaltestelle.
Der Plan war von Coogee den Bondi coastal walk zu absolvieren. Lockere sechs Kilometer.
Leider ziemlich bewölkt. Obwohl krasse Sonne hier auch heftig wäre.
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Es gibt hier auf jedem Meter dramatische Küsten.
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Etwas überraschend stand ich auf einmal an nem Friedhof. Vielleicht der Friedhof mit der besten Aussicht weltweit?
Nicht minder überrascht war ich, dass man die Fläche zur Renditeoptimierung nicht längst anderweitig nutzt. Vermutlich ist das aber auch einfach nicht erlaubt.
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Kurz vor Bondi erreicht man das iconic Schwimmbad, dessen Eintritt mit sechs Euro sogar ziemlich fair ist.
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Am Strand kam dann die Sonne etwas länger heraus.
Bald darauf begann es allerdings auch ziemlich stark zu regnen.
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Entsprechend verlies ich Bondi dann auch bald. Diesmal fuhr ich aber nicht den kompletten Weg mit dem Bus zurück.
Die Fahrt zog sich auf dem Hinweg mit rund 45 Minuten doch sehr.
Es ging nun 15 Minuten bis Bondi Junction.
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Ich hatte zudem spontan den Auftrag bekommen bei LSKD noch nach Shirts zu schauen.
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Nach kurzer Rücksprache – besser ist das – kamen nur zwei Shirts in Frage. Alle anderen waren zu langweilig oder nicht in der passenden Größe vorhanden. Die Entscheidungsfindung war obsolet, da ich einfach beide mitnahm für zusammen 145 AUD.
Danach gings dann rund zehn Minuten zurück bis Town Hall.
Ab dem späten Nachmittag regnete es dann quasi durchgängig und stark
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handballplayer3

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27.02.2026 | Blue Mountains I

In der Nähe von Sydney gibt es mit den blue montains eine attraktive Umgebung, die man grundsätzlich auch durch ÖV erreichen kann. Nachdem mein Flug SYD-PPP in zwei Tagen allerdings am Vormittag startet und ein Mietwagen für einen ganz guten Preis verfügbar war, wurde es die bequeme Variante. Dieser musste allerdings am SYD abgeholt werden, was etwas nervig war. Insbesondere weil nun erneut der unverschämte Airport Zuschlag zu entrichten war. Da ich aber zu früh dran war machte ich von einem der workarounds Gebrauch und stieg Mascott aus und fuhr dann noch fünf Minuten mit nem Bus.

Bei Sixt dauerte es über 20 Minuten, obwohl nur zwei Leute vor mir waren.
Upgrade gab es auch keins, obwohl mir das hier auch eigentlich egal war. Ich buche eh das was ich mindestens will.
Dass es am Flughafen aber keine Verfügbarkeit gibt glaube ich nun auch eher nicht.

Genervt war ich eher über eine Lüge in der Sixt App. Es heißt, dass am domestic Terminal seit einiger Zeit keine Mietwagen mehr die dortigen Parkplätze benutzen dürfen und es deshalb eines Shuttles in ein nahegelegenes Parkhaus bedarf.
Sämtliche andere Anbieter schien das nicht zu betreffen. Anders gesagt: Wenn Sixt sparen will dann sollen die es nicht so frech mit Ausreden versuchen.

Es gab nen Toyota Corolla Hybrid mit knapp 12.000 Kilometern und absolut keiner Ausstattung.
Dafür war alles was aus Plastik sein kann aus Plastik.
Es dauerte auch recht lange aus Sydney herauszukommen.
Der Scheibenwischer funktionierte gut und leider sah es so aus, als würde der heute wohl noch öfter gebraucht.
Das Wetter wurde von diversen Apps sehr unterschiedlich vorhergesagt und ich wollte entsprechend live schauen wie es aussieht.
Zwischendurch wurde es kurz etwas heller, allerdings sollte sich meine Hoffnung bald verwässern.
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Es sah nun vielmehr so aus, als würde es überhaupt nicht mehr zu regnen aufhören.
Nach meiner Ankunft in Katoomba begutachtete ich diverse Wetterapps und Seiten und kam zum Entschluss: Das wird nix mehr.
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Originär wollte ich mindestens den cliff walk machen – tendenziell mehr.
Exemplarisch fuhr ich kurz zu den three sisters um festzustellen, dass die Sicht wirklich nicht schlechter hätte sein können.
Ist natürlich ungünstig, wenn es wirklich so schlecht ist.
Gleichzeitig hatte ich ja oft auch viel Glück das Wetter betreffend. Vor allem weil ich ja grundsätzlich oft ziemlich wenig Spielraum für einzelne Tage habe.

Tja, was machen? Viele Alternativen gibt es hier nicht.
Ich schaute bei Maps ob es hier vielleicht ein Gym gibt und wurde fündig.
Das tendenziell besser aussehende hat freitags nur von 08:00 – 12:00 Uhr Personal vor Ort und ist sonst nur für Berechtigte zugänglich.
Die zweite Wahl, quasi direkt nebenan, hatte immerhin bis 17 Uhr Personal vor Ort. Der Daypass kostet mit 15€ fast so viel wie der monatliche Beitrag zu Hause, aber was will man machen. In Anbetracht des hiesigen Preises von 85€ für den Monat stimmt wahrscheinlich wenigstens die Relation.
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Da ich ja nun mangels Zeit und Möglichkeiten länger nicht war, wollte ich den Preis wenigstens maximieren und absolvierte meinen eigentlichen zweier Split mehr oder minder komplett. Das Equipment war auch ganz brauchbar, aber halt auch keine 15€ wert. Was willste machen.
Dafür provokativ im All Blacks Shirt.
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Nachdem ich fertig war ging es zum Hostel der Wahl. Ihr wisst, der vibe.
War ziemlich oldschool und größer als gedacht.
Dazu ziemlich gut in Katoomba gelegen für alles was ich heute vorgehabt hätte.
Und gratis Parkplatz
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Katoomba selbst ist auch eher etwas run down
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Für realpreisige 50 AUD gabs im nahegelegenen Supermarkt ein paar Snacks, wenig Obst und ein paar Getränke. Man darf einfach nicht hingucken, sondern hält am besten nur die Kreditkarte dran :D Obwohl Lebensmittel in Deutschland ja eh sehr günstig sind und es mit dem australischen Lohnniveau dann auch einigermaßen passend ist.

Um den Laptop nicht umsonst mitgenommen zu haben und dem nach wie vor desaströsen Wetter zu entfliehen, verbrachte ich etwas Zeit am Bericht.
Alles retrospektiv ist dann doch echt viel.
Mit der Zeit kam ich mit n paar Leuten ins Gespräch, obwohl es meiner Erfahrung nach in Australien und Neuseeland dann doch immer sehr redundant ist.
War damals ja selbst so.

Viele machen working holiday und haben entsprechend vor allem dazu Themen.
Vor zwei Jahren und letztes Jahr waren die Gespräche und Themen in Vietnam und Laos dann doch interessanter. Ist auch einfach ein anderes Publikum und eine andere Altersgruppe. OZ/NZ eher jünger, während man sich in Südostasien mit 25+ ja ganz bewusst für ein Hostel entscheidet und nicht aus finanziellen Gründen :D


28.02.2026 | Blue Mountains II


Wie gestern war die Situation das Wetter betreffend etwas unklar. Solange es etwas besser als gestern wäre würde schon helfen. Und zumindest etwas Sicht wäre gut. Überlegt hatte ich mir primär den grand canyon hike – no matter what – und würde danach schauen was noch so machbar ist.
Am Morgen sah es nur unwesentlich besser aus. Für den Grand Canyon hike war das aber auch gar nicht tragisch. Retrospektiv sogar gut.
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Die Fahrt dauert knapp ne halbe Stunde. Obwohl Wochenende und der hike beliebt, war nicht viel los.
Als Rundkurs konzipiert ist entsprechend ist die Richtung auch egal. Ich wählte Uhrzeigersinn aus und lets go!
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Hier hat man theoretisch direkt am Anfang den Echo point – Sicht nicht vorhanden.
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Direkt danach geht’s erstmal lange nach unten. Aufgrund des Regens ist der Boden nicht selten etwas matschig und auch viele Pfützen haben sich angesammelt.
Ab und zu regnet es auch leicht, oder es tropft zumindest.
Ich finds geil – Regenwald könnte wohl kaum authentischer sein.
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Die unzähligen Grüntöne begeistern mich jedes Mal, obwohl Regenwald an sich ja schon immer Ähnlichkeiten aufweist.
Durch die hohe Anzahl der Farne könnte man fast meinen in Neuseeland zu sein.
Meine Nike Wanderschuhe sind – ernsthaft – mal wieder hervorragend geeignet. Der Weg ist gut in Schuss und an den Rändern meistens ausreichend trocken.
Hin und wieder sind Wasserläufe zu passieren.
Ob des Regens der vergangenen Tage zu einem reißenden Strom mutiert, liegen die Querungsmöglichkeiten einige Zentimeter unter Wasser.
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Als Kind hab ich hin und wieder dieses Format von Baer Grylls geschaut und hatte in Erinnerung, dass man in diesen Fällen die Schuhe und Socken am besten auszieht.
Das hat tatsächlich bestens funktioniert und auch danach bei wieder anziehen fühlte sich alles ziemlich trocken an.
Zwischendurch ging es bereits ab und an auch mal wieder etwas hoch.

Dazu gab es ein paar Wasserfälle, die nun natürlich auch besonders zur Geltung kamen.
Der in dieser Richtung letzte Teil lag wieder ein Stück weiter oben und war recht eng.
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Das letzte Stück geht über unzählige Stufen nach oben. Habe für die gut sechs Kilometer etwa 2,25h gebraucht, während die Tafel von drei bis vier Stunden sprach. Es kamen mir auch ein paar ältere Leute entgegen, die sicherlich eher die vier Stunden ausreizen würden.
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Nicht so weit entfernt gibt es noch nen weiteren hike, allerdings soll der nach viel Regen wohl besonders matschig sein, sodass ich mich dagegen entschied. Ich fuhr zunächst wieder zurück. Und wählte alternativ den Cliff Walk, der teilweise nicht minder matschig war. Zudem war die Sicht auch noch immer eher schlecht.
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Ja, das ist der Weg
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Zurück ging es vier Minuten mit nem Bus, statt rund 40 Minuten zu laufen. In der Stadt gibt es zwei lokale Brauereien, von der ich eine besuchen wollte.
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Vier kleine Bier und nen Burger für zusammen 30€ bei ner interessanten view.
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Zumal es den Anschein machte, als würde es vielleicht vom Wetter etwas besser.
Tatsächlich wurde es zum Abend hin vom Wetter endlich besser – um nicht zu sagen gut.

Ich fuhr erst zu einem lookout mit östlicher Ausrichtung.
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Danach zum main spot um dann final doch noch die classic blue mountain view zu bekommen.
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War zwischendurch schon fast etwas mad, da die Alternativen bei schlechtem Wetter ja doch etwas begrenzt waren.
So hat es dann jetzt doch noch alles ziemlich gut gepasst insgesamt.

Ich hätte mich auch geärgert, wenn ich hier mehrere Tage geplant hätte und jeden Tag auf gutes Wetter hätte warten müssen.
Natürlich kann man alles auch bei Regen und Nebel machen, ist dann halt nur fraglich obs das "wert" ist :D
 

Batman

Erfahrenes Mitglied
18.11.2017
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Hamburg
In einem Autoland wie Australien ist ja eh ÖPNV nicht mit hier vergleichbar. Flughafen Zuschläge gibt es mMn auch in anderen australischen Städten. Der ÖPNV ist mMn in Australien schon immer recht teuer gewesen, aber Sydney hat ja gerade massiv in den ÖPNV investiert. Vielleicht wollen sie so die explodierten Kosten wieder etwas einfangen.

Sydney ist schon ganz nett. Aber ich find Brisbane irgendwie sympathischer. Mag aber auch an meiner persönlichen Bindung zu der Stadt liegen. Ähnlich ja mit Melbourne.

Blue Mountains ist auch schön. Schade dass das Wetter nicht so richtig mitgemacht hat.
 
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Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
In einem Autoland wie Australien ist ja eh ÖPNV nicht mit hier vergleichbar. Flughafen Zuschläge gibt es mMn auch in anderen australischen Städten. Der ÖPNV ist mMn in Australien schon immer recht teuer gewesen, aber Sydney hat ja gerade massiv in den ÖPNV investiert. Vielleicht wollen sie so die explodierten Kosten wieder etwas einfangen.
Ist sicherlich eine Grundsatzfrage, ob ÖV Kosten überhaupt einfangen muss.
Fand es nur im speziellen in SYD beachtlich, dass Uber sich ab zwei Personen eigentlich immer lohnt. Die negativen Kosten des MIV mal gar nicht inkludiert.

Davon abgesehen klar, es gibt ja am JFK auch den AirTrain Zuschlag zum Beispiel.
Und ohne Deutschlandticket ist ÖV in Deutschland ja auch eher teuer.
DUS ins Büro nach Essen für ca. 20 Minuten Fahrt liegen bei knapp 20€.
Aufgrund mehrerer Stadtgrenzen, das ist hier echt ein "Problem".

Sydney ist schon ganz nett. Aber ich find Brisbane irgendwie sympathischer. Mag aber auch an meiner persönlichen Bindung zu der Stadt liegen. Ähnlich ja mit Melbourne. Blue Mountains ist auch schön. Schade dass das Wetter nicht so richtig mitgemacht hat.
Brisbane gibt es zum Ende hin ja noch, sodass es einer fast direkten Vergleich geben kann :D
Melbourne, Perth und Adelaide muss ich irgendwann in der Zukunft noch hin! :)

Wetter in Australien war insgesamt ziemlich durchwachsen. Das war diese Saison wohl insgesamt so.
In PPP zum Beispiel war zeitweise sogar der Flughafen aufgrund von flash floods gesperrt.
Die Situation im northern territory hat es ja sogar in deutsche Nachrichten geschafft.
 
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Batman

Erfahrenes Mitglied
18.11.2017
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Hamburg
Der Zuschlag in Brisbane ist echt knackig.
Melbourne hast du den Bus. Die Bahnanbindung ist noch in Planung https://www.melbourneairport.com.au/community/airport-rail-link?

Hatte das durcheinander gebracht. Dann kenn ich bisher auch nur SYD und BNE Zug zum Flughafen.

Australien ist auch für Australier teuer geworden. Aber es ist relativ nicht so "schlimm" wie hier.

In Melbourne war tatsächlich fast alles wie immer wettertechnisch Januar bis März. Allerdings gibt es da eh 4 Jahreszeiten an einem Tag :)
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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01.03.2026 | SYD-PPP | Airlie Beach I

Mit Abflug gegen halb zwölf plante ich mit einer Rückgabe des Vehikels um neun Uhr. Da JQ ja kein OneWorld Mitglied ist gibt es keine benefits und ich plante lieber etwas großzügiger. Zumal man ja auch erneut vom Parkhaus zum Terminal gefahren werden muss.
Die Fahrt zurück zum SYD war unspektakulär und zeitlich wie antizipiert.

Obwohl REX offenbar inzwischen nicht von T2 fliegt besteht deren Lounge weiterhin. Mit PP zugänglich verdient diese das Prädikat minimaler Standard. Es gibt eigentlich nur drinks. Bier und Wein zudem verschlossen und ab 15 Uhr zugänglich.
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Mit Jetstar bin ich in Neuseeland ein paar Mal geflogen, die dort auch das OZ AOC nutzen. Entsprechend keine neue Airline.
Eingesetzt wird A321.
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Kommt einem bekannt vor
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Pünktlicher Start und ein paar views
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Ich selektierte irgendeinen combo Tarif, der mir die beste Option zu sein schien. Neben Gepäck und Sitzplatz gab es auch noch ein paar AUD für das BOB Angebot. Die Höhe dessen richtet sich wohl nach der Streckenlänge. Hier waren es 15 AUD. Das passte genau für Pringles und ein Bier, das mich einfach zu sehr anlachte.
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Da PPP in einer anderen Zeitzone liegt erfolgte die Landung trotz zwei Stunden Flugzeit und Start um etwa 12 Uhr bereits gegen 13 Uhr.
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Am PPP hatte ich einen weiteren Mietwagen reserviert. Gleiche Kategorie, diesmal allerdings bei Avis. Hier gab es dank einer Aktion noch 4K MM extra.
Viel fahren wollte ich zwar nicht, allerdings war ein Auto hier auch einfach wesentlich praktischer. Vom Flughafen gibt es Alternativen mit speziellen Bussen, die aber auch nicht so günstig waren. So richtig viel Zeit in und um Airlie Beach selbst hatte ich eh nicht.

Bei Avis wurde ein Paar gerade bedient, als ich mich mit etwas Abstand anstellte. Die Dame am Counter fragte nach ein paar Sekunden: „Max?“
Auf mein yeah kam dann ziemlich aussie like „Here’s the key, since you are preffered. Car’s in spot C2, have a great day!“
Das war die unkomplizierteste Entgegennahme jemals. Habe meinen Führerschein in der App hinterlegt, aber theoretisch hätte jeder einfach ja sagen können :D
Auf dem Schlüssel war „Kluger“ vermerkt. Zunächst an ein China Fabrikat denkend wurde ich von einem riesigen Toyota überrascht.
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Passenderweise stand direkt daneben ein Corolla, wie eigentlich gemietet.

Der war Kategorie C, der Kluger ist H. Ich denke das ist mehr als eine Stufe, aber so ganz schlau werde ich nicht draus. Es wird grundsätzlich zwischen nicht SUV und SUV unterschieden und dann innerhalb dieser Kategorie nochmals.
Die Dimensionen waren auf den ersten Metern etwas ungewohnt auch das Fahrverhalten mutete auch eher amerikanisch an.
Zudem war die Sitzposition ungewohnt hoch.
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Meine Karre zu Hause ist wesentlich tiefer und auch die „sportliche“ Ausstattungsvariante einer der VAG Marken.
Wie auch der Corolla war der Kluger ein Hybrid (nicht plug in), wenngleich ob des Gewichts der elektrische Antrieb während der Fahrt scheinbar gar nicht genutzt wird, nur beim Anfahren. Die Fahrt dauerte Länger als gedacht, sodass ich erst nach knapp einer Stunde an meinem Ziel ankam. Das war ne coin laundry, die hier 24 Minuten Wäschen für 6 AUD versprach.
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Ich versuche immer zu wenig Kram wie möglich mitzunehmen.
Bei den Zielen in Südostasien ist es auch immer echt easy den Kram irgendwo waschen zu lassen. Hier muss man sich dann selbst drum kümmern.
Nachdem das erledigt war, gings ein paar Minuten zurück nach Airlie Beach. Am Domizil angekommen war ich von der natürlichen Gestaltung sehr angetan.
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Es gab zwischendurch noch einen kurzen Schauer und ich studierte die Vorhersage für die nächsten beiden Tage. Ob des Zeitplans durfte auch hier vom Wetter nicht viel schief gehen. Im Gegensatz zum Spätsommer in Sydney, hätte ich mich hier über Regen nicht beschweren können. Zu dieser Zeit ist das nicht unwahrscheinlich. Dennoch pokerte ich auf ausreichend Glück.

Am heutigen Nachmittag begutachtete ich das kleine Zentrum von Airlie Beach.
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Und ging danach noch ne Weile in die Lagune.
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Aufgrund der häufig vorkommenden Quallen im Meer dient diese wohl als entsprechende Alternative.
Eintritt gibt es nicht, dafür aber lifeguards und insgesamt wirkt es wie ein ziemlich großer Hotelpool.
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02.03.2026 | Airlie Beach II | Great Barrier Reef


Neben einigen anderen Orten ist auch Airlie Beach eins der gateways zum great barrier reef.
Es gibt diverse Optionen – je nach Zeit und Budget. Am besten geeignet für meine Vorstellungen war Boot + Heli + Boot.

Noch besser wäre das zweite Boot zu streichen, das war aber keine Option. Ob ich den Heli implementiere oder beide Wege mit dem Boot zurücklegen würde wollte ich vom Wetter abhängig machen. So viel zum Plan. Der wurde dahingehend zerschossen, dass jede Heli Buchung mindestens zwei PAX in einer Buchung verlangt.

Ich wollte das reef aber schon sehr gerne von oben sehen, sodass ich eine Alternative eruieren musste. Machbar schien mir dann nur inner reef und whitsundays und aufs outer reef zu verzichten. Das fand ich auch gar nicht so schlimm, da ich noch nie tauchen war und das wahrscheinlich eh der USP des outer reef ist.
Zusätzlich sollte es dann noch nen scenic flight am nächsten Morgen geben, um den Heli zu substituieren und das reef von oben zu bewundern.
Heute aber erstmal Boot und whitsundays. Pick Up um neun Uhr und nach wenigen Minuten war der Hafen erreicht.
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Einige der PAX hatten die Anreise wohl eigenständig auf sich genommen, was in einem Fall zu einer Verspätung führen sollte. Von hier ging es mit nem schnellen Boot aka Katamaran heute quasi den ganzen Tag durch die whitsundays. Geplant sind mehrere Stops and verschiedenen Orten.
Von größter Relevanz wahrscheinlich hill inlet und whiteheaven beach. Ich bin kein ausgeprägter Fan von Booten und würde es eher als Mittel zum Zweck bezeichnen :D

Insgesamt hat mir das Boot an sich auch wirklich nicht gut gefallen. Heute waren es 35 PAX, die in einer 3-3 Konfiguration platziert werden.
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Kapazität sind wohl um 42 PAX. Das hat dann zur Folge, dass man nach vorne raus einfach keine gute Sicht hat.
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Bis zum ersten Stop dauerte es ne gute Stunde. Das Meer ist hier wohl immer eher wellenreich. So auch heute und es gab doch ein gewisses auf und ab.
Zudem wurde es manchmal auch etwas nass. Vor allem für die ganz vorne.
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In der Reihe vor mir saßen drei Chinesinnen, die zwischendurch einen Regenschirm aufspannten. Das hat die Crew dann sehr zügig unterbunden.
Ich sollte später noch mehrfach den Eindruck haben, dass die nicht die richtige Tour gebucht haben wahrscheinlich :D
Was mir auch nicht gefallen hat: Es wurde nicht kommuniziert welche Stops wann dran sind und wie lange es dorthin dauert.

So waren wir dann zunächst am hill inlet lookout.
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Dieser ist nach einem kurzen hike zu erreichen und wie der Name erahnen lässt, sind die whitsundays aus exponierten Lage zu bewundern.
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Wetter inzwischen passabel, aber noch nicht perfekt :D
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Wer findet die Fauna?
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Nachdem alle wieder eingepfercht wurden, ging es weiter zum südlichen Ende des whiteheaven beachs.
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Hier wurde dann auf dem Boot zunächst lunch serviert.
Sandwich zum selber bauen. Für eine zweite Runde hat es nicht gereicht. Finde ich auch extrem schwach.

Anschließend sollten alle die heute Morgen ausgeteilten stinger suits anziehen.
Zumindest wenn man plante, irgendwie ins Wasser zu gehen. Die Chinesinnen hatten diese Pläne nicht. Stattdessen zogen sie Jacken an, um sich vor der Sonne zu schützen. Finde ich grundsätzlich richtig, dennoch schien es mir noch immer nicht die richtige Tour für die zu sein.

Am Strand hatte man ne gute Stunde Zeit für was auch immer.
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Ich sicherte mir zunächst eins der beiden SUPs und paddelte umher
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Danach schaute ich mich am Strand um, der sicherlich das Attribut nahezu perfekt verdient hat.
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Allerdings auch von anderen Touren besucht
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Negativ aufgefallen ist die Dame eines älteren Paar aus Dänemark.
Die waren mir zuvor schon als ziemlich egoistisch aufgefallen.
Als einzige hatte die den stinger suit ausgezogen und ging trotzdem ins Wasser.
Die Crew hat wiederholt darauf hingewiesen, dass es das eine ist wenn die von ner Qualle erwischt wird, aber gleichzeitig wäre die Tour dann auch für alle anderen sofort vorbei.

Zurück auf dem Boot hätte ich mir erneut eine bessere Kommunikation gewünscht. Der nächste Stop war diesmal nämlich nur wenige Minuten entfernt. Unwissend zog ich den suit aus, um mich kurz darauf unter größter Mühe wieder rein zu kriegen.
An einer der vielen inner reefs war nun gut 45 Minuten Zeit die lokale Unterwasserwelt zu begutachten.
Die Sicht war teilweise recht trüb, das ist zu der Zeit aber auch nicht ungewöhnlich.
War cool, aber hier hätte das outer reef wahrscheinlich noch wesentlich mehr geboten.
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Die Fahrt zurück war dann nochmal ne gute Stunde, sodass wir um kurz vor 17 Uhr zurück waren. Die anfängliche Verspätung wurde also nicht irgendwo gekürzt.
Insgesamt würde ich schauen, dass ich ein Boot mit weniger Leuten nehme. So fand ich das alles doch etwas zu viel Mittel zum Zweck. Der Preis von 200 AUD ist sicherlich ok. Vor ein paar Jahren in Belize gab es ne drei Stunden Tour für 50 USD.

Abends bin ich dann nur noch ein bisschen durch die Gegend spazieren gewesen.
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handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
03.03.2026 | PPP-BNE | Byron Bay I

Von Airlie Beach wollte ich gerne noch an die Ostküste. Fahren mit oneway Miete war nicht so attraktiv.
Flüge gibt es weder von PPP noch HTI zur goldcoast aka OOL, sodass ich auf BNE auswich und dann von dort zunächst nach Byron Bay fahren wollte.
Gerne hätte ich auch mal Virgin Australia gebucht, allerdings passten auch hier die Flugzeiten von Jetstar besser, wenngleich mir etwas früher am Tag besser gefallen hätte. Der Abflug um 13 Uhr resultiert nämlich in einem nahezu unbrauchbaren Tag.

Da das mit dem Heli ja alleine keine Option mehr war blieb so vor dem Flug nach BNE noch Zeit für den scenic flight zum reef. Es gibt mehrere Optionen am Tag und präferiert hätte ich den Flug um 08:30 Uhr. Natürlich war der schon voll, sodass für mich nur noch der 07:00 als Alternative blieb.
Das hatte früheres Aufstehen zur Folge als mir lieb war, aber immerhin war das Wetter passabel.
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Von WSY wurde eine Stunde über die whitsundays und das reef verprochen.
Vehikel der Wahl war die VH-KIQ
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Eine GA8 Airvan. Tatsächlich bin ich das Muster, ebenfalls in Belize, schonmal geflogen. Die hiesigen Flüge sind ab und zu bei flightradar zu sehen. Ich beurteilte einen Platz auf der rechten Seiten als bessere Alternative und positionierte mich während des briefings taktisch klug, um als erster einstiegen zu müssen.
Mit insgesamt fünf PAX war sogar noch ein Platz frei und um 06:55 Uhr ging es los.
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Zunächst über den whiteheaven beach
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Und dann zum reef
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Gemäß abgelesener höhe in 200ft
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Das war schon wirklich cool, obwohl nochmal etwas höher für einen Gesamteindruck auch top gewesen wäre
Die letzten zehn Minuten waren dann auf einmal super shaky, bevor es nach tatsächlich exakt einer Stunde wieder vorbei war.
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Meine Statistik ist aufgrund der Entfernung nach GC Distanz ohnehin verfälscht, sodass die paar Kilometer auch egal sind. Tatsächlich war das der erste nicht Streckenflug. Wenn man von dem Skydive Flug damals in Neuseeland mal absieht. Aber der hatte ja de facto auch keine Landung mit nem Flugzeug :D

Danach ging es nochmal kurz nach Airlie Beach um was zu essen und direkt zum PPP, welcher nach rund 40 Minuten erreicht war.
Viel ist hier nicht los und entsprechend ist alles schnell erledigt.
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Wenn schon Standard A320 dann diesmal wenigstens special livery. Die scheint auch ziemlich frisch erneuert zu sein. Orange ist hier ja sonst echt undankbar.
Eine Dame mit nem Rollstuhl wurde hier mit einem manuellen Lift nach oben gebracht, das habe ich auch noch nie gesehen.
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special c/s
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Auf der Strecke betrug das Guthaben 10 AUD, das knapp für die Toastie + Drink comb nicht ausreichte.
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Ohnehin war ich verblüfft, dass Jetstar sowas überhaupt anbietet. In OZ gibt es ja ohnehin fast ein QF Monopol.
Ebenso bedeutet das für die FA ja doch recht viel Arbeit. In den vorderen Reihen würde ich die Quote der PAX mit Guthaben auf rund 50 schätzen.
Brisbane konnte man auch gut von oben sehen.
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Am BNE waren weder Sixt noch Avis preislich interessant genug, sodass es dann die dritte Alternative wurde: Irgendwas via Check24.
Auch das hatte einen kurzen Transfer zur Folge, wie man es von lokalen Vermietern auch oft kennt. Gebucht war irgendwas mittelgroßes.

Hier wurde das als Haval Jolien interpretiert. Eine Makre aus dem chinesischen Hause Great Wall Motors.
Die wohl gerade auch auf dem deutschen Markt launched.
Mit fast 50K KM auch schon etwas älter, aber im Innenraum noch gut in Schuss.
Verarbeitung auch wirklich nicht schlecht. Vor allem für den Preis.
Was mich sehr schnell sehr stark nervte:
Es gibt ne Innenraumkamera. Immer wenn ich „unaufmerksam“ war piepte es länger.
Das führt spätestens dann zu Problemen, wenn man irgendwas verstellen will. Die Klimaanlage zum Beispiel.
Auch hier hat die „touch only“ Ära Einzug erhalten.
Allerdings könnte das Touchfeld kleiner nicht sein. Wahrscheinlich geht es auch mit Sprachsteuerung, aber es ist einfach furchtbar.
Android Auto wurde zwar erkannt, lief aber nicht.

Vom BNE bis nach Byron Bay sind es noch gut zwei Stunden zu fahren. Eigentlich.
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Aufgrund der Uhrzeit war viel los und bis zum Gold Coast Airport fast durchgehend Stau. Entsprechend kam ich hier erst am Abend an.
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Das liegt allerding auch daran, dass Byron Bay wieder in NSW liegt und entsprechend eine Stunde vor Queensland ist.
Im Radio hatte ich zuvor gehört, dass um etwa 22 Uhr ne Mondfinsternis sein soll
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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort lief ich ein paar Meter zum Strand und begutachtete zunächst die unzähligen Sterne.
Als Kind des Ruhrgebiets zwar kein komplett unbekannter Anblick, aber in dieser Anzahl immer wieder verblüffend.