was genau verstehst du eigentlich nicht an:
an ein Bezahlterminal gehalten??
also seitlich, oder oben drauf
und wenn das nicht funktioniert, unten in den Schlitz schieben, mit Chip voraus
und wenn Betrag oberhalb der PIN Freigrenze, dann PIN eingeben
wie man das an Bezahlterminals halt so macht
Ja, aber was genau ist die Fragestellung?
Du hast im Prinzip mehrere Wege wie du eine Kredikarte verarbeiten kannst.
In der überwiegenden Mehrheit haben diese Wege eines gemein: die Kartendaten werden im sicheren Bereich des Kartenlesegerätes mit dem Verschlüsselungskey des Acquirers verschlüsselt und sind für den Händler nicht ohne Weiteres zugreifbar.
- traditionell (geswiped): hierbei wird der Magnetstreifen ausgelesen (hier könntest du gut skimmen; wird bei EMV-fähigen Karten aber nicht zum Erfolg führen, da sowohl Karte als auch Bank wissen, dass die Karte über einen Chip verfügt)
- kontaktlos: ähnlich wie geswiped wird die Kartennummer auslegen (hier wird bei nem Skimming Versuch sehr schnell das Fraud Management der Bank zu machen)
- kontaktlos mit EMV: Terminal und Karte tauschen Merkmale aus und der Chip auf der Karte versendet kryptografisch abgesicherte Informationen und die Karte kann ggf. in offline Szenarien Beträge bis zu einem gewissen Limit selbst freigeben
- gesteckt via Chip: Terminal, Acquirer und Karte tauschen kryptografisch abgesicherte Informationen aus und der Chip in der Karte kann ggf. in offline Szenarien Beträge bis zu einem gewissen Limit selbst freigeben
Bei den unteren beiden Methoden ist Skmming praktisch ausgeschlossen bzw. führt nicht zum Erfolg.
Alle neueren Terminals, wenn mich nicht alles täuscht war das ab PCI PTS 3.x erstmalig ein Requirement, dass die Terminals einen Schutz gegen Manipulation haben mussten, d.h. bei starker Erschütterung oder anderen Manipulationsversuchen geht das Terminal in einen Manipulationsmodus, löscht alle Verschlüsselungskeys und kann nur beim Acquirer / Key Injection Facility / Hersteller wieder zurückgesetzt werden.
Seit PCI PTS Version 5.x wurde es noch verschärft, dass die Terminals den Kartenslot selbst auf Manipulationen überwachen müssen, was z.B. dazu führt dass die Terminals gerne in den Manipulationsmodus gehen wenn du mit einem metallischen Gegenstand versuchst Dreck im Kartenslot zu entfernen.
Kompromittierte Terminals sind von den Kartenherausgebern und Kartennetzwerken halbwegs gut erkennbar. Diese Tatsache und dass das sehr aufwändig ist, lassen das sehr in den Hintergrund treten.
Also müssen deine Daten anderweitig abhanden gekommen sein. - Klassischer Weg ist, dass sie unbeabsichtigterweise in irgendwelche Formulare eingegeben werden (z.B. Phishing) oder über falsche QR Codes abgegriffen werden ("Quishing"). D.h. z.B. an Parkautomaten/-schildern bringt irgendwer seinen eigenen QR Code an um dich dazu zu verführen bei ihm deine Kreditkarten-Daten einzugeben. Während du denkst, dass du z.B. ein Parkticket lösen würdest, gibst Du tatsächlich deine Kreditkarten-Daten an wen anders weiter der sie dann für seine Zwecke nutzt.
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Mancheiner trägt ne neue Kreditkarte auch gleich bei seinen Abo-Partnern ein, wenn die Daten dann dort abfliessen, dann ist die neue Karte auch gleich wieder futsch.
Ja.
Und dann werden die Abo-Partner teilweise über Google oder so gesucht und Menschen denken, dass sie eigentlich bei den Abo-Partnern sind, sind aber tatsächlich auf einer täuschend echt nachgemachten Seite von wem anders.
Keine Ahnung wo Mr. Tequila seine Unterkünfte so bucht, aber gerade auf bestimmten Buchungsplattformen ist es mittlerweile fast schon Usus, dass da ein vermeintlicher Gastgeber ne E-Mail über die Nachrichtenfunktion der Plattform verschickt wo dann nochmal Kreditkartendaten abgefragt werden. - Allerdings hat der echte Gastgeber dies nie verschickt, sondern irgendwer anders der an die Nachrichtenfunktion der Plattform gekommen ist und im Namen des Gastgebers Nachrichten verschicken kann.
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was natürlich auch helfen würde, ist diese oft völlig unlesbaren hyroglyphenartigen kryptischen Angaben auf den Kreditkartenabrechnungen transparenter zu machen
oft ist das ja überhaupt nicht nachvollziehbar, und oft nur noch anhand des Datum rekonstruierbar, wo, wann und was da eingekauft und bezahlt wurde
Die Bank kann Dir diesbezüglich helfen, dies zu entschlüsseln.
Generell werden u.a. Händlername, Adresse und Entry Mode (stark vereinfacht ausgedrückt ob der Chip kontaktlos oder kontaktbehaftet genutzt wurde, Magnetstreifen, händisch eingetippt, ...) vom Händler zur Bank übertragen.