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Kreditkartenakzeptanz

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Bei ALDI Süd hier in Duisburg gibt es seit Beginn der Woche Händlerbelege, die man als Kunde aber einfach neben dem normalen Kassenzettel mitbekommt.
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Dann ist es ja nur noch eine Frage der Zeit, bis irgendwann mal Diskussionen um Unterschriften aufkommen. Bisher hat Aldi doch nur einen Beleg gedruckt, wenn man auch unterschreiben musste. Warum ändert man so ein idiotensicheres System?!
 
Ich könnte mir glatt vorstellen, dass da eine andere Änderung im Hintergrund war und das sozusagen ein Nebeneffekt ist.
GC kontaktlos und/oder App Select?
Oder da, wo noch nicht war, ExpressPay.
Wer testet?
 
Bei meinem ALDI SÜD ist alles beim alten. Wenn man aber mit einer "signature first"-Karte ankommt erschrickt sich die Kassierin beim nächsten Kunden wenn ihr plötzlich ein Händlerbeleg entgegen kommt.

Mein EDEKA hat jetzt H5000 von TeleCash. Auf die Freischaltung für kontaktlose Karten wartet man aber noch.
 
Heute wieder einen unerfreulichen Rückschritt hinsichtlich der Kartenakzeptanz erlebt: Bisher war es bei der jur. Fachbuchhandlung Kamloth+Schweitzer möglich mit AmEx zu zahlen. Weil letzte Woche keine Kartenzahlung möglich war (techn. Probleme) habe ich mir eine Rechnung schicken lassen und wollte heute vor Ort mit Karte zahlen. Verkündet mir die Frau freudestrahlend, dass die jetzt keine AmEx mehr nehmen (Rechnungssumme war mittlerer dreistelliger Betrag wohlgemerkt). ich habe ja auch eine Visa und damit ginge es auch. Habe ihr dann kurz versucht, den Zusammenhang zwischen dem Sterben der kleinen Händler in den Städten und dem deutlich besseren Kundenservice bei Amazon zu verdeutlichen. Allein es wird nichts bringen. Auf meine säuerliche Bemerkung, dass dies definitiv mein letzter Einkauf dort gewesen sei, meinte die nur, ich könne ja deren eigene Treuepunkte sammeln :doh:
 
Heute wieder einen unerfreulichen Rückschritt hinsichtlich der Kartenakzeptanz erlebt: Bisher war es bei der jur. Fachbuchhandlung Kamloth+Schweitzer möglich mit AmEx zu zahlen. Weil letzte Woche keine Kartenzahlung möglich war (techn. Probleme) habe ich mir eine Rechnung schicken lassen und wollte heute vor Ort mit Karte zahlen. Verkündet mir die Frau freudestrahlend, dass die jetzt keine AmEx mehr nehmen (Rechnungssumme war mittlerer dreistelliger Betrag wohlgemerkt). ich habe ja auch eine Visa und damit ginge es auch. Habe ihr dann kurz versucht, den Zusammenhang zwischen dem Sterben der kleinen Händler in den Städten und dem deutlich besseren Kundenservice bei Amazon zu verdeutlichen. Allein es wird nichts bringen. Auf meine säuerliche Bemerkung, dass dies definitiv mein letzter Einkauf dort gewesen sei, meinte die nur, ich könne ja deren eigene Treuepunkte sammeln :doh:

Die arme Händlerin. Sie will doch nur Gebühren sparen. Die Kunden haben sich den gefälligst anzupassen.
 
Dabei haben deutsche und österreichische Buchhändler doch eh eine sehr gemütliche, politisch protegierte Stellung (auf Kosten der Allgemeinheit wohlgemerkt, Stichwort Buchpreisbindungsgesetz - ähnlich gruselig wie im Apothekensektor).

Da macht das bisschen Amex-Interchange den Kohl nun wirklich nicht mehr fett.

Es zeigt sich wieder, dass die politische Protektion von bestimmten Branchen zu einem schlechten Serviceniveau führt. Arzneimittelnotstand und Literaturnotstand gibt es in unseren Nachbarländern auch nicht.
 
Heute wieder einen unerfreulichen Rückschritt hinsichtlich der Kartenakzeptanz erlebt: Bisher war es bei der jur. Fachbuchhandlung Kamloth+Schweitzer möglich mit AmEx zu zahlen. Weil letzte Woche keine Kartenzahlung möglich war (techn. Probleme) habe ich mir eine Rechnung schicken lassen und wollte heute vor Ort mit Karte zahlen. Verkündet mir die Frau freudestrahlend, dass die jetzt keine AmEx mehr nehmen (Rechnungssumme war mittlerer dreistelliger Betrag wohlgemerkt). ich habe ja auch eine Visa und damit ginge es auch. Habe ihr dann kurz versucht, den Zusammenhang zwischen dem Sterben der kleinen Händler in den Städten und dem deutlich besseren Kundenservice bei Amazon zu verdeutlichen. Allein es wird nichts bringen. Auf meine säuerliche Bemerkung, dass dies definitiv mein letzter Einkauf dort gewesen sei, meinte die nur, ich könne ja deren eigene Treuepunkte sammeln :doh:
Die wissen auch dass niemand in Deutschland mit einer AmEx als einziger Karte in der Tasche herumläuft - Kartennerds schon gar nicht. Ich glaube kaum dass deren Überleben davon abhängt ob sie nun AmEx nehmen oder nicht.
 
Naja, manche Buchhändler nehmen nur "EC".

Als ob wirklich so viele Kunden mit American Express bei einem Buchladen zahlen werden, dass sich diese "Einsparung" lohnen würde. Noch besser finde ich ja, dass der Händler sich freut ("freudestrahlend"), weniger Service anzubieten. Das ist zum Glück ja Seltenheit geworden
 
Das mag sein. Mir will aber nicht in den Kopf, und das sagte ich der Verkäuferin ebenfalls, warum man die bestehende Kartenakzeptanz wieder herunterfährt. Das ist für mich absolut unmodern und kundenunfreundlich. Sicher war die Verkäuferin auch die falsche Adressatin meines Unmutes. Aber mir war das Verhalten und die Selbstverständlichkeit, mit der damit umgegangen wird, einfach zuwider. Werde gleich mal eine Mail schreiben.
 
Das mag sein. Mir will aber nicht in den Kopf, und das sagte ich der Verkäuferin ebenfalls, warum man die bestehende Kartenakzeptanz wieder herunterfährt. Das ist für mich absolut unmodern und kundenunfreundlich. Sicher war die Verkäuferin auch die falsche Adressatin meines Unmutes. Aber mir war das Verhalten und die Selbstverständlichkeit, mit der damit umgegangen wird, einfach zuwider. Werde gleich mal eine Mail schreiben.

Kann man sowas eigl. nicht direkt bei AMEX melden bzw. wünschen?
 
Naja, manche Buchhändler nehmen nur "EC".

Als ob wirklich so viele Kunden mit American Express bei einem Buchladen zahlen werden, dass sich diese "Einsparung" lohnen würde. Noch besser finde ich ja, dass der Händler sich freut ("freudestrahlend"), weniger Service anzubieten. Das ist zum Glück ja Seltenheit geworden

Sei froh dass du bedient wirst. Eine freche Fratze gehört im deutschen Handel leider zum Alltag.
 
Das mag sein. Mir will aber nicht in den Kopf, und das sagte ich der Verkäuferin ebenfalls, warum man die bestehende Kartenakzeptanz wieder herunterfährt. Das ist für mich absolut unmodern und kundenunfreundlich. Sicher war die Verkäuferin auch die falsche Adressatin meines Unmutes. Aber mir war das Verhalten und die Selbstverständlichkeit, mit der damit umgegangen wird, einfach zuwider. Werde gleich mal eine Mail schreiben.
Vielleicht hat mal jemand von AmEx die Buchhandlung bequatscht und mit günstigen Konditionen gelockt. Könnte doch sein dass es die nur begrenzte Zeit gibt. AmEX-Akzeptanz ist eben teu(r)er.
 
Kann man sowas eigl. nicht direkt bei AMEX melden bzw. wünschen?

Das geht tatsächlich. Doch habe ich von meinen bisher ca. 10 Vorschlägen gerade zu einem die Mitteilung von AmEx erhalten, dass der Händler eine Akzeptanz nicht wünscht. Zu den anderen habe ich nie eine Mitteilung erhalten.
Zudem glaube ich nicht, dass ein Vorschlag über AmEx viel bringt, wenn der Händler sich erst vor kurzem dagegen entschieden hat. Mail an den Geschäftsführer ist jedenfalls raus.
 
About 770,000 places in Germany accepted Girocard payments in summer 2016 (approximately one location per 106 inhabitants). The slow pace of the expansion of the Girocard acceptance network has attracted criticism from authors who have pointed out that in the UK, the once-dominant Switch/Maestro debit cards were accepted at 571,268 locations in 2001 (one location per 103 inhabitants) and at over 900,000 places in 2005 – “from high street shops to pubs, opticians, websites, cinemas – even local councils”.[8]

Deutschland ist also 16 Jahre hinterher.
 
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About 770,000 places in Germany accepted Girocard payments in summer 2016 (approximately one location per 106 inhabitants). The slow pace of the expansion of the Girocard acceptance network has attracted criticism from authors who have pointed out that in the UK, the once-dominant Switch/Maestro debit cards were accepted at 571,268 locations in 2001 (one location per 103 inhabitants) and at over 900,000 places in 2005 – “from high street shops to pubs, opticians, websites, cinemas – even local councils”.[8]

Deutschland ist also 16 Jahre hinterher.

Schreiben da jetzt schon die Briten drüber?
 
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