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Kreditkartenakzeptanz

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Lustig, gerade haben wir hier in den letzten Tag darüber diskutiert. Wenn die Erste diesen Schritt macht und als Standardkarte statt Maestro Master Debit ausgibt wäre das ein Riesenfortschritt. Wenn die anderen großen Banken wie Bank Austria und BAWAG auch mitziehen und statt Maestro/ V Pay Master Debit/Visa Debit als "Bankomatkarten" ausgeben, könnte hoffentlich die Visa/Master Akzeptanz endlich auf ein normales international übliches Niveau steigen. Zeit wäre es!
 
Und wer seid ihr? Auch im Flugzeug bisher nie Probleme gehabt.



Große österreichische Fluglinie....ohne unterschriebene Karte garantieren die CC Gesellschaften für nicht online überprüfte Zahlungen den Betrag nicht....deshalb dürfen wir nicht annehmen. Meine Karten sind übrigens im Unterschriftsfeld alle hinten unterschrieben - und das hält bei mir ganz problemlos.....
 
Viele geben aber erst das Terminal frei, wenn sie überprüft haben, dass die Karte unterschrieben ist. Auch bei NFC oder Chip&Pin.
Ist oft dort Anweisung, wo ELV gemacht wird.
Schlimmes Beispiel dafür auch der V-Markt. ELV und nur Girocard, V Pay, Maestro Akzeptanz. Die Kassenkräfte sind darin "geschult" die Karte anzunehmen Kreditkarten abzulehnen und das Vorhandensein der Unterschrift zu kontrollieren. Fidor Smartcard geht nie(!) ohne Diskussionen durch. Hochgeprägte Maestro auch problematisch. Bei wenigen Besuchen zuletzt immerhin geschafft die "normale EC Karte" von vorn und hinten zu zeigen und dann selbst vorzuhalten.

Letzten Mittwoch war dann der große Tag, Google Pay per Maestro. Erster Versuch: geglückt. Einen Tag später mit zu viel Optimismus zur Kassiererin die wir einfach "Scheriff" nennen. "Ich brauche Ihre Karte" - "Die ist hier drin" - "Das geht bei uns nicht" - "Doch, habe ich gestern schon" - "Nein, das ist nicht freigeschaltet" Ruft Kassenaufsicht und lässt sich das bestätigen. "Da muss nichts freigeschaltet werden. Sie wollen es also nicht?" Ruft irgendeine EDV-Dame an und lässt sich auch da bestätigen, dass das Bezahlen mit dem Handy nicht freigeschaltet ist. Ich lasse die Ware liegen und schreibe eine Beschwerdemail.

Gehe nächsten Tag zur Kassenaufsicht (gleiche Person) und frage, ob es neue Erkenntnisse gibt. Es wird zugegeben, dass es es funktioniert, aber die Kassenkräfte geschult sind zu sagen es ginge nicht. Ich dürfe so bezahlen, aber die Kassenkraft soll die Aufsicht rufen und die schaut dann drüber. Denn - aufgepasst - das sei nicht bei jeder Kassenkraft freigegeben. :cry:

Wenige Minuten später trudelt die Antwort auf meine E-Mail ein. Alles nachvollziehbar dargelegt. Vor Einstieg der Sparkassen und Volksbanken war die hinterlegte Karte bei der Smartphonezahlung in der Regel eine "Kredit"karte, da sie diese nicht akzeptieren und die Zahlung per Smartphone nicht weit verbreitet sei, wurde bisher auf eine umfassende Schulung der Mitarbeiter verzichtet. Mein Schreiben nehmen sie jedoch zum Anlass das zu überdenken. Na immerhin.

Im V-Markt arbeiten zum Teil Menschen, die es anderswo sehr schwer hätten. In Berlin würde man "und das ist auch gut so" sagen. Aber - und da schließt sich der Kreis zwischen ELV und Kreditkartenakzeptanz - dann befreie ich sie doch von der Aufgabe entscheiden zu "müssen" was an ihrer Kasse funktioniert und was nicht. Denn das können sie meiner Erfahrung nach schlichtweg nicht.
 
Ich habe ja gestern von der Kantine hier in London erzählt. Heute habe ich mich mal so hingesetzt das ich die Kasse sehen konnte. Es waren ca. 30 Leute die bezahlt haben in der Zeit. Ich würde sagen 26 kontaktlos mit Karte, drei mit Bargeld und eine Frau mit ApplePay. Also auch hier ist Mobilepayment mit dem Handy noch nicht sooo verbreitet. Aber halt kontaktlos, das ist echt irre.
 
Heute hatte ich ein positives Beispiel. Eine hohe 3stellige Zahlung in einer selbstständigen Werkstatt. Ich wollte, wie immer, mir eine Rechnung geben lassen und im Nachgang überweisen lassen. Das ging aber nicht...
Akzeptanz: Cash, EhZeh, MasterCard und Visa! Bevorzugt - ich zitiere: „Uns sind Kartenzahlungen am liebsten. Bargeld kostet Zeit, Gebühren und Aufwand. Am liebsten EhZeh, da es weniger Gebühren sind, aber sonst gerne auch Visa und Mastercard.“
Sehr entspanntes Gespräch gehabt. Geldeinzahlung früher 3x die Woche a vier Euro. Seit sie Karten nehmen maximal einmal die Woche.
Hat mich sehr gefreut!
 
Ja selbst mein Zahnarzt nimmt nun seit geraumer Zeit Karten.
Immer gut nach ner Zahnreinigung schnell die Sache mit Karte erledigen zu können... Bar wird auch nicht mehr gerne gesehen dort. Gute Einstellung :D
 
Heute hatte ich ein positives Beispiel. Eine hohe 3stellige Zahlung in einer selbstständigen Werkstatt. Ich wollte, wie immer, mir eine Rechnung geben lassen und im Nachgang überweisen lassen. Das ging aber nicht...
Akzeptanz: Cash, EhZeh, MasterCard und Visa! Bevorzugt - ich zitiere: „Uns sind Kartenzahlungen am liebsten. Bargeld kostet Zeit, Gebühren und Aufwand. Am liebsten EhZeh, da es weniger Gebühren sind, aber sonst gerne auch Visa und Mastercard.“
Sehr entspanntes Gespräch gehabt. Geldeinzahlung früher 3x die Woche a vier Euro. Seit sie Karten nehmen maximal einmal die Woche.
Hat mich sehr gefreut!



Genau so ein Unternehmen sollte man quasi als "Influencer" benutzen - wenn solche Meinungen gerade unter selbständigen Geschäftsinhabern verbreitet würden, könnte man hoffentlich einen Multiplikatoreffekt erzielen. Sprich, solche, die sich außer dem Vorurteil "Kartenzahlungen sind teuer" noch nie wirklich mit der Materie auseinandergesetzt haben und mal reflexartig ablehnten, könnten so vielleicht angeregt werden, sich mal überhaupt genauer mit dem Thema zu befassen und auch mal von den positiven Effekten überzeugt werden....
 
Lustig, gerade haben wir hier in den letzten Tag darüber diskutiert. Wenn die Erste diesen Schritt macht und als Standardkarte statt Maestro Master Debit ausgibt wäre das ein Riesenfortschritt. Wenn die anderen großen Banken wie Bank Austria und BAWAG auch mitziehen und statt Maestro/ V Pay Master Debit/Visa Debit als "Bankomatkarten" ausgeben, könnte hoffentlich die Visa/Master Akzeptanz endlich auf ein normales international übliches Niveau steigen. Zeit wäre es!

Ich bin ja mal sehr gespannt ob das nicht nach hinten losgeht. Ich kann garnicht mehr mitzählen bei wievielen Geschäften es heißt "Karte? Ja, OK.... nein, nein, die geht nicht, nur Bankomatkarte (Maestro)". Trafiken, Apotheken, Bäcker, und und und... Die Mentalität wird sich wohl kaum ändern sondern das wird in eine "Was kann ICH denn dafür, dass Ihre Bank so eine komische Karte rausgibt" Situation führen.
 
Ich bin ja mal sehr gespannt ob das nicht nach hinten losgeht. Ich kann garnicht mehr mitzählen bei wievielen Geschäften es heißt "Karte? Ja, OK.... nein, nein, die geht nicht, nur Bankomatkarte (Maestro)". Trafiken, Apotheken, Bäcker, und und und... Die Mentalität wird sich wohl kaum ändern sondern das wird in eine "Was kann ICH denn dafür, dass Ihre Bank so eine komische Karte rausgibt" Situation führen.

Bei 20-30% aller Bankomat Karten wird sich das schnell ändern. Mit Sicherheit werden da auch die Banken an die aquirer gehen etc
 
Kommt am Ende wohl auch auf die Sturheit der involvierten Händler und Acquirer an. Derzeit ist es ja oft so, dass den Händler eine Transaktion mit Maestro tatsächlich deutlich weniger als Mastercard oder Visa kostet - wobei es bei Mastercard und Visa erstmal egal ist ob Debit oder Credit. Nenn mich pessimistisch, aber ich glaube dass sich wie so oft in Österreich wieder irgendeine Wurschtellösung ergibt, dass entweder die Mastercard Debit dennoch generell nicht akzeptiert wird (siehe Deutschland, wie oft es da Girocard only gibt) oder die Terminals so programmiert werden dass sie Mastercard Debit akzeptieren aber Credit ablehnen (und dann lang und breit mit den Kunden diskutiert wird wieso die eine Mastercard geht und die andere nicht).
 
OT: Wieso ist auf der Karte für die DHL Packstation eigentlich ein Unterschriftenfeld?
Weil man die Karte auch vorlegen muss, wenn man sich ein Paket direkt an eine Filiale schicken lassen will ("Filiale direkt" oder so ähnlich nennt es die Post). Dort muss dann in der Regel unterschrieben werden.
 
Kommt am Ende wohl auch auf die Sturheit der involvierten Händler und Acquirer an. Derzeit ist es ja oft so, dass den Händler eine Transaktion mit Maestro tatsächlich deutlich weniger als Mastercard oder Visa kostet - wobei es bei Mastercard und Visa erstmal egal ist ob Debit oder Credit. Nenn mich pessimistisch, aber ich glaube dass sich wie so oft in Österreich wieder irgendeine Wurschtellösung ergibt, dass entweder die Mastercard Debit dennoch generell nicht akzeptiert wird (siehe Deutschland, wie oft es da Girocard only gibt) oder die Terminals so programmiert werden dass sie Mastercard Debit akzeptieren aber Credit ablehnen (und dann lang und breit mit den Kunden diskutiert wird wieso die eine Mastercard geht und die andere nicht).



Ja, da könntest du recht haben....dass es am Ende wieder eine "österreichische Lösung" gibt. Wobei, so oft wie in .de "nur EC" oder in den Niederlanden "nur Maestro" gibt es in Österreich "nur Bankomat" finde ich nicht - bei uns ist schon eher üblich entweder alle 4 Basic Karten (Maestro/V Pay/Visa/Master) oder viel zu oft nach wie vor gar keine. Wenn ein Zahlungsterminal vorhanden ist, werden die 4 aber meist zumindest akzeptiert, seit Neuestem auch neben Anker flächendeckend bei Ströck übrigens. So gesehen sollte sich mit der Master Debit Karte da nicht so viel ändern, außer, dass es hoffentlich dann endlich mehr Akzeptanzstellen gibt....vor Allem Gastronomie und Inhaberbetriebe haben hier akuten Aufholbedarf zum europäischen Normalniveau.....
 
Diese Woche in

Hongkong: In sämtlichen Restaurants und Kiosken werden Visa und Mastercard akzeptiert, Amex etwas weniger. Taxis nehmen fast nie KK, dafür sehr bargeldlastig.

Peking: Fast nie mit KK bezahlen können. Eher Bargeld und was immer und überall akzeptiert wird, ist die Zahlung mittels WeChat. Sehr effizient.
 
Nur WeChat nutzt mir als Tourist halt nicht viel, geht ja afaik immer noch nicht ohne Konto oder Chinesische Mobilfunknummer oder? Da wäre mir KK aber lieber.
 
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